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	<title>ND-Lage - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:02:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;GünniX: WPCleaner v2.05 - Wikipedia:WPSK (Linkziel ist gleich dem Linktext - Undefiniertes Ende bei Einzelnachweis)</title>
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		<updated>2026-02-20T04:42:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://192.168.1.62:8083/index.php/WP:CLEANER&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;en:WP:CLEANER&quot;&gt;WPCleaner&lt;/a&gt; v2.05 - &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:WPSK&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:WPSK&quot;&gt;Wikipedia:WPSK&lt;/a&gt; (Linkziel ist gleich dem Linktext - Undefiniertes Ende bei Einzelnachweis)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ND-Lage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachrichtendienstliche Lage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine wöchentliche Besprechung zur Erörterung außen- und sicherheitspolitischer Themen auf Ebene der [[Präsident (Verwaltung)|Präsidenten]] der Sicherheitsbehörden und [[Staatssekretär (Beamter)|Staatssekretären]] von [[Bundesministerium (Deutschland)|Bundesministerien]] unter Leitung des [[Chef des Bundeskanzleramtes|Chefs des Bundeskanzleramtes]] (ChefBK), der zugleich [[Beauftragter für die Nachrichtendienste des Bundes]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Struktur ==&lt;br /&gt;
Die ND-Lage kommt grundsätzlich jeden Dienstag um 10:00 Uhr in der vierten Etages des [[Bundeskanzleramt (Berlin)|Berliner Bundeskanzleramtes]] zusammen. Teilnehmer sind, unter Leitung des ChefBK, die Präsidenten des [[Bundesnachrichtendienst]]es (BND), des [[Bundesamt für Verfassungsschutz|Bundesamtes für Verfassungsschutz]] (BfV), des [[Bundesamt für den Militärischen Abschirmdienst]] (BAMAD) des [[Bundeskriminalamt (Deutschland)|Bundeskriminalamtes]] (BKA) der [[Bundespolizei (Deutschland)]] und [[der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof]] (GBA) sowie je ein Staatssekretär aus dem [[Bundesministerium der Verteidigung]] (BMVg), [[Auswärtiges Amt|Auswärtigem Amt]] (AA), [[Bundesministerium des Innern]] (BMI) und dem [[Bundesministerium der Justiz]] (BMJ) sowie der Abteilungsleiter 7 des [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramtes]] (BKAmt), der zugleich [[Koordinator der Nachrichtendienste des Bundes]] ist. Sie dauert in der Regel zwei bis drei Stunden. Sowohl die Dienste als auch das BKAmt schlagen Themen vor. Im Anschluss an die ND-Lage kommen die drei Präsidenten der Dienste mit dem ChefBK für etwa eine Stunde zusammen (&amp;#039;&amp;#039;Präsidentenlage&amp;#039;&amp;#039;). Dort werden operative Einzelfälle besprochen, oft mit Auslandsbezug. Ein Protokoll wird nicht gefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Thomas de Maizière]] |Titel=Regieren |Verlag=Herder |Ort=Freiburg im Breisgau |Datum=2019 |ISBN=978-3-451-81487-7 |Seiten=82}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;flade&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung beschloss am 2. Oktober 1963 die Bildung eines &amp;#039;&amp;#039;Kabinettsausschusses für Fragen des Geheimen Nachrichtenwesens&amp;#039;&amp;#039;. Diesem gehörten Bundesminister an. Der Kabinettsausschuss richtete drei Arbeitsgruppen ein: für [[Geheimschutz|Geheim-]] und [[Sabotageschutz]], für geistig-politische Abwehr des [[Kommunismus]] (bestand schon ab dem Frühjahr 1960) und für das Geheime Nachrichtenwesen (auch &amp;#039;&amp;#039;AG&amp;amp;nbsp;Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; genannt).&amp;lt;ref name=&amp;quot;duelffer&amp;quot; details=&amp;quot;S. 395&amp;quot; /&amp;gt; Er fiel in die Zuständigkeit des [[Bundesministerium für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates|Bundesministeriums für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates]] und wurde von Bundesminister [[Heinrich Krone]] geleitet. Ihm gehörten die [[Bundesminister des Innern]], des [[Bundesminister des Auswärtigen|Auswärtigen]], der [[Bundesminister der Justiz|Justiz]], der [[Bundesminister der Verteidigung|Verteidigung]], für [[Bundesminister für Wirtschaft|Wirtschaft]], für [[Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen|gesamtdeutsche Fragen]] sowie der ChefBK an. Die Geschäftsführung des Kabinettsausschusses lag beim Referat I&amp;amp;nbsp;A/5 im Bundeskanzleramt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;waske&amp;quot; details=&amp;quot;S. 75, 99, 103&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Bundeskanzler [[Kurt Georg Kiesinger]] übernahm ein Staatssekretärsausschuss die Geschäfte des Kabinettsausschusses.