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	<title>Nachlaufachse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:26:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nachlaufachse&amp;diff=1948327&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-72091: Typo, genauer, Wikilinks</title>
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		<updated>2026-01-11T16:52:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo, genauer, Wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Goldenclass.JPG|mini|Nachlaufachse bei einem [[Reisebus]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufnahme von Wechselbrücken.jpg|mini|Lkw mit angehobener Nachlauf-[[Liftachse]] beim Umsetzen von [[Wechselaufbau|Wechselcontainern]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Volvo FMX (2. Gen.) Kipper.jpg|mini|Kipper mit Nachlaufachse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachlaufachse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der Fahrwerkstechnik eine Achse bezeichnet, die der Gewichtsentlastung dient und der Antriebsachse nachgelagert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßenverkehr ==&lt;br /&gt;
Nachlaufachsen werden üblicherweise bei Nutzfahrzeugen ([[Lastkraftwagen|Lkw]], [[Omnibus]]se) verwendet, wenn hohe Lasten zu transportieren sind und Nutzfahrzeuge mit zwei Achsen ([[Zulässige Gesamtmasse|zGM]] bis 18&amp;amp;nbsp;t) nicht mehr ausreichen. In der Regel ist die Nachlaufachse im Gegensatz zur [[Doppelbereifung|zwillingsbereiften]] Antriebsachse nur einfach bereift, in skandinavischen Ländern sind jedoch auch zwillingsbereifte Nachlaufachsen anzutreffen. Das Prinzip geht auf eine [[Büssing AG|Büssing]]-Konstruktion der 1920er Jahre zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachlaufachsen können starr, liftbar (als [[Liftachse]]), zwangs- oder nachlaufgelenkt sein. Gelenkte Nachlaufachsen haben den Vorteil der geringeren Scherbewegung auf Bereifung und Fahrbahnoberfläche, geringeren Abrollgeräuschen sowie einer Verringerung des [[Wendekreis (Fahrzeug)|Wendekreises]]. Nachteilig sind Nachlaufachsen jedoch bei schnelleren Kurvenfahrten – besonders bei Nässe und Glätte, da das Fahrzeug einen größeren Überhang besitzt und die Antriebsachse in ihrer Seitenführung entlastet wird. Dadurch neigt das Fahrzeug schneller zum Ausbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwendung finden Nachlaufachsen zumeist in Lastkraftwagen mit [[Wechselaufbau]]ten, sowie bei dreiachsigen, überlangen [[Solobus|Solo-Omnibussen]] (&amp;gt;&amp;amp;#8239;12&amp;amp;nbsp;Meter). Bei [[Gelenkbus]]sen mit Antrieb im Vorderwagen (sog. &amp;#039;&amp;#039;Puller&amp;#039;&amp;#039;) wird die dann nicht angetriebene Achse im Nachläufer, also dem Anhänger des Gelenkbusses, ebenfalls als Nachlaufachse bezeichnet. Dieser Mittelachsantrieb war bis in die 1980er Jahre sehr weit verbreitet, da [[Daimler-Benz]] als einziger Omnibushersteller die Patentrechte für die erforderliche, 1977 bei der [[Fahrzeugwerkstätten Falkenried|FFG]] in Hamburg entwickelte [[Knickwinkelsteuerung]] bei [[Schubgelenkbus]]sen besaß. Alle Konkurrenten wie [[MAN Nutzfahrzeuge|MAN]] oder [[Kässbohrer Fahrzeugwerke|Kässbohrer]] ([[Setra]]) waren zunächst weiterhin gezwungen, Gelenkbusse mit Antrieb im Vorderwagen zu bauen. Nachteil war, dass der Motor aus Platzgründen nur im Heck untergebracht werden konnte und so eine aufwändige Kraftübertragung durch das Gelenk auf die zweite Achse erforderlich war. Die fehlende Stabilisierung führte zu Schlingerbewegungen bei höheren Geschwindigkeiten. Ferner war bei leerem Fahrzeug die Antriebsachse in der Wagenmitte nicht ausreichend belastet, womit die Räder eher zum Durchdrehen neigten. Nach Aufhebung des Patentschutzes bauten auch MAN und Setra (fast) ausschließlich nur noch Schubgelenkbusse. Bei einigen Gelenkbussen ausländischer Hersteller (z.