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	<title>Nachterstedt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nachterstedt&amp;diff=387958&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einwohner-Stand</title>
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		<updated>2025-11-11T09:52:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner-Stand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Seeland (Sachsen-Anhalt)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Seeland&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen_Nachterstedt.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/48/08/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/20/07/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 130 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.21&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1793&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/151290 |titel=Gemarkung Nachterstedt, Stadt Seeland |werk=GEOindex |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2009-07-15&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06469&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034741&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Poskarte-Beschreibung = Lage in Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachterstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Seeland (Sachsen-Anhalt)|Seeland]] im [[Salzlandkreis]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nachterstedt in Seeland (Sachsen-Anhalt).svg|mini|Lage von Nachterstedt in der Stadt Seeland]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nachterstedt 001.JPG|mini|Nachterstedt, Luftaufnahme (2015)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Nachterstedt liegt im nordöstlichen [[Harz (Mittelgebirge)|Harzvorland]] in unmittelbarer Nachbarschaft des Ortsteils [[Stadt Hoym]] zwischen [[Aschersleben]] und [[Quedlinburg]]. Südwestlich von Nachterstedt fließt die untere [[Selke]], den Norden des Gebietes nimmt der [[Concordiasee (Seeland)|Concordiasee]] ein, ein im Endstadium rund 600&amp;amp;nbsp;Hektar großes ehemaliges [[Tagebaurestloch]], das heute als Badesee innerhalb des [[Harzer Seeland]]s der Naherholung dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2005-0721-525, Dorfumsiedlung nach Kohlefund.jpg|mini|Dorfumsiedelung 1949]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachterstedt wurde 961 in einer Urkunde [[Otto II. (HRR)|Ottos II.]] erstmals erwähnt. Der Ort Nachterstedt wurde dem [[Gero|Markgrafen Gero]] geschenkt. Es wird jedoch eine um etwa 500&amp;amp;nbsp;Jahre frühere altsächsische Besiedelung des Gebietes vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tierfiguren im Wappen, Schwan und Fisch, weisen auf die ökonomische Bedeutung des [[Ascherslebener See]]s hin, welcher nördlich von Nachterstedt lag und sich von Aschersleben bis [[Gatersleben]] erstreckte. Dieser ursprünglich natürlich entstandene, aber verlandete See wurde im 15. Jahrhundert erneut mit Wasser befüllt, und die Bewohner der Anliegergemeinden betrieben nun Fischfang. Nach der Trockenlegung des Sees Anfang des 18. Jahrhunderts lebten die Bewohner von Nachterstedt teilweise vom Torfstechen, vor allem aber von der Landwirtschaft wegen der guten Böden auf in diesem Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gut Nachterstedt ===&lt;br /&gt;
In Nachterstedt befand sich längere Zeit ein Nebengut&amp;lt;ref&amp;gt;[[George Adalbert von Mülverstedt]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des altadeligen Geschlechts von Oppen.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band, E. Baensch jun., Magdeburg 1898, [https://www.google.de/books/edition/Geschichte_des_altadeligen_Geschlechts_v/X7TDOmUImuMC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Nachterstedt+Oppen&amp;amp;pg=PA277&amp;amp;printsec=frontcover S. 277.]&amp;lt;/ref&amp;gt; des Rittergutes (Alt)-Gatersleben. Dieses gehörte mehrere Generation der Familie [[Oppen (Adelsgeschlecht)|von Oppen]]. Auch der Halberstädter Dekan [[Matthias von Oppen (Dekan)|Matthias von Oppen]] war Teilhaber dieser Begüterung.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. u. a.: [[Moritz Maria Weittenhiller|Moritz Maria von Weittenhiller]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter 1879&amp;#039;&amp;#039;, 4. Jg., Buschak &amp;amp; Irrgang, Brünn/Wien 1878, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8139471?query=R%C3%A4dicke%20Adlershof S. 403.