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	<title>Nachhaltige Fischerei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T20:47:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nachhaltige_Fischerei&amp;diff=1176497&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Quelltext.</title>
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		<updated>2024-10-03T11:30:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Quelltext.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachhaltiger Fischfang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet, dass die eingesetzten [[Fischerei]]methoden und ihre Anwendungsweisen bestandserhaltend sind und die Reproduktionsfähigkeit der Zielfischarten nicht herabsetzen (keine [[Überfischung]]), dass das Ökosystem (z.&amp;amp;nbsp;B. der Meeresboden) nicht geschädigt und der Anteil ungewollter [[Beifang (Fischerei)|Beifänge]] weitgehend minimiert wird. [[Nachhaltigkeit|Nachhaltige]] Fischprodukte können aus der [[Fischerei|Seefischerei]], der [[Binnenfischerei]], der [[Angelfischerei]] und aus [[Aquakultur]] stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
[[Überfischung]], [[illegale Fischerei]] und zu hohe Beifangraten haben bereits zahlreiche Fischarten der Weltmeere bestandgefährdend dezimiert oder an den Rand der Ausrottung gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.delphinschutz.org/news-fischerei/un-warnen-vor-ueberfischung-der-meere/ | titel=UN warnen vor Überfischung der Meere | hrsg=Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.&amp;amp;nbsp;V. | zugriff=2017-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders sich nur sehr langsam vermehrende Fischarten wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Haie]], [[Schwertfische]] oder die größeren [[Thunfische|Thunfischarten]] können durch Überfischung schnell in ihrem Bestand gefährdet werden. Zu den weltweit am stärksten überfischten Speisefischarten gehören aber auch Arten wie der [[Kabeljau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.wwf.de/themen-projekte/artenlexikon/kabeljau/ | titel=Kabeljau / Dorsch (Gadus morhua) | hrsg=WWF | zugriff=2015-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fischarten, die schnell wachsen, die sich vergleichsweise früh vermehren und keine speziellen Laichgründe haben wie [[Sardine]]n, [[Heringe|Hering]] oder [[Echter Bonito|Skipjack-Thunfisch]] sind dagegen widerstandsfähiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Aufzucht]] von Fischen in [[Aquakultur|Fischfarmen]] kann mit [[Aquakultur#Ökologische Folgen|schädlichen Folgen]] für das Ökosystem verbunden sein. Bei bestimmten Arten, wie dem [[Gelbflossen-Thun]] hat Aquakultur auch direkte Auswirkungen auf den Bestand der Art, da die Fische in den Anlagen nicht gezüchtet, sondern als Jungfische wild gefangen und in den Netzkäfigen lediglich bis zur Schlachtreife gemästet werden. Zudem können Fischzuchtanlagen, in denen [[Raubfische]] gezüchtet oder gemästet werden, negative Auswirkungen auf die Bestände der Futter-Fischarten haben, die wiederum der freien Wildbahn entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Fischereien und Teile der fischverarbeitenden Industrie wie auch immer mehr Verbraucher sehen in nachhaltiger Fischerei und Aquakultur einen Ausweg aus der weltweiten Fischereikrise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe der nachhaltigen Fischerei ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || Unausgebeutete Bestands Größe – Biomasse die der Bestand hätte ohne Fischerei&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kritik an GFP&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/Setareh_Khalilian/designed-for-failure-a-critique-of-the-common-fisheries-policy-of-the-european-union-1/designed-for-failure.pdf | titel=Designed for Failure: A Critique of the Common Fisheries Policy of the European Union, 1. April 2010 (PDF, eng.) | hrsg=IFW-Kiel | zugriff=2015-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B&amp;lt;sub&amp;gt;MEY&amp;lt;/sub&amp;gt; = 2/3 B&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || Maximaler ökonomischer Ertrag – Bestand kann vermutlich seine natürliche Rolle im Ökosystem erfüllen (&amp;#039;&amp;#039;MEY&amp;#039;&amp;#039;, eng. &amp;#039;&amp;#039;maximum economic yield&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kritik an GFP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B&amp;lt;sub&amp;gt;MSY&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,5 