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	<title>NSU Prinz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=NSU_Prinz&amp;diff=386083&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ProloSozz: /* Auslandsfertigung und Abkömmlinge */ Darstellungskosmetik</title>
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		<updated>2026-05-01T10:18:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auslandsfertigung und Abkömmlinge: &lt;/span&gt; Darstellungskosmetik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox PKW-Modell Generationen&lt;br /&gt;
| Marke      = [[NSU Motorenwerke|NSU]]&lt;br /&gt;
| Modell     = Prinz&lt;br /&gt;
| von        = 1958&lt;br /&gt;
| bis        = 1973&lt;br /&gt;
| Klasse     = [[Kleinstwagen]]&lt;br /&gt;
| Versionen  = [[Limousine]]&lt;br /&gt;
| Vorgänger  = &lt;br /&gt;
| Nachfolger = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NSU Prinz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Personenkraftwagen|Pkw]]-Modell der deutschen &amp;#039;&amp;#039;[[NSU Motorenwerke|NSU&amp;amp;nbsp;Motorenwerke&amp;amp;nbsp;AG]]&amp;#039;&amp;#039; und wurde in verschiedenen Varianten von 1958 bis 1973 gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinz I, Prinz II, Prinz 30 und Prinz 30E (Typ 40) ==&lt;br /&gt;
{{Infobox PKW-Modell Generationen 2&lt;br /&gt;
| Generation = Prinz I/Prinz II&amp;lt;br&amp;gt;Prinz 30/Prinz 30E&lt;br /&gt;
| Bild       = Langenburg Jul 2012 18 (Deutsches Automuseum - ca. 1958 NSU Prinz).jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt = NSU Prinz I&lt;br /&gt;
| von        = 1958&lt;br /&gt;
| bis        = 1960&lt;br /&gt;
| Versionen  = [[Limousine]]&lt;br /&gt;
| Motoren    = [[Ottomotor]]en:&amp;lt;br&amp;gt;0,58 Liter&amp;lt;br&amp;gt;(15–22 kW)&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Länge      = 3145&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Breite     = 1420&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe       = 1370&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Radstand   = 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gewicht    = 510–540&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:NSU Prinz 1958.jpg|links|mini|NSU-Reklameheft &amp;#039;&amp;#039;Unser Prinz&amp;#039;&amp;#039; (1958), gestaltet von [[Helmuth Ellgaard]]]]&lt;br /&gt;
Die NSU Motorenwerke, die nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nur motorisierte Zweiräder hergestellt hatten, beschäftigten sich Mitte der 1950er-Jahre mit der Entwicklung eines Leichtfahrzeuges. Zunächst war ein Dreiradfahrzeug geplant. Auf der [[Internationale Automobil-Ausstellung|IAA]] in Frankfurt am Main wurde im September 1957 aber der Prototyp des neuen vierrädrigen [[Kleinwagen]]s „NSU Prinz“ mit [[Selbsttragende Karosserie|selbsttragender Karosserie]] und im Heck eingebautem Zweizylinder-Reihenmotor der Öffentlichkeit vorgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSUStory&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1958 begann die Produktion. Der quer in das Heck eingebaute luftgekühlte [[Parallel-Twin|Paralleltwin]]-Motor mit 583&amp;amp;nbsp;cm³ [[Hubraum]] und einer Verdichtung von 6,8 : 1 leistete 20&amp;amp;nbsp;PS (15&amp;amp;nbsp;kW) bei 4600/min und konnte den Wagen bis auf 105&amp;amp;nbsp;km/h beschleunigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSUStory&amp;quot;/&amp;gt; Bei einem Gleichläufer-Paralleltwin-Viertaktmotor bewegen sich die beiden Kolben gleichzeitig nach oben und unten. Ein Problem bei den ersten Motoren war die Aufhängung des Motors und die Dämpfung zur Karosserie, weil sich extreme Schwingungen übertrugen. Diese Schwingungen wurden mit speziellen [[Silentblock|Silentblöcken]] deutlich reduziert. Der Prinz hatte eine [[Dynastart]]-Anlage, d.