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], [[Walter von Hueck]], u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser A (Uradel) 1962&amp;#039;&amp;#039;, Band VI, Band 29 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. [[Deutsches Adelsarchiv]], C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 1962, {{ISSN|0435-2408}}, S. 271–276.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;gutsherrliche Kontext&amp;#039;&amp;#039; geht bis in das 18. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;George Adalbert von Mülverstedt: &amp;#039;&amp;#039; Urkundenbuch zur Geschichte des altadeligen Geschlechts von Oppen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2/u. Nachtrag, E. Baensch jun., Magdeburg 1896, [https://www.google.de/books/edition/Geschichte_des_altadeligen_Geschlechts_v/yisnWQifh3gC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Nachterstedt+Oppen&amp;amp;pg=PA186&amp;amp;printsec=frontcover S. 186.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Nachterstedter Gutsbesitz&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Statistische Darstellung des landräthlichen Kreises Aschersleben (Provinz Sachsen, Regierungs-Bezirk Magdeburg) von den Jahren 1859 bis 1861. Nach amtlichen Quellen bearbeitet&amp;#039;&amp;#039;. Verlag G. Basse, Quedlingburg 1864, [https://www.google.de/books/edition/Statistische_Darstellung_des_landr%C3%A4thli/B3qwHNLBsfsC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Oppen+Gatersleben&amp;amp;pg=PA134&amp;amp;printsec=frontcover S. 134.]&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte bis um 1862 den Status eines [[Rittergut]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Braunkohle-Abbau ===&lt;br /&gt;
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Nachterstedt [[Braunkohle]] gefördert, anfangs unter Tage in der Grube &amp;#039;&amp;#039;Concordia&amp;#039;&amp;#039; und ab 1856 im [[Tagebau]] (welcher zunächst ebenfalls als &amp;#039;&amp;#039;Grube Concordia&amp;#039;&amp;#039;, nach dem Zweiten Weltkrieg als [[Tagebau Nachterstedt]] bezeichnet wurde). 1865 wurde Nachterstedt an das Eisenbahnnetz angeschlossen (Strecke [[Halberstadt]]–[[Aschersleben]]–[[Köthen]], heute [[Bahnstrecke Halle–Halberstadt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kohlerevier Nachterstedt, zu dem auch die Ortsteile [[Frose]], [[Schadeleben]], [[Friedrichsaue (Seeland)|Friedrichsaue]] und [[Neu Königsaue]] gehörten, war zeitweise das ergiebigste Fördergebiet im damaligen Oberbergamtsbezirk [[Halle (Saale)|Halle]] (1870: 250.000&amp;amp;nbsp;t), um 1900 gar die größte Braunkohlegrube Preußens. Eine Brikettfabrik wurde 1888 errichtet, 1914 ein Kraftwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten mehrere hundert [[sowjetische Kriegsgefangene]] sowie [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] anderer Nationen in der zu den [[A. Riebeck’sche Montanwerke|Riebeckschen Montan-Werken]] gehörenden &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlegrube Concordia&amp;#039;&amp;#039; unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten; dabei kamen 130 bis 140 von ihnen ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (Neu)-Nachterstedt ===&lt;br /&gt;
Das Dorf Nachterstedt musste der fortschreitenden Braunkohleförderung ab 1928 allmählich weichen und wurde in der Zeit bis 1951 rund 1,5&amp;amp;nbsp;Kilometer weiter südlich neu aufgebaut. Auch die Bahnlinie Halberstadt–Aschersleben wurde nach Süden verlegt. In den 1960er Jahren arbeiteten im Tagebau Nachterstedt mehr als 6500 Beschäftigte. Mit der Schließung des Tagebaus im Jahr 1990 wegen der unrentabel gewordenen Kohleförderung endete eine 150-jährige Bergbautradition. Das Tagebaurestloch wurde geflutet, es entstand der (am 17. August 2002 offiziell eröffnete) [[Concordiasee (Seeland)|Concordiasee]]. Eine rote Boje im See erinnert an die Stelle des Kirchturmes des [[Devastierung|devastierten]] Ortes Alt-Nachterstedt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz.de/lokal/aschersleben/concordia-see-mit-leichtem-seegang-in-richtung-kirchturm-3038873 |titel= Concordia-See: Mit leichtem Seegang in Richtung Kirchturm |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |datum=2002-11-26 |abruf=2024-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Juli 2009 wurde Nachterstedt in die neue Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Seeland&amp;#039;&amp;#039; eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tagebaurestloch.jpg|Concordiasee während der Flutung 1999&lt;br /&gt;
