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	<title>Nachsuche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:52:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nachsuche&amp;diff=875156&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-26T14:30:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur Nachsuche in der Biologie siehe [[Nachsuche (Biologie)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Specialized hunter of the Danish &amp;quot;Schweiss-registret&amp;quot; 03.png|mini|Nachsuchenführer des &amp;#039;&amp;#039;Schweiss Registret&amp;#039;&amp;#039;, einer Vereinigung der dänischen Nachsuchengespanne, mit geschulterter Flinte und Schweißhund bei der Nachsuche auf einen Rehbock]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachsuche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweißarbeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Fährtenarbeit]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) wird bei der [[Jagd]] das Suchen und Aufspüren sowie gegebenenfalls auch Erlegen (Töten) von zuvor nicht unmittelbar auffindbarem, verletztem oder totem [[Wild]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Nachsuche |titel=Nachsuche |werk=Duden |abruf=2019-09-03 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Mayer, Hubert Kapp |Titel=Schuss und Anschuss: Die Profitipps der Schweißhundestation Südschwarzwald |Auflage=1 |Verlag=Kosmos |Ort=Stuttgart |Datum=2016 |ISBN=9783440154021 |Kapitel=Nachsuche und Hatz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere bei absehbar schwierigen Nachsuchen kommen dabei spezielle Nachsuchengespanne bestehend aus einem Nachsuchen- bzw. [[Hundeführer]] und einem ausgebildeten [[Jagdhund]] zum Einsatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Falls verfügbar wird ein [[Schweißhund]] verwendet. Ziel einer Nachsuche ist es, entweder verletztes Wild vor langem Leiden zu bewahren und es durch einen [[Fangschuss (Jagd)|Fangschuss]] zur [[Jagdstrecke|Strecke]] zu bringen, oder bereits verendetes, aber nur schwer aufzufindendes Wild schnell zu bergen, um das [[Wildbret]] vor dem Verderben zu bewahren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bavorsky barvar.JPG|mini|Typische Schweißhundrasse: [[Bayerischer Gebirgsschweißhund]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tot- und Lebendnachsuche ==&lt;br /&gt;
Ohne weitere rechtliche Grundlage wird zwischen Tot- und Lebendnachsuche unterschieden. Bei der Totsuche geht der Schütze durch Beobachtung der [[Schusszeichen]] und [[Pirschzeichen]] von einem tödlichen Schuss aus, auch wenn das beschossene Wild noch flüchtet. Diese meist einfachen und kurzen Totsuchen unterscheiden sich von den oftmals aufwendigen und anspruchsvolleren Lebendnachsuchen, bei denen der Schütze von vornherein vermutet, dass das Wild nicht sofort tödlich getroffen wurde. Bei der Lebendnachsuche verfolgt das Nachsuchengespann (Hundeführer mit Hund) das Wild in der Regel eine halbe bis mehrere Stunden. Unter Umständen kann sich eine Nachsuche auf über mehrere Tage ausdehnen. Jeder brauchbare [[Jagdhund]] ist in der Lage, &amp;#039;&amp;#039;einfache&amp;#039;&amp;#039; Nachsuchen (maximal 400&amp;amp;nbsp;m) erfolgreich zu bewältigen. Ist erkennbar, dass eine &amp;#039;&amp;#039;erschwerte&amp;#039;&amp;#039; Nachsuche (mehr als 400&amp;amp;nbsp;m mit eventueller Hetze) vorliegt, gebietet die [[Weidgerechtigkeit]] jedoch, einen Nachsuchenspezialisten einzusetzen, um einen Erfolg zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Specialized hunter killing injured roe deer buck with a targeted knife thrust.png|mini|[[Abfangen]] eines Rehbocks durch einen dänischen Schweißhundeführer mittels eines gezielten Messerstichs in das Genick ([[Jägersprache|jägersprachlich]]: [[Abnicken]])]]&lt;br /&gt;
