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	<title>NITAG - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:12:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mielas: HC: Entferne Kategorie:Gegründet 1924; Ergänze Kategorie:Unternehmensgründung 1924</title>
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		<updated>2024-08-26T10:36:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Gegr%C3%BCndet_1924&quot; title=&quot;Kategorie:Gegründet 1924&quot;&gt;Kategorie:Gegründet 1924&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Unternehmensgr%C3%BCndung_1924&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Unternehmensgründung 1924 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Unternehmensgründung 1924&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nitag Logo.svg|mini|hochkant|Letztes Markenzeichen der NITAG]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NITAG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[Mineralölunternehmen]] mit eigener [[Tankstelle]]nkette, das von 1924 bis 1956 bestand. Der Hauptsitz war in [[Hamburg]]. Die NITAG ging 1956 in der [[Deutsche Gasolin-Nitag AG|Deutschen Gasolin-Nitag AG]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Betriebsteile des Mineralölwerkes Lützkendorf (1939).jpg|mini|Schema der drei großtechnischen Anlagen der Wintershall A.G. im [[Mineralölwerk Lützkendorf]] 1939]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ESA Altstadtstr60 Bild1.jpg|mini|hochkant|Haus Altstadtstraße 60 in Eisenach mit ehemaliger NITAG-Werbung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hodkovice nad Mohelkou - benzinová pumpa, stará.jpg|mini|links|Ehemalige grün-gelbe NITAG-Tankstelle in [[Hodkovice nad Mohelkou]] (dt. &amp;#039;&amp;#039;Liebenau, Bezirk Reichenberg, Böhmen&amp;#039;&amp;#039;): An der vorderen Säule steht zur Straße hin „NITAG“ (2018).]]&lt;br /&gt;
Um 1924 trat die Mineralölimportgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naphthaindustrie und Tankanlagen AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (NITAG), Berlin auf den Markt. Sie war entstanden aus der Auflösung der russischen Aktivitäten um die [[Europäische Petroleum-Union]], unter anderem aus den sich außerhalb Russlands befindlichen Transportkapazitäten der [[Branobel|Nobel-Gruppe]]. Die Berliner Familie Kahan übernahm dazu die Nobel-Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|United Caucasus Oil}}&amp;#039;&amp;#039;, London, die &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Caucasian Oil}}&amp;#039;&amp;#039;, Kopenhagen und die &amp;#039;&amp;#039;Kaukasus Handels-GmbH&amp;#039;&amp;#039; in Berlin. Ferner gründete sie als Tochterunternehmen die &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Naphta Industrie AG&amp;#039;&amp;#039; in Berlin und expandierte als Tankstellenkette.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Verena Dohrn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kahans aus Baku. Eine Familienbiographie&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein-Verlag, Göttingen 2018, ISBN 978-3-8353-3342-0, S. 257–280.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1926 nahm auch das US-Bankhaus Hardy &amp;amp; Co. in New York Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 übernahm die [[Wintershall]] die Mehrheit der vorher unabhängigen NITAG und firmierte sie als ihre Vertriebsorganisation vor 1938 in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NITAG Deutsche Treibstoffe AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; um. Die NITAG wurde damit, neben Mihag, Wiesöl und Wintershall Mineralöl GmbH, die hauptsächliche Vertriebstochter für den Absatz der [[Mineralöl]]produkte. 1936 hatte sie mit ihrem Angebot von &amp;#039;&amp;#039;Nitalin&amp;#039;&amp;#039; (Benzin) und &amp;#039;&amp;#039;Nital&amp;#039;&amp;#039; ([[Bibo (Treibstoff)|Benzin-Benzol-Gemisch]]) über ihre 650 Zapfstellen eine Quote von 3,0 %&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Karlsch]], Raymond G. Stokes: &amp;#039;&amp;#039;Faktor Öl. Die Mineralölwirtschaft in Deutschland 1859–1974&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck, München 2003, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war damit in Deutschland die siebtgrößte [[Tankstelle#Markentankstellen|Tankstellenkette]]. Beide [[Ottokraftstoff]]e bekamen ab 1930 nach Einführung der &amp;#039;&amp;#039;Bezugsverordnung von Spiritus zu Treibstoffzwecken&amp;#039;&amp;#039; eine bis zu 10-prozentige [[Agraralkohol]]-Beimischung. Die Autoöle hießen &amp;#039;&amp;#039;Vitamol&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1938 akquirierte Wintershall die [[Pennsylvania GmbH]] aus Mannheim und integrierte deren 433 Zapfstellen in das NITAG-Netz. [[Everth &amp;amp; Co.]] GmbH (EUCO) aus Dresden war bereits vorher in der NITAG aufgegangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NITAG-Straßenkarten&amp;quot;&amp;gt;[http://www.petrolmaps.co.uk/leuna.htm#nitag NITAG-Straßenkarten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der NITAG im Juli 1938 herausgegebenen [[Autokarte]]n (basierend auf den [[UNITI]]-Karten) zeigen neben Deutschland auch ein großes Zapfstellennetz in Österreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NITAG-Straßenkarten&amp;quot; /&amp;gt; Die großen Unabhängigen gaben die UNITI-Karten mit eigenem Deckel heraus so wie die NITAG, während die kleineren UNITI-Mitglieder die Karten unverändert ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 fiel die NITAG in Österreich (im [[Besetztes Nachkriegsösterreich|sowjetischen Sektor]]) als „[[deutsches Eigentum]]“ an die [[Sowjetische Mineralölverwaltung]] (SMV). 