&amp;amp;nbsp;h. eine kombinierte Anlasser-Lichtmaschine von Bosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit dieses Paralleltwins war der Antrieb der obenliegenden Nockenwelle über Schubstangen und Exzenter (in der NSU-Werbung ULTRAMAX-Steuerung) wie bei dem Einzylindermotor der [[NSU Max]]. Eine weitere Besonderheit liegt in der Anordnung der Kupplung zwischen der Schwungscheibe und dem zweiten Zylinder; der Abtrieb erfolgt über ein Zahnrad auf der Kurbelwelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Otto Derndinger in: Bussien Automobiltechnisches Handbuch, 18. Auflage 1965, Technischer Verlag Herbert Cram, Berlin, 1. Band, dort Seite 654.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstattung des Prinz war besonders einfach gehalten. Er hatte ein unsynchronisiertes Klauengetriebe mit vier Vorwärtsgängen und weder die damals üblichen, schwenkbaren Dreiecksfenster in den Türen noch Liegesitze. Dafür gab es Schiebefenster in den Türen. Das Fahrzeug war – im Unterschied zu den Modellen der meisten anderen deutschen Automobilhersteller – bereits mit einer 12-V-Elektrik ausgestattet. Es war nur in der Außenfarbe &amp;#039;&amp;#039;Lichtgrün&amp;#039;&amp;#039; lieferbar. Diese Einfachversion wurde später &amp;#039;&amp;#039;Prinz&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039; genannt und kostete 3739&amp;amp;nbsp;DM.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSUStory&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Februar 1959 wurde parallel ein &amp;#039;&amp;#039;Prinz II&amp;#039;&amp;#039; angeboten. In Karosserieform und Motorisierung entsprach das zusätzliche neue Modell dem Prinz I, war aber besser ausgestattet. Der neue Wagen hatte ein voll synchronisiertes Getriebe, ein besser bestücktes Armaturenbrett, Ablagetaschen in den Türen, einen Aschenbecher, Kunstlederapplikationen im Innenraum und Kurbel- anstatt Schiebefenster in den Türen. Für dieses Modell gab es vier verschiedene Außenfarben und gegen Aufpreis eine Zweifarbenlackierung, Weißwandreifen und Faltdach. Der Wagen kostete gegenüber dem Prinz&amp;amp;nbsp;I 340&amp;amp;nbsp;DM Aufpreis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSUStory&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sportliche Variante des Prinz II wurde ab April 1959 der &amp;#039;&amp;#039;Prinz 30&amp;#039;&amp;#039; angeboten, der bei unverändertem Hubraum, aber auf 7,6 : 1 angehobener Verdichtung und einem etwas größeren Vergaser 30&amp;amp;nbsp;PS (22&amp;amp;nbsp;kW) leistete und den kleinen Wagen – bei beachtlichem Lärm – 118&amp;amp;nbsp;km/h schnell machte. Ab September 1959 gab es die Varianten &amp;#039;&amp;#039;Prinz&amp;amp;nbsp;IIE&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Prinz&amp;amp;nbsp;30E&amp;#039;&amp;#039; (für Export), die mit den Dreiecks-Ausstellfenstern in den Türen und Liegesitzen ausgestattet waren. Die vorderen [[Fahrtrichtungsanzeiger|Blinker]] saßen nun nicht mehr auf den Kotflügeln, sondern waren unter den Hauptscheinwerfern angebracht. Ähnlich wie beim [[VW Käfer|VW&amp;amp;nbsp;1200]] war das „Exportmodell“ auch im Inland erhältlich; es waren lediglich besser ausgestattete Varianten des Prinz&amp;amp;nbsp;II/Prinz&amp;amp;nbsp;30.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSUStory&amp;quot;/&amp;gt;{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinz III und Prinz 30 (Typ 40) ==&lt;br /&gt;
{{Infobox PKW-Modell Generationen 2&lt;br /&gt;
| Generation = Prinz III / Prinz 30&lt;br /&gt;
| Bild       = MHV NSU Prinz III 01.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt = NSU Prinz III (1960)&lt;br /&gt;
| von        = 1960&lt;br /&gt;
| bis        = 1962&lt;br /&gt;
| Versionen  = [[Limousine]]&lt;br /&gt;
| Motoren    = [[Ottomotor]]en:&amp;lt;br&amp;gt;0,58 Liter&amp;lt;br&amp;gt;(17–22 kW)&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Länge      = 3145&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Breite     = 1420&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe       = 1370&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Radstand   = 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gewicht    = 520–540&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:NSU Prinz 30 (Audi Forum Neckarsulm).jpg|mini|links|NSU Prinz 30]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bonhams - The Paris Sale 2012 - Alfa Romeo NSU Prinz 30 Saloon - 1961 - 005.jpg|mini|links|NSU Prinz 30 (Heckansicht)]]&lt;br /&gt;