Concordiasee.JPG|Concordiasee als Badegewässer 2008&lt;br /&gt;
UnglückNachterstedt.JPG|Unglücksort 2009 von Schadeleben aus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erdrutsch 2009 und Folgen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Unglück von Nachterstedt File 00017DA4.jpg|mini|Luftbild von der Unglücksstelle am Concordiasee 18. Juli 2009]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während des Tagebaubetriebs kam es am 16. April 1938 (8 Tote) und am 2. Februar 1959 (1 Toter) zu größeren Erdrutschen mit Todesopfern (in allen Fällen Bergleute), nähere Informationen dazu sind im Artikel zum [[Tagebau Nachterstedt]] zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Juli 2009, 7 Jahre nach der offiziellen Eröffnung des Concordiasees, kam es im Ortsbereich Nachterstedt zum Abbruch eines etwa 350&amp;amp;nbsp;Meter breiten Landstreifens am Seeufer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |url=http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,637200,00.html |autor=Florian Gathmann |werk=Spiegel Online |datum=2009-07-20 |titel=Drama von Nachterstedt |zugriff=2013-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurden ein zweistöckiges Doppelhaus, ein Teil eines weiteren Doppelhauses sowie ein Straßenabschnitt und eine Aussichtsplattform mitgerissen. Drei Menschen wurden verschüttet und für [[Verschollenheit|verschollen]] erklärt. Detaillierte Informationen zu diesem Erdrutsch, zur Ursachenforschung und zu ergriffenen Maßnahmen finden sich im Artikel zum [[Concordiasee (Seeland)|Concordiasee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2012 wurde damit begonnen, das betroffene Gebiet in Nachterstedt zu räumen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |url=http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/nachterstedt150_zc-508684eb_zs-48437b3e.html |titel=Abriss von Nachterstedter Unglückssiedlung begonnen |datum=2012-12-10 |archiv-url=https://archive.is/20130206195444/http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/nachterstedt150_zc-508684eb_zs-48437b3e.html |archiv-datum=2013-02-06 |zugriff=2016-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden 12 Doppelhaushälften und 48 Nebengebäude abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |url=http://www.lmbv.de/index.php/Nachrichtenleser/items/LMBV-Information_zum_Rueckbau.html|titel=LMBV-Information zum Abriss der Häuser in der Nachterstedter Siedlung „Am Ring“|datum=2013-01-31|zugriff=2013-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Abriss war 2013&amp;lt;ref name=&amp;quot;lmbv-faq&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle |url=http://www.lmbv.de/index.php/lmbv-antworten_/articles/587.html%23Anker2.8 |titel=LMBV-Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Nachterstedt |datum=2015-02-12 |archiv-url=https://archive.is/20150717185250/http://www.lmbv.de/index.php/lmbv-antworten_/articles/587.html%23Anker2.8 |archiv-datum=2015-07-17 |zugriff=2016-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beendet, als der offizielle Abschlussbericht vorgelegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |url=http://www.lmbv.de/index.php/ursachenbericht.html|titel=Ursachenbericht Nachterstedt|zugriff=2015-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 2014 war auch das Hinterland des Rutschungskessels beräumt und es wurde mit weiteren Vorbereitungen zur Böschungsgestaltung und -verdichtung begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lmbv-faq&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Sanierungsarbeiten kam es am 28. Juni 2016 erneut zu einer Rutschung. Die Auswirkungen blieben auf den Tagebaubereich beschränkt, trotzdem erfolgte zur Sicherheit eine zeitweilige Sperrung der durch Nachterstedt führenden Bahnstrecke sowie eine zeitweilige Evakuierung von Einwohnern in der Nähe des Grubenrands.