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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nachbrenner</id>
	<title>Nachbrenner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T04:26:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nachbrenner&amp;diff=79446&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asdert: Galerie-Korrektur</title>
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		<updated>2025-12-15T07:04:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Galerie-Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für den umgangssprachlichen Begriff aus der Funktechnik siehe [[Leistungsverstärker]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Afterburner cut view model.PNG|mini|Illustration eines Nachbrenners]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachbrenner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Zusatzeinrichtung eines [[Turbinen-Strahltriebwerk]]s, die benutzt werden kann, um durch die [[Verbrennung (Chemie)|Verbrennung]] von hinter der Turbine eingespritztem [[Kraftstoff|Treibstoff]] die Austrittsgeschwindigkeit des Arbeitsmediums und somit den [[Schub]] des Triebwerks zu erhöhen.&lt;br /&gt;
Der Nachbrennereinsatz kann vom [[Pilot]]en oft in mehreren Leistungsstufen geregelt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rear view of afterburner in sectioned Rolls-Royce Turboméca Adour turbofan.jpg|mini|Schnittansicht einer [[Rolls-Royce Turboméca Adour]] mit den vier deutlich sichtbaren Ringen des Nachbrenners]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nozzle of EJ200 afterburning turbofan (5).jpg|mini|Verstellbare, konvergent-divergente Düse eines [[Eurojet EJ200]] [[Mantelstromtriebwerk|Turbofantriebwerks]] mit Nachbrennersystem]]&lt;br /&gt;
Turbinenstrahltriebwerke werden mit [[Luftüberschuss]] betrieben, um die Abgastemperatur auf einem für die [[Werkstoff]]e der [[Turbinenschaufel]]n verträglichen Niveau zu halten. So steht im Abgas nach dem Passieren der [[Gasturbine#Turbine|Turbine]] noch genug Sauerstoff zur Verfügung, um zusätzlich eingespritzten Treibstoff im Strahlrohr zu verbrennen.&lt;br /&gt;
Die [[Strahltemperatur]] ist nicht mehr durch im Strom nachfolgende Bauteile begrenzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Verkürzt bis Falsch:&lt;br /&gt;
Die heißen Gase strömen durch die verstellbare Triebwerksdüse aus und erzeugen dadurch Schub. Da beim Nachbrennereinsatz in der strömenden Gassäule die [[Überschallgeschwindigkeit]] des Mediums erreicht wird, ist eine verstellbare [[Düse]]nöffnung &amp;#039;&amp;#039;(Konvergent/Divergent-System)&amp;#039;&amp;#039; zwingend erforderlich, um den unterschiedlichen Anforderungen von Unter- und Überschallaerodynamik im Triebwerk gerecht zu werden.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der [[Kraftstoffverbrauch]] beim Nachbrennerbetrieb bis zum Faktor 10 über dem normalen Verbrauch des Triebwerks liegt, wird er nur in besonderen Situationen zugeschaltet, wenn kurzfristig mehr Schub benötigt wird.&lt;br /&gt;
Bei Unterschallgeschwindigkeit steht der zusätzliche Aufwand an Treibstoff in schlechtem Verhältnis zum gewonnenen Schub. Mit steigender [[Mach-Zahl]] wird der Nachbrenner zunehmend effizient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten [[Überschallflug]]zeuge sind auf Nachbrenner angewiesen, um im [[Horizontalflug]] höhere Geschwindigkeiten als Mach&amp;amp;nbsp;1 zu erreichen. Die Fähigkeit zum Überschallflug ohne Nachbrennereinsatz bezeichnet man als [[Supercruise]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsweise ==&lt;br /&gt;
Durch die isobare Erhöhung der Temperatur sinkt die [[Dichte]] des Gases, die Austrittsgeschwindigkeit steigt in gleichem Maße. Der [[Massenstrom|Massedurchsatz]] bleibt weitgehend unbeeinflusst. Bei Einsatz des Nachbrenners wird so eine Erhöhung der Strahlgeschwindigkeit erreicht, ohne hierzu wie bei der Düse den Druck des [[Verdichter]]s zu erhöhen. Der Nachbrenner ersetzt die Last der bei Unterschallgeschwindigkeit konvergenten Düse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktive Details ==&lt;br /&gt;
