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	<title>Nachspiel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nachspiel&amp;diff=1102235&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: zus. Links, Floskel raus, Ausdruck</title>
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		<updated>2025-11-27T17:16:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zus. Links, Floskel raus, Ausdruck&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachspiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kurzes, heiteres und teilweise derbes, [[posse]]nhaftes Stück, das in der europäischen Theatertradition bis zum Ende des&amp;amp;nbsp;18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts der [[Aufführung]] eines [[drama]]tischen [[Bühnenwerk]]s folgte. Es war eine Nach[[komödie]], z.&amp;amp;nbsp;T. auch mit [[Pantomime]] oder [[Ballett]]. Inhaltlich bestand meist &amp;#039;&amp;#039;kein&amp;#039;&amp;#039; Zusammenhang mit der Hauptaufführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
[[File:Bodleian Libraries, Playbill of Drury Lane Theatre, Tuesday, Sept. 29, 1795, announcing Macbeth &amp;amp;c..jpg|thumb|[[Matthew Locke (Komponist)|Matthew Lockes]] Oper &amp;#039;&amp;#039;Macbeth&amp;#039;&amp;#039; und als Nachspiel [„Afterpiece“] [[Stephen Storace]]s &amp;#039;&amp;#039;No song no supper&amp;#039;&amp;#039;  (1795)]]&lt;br /&gt;
In der [[Geschichte des Theaters]] haben sich viele unterschiedliche Formen des Nachspiels herausgebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*das [[Satyrspiel]] als Abschluss der drei [[Tragödie]]n im [[Theater der griechischen Antike]],&lt;br /&gt;
*das Exodium bzw. Atellane im [[Theater der römischen Antike]],&lt;br /&gt;
*die [[Klucht]] als Nachspiel der [[Abelespel]]en und [[Moralität (Literaturwissenschaft)|Moralitäten]] im Mittelalter,&lt;br /&gt;
*die [[Jig (Theater)|Jigs]], [[Pickelhering]]spiele und [[Hanswurst]]iaden der englischen Komödianten des [[Elisabethanisches Theater|elisabethanischen Theaters]] und der [[Deutsche Wanderbühne|deutschen Wanderbühnen]],&lt;br /&gt;
*der [[Schwank]] und die Posse als volkssprachliche Stücke nach den [[Latein|lateinischen]] [[Schuldrama|Schuldramen]] im [[Jesuitentheater]] der [[Barock]]zeit,&lt;br /&gt;
*die [[Entremés]]es und [[Sainete]]s des spanischen Barockheaters,&lt;br /&gt;
*das [[Divertissement]] als tänzerisches Nachspiel,&lt;br /&gt;
*die [[Arlecchino]]-[[Farce (Theater)|Farcen]] aus der italienischen Tradition der [[Commedia dell’arte]] im 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, die auch in der französischen Komödie gepflegt wurde, u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Molière]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste bezeugte Nachspiel im deutschsprachigen Theater ist Teil des Stücks &amp;#039;&amp;#039;Vom Bauern Mopsus, der seine Frau verprügelt&amp;#039;&amp;#039; und stammt aus dem Jahr 1581. Es steht in der Tradition der [[Fastnachtsspiel]]e. Die Nachspiele waren beim Publikum außerordentlich beliebt und nicht nur attraktiver als die vorhergehende große [[Tragödie]], sondern sogar beliebter als die [[Haupt- und Staatsaktion]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johann Christoph Gottsched]] wollte im Zuge seines Versuchs einer Theaterreform 1737 in [[Leipzig]] den Hanswurst als Hauptdarsteller von der Bühne verbannen, in einem dafür verfassten Nachspiel. Er konnte sich jedoch nicht durchsetzen und empfahl, statt der improvisierten, oft aus dem [[Stegreif]] gespielten [[Burleske]]n dramaturgisch ausgearbeitete Einakter wie die [[Schäferspiel]]e. Diese etablierten sich jedoch nicht; noch 1757 folgte nach einer Aufführung von [[Gotthold Ephraim Lessing]]s [[Bürgerliches Trauerspiel|bürgerlichem Trauerspiel]] &amp;#039;&amp;#039;[[Miss Sara Sampson]]&amp;#039;&amp;#039; (1755) in [[Lübeck]] die Ballettpantomime &amp;#039;&amp;#039;Der vom Arlekin betrogene Pantalon und Pierrot&amp;#039;&amp;#039;. Sogar in der großen Zeit der [[Hamburgische Entreprise|Hamburgischen Entreprise]] (1767–69) wurde nach bedeutenden Dramen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Nathan der Weise]]&amp;#039;&amp;#039; ein komisches Nachspiel gegeben. Erst am Ausgang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts endete die Theaterpraxis der Nachspiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1822 bis 1824 gab [[Karl von Holtei]] das &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch deutscher Nachspiele&amp;#039;&amp;#039; heraus, welches bis 1844 dann den Titel &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch deutscher Bühnenspiele&amp;#039;&amp;#039; erhielt (und ab 1832 unter Mitwirkung von [[Friedrich Wilhelm Gubitz]] publiziert wurde).&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Sachs: &amp;#039;&amp;#039;‘Fürstbischof und Vagabund’. Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Fürstbischof von Breslau Heinrich Förster (1799–1881) und dem Schriftsteller und Schauspieler Karl von Holtei (1798–1880). Nach dem Originalmanuskript Holteis textkritisch herausgegeben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 35, 2016 (2018), S. 223–291, hier: S. 280 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachspiel als Bestandteil von Dramen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit dieser Tradition zu verwechseln sind Nachspiele, die mit dem Hauptstück in einem thematischen Zusammenhang stehen, wie beispielsweise die [[Allegorie|allegorischen]] Ausdeutungen der [[Jesuitentheater|Jesuitendramen]], und der dramatische Epilog, der einen Nachtrag oder Ausblick aus dem Stück bietet, unter anderem in [[Arthur Miller]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Tod eines Handlungsreisenden]]&amp;#039;&amp;#039; (1949) und [[Max Frisch]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Biedermann und die Brandstifter]]&amp;#039;&amp;#039; (1958), von [[Pavel Kohout]] in seinen Einaktern auch mit Vor- und Pausenspielen kombiniert. Diese Form des Nachspiels entstand erst im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, zum Beispiel in [[Friedrich de la Motte Fouqué]]s &amp;#039;&amp;#039;Die Belagerung von Byzanz oder Griechisches Feuer&amp;#039;&amp;#039; (2004 posthum veröffentlicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*David Genthin John: &amp;#039;&amp;#039;The German Nachspiel in the eighteenth century&amp;#039;&amp;#039;. Toronto 1991. ISBN 0-8020-2771-7&lt;br /&gt;
*Christopher Maidment: &amp;#039;&amp;#039;Satura und Satyroi. Die englische Renaissance-Satire im Widerstreit zweier Etymologien. Studien zur Aufdeckung einer Gattungskontamination am Beispiel der elisabethanisch-jakobäischen satirischen Literatur&amp;#039;&amp;#039;. (Dissertation) München 1993&lt;br /&gt;
*Susan Kattwinkel: &amp;#039;&amp;#039;Tony Pastor presents: afterpieces from the vaudeville stage&amp;#039;&amp;#039;. Westport (Connecticut) 1998. ISBN 0-313-30459-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4221357-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatergenre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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