B&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || Maximaler nachhaltiger Ertrag – Weiterer verstärkter Fischfang wird in kleineren Beständen und geringeren Fangquoten resultieren (&amp;#039;&amp;#039;MSY&amp;#039;&amp;#039;, eng. &amp;#039;&amp;#039;maximum sustainable yield&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kritik an GFP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B&amp;lt;sub&amp;gt;pa&amp;lt;/sub&amp;gt; = 30 % von B&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || Vorsorgliches unteres Biomasse Limit – Bestandsgröße unter der die Reproduzierende Kapazität eingeschränkt werden könnte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kritik an GFP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| L&amp;lt;sub&amp;gt;opt&amp;lt;/sub&amp;gt; || Größe der Individuen eines unbefischten Fischjahrgangs der seine maximale Biomasse erreicht hat&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://cfp-reformwatch.eu/2010/07/fish-should-be-caught-only-after-they-reach-their-optimal-length/ |text=Lopt Begriffserklärung (englisch) |wayback=20121001113228 |archiv-bot=}}, CFP Reform Watch “Fish should be caught only after they reach their optimal length”, 19. Juli 2010 (eng.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| L&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt; || Durchschnitts Alter und Größe zum Zeitpunkt der Geschlechtsreife&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kritik an GFP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| L&amp;lt;sub&amp;gt;opt&amp;lt;/sub&amp;gt; = 2/3 || Alter ab dem individuelle Wachstumsrate und die ungefischte Biomasse eines Jahrgangs ihr Maximum erreichen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kritik an GFP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| TAC || Maximal erlaubter Fang (eng. &amp;#039;&amp;#039;total allowable catch&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kritik an GFP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umweltsiegel und Zertifizierungsorganisationen ==&lt;br /&gt;
=== Marine Stewardship Council ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Marine Stewardship Council Logo.svg|mini|&amp;#039;&amp;#039;MSC&amp;#039;&amp;#039;-Umweltsiegel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die derzeit größte Zertifizierungsorganisation ist das unabhängige und gemeinnützige [[Marine Stewardship Council]] (MSC). Im Jahr 2015 gab es mehr als 20.000 MSC-[[Zertifizierung|zertifizierte]] Fischprodukte, die in 82 Ländern verkauft wurden. Etwa 10 % der weltweiten Fischfänge und [[Meeresfrüchte]] stammten im Jahr 2015 aus MSC zertifizierten Fischereien. Vom MSC als nachhaltig anerkannte Fischereien sind mit dem blauen MSC-Umweltsiegel ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Marine Stewardship Council |Titel=From sustainable fishers to seafood lovers – Annual Report 2015-16 |Datum=2016 |Seiten=4, 7 |Online=https://www.msc.org/documents/msc-brochures/annual-report-archive/annual-report-2015-16-english/at_download/file |Format=PDF |KBytes=9700 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beurteilung der Nachhaltigkeit einer Fischerei werden vom MSC drei Kriterien herangezogen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Der Zustand der Fischbestände (ist ausreichend Fisch für eine nachhaltige Fischerei vorhanden).&lt;br /&gt;
#Die Auswirkungen der Fischerei auf die maritime Umwelt (z.&amp;amp;nbsp;B. wie wirkt sich das Fischen auf Seevögel aus).&lt;br /&gt;
#Die Managementsysteme der Fischerei (gewährleisten die implementierten Regeln und Verfahren sowie die Art ihrer Implementierung eine nachhaltige Fischerei und eine minimale Beeinträchtigung der maritimen Umwelt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Umweltorganisation wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Greenpeace]] kritisieren das MSC-Siegel, da MSC-zertifizierte Produkte aus überfischten Beständen stammen oder mittels der zerstörerischen [[Schleppnetzfischerei|Grundschleppnetzfischerei]] gefischt werden und auch Fischereien, die nicht nachhaltig handeln, das Siegel erhalten können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/GP_Position_zu_Zertifzierungen_23.8.2010.pdf |titel=Zertifizierungen: Wie glaubwürdig sind die Gütesiegel von Fischprodukten? |hrsg=Greenpeace |datum=2010-08 |format=PDF; 178&amp;amp;nbsp;kB |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110304174449/http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/GP_Position_zu_Zertifzierungen_23.8.2010.pdf |zugriff=2012-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friend of the Sea ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Friend of the sea.gif|mini|&amp;#039;&amp;#039;FOS&amp;#039;&amp;#039;-Umweltsiegel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Friend of the Sea&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;FOS&amp;#039;&amp;#039;, dt. &amp;#039;&amp;#039;Freund des Meeres&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Programm zur &amp;#039;&amp;#039;Förderung und Zertifizierung von umweltfreundlichen Fischereien und Aquakulturen&amp;#039;&amp;#039; und ein gleichnamiges [[Umweltzeichen]]. Das Programm wurde vom US-amerikanischen &amp;#039;&amp;#039;Earth Island Institute&amp;#039;&amp;#039; (EII) gegründet. Von Friend of the Sea anerkannte Fischereien beschränken sich auf den Fang nicht überfischter Arten, die Fischfangmethoden dürfen den Meeresboden nicht beeinträchtigen und die Beifangrate muss unter 8 % der Gesamtfangmenge liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von FOS-zertifizierten Fischzuchten dürfen keine negative Auswirkungen auf die Umwelt ausgehen, das Futter darf nur Fischbestandteile aus Filettierabfällen oder aus einer von FOS zertifizierten Fischerei enthalten, es dürfen keine genetisch veränderten Organismen, Chemikalien und Korrosionsschutzfarben eingesetzt werden. Das Entweichen der gezüchteten Fische muss ebenso unterbunden sein wie das Eindringen anderer Tiere in die Zuchtfarm. Die von der Zuchtfarm ausgehenden Emissionen müssen beschränkt und kontrolliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zertifizierungsprozess einer Fischerei oder Aquakultur wird gemäß den Daten und Richtlinien der [[Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen|Food and Agriculture Organization]] (FAO) und der verschiedenen Fischereikommissionen durchgeführt. Das rote FOS-Label wird jeweils für ein Produkt aus einer Fischfangregion vergeben. Alle Produkte, die das FOS-Label tragen, sind auf der Website von FOS gelistet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.friendofthesea.org/DE/ | titel=Webseiten von &amp;#039;&amp;#039;Friend of the Sea&amp;#039;&amp;#039; | zugriff=2017-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FOS stellt Fischereien und Händlern einen [[CO2-Rechner|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Rechner]], den &amp;#039;&amp;#039;Seafood Carbon Footprint Calculator (SCFC)&amp;#039;&amp;#039;, zur Verfügung, mit dessen Hilfe man die [[CO2-Bilanz|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Bilanz]], also die Menge der für die Produktion von einem Kilogramm Fisch entstehenden CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen beim Weg vom Fang bis zum Supermarkt, errechnen kann. Damit sollen die Klimaauswirkungen der Fischerei und des weltweiten Handels mit Fisch beurteilt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://marineconservationblog.blogspot.de/2007/11/seafood-carbon-footprint-calculator.html | titel=Seafood Carbon Footprint Calculator | hrsg=Friend of the Sea | datum=2007-11-20 | zugriff=2012-06-29 | sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SAFE ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolphinsafe Logo.gif|mini|&amp;#039;&amp;#039;SAFE&amp;#039;&amp;#039;-Umweltsiegel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SAFE ist ein seit 1990 existierendes Kontrollprogramm für &amp;#039;&amp;#039;delfinsicher&amp;#039;&amp;#039; gefangenen Thunfisch des US-amerikanischen Earth Island Institute (EII) und ein gleichnamiges [[Umweltzeichen]]. In Deutschland setzt die [[Gesellschaft zur Rettung der Delphine]] das Programm um und überprüft Importeure und Händler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich vornehmlich um ein Delfinschutzprogramm, das den gewollten und ungewollten Beifang von Meeressäugern beim [[Thunfische|Thunfischfang]] für Dosenthunfischprodukte verhindern soll. Von SAFE zertifizierte Fischereien müssen jedoch Maßnahmen zur Beifangreduzierung für Meeresschildkröten, Haie und andere Nichtzielfischarten wie [[Schwertfisch]] oder [[Speerfische]] einsetzen, sie sollen auf den Fang von Jung-Thunfischen verzichten und diese, wie auch alle anderen Beifangarten, wieder freilassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.delphinschutz.org/projekte/safe-delfinsicherer-thunfisch/faktensammlung | titel=SAFE – Faktensammlung | hrsg=Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.