&amp;lt;ref name=&amp;quot;waske&amp;quot; details=&amp;quot;S. 160&amp;quot;/&amp;gt; Nach dem Amtsantritts [[Willy Brandt]]s als [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] wurde der Staatssekretärsausschuss um eine &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgruppe für das geheime Nachrichtenwesen&amp;#039;&amp;#039; erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;waske&amp;quot; details=&amp;quot;S. 188&amp;quot;/&amp;gt; Unter Bundeskanzler [[Helmut Schmidt]] lag die Aufgabe der Geschäftsführung des Staatssekretärsausschusses und der Arbeitsgruppe für das geheime Nachrichtenwesen und Sicherheit bei der [[Nachrichtendienste des Bundes#Nachrichtendienst-Abteilung im Bundeskanzleramt|Gruppe&amp;amp;nbsp;07]] im Bundeskanzleramt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;waske&amp;quot; details=&amp;quot;S. 218&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1967 fand im Bundeskanzleramt jeden Dienstagmorgen „Große Lage“ statt, an der auch ein Vertreter des BND teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem damaligen ChefBK [[Karl Carstens]] wurde im Mai 1968, zeitlich zusammenfallend mit dem Amtsantritt von [[Gerhard Wessel]] als Präsidenten des BND, jeden Dienstag Morgen die &amp;#039;&amp;#039;Großen Lagebesprechungen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Große Lage&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;knoll&amp;quot; details=&amp;quot;S. 164&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Knoll |Titel=Das Bonner Bundeskanzleramt. Organisation und Funktionen von 1949–1999 |Auflage=1. |Verlag=Springer Fachmedien |Ort=Wiesbaden |Datum=2004 |ISBN=3-531-14179-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die bald auch &amp;#039;&amp;#039;Kanzlerlagen&amp;#039;&amp;#039; genannt wurden und aus denen sich die &amp;#039;&amp;#039;ND-Lage&amp;#039;&amp;#039; entwickelte, zu außen- und sicherheitspolitischen Themen als Erweiterung täglicher Besprechungen im engen Mitarbeiterkreis eingeführt. Feste Teilnehmer waren der der Staatssekretär im Bundeskanzleramt, der Leiter des Presse- und Informationsamtes, der Staatssekretär im BMVg und der BND-Präsident, jedoch kein Vertreter des AA.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 293&amp;quot; /&amp;gt; Unter Kiesinger dauerten diese Lagen zwei bis drei Stunden, in denen Kiesinger gern mit dem BND-Präsidenten diskutierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 294&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Knoll |Titel=Das Bonner Bundeskanzleramt. Organisation und Funktionen von 1949–1999 |Auflage=1. |Verlag=Springer Fachmedien |Ort=Wiesbaden |Datum=2004 |ISBN=3-531-14179-1 |Seiten=215}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter [[Willy Brandt]] wurden die Lagen straff geleitet und dauerten mitunter nur eine halbe Stunde. Der Staatssekretär im AA trat als fester Teilnehmer hinzu, entsprechend der Schwerpunktsetzung Brandts auf die [[neue Ostpolitik]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 296&amp;quot; /&amp;gt; In der zweiten Jahreshälfte 1970 mehrten sich die Lagebesprechungen, an denen der ChefBK anstelle des Bundeskanzlers die Besprechungen leitete. Ab Anfang 1971 nahm Bundeskanzler Brandt gar nicht mehr teil. Ab 1971/72 waren die Kanzlerlagen nicht mehr das persönliche Beratungsgremium des Bundeskanzlers,&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 297&amp;quot; /&amp;gt; sondern „zu einem der wichtigsten Räume eines außen- und sicherheitspolitischen Informationsmanagements auf Regierungsebene.