Die Nachsuche kann von jedem [[Jäger]] mit brauchbarem Hund durchgeführt werden. Der [[Anschuss]] (Ort, an dem das Wild getroffen wurde) oder die Unfallstelle und die vermeintliche Fluchtstrecke des Wildes dürfen in keinem Fall abgelaufen werden, weil durch das Vertreten der für das menschliche Auge kaum sichtbaren [[Pirschzeichen]] ([[Jägersprache]] für Spuren, Haare, Fell, Blut, Knochen- und Gewebefunde) die Nachsuche verunmöglicht oder extrem erschwert werden kann. Auch nach vermeintlichen Fehlschüssen muss der Anschuss des Wildes gründlich untersucht werden, um zu entscheiden, ob eine Nachsuche durchgeführt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spezialisten für Nachsuchen sind die [[Schweißhund]]e, aber auch der [[Deutsch Kurzhaar]] und andere [[Jagdgebrauchshund]]e werden dafür ausgebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsch-kurzhaar.de/zpw.htm |titel=Organisiertes Zucht- und Prüfungswesen |werk=deutsch-kurzhaar.de |abruf=2019-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Nachsuche muss der Hund [[Spursicherheit]] beweisen. Er vermag die Individualspur des verletzten Wildes von kreuzenden, frischeren Spuren und Fährten anderen Wildes zu unterscheiden und widersteht auch der Versuchung, auf eine frischere Spur zu wechseln, obwohl diese für den Hund als sogenannte Verleitfährte attraktiver sein könnte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vor Aufnahme der Nachsuche sind die Pirschzeichen am Anschuss oder an der Unfallstelle zu untersuchen und zu sichern. Wird anhand der Pirschzeichen von einer tödlichen Verletzung (zum Beispiel mit Herz- oder Lungenbeteiligung) ausgegangen, wird unverzüglich nachgesucht, um das Wildbret nicht verderben zu lassen. Ist von einer nicht sofort tödlichen Verletzung auszugehen, wird die Nachsuche nach einer Wartezeit aufgenommen. In der Wartezeit kann das Wild [[Adrenalin]] abbauen. Dadurch wird vermieden, dass es, unter Adrenalineinfluss stehend, erneut flüchtig wird und noch über weite Entfernungen verfolgt werden muss. Eine Nachsuche wird immer am Schweißriemen (einer besonders langen Hundeleine) begonnen. Dieser ist mehrere Meter lang und besteht heute oft aus flexiblem, leuchtenden Material. Eine Sonderform der Nachsuche kann sich in unwegsamem Gelände, z. B. in sumpfigen Gebieten oder im Gebirge ergeben. Dann muss der Hund abgeleint ([[Jägersprache#S|geschnallt]]) werden und die [[Halsband|Halsung]] muss abgenommen werden. Der Hund muss in der Lage sein, dem Jäger gefundenes Wild anzuzeigen. Das kann er hörbar durch Verbellen oder durch Verweisen (hin- und herlaufen zwischen dem Stück Wild und dem Hundeführer) oder als [[Bringsel|Bringselverweiser]]. Eine Nachsuche wird im &amp;#039;&amp;#039;ungünstigen&amp;#039;&amp;#039; Falle zu einer [[Hetze]] führen, wenn das kranke Wild vor dem Hund flüchtig wird. Ein ausgebildeter Hund soll das Wild dann [[spurlaut]] verfolgen und stellen, bis der Nachsuchenführer den [[Fangschuss (Jagd)|Fangschuss]] anbringen oder es mit einer [[Blankwaffe]] abfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Bei der Nachsuche von krankgeschossenem oder schwerkrankem Wild, das in einen fremden Jagdbezirk wechselt, kommt die gesetzliche [[Wildfolge]] zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterlassen der Nachsuche stellt einen [[Tierschutz|tierschutzrechtlichen]] Verstoß dar, da das verletzte Wild bei unterlassener Nachsuche über Tage und auch Wochen nach dem Unfall noch dahinsiechen kann und unnötig lang leiden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tradition ===&lt;br /&gt;
Es ist üblich und stets erwünscht, dass der Jäger, der eine Nachsuche verursacht hat und vornehmen lässt, bei der Nachsuche anwesend ist. Das [[Erlegen]] des verwundeten („kranken“) Wildes bleibt dem Hundeführer vorbehalten, der beim Einsatz einer Schusswaffe ([[Fangschuss (Jagd)|Fangschuss]]) oder eines Messers ([[Abfangen]]) außerdem dafür Sorge zu tragen hat, dass sein Hund dabei nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jagdlicher Brauch, dass der Hundeführer dem Jäger den [[Bruchzeichen|Erlegerbruch]] überreicht, von dem der Jäger wiederum einen Teil dem erfolgreichen Hund unter das Halsband („Halsung“) steckt, um ihn zu ehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ilse Haseder]], [[Gerhard Stinglwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Großes Jagdlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Augsburg 2000, S. 556, ISBN 3-8289-1579-5.&lt;br /&gt;
* Stefan Mayer, Hubert Kapp: &amp;#039;&amp;#039;Schuss und Anschuss: Die Profitipps der Schweißhundestation Südschwarzwald&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Kosmos, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-440-15402-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tracking (hunting)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://jagdfunk.de/jf002-nachsuche-schalenwild/ JF002 Nachsuche auf Schalenwild] Podcast über die Nachsuchenarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jägersprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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