Im September 1960 wurde der Prinz II durch den &amp;#039;&amp;#039;Prinz III&amp;#039;&amp;#039; ersetzt, und im Dezember desselben Jahres entfiel das Einfachmodell Prinz&amp;amp;nbsp;I. Bei unveränderter Karosserieform war der neue Wagen mit einem etwas stärkeren, nun 7,5 : 1 verdichtenden Motor ausgestattet, dessen 23&amp;amp;nbsp;PS (19&amp;amp;nbsp;kW) bei 4500/min für eine Höchstgeschwindigkeit von 111&amp;amp;nbsp;km/h ausreichten. Die vorderen Blinker unter den Hauptscheinwerfern, die vorher nur der Prinz&amp;amp;nbsp;30 hatte, waren jetzt bei allen Prinz&amp;amp;nbsp;III serienmäßig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSUStory&amp;quot;/&amp;gt; Die [[Doppelquerlenkerachse|Doppelquerlenker]]-Vorderachse wurde vom Vorgänger übernommen und erhielt einen zusätzlichen Stabilisator, die hintere [[Pendelachse]] erhielt zusätzlich Luftkissen, die innerhalb der Schraubenfedern untergebracht waren. NSU&amp;amp;nbsp;hob die Konstruktion in der Werbung als PRINZAIR-Federung heraus und versprach „eine Federungscharakteristik, wie man sie bei großen Wagen findet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Unser Prinz&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. NSU Motorenwerke Aktiengesellschaft Neckarsulm, Drucknummer DW 4025 1500 11 0 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Prinz&amp;amp;nbsp;III kostete anfangs 3986&amp;amp;nbsp;DM. Bis 1962 stieg der Preis auf 4016&amp;amp;nbsp;DM.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSUStory&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Version Prinz 30E hieß nun &amp;#039;&amp;#039;Prinz 30&amp;#039;&amp;#039; und wurde motorisch unverändert übernommen, erhielt aber auch die oben beschriebenen Modernisierungen. Er hatte eine Wärmetauscherheizung und längere Federwege als der normale Prinz&amp;amp;nbsp;III. Sein Kaufpreis lag bei 4154&amp;amp;nbsp;DM.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSUStory&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt entstanden von den Versionen Prinz I-III (einschließlich Prinz 30 und Prinz 30E) in vier Jahren 94.549 Exemplare.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Prinz 4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Prinz4}}Prinz 4, Prinz 4S und Prinz 4L (Typ 47) ==&lt;br /&gt;
{{Infobox PKW-Modell Generationen 2&lt;br /&gt;
| Generation = Prinz 4 / Prinz 4S / Prinz 4L&lt;br /&gt;
| Bild       = N.S.U. PRINZ 4 dutch licence registration DR-28-13-.JPG&lt;br /&gt;
| Bild zeigt = NSU Prinz 4&lt;br /&gt;
| von        = 1961&lt;br /&gt;
| bis        = 1973&lt;br /&gt;
| Versionen  = [[Limousine]]&lt;br /&gt;
| Motoren    = [[Ottomotor]]:&amp;lt;br&amp;gt;0,60&amp;amp;nbsp;Liter&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;(22&amp;amp;nbsp;kW)&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Länge      = 3440&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Breite     = 1490&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe       = 1360&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Radstand   = 2040&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gewicht    = 570&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:1973 NSU Prinz IV L Classic-Gala 2025 DSC 1115.jpg|mini|links|NSU Prinz 4L]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MHV NSU Prinz IV 02.jpg|mini|links|NSU Prinz 4L (Heckansicht)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heckmotor NSU Prinz 4L.jpg|mini|links|Motorraum des NSU Prinz 4L]]&lt;br /&gt;
