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	<title>Mytilus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mytilus&amp;diff=169580&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-06T11:49:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Miesmuschelgattung &amp;#039;&amp;#039;Mytilus&amp;#039;&amp;#039;. Für weitere Bedeutungen siehe [[Miesmuschel]]. Für den Gaffelkutter siehe [[Mytilus (Schiff, 1939)]], für das Forschungsschiff siehe [[Mytilus (Schiff, 1997)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon_WissName  = Mytilus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor     = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName = Mytilinae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang     = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name     = Miesmuscheln&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName = Mytilidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang     = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name     = &lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName = Mytilida&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang     = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name     = &lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName = Pteriomorphia&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang     = Teilklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName = Autolamellibranchiata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang     = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild = Miesmuscheln-2.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Miesmuschel von der Seite, von unten und aufgeklappt mit durchtrenntem Schließmuskel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mytilus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine weltweit verbreitete [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Muscheln]] (&amp;#039;&amp;#039;Bivalvia&amp;#039;&amp;#039;) und die Typusgattung der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Miesmuscheln]] (&amp;#039;&amp;#039;Mytilidae&amp;#039;&amp;#039;), mit acht eigenständigen [[Art (Biologie)|Arten]].&amp;lt;ref name = WoRMS&amp;gt;[https://www.marinespecies.org/aphia.php?p=taxdetails&amp;amp;id=138228 &amp;#039;&amp;#039;WoRMS taxon details. Mytilus Linnaeus, 1758&amp;#039;&amp;#039;] [[World Register of Marine Species]], abgerufen am 27. September 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Körperbau und Merkmale ==&lt;br /&gt;
Miesmuscheln haben eine graue bis blau-violette, ausgewachsen etwa 5 bis 10 Zentimeter lange Schale von länglich ovaler Form. Sie folgen dem allgemeinen [[Muscheln#Körperbau|Bauplan der Muscheln]]. Sie bestehen aus einer rechten und linken Schalenhälfte, die mit einem elastischen Schlossband (Ligament) zusammengehalten werden. Die Schale setzt sich aus 3 Schichten zusammen: der obersten Hüllschicht aus organischem Material ([[Periostracum]]), der mittleren dicken Kalkschicht (Ostracum) und der innersten, wertvollen, silberweiß glänzenden [[Perlmutt]]schicht (Hypostracum).&lt;br /&gt;
In der Mantelhöhle der Miesmuschel liegen zwei stark durchblutete Kiemen mit Kiemenblättern. Zwischen den Kiemen befindet sich ein muskulöser Fuß mit der Byssusdrüse. Diese Drüse stellt mit Hilfe von in der Miesmuschel enthaltenem Eiweiß und aus dem Meer gefiltertem Eisen die [[Byssusfäden]] her, mit denen sich die Muschel festhalten kann. Miesmuscheln haben einen Schließmuskel, der sich im Weichteil der Muschel befindet, sowie weitere Organe (Herz, Magen, Darm, Niere). Mit Hilfe des Schließmuskels kann sich die Miesmuschel bei Gefahr oder Trockenheit schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Im Inneren von Miesmuscheln leben oft kleine Krebse, die früher auch als „Muschelwächter“ bezeichnet wurden. Diese Erbsenkrabben (&amp;#039;&amp;#039;[[Pinnotheres pisum]]&amp;#039;&amp;#039;), ernähren sich als [[Filtrierer]] vom von der Muschel erbeuteten Plankton. Ob es sich um einen Fall von [[Parasitismus]] oder eine Form von [[Symbiose]] handelt ist unklar. Der Verzehr der kleinen Krebschen ist auch für Menschen unbedenklich.