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	<title>Nabelschweine - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nabelschweine&amp;diff=75949&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Haplochromis am 16. März 2026 um 06:37 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-16T06:37:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Nabelschweine&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Tayassuidae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Theodore Sherman Palmer|Palmer]], 1897&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Schweineartige&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Suina&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Paarhufer&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Artiodactyla&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Höhere Säugetiere&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Eutheria&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Säugetiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Mammalia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Tayassu tajacu.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Halsbandpekari&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nabelschweine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;neuweltlichen Schweine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pekaris&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Tayassuidae) bilden eine mit den [[Echte Schweine|Echten oder altweltlichen Schweinen]] eng verwandte [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Paarhufer]]. Der Name Pekari entstammt der Sprache der brasilianischen [[Tupi (Volk)|Tupi]] und bedeutet in etwa „Tier, das viele Wege durch den Wald macht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sus scrofa &amp;amp; Tayassu pecari.jpg|mini|links|Schädel eines [[Wildschwein]]s (links) und eines Weißbartpekaris (rechts) im Vergleich]]&lt;br /&gt;
Äußerlich ähneln Pekaris den altweltlichen Schweinen. Den Namen &amp;#039;&amp;#039;Nabelschweine&amp;#039;&amp;#039; tragen sie nach einer Hauteinstülpung mit einer großen, von Haaren verborgenen Drüse im hinteren Drittel des Rückens, aus der ein moschusartiges Sekret verspritzt werden kann. Insbesondere Weißbartpekaris verbreiten damit einen starken Geruch. Während die grobe Körperform und die Beschaffenheit des Rüssels eindeutig schweineartig sind, haben Pekaris eine große Anzahl von Merkmalen, die sie als eigene Familie ausweisen: Sie haben schlanke, lange Beine; der kurze Schwanz enthält sechs bis neun (statt 20–23) [[Wirbel (Anatomie)|Wirbel]]; die Mittelzehen sind wie bei [[Wiederkäuer]]n miteinander verschmolzen; die Eckzähne sind kürzer und ragen nicht als [[Gewaff|Hauer]] aus dem Maul, sind aber sehr wohl zu dolchartigen Waffen ausgebildet. Wegen ihrer Kraft können sie damit sogar ihren natürlichen Feinden, [[Jaguar]] und [[Puma]], gefährlich werden. Weißbartpekaris treten in [[Rotte (Jagd)|Rotten]] von bis zu 300, Halsbandpekaris bis zu 20 Tieren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Peccary range.png|mini|Das Verbreitungsgebiet der Pekaris]]&lt;br /&gt;
Pekaris leben hauptsächlich in [[Südamerika|Süd-]] und [[Mittelamerika]]; auch der Südwesten der [[USA]] zählt zu ihrem Verbreitungsgebiet. Sie waren einst ganz von den echten Schweinen getrennt; inzwischen sind jedoch Wildschweine und verwilderte Hausschweine in Nordamerika ausgesetzt worden und machen den Nabelschweinen den Lebensraum streitig.&lt;br /&gt;
Zur Nahrung dienen den Pekaris Knollen, Gräser, Samen, kleine Tiere, Eier und Früchte. Wild lebende Pekaris durchwühlen bisweilen auch landwirtschaftlich genutzte Felder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parasiten ==&lt;br /&gt;
Eine nur bei Nabelschweinen vorkommende [[Tierläuse|Tierlaus]] ist &amp;#039;&amp;#039;[[Pecaroecus javalii]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;K. C. Kim, H. W. Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;The family classification of the Anoplura&amp;#039;&amp;#039;. In: Syst Entomol. Band 3, 1978, S. 268. {{doi|10.1111/j.1365-3113.1978.tb00120.x}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tayassu pecari 339487417.jpg|mini|[[Weißbartpekari]]]]&lt;br /&gt;
Heute werden die drei Pekari-Arten meistens auf drei Gattungen mit je einer Art aufgeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Weißbartpekari]] (&amp;#039;&amp;#039;Tayassu pecari&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Halsbandpekari]] (&amp;#039;&amp;#039;Pecari tajacu&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Dicotyles tajacu&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Acosta et al 2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Chaco-Pekari]] (&amp;#039;&amp;#039;Catagonus wagneri&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Platygonus wagneri&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dutra et al 2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weißbart- und Halsbandpekari werden manchmal auch beide der gemeinsamen Gattung &amp;#039;&amp;#039;Tayassu&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2004 wurde am [[Rio Aripuanã]] in [[Brasilien]] vom niederländischen Biologen [[Marc van Roosmalen]] eine vierte Pekari-Art beschrieben, das [[Riesenpekari]]. Es wäre mit 1,34&amp;amp;nbsp;m Länge und 40&amp;amp;nbsp;kg Gewicht das größte aller Nabelschweine. 