Bereits im Juni 1961 begann die Produktion des &amp;#039;&amp;#039;NSU Prinz 4&amp;#039;&amp;#039;. Das Nachfolgemodell der Prinzen I, II und III (einschließlich des Prinz&amp;amp;nbsp;30) wurde im September 1961 auf der IAA in Frankfurt am Main gezeigt. Gegenüber seinen Vorgängern war er deutlich gewachsen und erhielt eine von dem Automobildesigner [[Claus Luthe]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://motorzeitung.de/news.php?newsid=2766605 |titel=Oldtimer - Tradition: 60 Jahre vom NSU Prinz 4 zum TTS - Die Könige unter den Prinzen - MotorZeitung.de |abruf=2026-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entworfene Karosserie im Stil des [[Chevrolet Corvair]] mit einer die Gürtellinie betonenden umlaufenden [[Sicke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrwerk und Getriebe entsprachen denen des Prinz III. Spekulationen zur erstmaligen Verwendung des [[Wankelmotor]]s erfüllten sich nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kleinwagen im Kompaktkleid |Sammelwerk=[[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] |Nummer=12 |Datum=1961 |Seiten=508–510}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der herkömmliche Motor leistete jetzt 30&amp;amp;nbsp;PS (22&amp;amp;nbsp;kW) aus 598&amp;amp;nbsp;cm³. Das ermöglichte eine Spitzengeschwindigkeit von 116&amp;amp;nbsp;km/h. Der Prinz 4 wog nur 570&amp;amp;nbsp;kg und hatte ein zulässiges Gesamtgewicht von 1000&amp;amp;nbsp;kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der selten gekaufte „Prinz 4“ war die Einfachversion (entsprechend dem früheren Prinz I), während der „Prinz 4S“ die Normalversion (entsprechend den früheren Modellen Prinz II und III) darstellte. Diese beiden Versionen wurden unverändert bis März 1969 angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab September 1965 kam die Version „Prinz 4L“ mit nochmals verbesserter Ausstattung dazu, die nahezu unverändert bis April 1973 gebaut wurde. Es gab nur kleinere Änderungen, wie beispielsweise die Frontblechzierleiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weit überwiegende Anteil der Fahrzeuge aus den letzten Produktionsjahren wurde nach Italien verkauft, in den Jahren 1968 bis 1970 waren das 123.338 von 170.080 gefertigten Exemplaren, also 72,5 %. Insgesamt entstanden in zwölf Jahren etwa 570.000 NSU Prinz 4, Prinz&amp;amp;nbsp;4S und Prinz&amp;amp;nbsp;4L.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem im Jahr 1969 von NSU in Neckarsulm durchgeführten [[Crashtest]] (Frontalcrash mit 50 km/h gegen einen Betonklotz) mit einem Prinz&amp;amp;nbsp;4 platzte der im Kofferraum montierte Tank, das Fahrzeug geriet durch das auslaufende Benzin wenige Sekunden nach dem Aufprall in Brand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=vZNxMKImSQM Crashtest 1969 NSU Prinz 4] Abgerufen am 12. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2023 präsentierten Auszubildende von [[Audi]] anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Standorts [[Neckarsulm]] mit dem &amp;#039;&amp;#039;Audi EP4 Concept&amp;#039;&amp;#039; einen auf [[Elektroantrieb]] umgerüsteten Prinz 4 aus dem Baujahr 1971. Der [[Elektromotor]] stammt aus einem [[Audi Q8 e-tron|Audi e-tron]], die Batterie aus einem [[Audi Q7 4M|Audi Q7 PHEV]]. Der Unterbau des Restomods wurde erneuert und stammt vom [[Audi A1]]. Weitere Änderungen sind beispielsweise [[Leuchtdiode|LED]]-Scheinwerfer oder ein [[Überrollkäfig]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hotcars-2023-07-08&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|autor=David Ocallaghan |url=https://www.hotcars.com/audi-ep4-project-makes-evs-fun/ |titel=E-Tron Power: The EP4 Restomod Is Audi Showing Us How Electric Power Can Be Fun |werk=hotcars.com | sprache=en |datum=2023-07-08 |abruf=2023-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auslandsfertigung und Abkömmlinge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RamsisCar.jpg|mini|Nasr Ramses II]]&lt;br /&gt;
* In [[Kairo]] wurde der NSU Prinz 4 für den lokalen Markt von der &amp;#039;&amp;#039;[[Egyptian Light Transport Manufacturing Company]]&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Ramses&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039; montiert.&lt;br /&gt;