&amp;amp;#8239;B. [[VDL Berkhof|Berkhof]], [[Van Hool]]) trifft man diese Nachläuferlenkung aufgrund des dort vorhandenen Mittelachsantriebs auch noch heute an. Anstelle von Unterflurmotoren werden dort seitlich in der Wagenmitte positionierte [[Turmmotor]]en verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachläuferlenkungen bei solchen Gelenkbussen sind zwangsgelenkte Systeme, wie sie auch bei einigen Anhängern Verwendung finden. Diese lenken in Abhängigkeit vom Gelenkeinschlag, in dem eine, meist an der Verbindung zum Vorderwagen sitzende Lenkkinematik dem Fahrzeuglauf des Vorderwagens folgt und abhängig davon die Nachläuferlenkung betätigt. Das Wirkprinzip dieser Zwangslenkung ist auch bei vielen Anhängern oder Sattelaufliegern anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwangsgelenkte Nachlaufachsen lenken bei motorisierten Fahrzeugen meist aktiv über die Lenkungsmechanik mit, d.&amp;amp;#8239;h. die Räder an der Nachlaufachse werden bei Betätigung der Lenkung durch einen Hydraulikzylinder auch im Stillstand des Fahrzeugs bewegt, während bei [[Sattelauflieger|Aufliegern]] und Anhängern ein Hydrauliksystem an der Kupplung die Lenkung abhängig vom Kurvenlauf des Zugwagens betätigt. Rein nachlaufgelenkte Achsen laufen auf der Fahrbahn lose mit, werden also passiv durch den Fahrzeuglauf mitgelenkt. Bei Rückwärtsfahrt müssen letztere daher verriegelt oder entlastet werden, da sie sich sonst unkontrolliert verdrehen würden. Ebenso werden die Lenkungen bei den meisten Nachlaufachsen aus Gründen der Fahrstabilität ab bestimmten Geschwindigkeiten (meist ab 40 bis 60&amp;amp;nbsp;km/h) in der Regel gesperrt. Eine Mechanik, die diese zwangsgelenkten Achsen bei Anhängern (also auch den entsprechenden Puller-Gelenkbusbauarten) bei Rückwärtsfahrt sperrt, ist nicht immer vorhanden, so dass diese Achsen aufgrund des gegebenen Lenkimpulses in die entgegengesetzte Richtung gewissermaßen „überlenkt“ werden müssen, um dann dem Lenkwinkel und Kurvenlauf folgen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegt allerdings der Schwerpunkt des Fahrzeugs im Heck, wie es bei Hecklader-[[Müllfahrzeug]]en oder Abrollkippern der Fall ist, sind Achsanordnungen mit [[Vorlaufachse]]n besser geeignet, da die zwillingsbereifte Hinterachse mehr Last aufnehmen kann und die Fahrstabilität erhöht. Durch diese Achsanordnung vergrößert sich jedoch der Wendekreis, was diese Fahrzeuge bei engen Straßenverhältnissen in der Einsatzfähigkeit einschränkt. Auch bei Fahrzeugen mit kurzen Radständen, wie [[Sattelzugmaschine]]n, verwendet man aus Gründen der Fahrstabilität Vorlaufachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schienenverkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20150523.DDM.Bw.Neuenmarkt.-028.9.jpg|mini|Nachlaufachse an einer [[Tenderlokomotive]] der [[Sächsische XIV HT|DR 75&amp;amp;#8239;501]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachlaufradsätze oder Nachlaufachsen sind bei [[Schienenfahrzeug]]en heutzutage eher selten geworden. Sie wurden häufig bei [[Triebfahrzeug]]en mit gekuppelten [[Treibradsatz|Treibradsätzen]] wie [[Dampflokomotive]]n oder schweren [[Elektrolokomotive]]n verwendet, wenn ohne sie die zulässige [[Achslast]] überschritten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei heutigen Triebfahrzeugen wird die Achslast gegebenenfalls durch einen zusätzlichen [[Laufradsatz]] (bzw. Laufachse) im Antriebsdrehgestell reduziert. Aus Symmetriegründen befindet sich diese dann zwischen den beiden [[Treibradsatz|Treibradsätzen]], was mit der [[Achsfolge]] (A1A) beschrieben wird, ein auch in Deutschland bekanntes Beispiel ist die Personenzugvariante der [[NOHAB AA16]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Portal:Transport und Verkehr/Themenliste Straßenverkehr|Themenliste Straßenverkehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Nutzfahrzeugtechnik, Seite 151–161. Vieweg + Teubner Verlag 2008, ISBN 978-3-8348-0374-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrwerkstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
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