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 298&amp;quot; /&amp;gt; Sie fußten in so beträchtlichem Maße auf BND-Wissen, dass sie im AA schlicht &amp;#039;&amp;#039;BND-Lagen&amp;#039;&amp;#039; genannt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 297&amp;quot; /&amp;gt; 1976 fanden 43 Lagebesprechungen statt, wofür der BND 1044&amp;amp;nbsp;Einzelbeiträge, im BND &amp;#039;&amp;#039;Lagemerkmale&amp;#039;&amp;#039; genannt, vorbereitete. 353 betrafen die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] betrafen, 159 die [[Sowjetunion]], 153 die Außen- und Militärpolitik des sowjetischen Blocks und 123 den [[Naher Osten|Nahen]] und [[Mittlerer Osten|Mittleren Osten]]. Vorgetragen wurden sie vom BND-Präsidenten oder in seiner Vertretung vom Abteilungsleiter [[Auswertung (Nachrichtendienst)|Auswertung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 297&amp;quot; /&amp;gt; BND-intern wurden die ND-Lagen in einer, ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;Präsidentenlage&amp;#039;&amp;#039; genannten Runde am Montag vorbesprochen, die Wessel eingeführt hatte, und am Mittwoch im &amp;#039;&amp;#039;Debriefing&amp;#039;&amp;#039; nachbesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 310&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Brandt war zwischenzeitlich kein Vertreter des BMVg beteiligt, ab der zweiten Jahreshälfte 1972 meist der [[Stabsabteilungsleiter]]&amp;amp;nbsp;II ([[Militärisches Nachrichtenwesen]]) des [[Führungsstab der Streitkräfte|Führungsstabes der Streitkräfte]] oder ein anderer hochrangiger BMVg-Vertreter. 1975 kamen der Staatssekretär im BMI und der [[Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz]] hinzu, womit „aus der außenpolitischen eine umfassende ‚Sicherheits-Lage‘ wurde.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 298&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1975 tagte zunächst monatlich nach der Lagebesprechung der &amp;#039;&amp;#039;Ständige Ausschuss Nachrichtendienste&amp;#039;&amp;#039;, der nach der Ernennung des ChefBK zum [[Beauftragter für die Nachrichtendienste des Bundes|Beauftragten für die Nachrichtendienste des Bundes]] eingerichtet worden war und Fragen der Koordinierung und Zusammenarbeit der Dienste behandelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 300&amp;quot; /&amp;gt; Der Staatssekretärsausschuss für das geheime Nachrichtenwesen trat 1978 zweimal, 1979 immerhin sechsmal zusammen. Mitunter wurden die Präsidenten des BND und des BfV sowie der Amtschef des MAD dort hinzugezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 300&amp;quot; /&amp;gt; Seit Mai 1978 trug der BND-Präsident auch alle drei bis vier Monate in der neuen [[Parlamentarische Kontrollkommission|Parlamentarischen Kontrollkommission]] vor. Seit den ausgehenden 1970er Jahren kamen Ad-hoc-Lagebesprechungen zu aktuellen Krisen zwischen Vertretern verschiedener Ressorts hinzu. Die ND-Lagen hatten „ihre Exklusivität verloren“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 300&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1980er Jahren wurde bei Verhinderung eines Teilnehmers Vertreter entsandt. Zudem nahmen vermehrt Referatsleiter der BND-Auswertung teil. Im Anschluss an die Kurzvorträge des BND, AA, BMVg und BfV wurden auch mündliche Aufklärungswünsche an den BND gerichtet. Häufiger waren Pressemeldungen und Fernsehberichte Gegenstand der Befassung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 299&amp;quot; /&amp;gt; Zumindest in der Kanzlerschaft von [[Helmut Schmidt]] (1977–1982) nahm auch der Abteilungsleiter&amp;amp;nbsp;1 (Innere Sicherheit) an der ND-Lage teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;knoll&amp;quot; details=&amp;quot;S. 379&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gab es, häufig nach den ND-Lagen wöchentliche Gespräche zwischen dem ChefBK und dem BND-(Vize-)Präsidenten als „Format der engen Kopplung von BND- und Regierungsspitze“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 301&amp;quot; /&amp;gt; So trafen sich ChefBK Carstens und BND-Präsident Wessel von Mai 1968 bis Oktober 1969 insgesamt 42-mal. Nachdem [[Horst Ehmke]] auf Carstens als ChefBK gefolgt war, nahm häufig auch der für den BND zuständige Gruppenleiter im BKAmt Franz Schlichter teil. Ehmkes Nachfolger ab Ende 1972 [[Horst Grabert]], bevorzugte das Vier-Augen-Gespräch