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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=NMDA-Rezeptor</id>
	<title>NMDA-Rezeptor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T16:06:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=NMDA-Rezeptor&amp;diff=14479&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Antonsusi: /* top */ Vorlagenfix: Entferne veraltete Parameter mit AWB</title>
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		<updated>2026-03-01T16:07:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;top: &lt;/span&gt; Vorlagenfix: Entferne veraltete Parameter mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Protein&lt;br /&gt;
| Name            = &lt;br /&gt;
| Bild            = 7EU7 NMDA-Rezeptor Esketamin.png&lt;br /&gt;
| Bild_legende    = EM-Struktur des NMDA-Rezeptors, komplexiert mit Esketamin, Glycin und Glutamat, gemäß {{PDB|7EU7}}. Untereinheiten GluN1 in orange-rot, GluN2A in blau, Liganden in magenta. Vorn/rechts Bänderdarstellung, hinten/links van-der-Waals-Oberfläche in grau. Teile der Struktur der Sicht wegen ausgeblendet.&lt;br /&gt;
| PDB             = &lt;br /&gt;
| Groesse         = &lt;br /&gt;
| Kofaktor        = &lt;br /&gt;
| Precursor       = &lt;br /&gt;
| Struktur        = Heterotetramer&lt;br /&gt;
| Isoformen       = &lt;br /&gt;
| HGNCid          = &lt;br /&gt;
| Symbol          = {{HGNC||GRIN1}}&lt;br /&gt;
| AltSymbols      = {{HGNC||GRIN2A}}, {{HGNC||GRIN2B}}, {{HGNC||GRIN2C}}, {{HGNC||GRIN2D}}, {{HGNC||GRIN3A}}, {{HGNC||GRIN3B}}&lt;br /&gt;
| OMIM            = &lt;br /&gt;
| UniProt         = &lt;br /&gt;
| MGIid           = &lt;br /&gt;
| CAS             = &lt;br /&gt;
| CASergänzend    = &lt;br /&gt;
| ATC-Code        = &amp;lt;!-- {{ATC|X99|XX99}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| DrugBank        = &lt;br /&gt;
| Wirkstoffklasse = &lt;br /&gt;
| TCDB            = 1.A.10.1.6&lt;br /&gt;
| TranspText      = glutamatgesteuerter Ionenkanal&lt;br /&gt;
| Homolog_fam     = &lt;br /&gt;
| Taxon           = &lt;br /&gt;
| Taxon_Ausnahme  = &lt;br /&gt;
| Orthologe       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:NMDA.svg|mini|&amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;-Methyl-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-[[Asparaginsäure]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NMDA receptor activation and antagonists.PNG|340px|mini|Schematischer Schnitt in der Seitenansicht einschließlich Bindestellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NMDA-Rezeptoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehören zu den [[ionotrop]]en [[Glutamatrezeptor]]en. Das sind [[Ionenkanal|Ionenkanäle]] in der [[Zellmembran]], die durch die Bindung ihres [[Ligand (Biochemie)|Liganden]] [[Glutaminsäure|Glutamat]] aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name „NMDA-Rezeptor“ rührt daher, dass diese Rezeptoren durch die Bindung des für sie spezifischen [[Partialagonist]]en &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;-Methyl-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Aspartat (NMDA) aktiviert werden können, der zwar im Körper normalerweise nicht vorkommt, im [[Experiment]] aber ebenso wie der „Originalagonist“ Glutamat zur Öffnung der Ionenkanal-Untereinheit des Rezeptors führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
In der [[Synapse|postsynaptischen]] [[Zellmembran|Membran]] lokalisiert steuern sie nicht-selektiv für Kationen den [[Ion]]enfluss an der nachgeschalteten Nervenzelle der Synapse.&lt;br /&gt;
Der Kanal besitzt verschiedene [[Rezeptor (Biochemie)|Bindungsstellen]], an die unterschiedliche Liganden andocken und so die Rezeptor-Funktion steuern. Liganden sind vereinfacht als [[Neurotransmitter|Botenstoffe]] zu verstehen, die an bestimmten Bindungstellen am Rezeptor binden und die Änderungen in der [[Chemische Struktur|Struktur]] des Rezeptors/Kanals verursachen, was letztlich die Kanal[[leitfähigkeit]] beeinflusst. Neben der Bindungsstelle für den eigentlichen Botenstoff [[Glutaminsäure|Glutamat]] (der somit als Agonist bezeichnet wird) und einer Bindungsstelle für den Coagonisten [[Glycin]] zeigt der NMDA-Rezeptor Bindungsstellen für Stoffe, die die Aktivität vermindern, so genannte NMDA-[[Antagonist (Pharmakologie)|Antagonisten]]. Dabei wird unterschieden in eine Bindungsstelle für [[Kompetitive Hemmung|kompetitive Antagonisten]] (z.