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Blumenthal: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.shz.de/schleswig-holstein/panorama/vermiest-ein-krebs-die-miesmuscheln-id473716.html Vermiest ein Krebs die Miesmuscheln?]&amp;#039;&amp;#039;, SHZ vom 8. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Blumenthal: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.nwzonline.de/friesland/miesmuscheln-an-der-nordsee-das-geheimnis-des-muschelwaechters_a_4,0,2524528629.html# Miesmuschelsaison in Friesland Muschelwächter – der winzige Parasit in der Schale ]&amp;#039;&amp;#039;, [[Nordwest-Zeitung]], abgerufen am 27. September 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
Miesmuscheln sind [[Filtrierer]]. Sie besitzen zwei Öffnungen. Das Wasser gelangt durch die Einströmöffnung in die [[Mantelhöhle]], in der durch die Wimperhärchen ein permanenter Wasserstrom erzeugt wird.&lt;br /&gt;
So bleiben die winzigen Nahrungspartikel (pflanzliches und tierisches Plankton) an der Schleimschicht der Kiemen hängen. Danach fördern die Wimperhärchen den Schleim der Kiemen mit den Nahrungspartikeln zum Mund der Miesmuschel und von dort weiter in Magen und Darm, wo die Nahrung letztlich verdaut wird. Die unverdaulichen Reste werden aus der Ausströmöffnung mit dem Atemwasser wieder ausgestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
Jedes Frühjahr und jeden Sommer legen die Weibchen fünf bis zehn Millionen Eier ab, die dann von den Männchen befruchtet werden. Aus den befruchteten Eizellen werden Trochophoralarven, die im Laufe ihrer vierwöchigen Entwicklung zur Jungmuschel zu 99,9 Prozent gefressen werden. Dennoch bleiben nach dieser „Auslese“ noch immer ca. 10.000 Jungmuscheln übrig. Diese sind ca. drei Millimeter groß und treiben oft noch mehrere hundert Kilometer im Meer umher, bevor sie sich mit einer Größe von ungefähr fünf Zentimetern in Küstenregionen mit ihren Byssusfäden festsetzen. Der Grund, warum Miesmuscheln in so großen Kolonien (auch Bänke genannt) leben, ist, dass die Chance für die Männchen, Eier zu befruchten, dadurch viel größer ist.&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Larve]]n sich etwa vier Wochen freischwebend als [[Plankton]] entwickelt haben, befestigen sie sich mit [[Byssusfäden]] an Steinen, Pfählen, Schill, Festsand und anderen Muscheln. Hierbei bevorzugen sie das [[Brackwasser]] von Flussmündungen und Wattgebieten in den Küstenregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Starfishmussel.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Pisaster ochraceus]]&amp;#039;&amp;#039; beim Öffnen einer kalifornischen Miesmuschel (&amp;#039;&amp;#039;[[Mytilus californianus]]&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Zu den natürlichen Feinden gehören [[Seesterne]] und [[Wellhornschnecke]]n, die auf das Öffnen der Muschelschalen warten und die Muschel dann verzehren. Auch zahlreiche Wirbeltiere fressen Miesmuscheln, etwa [[Walross]]e, Fische wie [[Flunder]] und [[Scholle (Fisch)|Scholle]], [[Heringsmöwe]]n, [[Austernfischer]] und [[Entenvögel|Enten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Menschen dürfen sie nur nach strengen Vorgaben und aus eigens dafür vorgesehenen Aquakulturen gefischt werden. Miesmuscheln werden nicht nur zum Verzehr gefischt, sie