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	<title>Nachal Mischmar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T20:58:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nachal_Mischmar&amp;diff=705085&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gert Voigt am 26. Januar 2026 um 18:45 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-26T18:45:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hecht 090710 Sceptre.jpg|mini|Bronzezepter aus dem Schatzfund von Nachal Mischmar, [[Israel-Museum]], Jerusalem]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachal Mischmar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|נחל משמר&amp;amp;lrm;}}; {{arS|مَحْرَس&amp;amp;lrm;}}) ist ein Tal am [[Totes Meer|Toten Meer]]. Es liegt ungefähr auf halbem Weg zwischen [[En Gedi]] und [[Masada]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Expedition der [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebräischen Universität Jerusalem]] im Jahr 1960 wurden in Höhle Nr.&amp;amp;nbsp;1 drei [[Papyri]], eines davon in hebräischer/aramäischer, eines in griechischer Schrift, und ein drittes sowohl aramäisch wie griechisch beschriebenes gefunden. [[Paläographie|Schriftvergleiche]] legen eine Datierung in die Zeit des [[Bar-Kochba-Aufstand]]es nahe. Es dürfte sich dabei, ebenso wie bei den Schriftfunden im [[Nachal Ze’elim|Nachal Zeʾelim]], um Vertragstexte oder Zensus-Listen handeln. Die Höhle wurde als &amp;#039;&amp;#039;Scouts’ Cave&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Expedition im März 1961 stießen die Archäologen in derselben Höhle zunächst auf Funde aus der Römerzeit, darunter auch Tonscherben, Textilien und Halbedelsteine. Dann in einer geräumigen Grube hinter einem dicken Felsbrocken entdeckten sie einen sensationellen Kupferhortfund, der 6000 Jahre nicht beachtet worden war: einen Schatz von 442 Gegenständen, die sorgfältig in [[Binsen]]matten gehüllt waren und der Kultur des [[Ghassulien-Kultur|Ghassuliens]] zuzurechnen sind. Es fanden sich 429 [[Kupfer]]objekte, sechs bestanden aus [[Hämatit]], eines aus Stein, eines aus [[Elfenbein]] und fünf aus [[Flusspferd]]elfenbein. Die Kupferobjekte allein wogen 140 Kilogramm - für einen Einzelfund eine sehr große Menge. Die Höhle wurde danach umbenannt in &amp;#039;&amp;#039;Cave of the Treasure&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand der [[Radiokarbonmethode|&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;C-Daten]] von Proben der Binsenmatten wird der Schatz auf etwa [[4. Jahrtausend v. Chr.|3500&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.]] und somit in die [[Kupfersteinzeit]] datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Kupferobjekte sind in komplexen Guss[[Wachsausschmelzverfahren|formen aus verlorenem Wachs]] hergestellt worden, was auf ein noch nicht erkanntes Vorstadium technischer Fertigkeiten schließen lässt. Die prachtvollsten Stücke, die Kronen, Standarten, Zepter und Keulenköpfe, sind aus dem hellen, silbrig schimmernden Arsenkupfer gegossen. Ein hoher Anteil an [[Arsen]] im Kupfer führt einerseits zu besonders guten [[Gießeigenschaft]]en und lässt andererseits das Metall härter werden. Die Gegenstände gehören damit zu den ältesten bekannten Objekten in dieser Technik, gelten weltweit als Spitzenleistung des [[Chalkolithikum]]s und sind der spektakuläre Beweis, wie perfekt die Menschen im Vorderen Orient die Technik der Kupferverarbeitung beherrschten. Die schlichteren Arbeitsgeräte (wie etwa Flachbeile) sind aus fast reinem Kupfer gefertigt. Möglicherweise stammt ein Teil des Kupfers dieser Funde aus den Bergbauregionen am [[Wadi Araba]] ([[Timna (Israel)|Timna]], [[Faynan]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass es sich um einen Tempelschatz handelte, der dort versteckt worden war. Bei En Gedi wurde ein [[Tempel]] aus dieser Zeit ausgegraben, aus dem die Objekte stammen könnten. Dies ist jedoch nur eine Vermutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pessaḥ Bar-Adon: &amp;#039;&amp;#039;Expedition C – The Cave of the Treasure&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Israel Exploration Journal&amp;#039;&amp;#039; 12 (1962), S.&amp;amp;nbsp;215–226, Tafeln 35–42.&lt;br /&gt;
* Pessaḥ Bar-Adon: &amp;#039;&amp;#039;The Cave of the Treasure: the Finds From the Caves in Naḥal Mishmar&amp;#039;&amp;#039;. Israel Exploration Society, Jerusalem 1980.&lt;br /&gt;
*[[Hannah M. Cotton]]: &amp;#039;&amp;#039;1Mish papList of Names and Account gr.&amp;#039;&amp;#039; In: James Charlesworth u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Discoveries in the Judaean Desert]] 38. Miscellaneous Texts from the Judaean Desert.&amp;#039;&amp;#039; Oxford 2000, S.&amp;amp;nbsp;201–204, Tafel XXXII.&lt;br /&gt;
* Baruch Lifshitz: &amp;#039;&amp;#039;The Greek Documents from Naḥal Ṣeelim and Naḥal Mishmar.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Israel Exploration Journal&amp;#039;&amp;#039; 11 (1961), S.&amp;amp;nbsp;53–62, Tafel 23.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nahal Mishmar Hoard}}&lt;br /&gt;
* [http://www.metmuseum.org/toah/hd/nahl/hd_nahl.htm The Nahal Mishmar Treasure]&lt;br /&gt;
* [http://www.asergeev.com/pictures/archives/2002/256/browser1.htm Einige Bilder vom Tal]&lt;br /&gt;
* [http://www.imj.org.il/imagine/galleries/viewItemE.asp?case=1&amp;amp;itemNum=362584 Die so genannte Kupferkrone im Israel-Museum, Jerusalem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=31/22/51.37/N|EW=35/21/51.65/E|region=IL-D|type=landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Depotfund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Israel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüste Juda|Mischmar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupfersteinzeitlicher Fundplatz (Levante)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wadi|Mischmar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftrollen vom Toten Meer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gert Voigt</name></author>
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