1955 wurden der [[Sowjetunion]] gemäß dem [[Österreichischer Staatsvertrag|Österreichischen Staatsvertrag]]&amp;lt;ref&amp;gt;Liste Nr. 4 des [[Österreichischer Staatsvertrag|Österreichischen Staatsvertrags]]: &amp;#039;&amp;#039;Unternehmungen im östlichen Österreich, die mit der Verteilung von Ölprodukten befaßt sind und die das&amp;lt;!-- SIC! --&amp;gt; Eigentum der Sowjetunion übertragen werden sollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; die Eigentumsrechte an der &amp;#039;&amp;#039;NITAG mit Öllager am Praterspitz&amp;#039;&amp;#039; übertragen und dann von Österreich abgegolten. Sie wurde damit [[Verstaatlichung in Österreich|verstaatlicht]], von der 1956 gegründeten [[Österreichische Mineralölverwaltung|Österreichischen Mineralölverwaltung]] (ÖMV) übernommen und ging über die österreichische „Martha“ mit ihrer Marke Aral in der heutigen [[OMV]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Enteignungen in der [[sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] in Deutschland verlor Wintershall einen Teil der NITAG-Tankstellen. Ab 1946 versuchte die [[OLEX]] zusammen mit ihrer Muttergesellschaft [[Anglo-Iranian Oil Company]] die Übernahme der NITAG zur Erweiterung ihrer Vertriebskapazität, was 1949 scheiterte. Trotzdem kamen beide Unternehmen Ende 1950 zu einer Übereinkunft bezüglich des Tausches der Firmenfarben (s.&amp;amp;nbsp;u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 wurde von Wintershall zusammen mit der [[RWE Dea|DEA]] die Aktienmehrheit an der [[Gasolin (Tankstellenkette)|Deutschen Gasolin AG]] übernommen und weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wurde die Wintershall Aktionär der BV-Aral unter Einbringung ihrer Tankstellenorganisation NITAG und der Anteile an der Gasolin. Gleichzeitig wurde die DEA Aktionär an der BV-Aral unter Einbringung ihrer Tankstellen sowie der Anteile an der Gasolin. Daraufhin wurde die NITAG mit ihren 650 Tankstellen auf die Gasolin zur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gasolin-Nitag AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verschmolzen und das gelb-blaue Logo sowie der Hamburger Firmensitz aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Firmensitz befand sich zuletzt in [[Hamburg-Rotherbaum]] am Mittelweg nahe der [[Moorweide]]. In diesen zog später die DEA/[[Texaco|Deutsche Texaco]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Firmenfarben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nitag Logo gelbgruen.svg|mini|hochkant|Vorherige Farben der NITAG]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nitag-Motorenöl Vitamol ca. 1940.jpg|mini|hochkant|NITAG-Vitamol Auto-Oel in Grün-Gelb]]&lt;br /&gt;
Um die Firmenfarben &amp;#039;&amp;#039;Gelb-Grün&amp;#039;&amp;#039; weltweit nutzen zu können (für das gelb-grüne BP-Logo), kam die Anglo-Iranian Oil Company mit der Wintershall überein, die bisherigen NITAG-Farben &amp;#039;&amp;#039;Grün-Gelb&amp;#039;&amp;#039; aufzugeben. Die anschließende Umsignalisation der NITAG-Tankstellen und aller Fahrzeuge auf die neuen Firmenfarben &amp;#039;&amp;#039;Gelb-Blau&amp;#039;&amp;#039; (die bisherigen Farben der Olex/BP) wurde durch die Anglo-Iranian Oil Company bezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Muttergesellschaft der NITAG, Wintershall, benutzte die Farbkombination &amp;#039;&amp;#039;Gelb-Blau&amp;#039;&amp;#039; des letzten Markenzeichens bis zur Fusion mit der DEA 2019 als Firmenfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Während der 1950er Jahre wurden die meisten Zeichnungen und Illustrationen der Nitag-Werbung durch den Illustrator [[Carl Busse (Illustrator)|Carl Busse]] erstellt, in dessen Atelier der Maler und spätere Gasolin-Grafiker [[Bruno Bergner]] sein Handwerk lernte.&lt;br /&gt;
* NITAG Deutsche Treibstoffe AG (Hrsg.), Carl Busse (Künstlerische Gestaltung): &amp;#039;&amp;#039;Oel aus deutscher Erde.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg, 1954.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Entwicklung der Ottokraftstoffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rainer Karlsch]], Raymond G. Stokes: &amp;#039;&amp;#039;Faktor Öl. Die Mineralölwirtschaft in Deutschland 1859–1974.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2003, ISBN 3-406-50276-8.&lt;br /&gt;
* [[Titus Kockel]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Ölpolitik 1928–1938.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-05-004071-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.verfassungen.at/at45-/staatsvertrag55-listen.htm Listen Nrn. 1 bis 5 des Österreichischen Staatsvertrags]&lt;br /&gt;
* [http://www.petrolmaps.co.uk/leuna.htm#nitag Roadmaps of NITAG]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20150910110957fw_/http://zippy.cso.uiuc.edu/%7Eroma/roadmaps/euroilN.html Deckblatt des 1938er Autostraßenatlas und  des 1952er Tankstellenverzeichnisses mit Straßenkarten]&lt;br /&gt;
* [http://www.petrolmaps.co.uk/uniti.htm#euco Roadmaps of Everth &amp;amp; Co. GmbH, Dresden (Euco)]&lt;br /&gt;
* [http://www.petrolmaps.co.uk/uniti.htm#hudolin weitere Roadmaps von anderen UNITI-Mitgliedern] zum Vergleich&lt;br /&gt;
* [https://www.alte-tanksaeulen.de/weitere/ NITAG] (nach unten scrollen)&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/043410|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Mineralölunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tankstellenkette (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mielas</name></author>
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