dienen auch als Dünger, Köder zum Angeln, Futter für Aquarienfische und hin und wieder auch zur Befestigung von kiesigen Küsten, wie in der englischen Grafschaft [[Lancashire]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 teilte die [[Schutzstation Wattenmeer]] mit, dass es im [[Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer]] offenbar immer weniger Miesmuscheln gebe. Selbst die geschützten Bestände auf den Wattflächen seien im Laufe von 20 Jahren um 79 Prozent zurückgegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://taz.de/!242854/ Miesmuscheln im Wattenmeer bedroht]&amp;#039;&amp;#039;, taz.de, 15.  September  2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/130207_WWF-Presseinfos_Wattenmeer_und_Fischerei.pdf#page=10 |wayback=20170803015114 |text=Presseinformationen des WWF zu Fischerei im Wattenmeer seit 2002 |archiv-bot=2019-09-23 17:19:44 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 255&amp;amp;nbsp;kB), Stand Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[https://www.schutzstation-wattenmeer.de/aktuelles/news-beitrag/ansicht/miesmuscheln-im-schleswig-holsteinischen-wattenmeer-bedroht/ Miesmuscheln im schleswig-holsteinischen Wattenmeer bedroht: Schutzstation Wattenmeer und WWF fordern Ende der Übernutzung des Nationalparks durch Muschelwirtschaft.]&amp;#039;&amp;#039; News-Meldung der [[Schutzstation Wattenmeer]] vom 15. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milde Winter erschweren die Situation, da dann die Fressfeinde der Jungmuscheln – wie Seesterne, Schnecken oder Vögel – fast immer präsent sind.&amp;lt;ref&amp;gt;landvolk-pressedienst: [https://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Tier/Muschelfischer-hoffen-auf-einen-harten-Winter_article1222480515.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenschutz ===&lt;br /&gt;
Die Schale der Miesmuscheln dient zum Schutz, sie kann bei Gefahr ruckartig mit dem Schließmuskel geschlossen werden. So können Miesmuscheln über Wochen verharren. Die [[Adriatisches Meer|adriatische]] Miesmuschel &amp;#039;&amp;#039;Mytilus galloprovincialis&amp;#039;&amp;#039; produziert als Abwehrstoff toxische [[Oxazinine]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;iupac&amp;quot;&amp;gt;Patrizia Ciminiello, Caramela Dell&amp;#039;Aversano, Ernesto Fattorusso, Martino Forino, Silvana Magno: [https://old.iupac.org/publications/pac/2003/pdf/7502x0325.pdf &amp;#039;&amp;#039;Toxins from Adriatic blue mussels. A decade of studies.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 271&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;Pure and Applied Chemistry.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 75, Nr. 2/3, 2003, {{ISSN|0033-4545}}, S. 325–336, {{DOI|10.1351/pac200375020325}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;; andere Arten enthalten mit der Nahrung – aus [[Dinoflagellaten]] – aufgenommenes [[Saxitoxin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mytilus galloprovincialis shell.jpg|mini|Die [[Mittelmeer-Miesmuschel]] hat eine hellere Schale als die in Nordeuropa verbreitete [[Gemeine Miesmuschel]]]]&lt;br /&gt;
Die folgenden acht Arten gehören der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;Mytilus&amp;#039;&amp;#039; an:&amp;lt;ref name = WoRMS&amp;gt;[https://www.marinespecies.org/aphia.php?p=taxdetails&amp;amp;id=138228 &amp;#039;&amp;#039;WoRMS taxon details. Mytilus Linnaeus, 1758&amp;#039;&amp;#039;] [[World Register of Marine Species]], abgerufen am 27. September 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kalifornische Miesmuschel, &amp;#039;&amp;#039;[[Mytilus californianus]]&amp;#039;&amp;#039; Conrad, 1837&lt;br /&gt;
* [[Mytilus coruscus]] Valenciennes, 1858&lt;br /&gt;