mit Wessel oder BND-Vizepräsident [[Dieter Blötz]], während Grabert-Nachfolger [[Manfred Schüler]] teilweise Schlichter hinzuzog. Anfangs der Besprechungen wurde die &amp;#039;&amp;#039;BM-Mappe&amp;#039;&amp;#039; mit besonderen nachrichtendienstlichen Meldungen des BND übergeben, Mitte der 1970er Jahre etwa häufig Abschriften von Gesprächen aus der [[Operation Laus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 302&amp;quot; /&amp;gt; Die folgenden Besprechungspunkte galten oft als so geheim, dass sie ein Vier-Augen-Format erforderten wie die Vernichtung der ersten BND-Präsidenten angelegten Profile von Persönlichkeiten öffentlichen Lebens, hochrangige Personalfragen im BND, die Zusammenarbeit mit ausländischen Nachrichtendiensten oder die von Brandt initiierte Unterstützung demokratischer Parteien im [[Spanien]] unter [[Francisco Franco]] durch den BND (&amp;#039;&amp;#039;Operation Polyp&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 303&amp;quot; /&amp;gt; Unter [[Waldemar Schreckenberger]], ab Oktober 1982 ChefBK verloren die Gespräche an Bedeutung. BND-Vizepräsident [[Norbert Klusak]], der den BND-Präsidenten in mindestens jeder zweiten ND-Lage vertrat, berichtete allenfalls über kurze Flurgespräche. Im November 1984 wurde [[Wolfgang Schäuble]] ChefBK, Schreckenberger, der als ChefBK als überfordert galt, wurde als Staatssekretär allein für die Nachrichtendienst zuständig. Diese zusätzliche Ebene diente implizit dem Ziel, die Regierungsspitze vor möglichen Schockwellen etwaiger Nachrichtendienstskandale zu schützen, rückte den BND aber auch ein Stück von der Regierungsspitze weg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 308&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem [[Hans-Georg Wieck]] 1985 BND-Präsident geworden war, wurden die ND-Lagen wieder zunehmend vom BND-Präsidenten wahrgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot; details=&amp;quot;S. 310&amp;quot; /&amp;gt; Im Organisationserlass des Bundeskanzlers 1989 taucht die ND-Lage als &amp;#039;&amp;#039;Staatssekretärsausschuss für das geheime Nachrichtenwesen und die Sicherheit&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OrgErlass1989&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;duelffer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Jost Dülffer]] |Titel=Geheimdienst in der Krise: Der BND in den 1960er-Jahren |Auflage=1 |Verlag=Ch.&amp;amp;nbsp;Links |Ort=Berlin |Datum=2018 |ISBN=978-3-86284-416-6 |Online={{Google Buch|BuchID=1etZDwAAQBAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;flade&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Florian Flade |url=https://ojihad.wordpress.com/2021/08/09/die-nd-lage/ |titel=Die ND-Lage |datum=2021-08-09 |abruf=2026-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanzlerlage&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rüdiger Bergien |Titel=Kanzlerlage: Die BND-Präsidenten in Bonn |Hrsg=Rüdiger Bergien, [[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]], Jakob Mühle |Sammelwerk=Der BND nach Gehlen: DDR-Spionage – Personal – Wissensproduktion 1968 bis 1990 |Verlag=[[Ch. Links Verlag]] |Ort=Berlin |Datum=2025 |ISBN=978-3-96289-243-2 |Seiten=284–315}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OrgErlass1989&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;amp;jumpTo=bgbl189s0901.pdf |titel=Bekanntmachung eines Organisationserlasses des Bundeskanzlers |datum=1989-05-03 |abruf=2020-05-11 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;waske&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefanie Waske |Titel=Mehr Liaison als Kontrolle – Die Kontrolle des BND durch Parlament und Regierung 1955–1978 |Verlag=VS Verlag für Sozialwissenschaften |Ort=Wiesbaden |Datum=2009 |ISBN=978-3-531-16347-5 |Seiten=218 |Online={{Google Buch|BuchID=r8XBHEDm1dIC}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Staatssekretarausschuss Fur Das Geheime Nachrichtenwesen Und Die Sicherheit}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sicherheitspolitik (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtendienstliche Organisation (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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