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |url=https://www.mz.de/mitteldeutschland/salzlandkreis/nachterstedt-wieder-erdrutsch-am-concordiasee-1184960 |titel=Wieder Erdrutsch am Concordiasee |autor=Kerstin Beier |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |datum=2016-06-28 |zugriff=2024-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als langanhaltende Konsequenz des Erdrutsches von 2009 ist der Concordiasee von Nachterstedt aus unzugänglich, eine touristische und wassersportliche Nutzung ist lediglich am gegenüberliegenden Nordufer in [[Schadeleben]] möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Bei den Gemeinderatswahlen am 7. Juni 2009 ergab sich folgende Sitzverteilung:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;280&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |Unabhängige Wählergemeinschaft&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |6 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
|4 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
|2 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Linke]]&lt;br /&gt;
|2 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Nachterstedt.png|mini|hochkant=0.7|Wappen von Nachterstedt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 12. Januar 1938 durch den Oberpräsidenten&amp;lt;ref&amp;gt;NS-Politiker [[Curt von Ulrich]].&amp;lt;/ref&amp;gt; der Provinz Sachsen verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: In Rot auf blauem Wasser schwimmend ein silberner golden bewehrter Schwan, unter ihm im Wasser ein silberner Fisch mit goldenen Flossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bisherige Siegel des Ortsteils zeigte ein von Purpur und Grün quadriertes Wappenschild, Feld 1 und 4: leer, Feld 2: ein Schwan, Feld 3: drei Fische übereinander. Aus den hier benutzten Symbolen, die an den ehemaligen Ascherslebener See erinnern, ist das Wappen neu geschaffen worden. Das Wappen wurde von dem Magdeburger Staatsarchivrat [[Otto Korn]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortspartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Nachterstedt unterhält Partnerschaftsbeziehungen zur [[Samtgemeinde Boffzen]] (Niedersachsen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätten ==&lt;br /&gt;
* sowjetischer Ehrenhain mit Mahnmal des Bildhauers [[Rudolf Herbst]] zur Erinnerung an sowjetische Kriegsgefangene, die Opfer von Zwangsarbeit wurden&lt;br /&gt;
* Gedenkstein von 1978 auf dem Stadtfriedhof für Personen, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt wurden und der Zwangsarbeit zum Opfer fielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Zwischen Nachterstedt und Gatersleben befindet sich das weltgrößte [[Aluminium]]-Recyclingwerk der Firma [[Novelis]], einer Tochter des indischen Konzerns [[Aditya Birla]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.novelis.com/en-us/PublishingImages/Nachterstedt%20Images/NRC-FactSheet-DE.jpg |wayback=20141022131726 |text=Nachterstadt Recycling Center}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Gelände befand sich früher der VEB Leichtmetallwerk Nachterstedt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof des Ortsteils Nachterstedt liegt an der [[Bahnstrecke Halle–Halberstadt]].&lt;br /&gt;
Nachterstedt ist durch Buslinien der [[Kreisverkehrsgesellschaft Salzland]] (Linie 145, 148) mit Aschersleben verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Seeland (Sachsen-Anhalt)#Nachterstedt|titel1=Liste der Kulturdenkmale in Nachterstedt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Seelandfest Mitte August&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Concordiasee (Seeland)|Concordiasee]]&lt;br /&gt;
* Kiesberg (Ruhestätte für Kriegsopfer der ehemaligen SU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Günter Schneidewind]] (* 1953), Hörfunkmoderator und Autor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
{{Wikinews|Sachsen-Anhalt: Familienhaus bei Erdrutsch in die Tiefe gerissen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-seeland.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=88836 Stadt Seeland – Ortsteil Nachterstedt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Seeland}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7757711-5|VIAF=149571670}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Salzlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Salzlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seeland (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2009]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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