&amp;amp;nbsp;V. | zugriff=2015-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Programm schließt jedoch ungewollte Beifänge und Fänge aus überfischten Thunfischbeständen nicht aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lebensmittelklarheit.de/cps/rde/xchg/lebensmittelklarheit/hs.xsl/3924.htm |titel=SAFE – Delfinsicherer Thunfisch |hrsg=Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände – Verbraucherzentrale Bundesverband e.V, Portal lebensmittelklarheit.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130825022956/http://www.lebensmittelklarheit.de/cps/rde/xchg/lebensmittelklarheit/hs.xsl/3924.htm |archiv-datum=2013-08-25 |zugriff=2015-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SAFE ist nach [[Qualitätsmanagementnorm#ISO 9001|ISO-9001]] und [[ISO 14001]] zertifiziert und hat weltweit 12 Kontrolleure im Einsatz, die fast 400 Thunfischproduzenten in 52 Ländern kontrollieren. Etwa 90 Prozent des weltweiten Handels mit Dosenthunfisch ist SAFE angeschlossen. Anerkannte Produkte erhalten das SAFE-Umweltsiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ökologische Aquakultur ===&lt;br /&gt;
Neben FOS gibt es verschiedene Programme, wie [[Naturland]] oder regionale Erzeuger wie Bio-[[Lachsfarm|Lachszuchten]] aus [[Irland]] und [[Schottland]], die Fischprodukte aus nachhaltiger und ökologischer Produktion anbieten und entsprechend kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seafood Watch ===&lt;br /&gt;
Das vom kalifornischen [[Monterey Bay Aquarium]] gegründete &amp;#039;&amp;#039;Seafood Watch Program&amp;#039;&amp;#039; vergibt kein Umweltsiegel wie MSC oder FOS. Es handelt sich um eine umfangreiche Informations- und Beurteilungsplattform nachhaltiger Fischereien und listet die Bestandsituation verschiedener Fischarten, Krustentiere und anderer Meeresfrüchte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.seafoodwatch.org/ | titel=Seafood Watch (engl.) | hrsg=Monterey Bay Aquarium | zugriff=2015-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fischführer ==&lt;br /&gt;
Verschiedene [[Umweltschutzorganisation|Umweltorganisationen]] aus dem In- und Ausland geben teilweise nicht übereinstimmende &amp;#039;&amp;#039;Fischführer&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fischratgeber&amp;#039;&amp;#039; heraus. Diese arbeiten meist nach einem Ampelsystem: &amp;#039;&amp;#039;Grün&amp;#039;&amp;#039; steht für unbedenkliche Fischprodukte, und &amp;#039;&amp;#039;Rot&amp;#039;&amp;#039; für Fischarten, von deren Verzehr aus Umweltgründen abgeraten wird. Die bekanntesten Fischführer in Deutschland erarbeiten [[Greenpeace]] und der [[WWF]], der die Organisation MSC mitgründete und bis heute im Vorstand vertreten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://fischratgeber.wwf.de/ |titel=WWF recommendations |sprache=de-DE |abruf=2024-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die detaillierteren Fischführer gehen dabei auch auf die in einer [[Fischereizone]] eingesetzte [[Fischerei]]methode für die jeweilige Zielfischart ein. So kann z.&amp;amp;nbsp;B. [[Weißer Thun]]fisch unbedenklich (grün) sein bei Fang mit Schleppangeln im [[Pazifik]], aber auch bedenklich (rot), wenn der Fang aus der [[Langleinenfischerei#Pelagische Langleinenfischerei|pelagischen Langleinenfischerei]] stammt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.seachoice.org/ | titel=Making smart seafood decisions for today and tomorrow (engl.) | hrsg=SeaChoice.org | zugriff=2015-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ringwadenfischerei]]&lt;br /&gt;
* [[Nachhaltiger Konsum]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bio-Siegeln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter C. Mayer-Tasch: &amp;#039;&amp;#039;Meer ohne Fische? Profit und Welternährung.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3-593-38350-0.&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Rodenberg, Gudrun Pawelke: &amp;#039;&amp;#039;See in Not. Die größte Nahrungsquelle des Planeten: eine Bestandsaufnahme.&amp;#039;&amp;#039; Marebuchverlag, Hamburg 2004, ISBN 3-936384-49-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischereimethode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artenschutz (Zoologie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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