&amp;amp;nbsp;B. CPP oder [[2-Amino-5-phosphonovaleriansäure|APV]]), Bindungsstellen für [[Polyamine]], Protonen und Zink-Ionen und eine Bindungsstelle für [[Nichtkompetitiver Antagonist|nicht-kompetitive Antagonisten]]. An diese Bindungsstelle im Inneren des Ionenkanals binden zum Beispiel [[Dissoziativa|dissoziative]] Drogen wie das [[Ketamin]], das [[Phencyclidin|PCP]] oder das MK-801 ([[Dizocilpin]]) und wirken dort als [[Kanalblocker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NMDA-Rezeptoren vermitteln im Vergleich zu [[AMPA-Rezeptor]]en eine langsamere postsynaptische Stromkomponente, deren Dauer im Bereich einiger hundert [[Millisekunde]]n für synaptische Verschaltungen sehr lang andauert. Ihre [[Permeabilität (Materie)|Permeabilität]] in Prinzipalneuronen für [[Calcium]] liegt um das fünfzigfache höher als die der AMPA-Rezeptoren.&lt;br /&gt;
Demgegenüber ist allerdings die [[Leitfähigkeit]] der NMDA-Rezeptoren bei negativen [[Membranpotential]]en (&amp;lt;&amp;amp;nbsp;-30&amp;amp;nbsp;mV) sehr gering, weil der Kanal mit [[Magnesium]]-[[Ion]]en blockiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein negatives [[Membranpotential]], also ein Überschuss positiv geladener Ionen im [[Extrazellularraum]] gegenüber dem Inneren der Zelle, bezeichnet man als [[Ruhemembranpotenzial]] einer [[Elektrische Erregbarkeit|elektrisch erregbaren]] Zelle. [[Erregung (Physiologie)|Erregungszustände]] gehen mit einer Änderung des elektrischen Potentials über der Membran einher; das zahlenmäßige Verhältnis &amp;#039;&amp;#039;Außen : Innen&amp;#039;&amp;#039; positiver bzw. negativer Ionen gleicht sich lokal begrenzt einander an ([[Depolarisation (Physiologie)|Depolarisation]]). Erst bei ausreichender Depolarisierung der postsynaptischen Membran tragen auch die NMDA-Rezeptoren zum synaptischen Strom bei.&lt;br /&gt;
Diese Eigenschaft, nur bei gleichzeitiger prä- und postsynaptischer Aktivität leitfähig (insbesondere für Calcium) zu sein, macht die NMDA-Rezeptoren zu idealen molekularen Koinzidenzdetektoren. Das gleichzeitige Eintreten beider Ereignisse (nämlich erregter prä- und postsynaptischer Nervenzellen) ist nicht der Regelfall und deutet darauf hin, dass die entsprechende Synapse zwischen zwei Nervenzellen besonders häufig benutzt wird.&lt;br /&gt;
Man nimmt heute an, dass die Leitfähigkeitserhöhung des NMDA-Rezeptors eins der wesentlichen Elemente für die Induktion synaptischer Plastizität ist und damit einen molekularen Mechanismus für [[Lernen]] und [[Gedächtnis]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell besagt, dass NMDA-Rezeptoren bestimmter [[Synapse|synaptischer]] Bahnen, die sehr häufig benutzt werden, durch die ständige Depolarisation der postsynaptischen Membran deblockiert werden und somit diese Bahnen besser leitfähig werden als [[alternative]] Verschaltungsmuster. Somit werden bestimmte „Wege“ [[Bahnung|gebahnt]], ein wesentlicher Prozess des Lernens. So lässt es sich verstehen, dass eine pathologische Fehlsteuerung der NMDA-Rezeptoren mit der Krankheit [[Schizophrenie]] in Verbindung gebracht wird.&lt;br /&gt;
Auch für die sogenannten [[Nahtod-Erfahrung]]en wurde eine Beeinflussung (Blockade) von NMDA-Rezeptoren vermutet, denn NMDA-Antagonisten wie [[Ketamin]] oder [[Phencyclidin]] können entfernt ähnliche Effekte hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung von Alkohol auf den NMDA-Rezeptor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bindet Alkohol ([[Ethanol]]) am NMDA-Rezeptor, so wird der Einstrom von Calcium-Ionen vermindert. Somit nimmt die Frequenz exzitatorischer Potentiale ab, Alkohol reduziert folglich die Wirkung des wichtigsten [[exzitatorisch]]en Systems, wobei gleichzeitig die Funktion des wichtigsten inhibitorischen Systems ([[γ-Aminobuttersäure|GABA]]) durch die Bindung an den [[GABA-Rezeptor]] verstärkt wird. Die alkoholinduzierte Blockade des NMDA-Rezeptors wird unter anderem mit Gedächtnisstörungen nach exzessivem