* {{Anker|P1000}}In [[Montevideo]] rollte er bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Nordex S.A.]]&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;P-1000&amp;#039;&amp;#039; vom Band.&lt;br /&gt;
* Der Prinz 4 gilt als stilistisches Vorbild des sowjetischen [[SAS-966|SAS-966 „Saporoshez“]], der ab 1966 gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;font-size: 95%; text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
!Prinz I&lt;br /&gt;
!Prinz II&lt;br /&gt;
!Prinz III&lt;br /&gt;
!Prinz 30&lt;br /&gt;
!Prinz 4 (S)&lt;br /&gt;
!Prinz 4L&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Bauzeitraum&lt;br /&gt;
|1958–1960&lt;br /&gt;
|1959–1960&lt;br /&gt;
|1960–1962&lt;br /&gt;
|1959–1962&lt;br /&gt;
|1961–1969&lt;br /&gt;
|1965–1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |&amp;lt;u&amp;gt;Motorkenndaten&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Motortyp&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |2 Zylinder [[Paralleltwin-Motor]] ([[Heckmotor]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Ventilsteuerung&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |[[OHC-Ventilsteuerung|OHC]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Gemischaufbereitung&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |1 [[Fallstromvergaser]] Bing 7/26&lt;br /&gt;
|1 [[Fallstromvergaser]] Bing 7/28&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |1 [[Fallstromvergaser]] Solex 34 PCI&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |[[Kühlung (Verbrennungsmotor)|Kühlung]]&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |[[Luftkühlung]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Bohrung × Hub&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |75 × 66 mm&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |76 × 66 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |[[Hubraum]]&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |583 cm³&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |598 cm³&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |[[Verdichtungsverhältnis]]&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |6,8:1&lt;br /&gt;
|7,5:1&lt;br /&gt;
|7,6:1&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |7,5:1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |max. Leistung &lt;br /&gt;
bei min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |15 kW (20 PS)/&lt;br /&gt;
4600&lt;br /&gt;
|17 kW (23 PS)/&lt;br /&gt;
5000&lt;br /&gt;
|22 kW (30 PS)/&lt;br /&gt;
5500&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |22 kW (30 PS)/&lt;br /&gt;
5600&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |max. [[Drehmoment]] bei min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |41 Nm/&lt;br /&gt;
2250&lt;br /&gt;
|43 Nm/&lt;br /&gt;
2850&lt;br /&gt;
|42 Nm/&lt;br /&gt;
3200&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |44 Nm/&lt;br /&gt;
3250&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |&amp;lt;u&amp;gt;Kraftübertragung&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Antrieb&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |[[Heckantrieb]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Getriebe&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |4-Gang-[[Schaltgetriebe]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Getriebe-Synchronisierung&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; |I – IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |&amp;lt;u&amp;gt;Messwerte&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Höchstgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |105 km/h&lt;br /&gt;
|111 km/h&lt;br /&gt;
|118 km/h&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |116 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Beschleunigung, 0–100&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |53 s&lt;br /&gt;