2007 wurde es wissenschaftlich beschrieben und erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Pecari maximus]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Van Roosmalen et al.: &amp;#039;&amp;#039;A New Species of Living Peccary (Mammalia: Tayassuidae) from the Brazilian Amazon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bonner zoologische Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Band 55, Nr. 2, 2006, S. 105–112 ({{Webarchiv|url=http://www.marcvanroosmalen.org/images/Official_Description_of_Giant_Peccary.pdf |wayback=20080920145519 |text=PDF }}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Art ist taxonomisch umstritten. Nach einer genetischen Untersuchung aus dem Jahr 2011 ist sie nicht von &amp;#039;&amp;#039;Pecari tajacu&amp;#039;&amp;#039; zu unterscheiden und wurde mit dieser Art [[Synonym (Taxonomie)|synonymisiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jaime Gongora, Cibele Biondo, Jennifer D. Cooper, Andrew Taber, Alexine Keuroghlian, Mariana Altrichter, Fabrícia Ferreira do Nascimento, Amanda Y. Chong, Cristina Yumi Miyaki, Richard Bodmer, Pedro Mayor Susana González (2011): Revisiting the species status of Pecari maximus van Roosmalen et al., 2007 (Mammalia) from the Brazilian Amazon. Bonn zoological Bulletin 60 (1): 95–101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem sind die meisten späteren Bearbeiter gefolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fossilbeleg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mylohyus nasutus.jpg|mini|links|&amp;#039;&amp;#039;Mylohyus nasutus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Platygonus compressus (fossil peccary skeleton).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Platygonus compressus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Neben den [[Rezent (Biologie)|rezenten]] Pekaris wurden auch verschiedene ausgestorbene Pekarigattungen und Arten beschrieben. Fossilien der Familie wurden auf dem gesamten amerikanischen Kontinent in relativ großer Zahl gefunden. Eine basale Stellung als [[Schwestergruppe]] aller übrigen Pekaris hat &amp;#039;&amp;#039;Dyseohyus&amp;#039;&amp;#039; aus dem mittleren [[Miozän]]. Weitere Pekarigattungen (&amp;#039;&amp;#039;Desmathyus, Hesperhys, Lucashyus, Stuckyhyus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wrigthtohyus&amp;#039;&amp;#039;) aus dem Miozän wurden in eine eigene Unterfamilie gestellt, die Hesperinae. &amp;#039;&amp;#039;Prosthennops&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls aus dem mittleren Miozän gehört schon zur Unterfamilie Tayassuinae, zu der auch die rezenten Pekaris gehören. Ebenfalls in die Tayassuinae gestellt werden &amp;#039;&amp;#039;Macrogenis&amp;#039;&amp;#039; (mittleres bis spätes Miozän), &amp;#039;&amp;#039;Skynnerhyus&amp;#039;&amp;#039; (spätes Miozän), &amp;#039;&amp;#039;Mylohyus&amp;#039;&amp;#039; (mittleres Miozän bis Pleistozän) und &amp;#039;&amp;#039;Platygonus&amp;#039;&amp;#039; (Pliozän bis mittleres Pleistozän). &amp;#039;&amp;#039;Protherohyus brachydontus&amp;#039;&amp;#039;, ein naher Verwandter des Chaco-Pekaris, lebte im mittleren Miozän.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dutra et al 2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Für die kommerzielle Verwertung ist insbesondere das Pekari-[[Leder]] bekannt. Dieses gilt als ausgesprochen geschmeidig, haltbar und wärmend. Es wird beispielsweise zur Herstellung hochwertiger Lederhandschuhe verwendet. Pekarifleisch gilt als besonders wohlschmeckend und wird traditionell von vielen im Amazonas-Gebiet lebenden [[Indigene Völker|indigenen Völkern]] und Siedlern verzehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hesperopithecus haroldcookii]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Acosta et al 2020&amp;quot;&amp;gt;Luis E. Acosta, Guilherme Siniciato Terra Garbino, Germán Mariano Gasparini u. Rodrigo Parisi Dutra: &amp;#039;&amp;#039;Unraveling the nomenclatural puzzle of the collared and white-lipped peccaries (Mammalia, Cetartiodactyla, Tayassuidae).&amp;#039;&amp;#039; September 2020, Zootaxa 4851(1):60-80, [[DOI: 10.11646/zootaxa.4851.1.2]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dutra et al 2017&amp;quot;&amp;gt;Rodrigo Parisi Dutra, Daniel de Melo Casali, Rafaela Velloso Missagia, Germán Mariano Gasparini, Fernando Araujo Perini u. Mario Alberto Cozzuol: &amp;#039;&amp;#039;Phylogenetic Systematics of Peccaries (Tayassuidae: Artiodactyla) and a Classification of South American Tayassuids.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Mammal Evolution (2017) 24:345–358, [[DOI: 10.1007/s10914-016-9347-8]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tayassuidae|Nabelschweine (Tayassuidae)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Nabelschwein}}&lt;br /&gt;
{{Wikispecies|Tayassuidae|Nabelschweine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4814727-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweineartige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haplochromis</name></author>
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