Alkoholkonsum in Verbindung gebracht. Bei übermäßigem oder langfristigem Alkoholkonsum steigt die Zahl der NMDA-Rezeptoren an, wobei gleichzeitig der Calciumeinstrom zunimmt. Diese Gegenregulierung führt beim Alkoholentzug zu Entzugserscheinungen, da es beim Wegfall der Hemmung des NMDA-Rezeptors zu einer Überfunktion des exzitatorischen Systems kommt, was sich in Form von Unruhe, Angst oder Schlaflosigkeit zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://edoc.ub.uni-muenchen.de/6187/1/Roesner_Susanne.pdf |titel=Meta-Analyse zur Wirksamkeit von Acamprosat und Naltrexon in der Entwöhnungsbehandlung alkoholabhängiger Patienten |autor=Susanne Rösner |datum=2006 |zugriff=2014-12-15 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== NMDA-Rezeptor-Neurotoxizität (Olneys Läsionen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Stoffgruppe der NMDA-Rezeptorantagonisten entdeckt wurde, war zuerst kein schädliches Potential bekannt. Erst [[John W. Olney]] u. a. zeigten 1989, dass die NMDA-Rezeptorantagonisten Dizocilpin, [[Phencyclidin]], [[Ketamin]] und [[Dextromethorphan]], sowohl in oraler als auch intravenöser Applikation, [[Läsion]]en im Gehirn von Ratten verursachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;olney&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. Olney, J. Labruyere, M. Price |Titel=Pathological changes induced in cerebrocortical neurons by phencyclidine and related drugs |Sammelwerk=Science |Band=244 |Nummer=4910 |Datum=1989 |Seiten=1360–1362 |DOI=10.1126/science.2660263 |PMID=2660263}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der amerikanische Dextromethorphan-Forscher William E. White sagte 1998 in seiner DXM-FAQ, er sei überzeugt, dass die NMDA-Rezeptorantagonisten, auch bekannt als [[Dissoziativa]] (dissoziative Drogen), Läsionen bei Menschen verursachen. Er widerrief diese Aussage jedoch 2003.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.erowid.org/chemicals/dxm/dxm_health2.shtml |titel=The Bad News Isn&amp;#039;t In : A Look at Dissociative-Induced Brain Damage and Cognitive Impairment |autor=C. Anderson |datum=2003-06-01 |werk=Erowid DXM Vaults : Health |zugriff=2008-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine magnetresonanztomographische Untersuchung an chronischen Ketaminkonsumenten zeigte Hirnschäden auch bei allen 21 menschlichen Probanden, wobei die Anzahl der Läsionen mit der Dauer des Konsums korrelierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Chunmei Wang, Dong Zheng, Jie Xu, Waiping Lam, D. T. Yew|Titel=Brain damages in ketamine addicts as revealed by magnetic resonance imaging|Sammelwerk=Frontiers in Neuroanatomy|Band=7|Datum=2013|DOI=10.3389/fnana.2013.00023|Online=https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnana.2013.00023/full|Abruf=2017-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wind-up-Phänomen]]&lt;br /&gt;
* [[Excitotoxizität]]&lt;br /&gt;
* [[Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jeremy M. Berg, John L. Tymoczko, [[Lubert Stryer]]: &amp;#039;&amp;#039;Biochemie.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-8274-1800-5.&lt;br /&gt;
* Donald Voet, Judith G. Voet: &amp;#039;&amp;#039;Biochemistry.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. John Wiley &amp;amp; Sons, New York 2004, ISBN 0-471-19350-X.&lt;br /&gt;
* [[Bruce Alberts]], Alexander Johnson, Peter Walter, Julian Lewis, Martin Raff, Keith Roberts: &amp;#039;&amp;#039;Molecular Biology of the Cell.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Taylor &amp;amp; Francis, 2007, ISBN 978-0-8153-4106-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|N-methyl-D-aspartate receptors|NMDA receptor}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.bris.ac.uk/Depts/Synaptic/info/pharmacology/NMDA.html | wayback=20081016060916 | text=Übersicht zu Struktur und Funktion des NMDA-Rezeptors}}, Bristol University (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Membrankanal|Nmdarezeptor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rezeptor|Nmdarezeptor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Antonsusi</name></author>
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