|44 s&lt;br /&gt;
|33 s&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |35 s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Kraftstoffverbrauch auf 100&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |7,0 l S&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Leergewicht&lt;br /&gt;
|510 kg&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |520 kg&lt;br /&gt;
|540 kg&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |570 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Oswald |Titel=Deutsche Autos 1945–1975 |Auflage=12. |Verlag=Motorbuch Verlag Stuttgart |Datum=1987 |ISBN=3-87943-391-7 |Seiten=347-349}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Modelle ==&lt;br /&gt;
Neben dem Prinz I-III und dem Prinz 4 erhielten anfangs auch die größeren Modelle des Herstellers den Namenszusatz „Prinz“:&lt;br /&gt;
* [[NSU Sport-Prinz|Sport-Prinz]] (1958–1967)&lt;br /&gt;
* [[NSU 1000#Prinz 1000|Prinz 1000]] (1964–1967)&lt;br /&gt;
* [[NSU TT#Prinz 1000 TT (Typ 67b)|Prinz 1000 TT]] (1965–1967)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
[[John Glenn]] besaß Anfang der 1960er-Jahre einen Prinz I&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lanemotormuseum.org/collection/cars/item/nsu-prinz-1959 Lane Motor Museum]. Abgerufen am 13. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wählte ihn als sein Alltagsauto, da er täglich ca. 290&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;ref&amp;gt;[https://jalopnik.com/john-glenn-had-the-coolest-car-of-any-astronaut-1789933831 Jalopnik.com]. Abgerufen am 13. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; pendeln musste und der Prinz deutlich sparsamer war als die bei den Astronauten üblichere [[Corvette]]. [[Friedel Münch]] verwendete den Motor des Prinz 1000, um eines der leistungsstärksten Motorräder der 60er Jahre zu schaffen, die [[Münch-4 TTS 1200]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachfolger ==&lt;br /&gt;
Als Nachfolger des NSU Prinz war das &amp;#039;&amp;#039;Projekt K 50&amp;#039;&amp;#039; vorgesehen. Durch die Fusion mit Audi wurde daraus der [[Audi 50]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Reineke |url=http://www.nsu-freund.de/prinzengarde/ |titel=Prinzengarde |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131029191719/http://www.nsu-freund.de/prinzengarde/ |werk=Thomas NSU TT Seite |archiv-datum=2013-10-29 |abruf=2022-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|NSU Prinz}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://shop.greenfrog-racing.de/index.php?page=content&amp;amp;coID=16 |titel=NSU – Technik: Typenbezeichnungen aller Modelle |werk=Greenfrog-Racing |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120926174311/http://shop.greenfrog-racing.de:80/index.php?page=content&amp;amp;coID=16 |archiv-datum=2012- |abruf=2022-03-30 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Werner Oswald |Titel=Deutsche Autos 1945–1990 |Band=4 |Verlag=Motorbuch-Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2001 |ISBN=3-613-02131-5 |Seiten=392–394}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Werner Oswald |Titel=Deutsche Autos 1945–1990 |Band=4 |Verlag=Motorbuch-Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2001 |ISBN=3-613-02131-5 |Seiten=394–395}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSUStory&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Peter Schneider |Titel=Die NSU-Story |Verlag=Motorbuch-Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2012 |ISBN=978-3-613-03397-9 |Seiten=185–198}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste NSU-Pkw nach 1945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nsu Prinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinstwagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limousine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ProloSozz</name></author>
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