Der Nachbrenner hat meist ein durch einen schmalen [[Spaltmaß|Spalt]] von der Außenhaut des Schubrohres getrenntes Innenrohr. Der Spalt dient der [[Kühlung]] des inneren Nachbrennerrohres durch Strömung von [[Rauchgas]] bzw. einer Mischung aus Rauchgas und [[Luft]].&lt;br /&gt;
Die [[Kraftstoffeinspritzung|Einspritzung des Kraftstoffes]] nach dem Austritt aus der Turbine („Flammhalter“) erzeugt lokale Rückströmgebiete und stabilisiert so die Flamme ([[Flammentemperatur|Temperatur]] bis 2.000&amp;amp;nbsp;K).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schubrohrquerschnitt ist meist deutlich größer als der Düsenquerschnitt und soll den [[Druckverlust]] in der Strömung verringern.&lt;br /&gt;
Die Zündung des Kraftstoffes erfolgt meist durch:&lt;br /&gt;
* [[Katalysator]]zündung durch [[Platin]]elemente&lt;br /&gt;
* [[Zündkerze]] oder Zündfackel (Dauerbrand)&lt;br /&gt;
* „Hot Shot“, auch „Hot Streak“ bezeichnet, d.&amp;amp;nbsp;h. Zusatzeinspritzung von Kraftstoff in die [[Brennkammer]]. Folglich reicht die so erzeugte [[Flamme]] bis in das Nachbrennerrohr; sie entzündet damit den dort zusätzlich eingespritzten Kraftstoff.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.docdroid.com/xha5wGS/convair-f-102a-delta-dagger-flight-manual-pdf#page=17 &amp;#039;&amp;#039;Convair F-102A Delta Dagger Flight Manual&amp;#039;&amp;#039;], beispielhafte Beschreibung anhand des Pilotenhandbuches der [[Convair F-102]], Seite 17, PDF-Datei in englischer Sprache, abgerufen am 12. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Regelung der Düsenstellung oder der Kraftstoffzufuhr in den Nachbrenner, wobei eine Anpassung des jeweils anderen Parameters erfolgt, sodass das Verhältnis der (Gesamt)-Drücke in der Brennkammer und Turbine unbeeinflusst vom Nachbrennerbetriebszustand bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbrenner werden fast ausschließlich bei [[Militärflugzeug|militärischen Flugzeugtypen]] eingesetzt. Zwei der wenigen [[Zivilflugzeug|zivilen Flugzeuge]] mit Nachbrenner waren die [[Tupolew Tu-144]] und die [[Concorde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in [[Turbofan]]triebwerken zuerst der heiße Abgasstrahl mit dem kalten [[Mantelstrom]] vermischt und dann in den Nachbrenner geleitet, wird die Nachbrennerart als &amp;#039;&amp;#039;Augmentor&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Afterburner.jpg|Verstellbare Düsen für den Nachbrenner einer [[McDonnell Douglas F/A-18|F-18]]&lt;br /&gt;
 Saab Draken.jpg|[[Saab 35 Draken]] mit zugeschaltetem Nachbrenner und sichtbaren [[Mach’scher Knoten|Mach’schen Knoten]]&lt;br /&gt;
 MiG-23 afterburner exhaust airbrakes.jpg|Blick in den Nachbrenner einer [[MiG-23]]&lt;br /&gt;
 F-14 Tomcat afterburner.jpg|[[Grumman F-14|F-14]] mit zugeschaltetem Nachbrenner&lt;br /&gt;
 A F2 Typhoon takes off from RAF Coningsby MOD 45147955.jpg|Ein [[Eurofighter Typhoon]] mit zugeschaltetem Nachbrenner&lt;br /&gt;
 ZA461 and ZA551-043 afterburners on (19815498563).jpg|[[Panavia Tornado]]s mit zugeschaltetem Nachbrenner&lt;br /&gt;
 Tornado at nörvenich.jpg|[[Panavia Tornado|Tornado]] des [[Taktisches Luftwaffengeschwader 33|Taktischen Luftwaffengeschwader 33]] mit eingeschalteten Nachbrenner am [[Fliegerhorst Nörvenich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ernst Götsch |Titel=Luftfahrzeugtechnik |Verlag=Motorbuchverlag |Ort=Stuttgart |Datum=2003 |ISBN=3-613-02006-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Kyrill von Gersdorff, Helmut Schubert, Stefan Erbert |Titel=Die deutsche Luftfahrt. Flugmotoren und Strahltriebwerke |Verlag=Bernard &amp;amp; Graefe |Ort=Bonn |Datum=2004 |ISBN=978-3-7637-6128-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Afterburners|Nachbrenner}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebwerkstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asdert</name></author>
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