* [[Gemeine Miesmuschel]] &amp;#039;&amp;#039;Mytilus edulis&amp;#039;&amp;#039; Linnaeus, 1758 – blue mussel, edible blue mussel&lt;br /&gt;
* [[Mittelmeer-Miesmuschel]] &amp;#039;&amp;#039;Mytilus galloprovincialis&amp;#039;&amp;#039; Lamarck, 1819 – Mediterranean mussel&lt;br /&gt;
* [[Mytilus planulatus]] Lamarck, 1826 – Australian blue mussel&lt;br /&gt;
* [[Mytilus platensis]] d’Orbigny, 1842[2]&lt;br /&gt;
* [[Mytilus chilensis]] Hupe, 1854 – Chilean blue mussel[3]&lt;br /&gt;
* [[Pazifische Miesmuschel]], &amp;#039;&amp;#039;Mytilus trossulus&amp;#039;&amp;#039; Gould, 1850 – foolish mussel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Miesmuscheln als Speise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sylt 25.08.2013 18-05-01.JPG|mini|Netz eines Miesmuschelfischers]]&lt;br /&gt;
Einige Miesmuschelarten sind vor den [[Austern]] die wichtigsten essbaren Muscheln. Dazu gehören vor allem die in [[Atlantischer Ozean|Atlantik]], [[Nordsee|Nord-]] und [[Ostsee]] vorkommende [[Gemeine Miesmuschel]] (&amp;#039;&amp;#039;Mytilus edulis&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Mittelmeer-Miesmuschel]] (&amp;#039;&amp;#039;Mytilus galloprovincialis&amp;#039;&amp;#039;) des Atlantiks und [[Mittelmeer]]s (siehe [[Miesmuscheln aus Galicien]]). Seit dem 13. Jahrhundert werden sie in Frankreich in Kulturen an Holzpflöcken gezüchtet, in [[Galicien]] sind Miesmuscheln seit der Besiedelung durch die Kelten bekannt. Heute werden sie auch an der holländischen, deutschen und italienischen Küste kultiviert. Jährlich kommen etwa 550.000 Tonnen Miesmuscheln in Europa in den Handel, rund 250.000&amp;amp;nbsp;Tonnen gehören zur Art &amp;#039;&amp;#039;Mytilus galloprovincialis&amp;#039;&amp;#039; und stammen aus den [[Aquakultur]]en Galiciens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Zubereitungsvariante sind [[Muscheln rheinische Art|Muscheln nach rheinischer Art]]. In Belgien und Nordfrankreich werden die Muscheln oft mit [[Pommes frites]] als [[Moules-frites]] serviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seltenen Fällen kann der Verzehr von Miesmuscheln, zu einer [[Muschelvergiftung]] führen, insbesondere wenn sie, unbemerkt von der Hygienekontrolle, für Menschen giftiges Plankton verzehrt haben. Einige wenige Menschen sind auch [[Allergie|allergisch]] gegen ihr [[Protein|Eiweiß]] und reagieren daher ebenfalls mit Vergiftungserscheinungen. Vor der Zubereitung müssen die Muscheln noch leben, also ihr Gehäuse geschlossen halten oder es eigenständig schließen, wenn darauf geklopft wird. Weder offene Muscheln noch Muscheln mit sichtbar beschädigter Schale sollten verzehrt werden. Miesmuscheln, die &amp;#039;&amp;#039;nach&amp;#039;&amp;#039; dem Kochen geschlossen bleiben, gelten ebenfalls als ungenießbar,&amp;lt;ref&amp;gt;Vladimir Rydl: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.planet-wissen.de/natur_technik/weichtiere/muscheln/mies.jsp Miesmuscheln]&amp;#039;&amp;#039;, [[Planet Wissen]] vom 22. März 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei diese Aussage jedoch angezweifelt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christoph Drösser]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/2008/47/Stimmts-Muscheln Maritimer Schließmuskel (warum man Muscheln, die nach dem Kochen geschlossen bleiben, bedenkenlos essen könne)]&amp;#039;&amp;#039;, zeit.de vom 20. November 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.springbayseafoods.com.au/media/press-releases/Blue%20mussels%20-%20an%20open%20and%20shut%20case.pdf |wayback=20110218102314 |text=&amp;#039;&amp;#039;Blue Mussels: An Open and Shut Case.&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 174&amp;amp;nbsp;kB)}} In: &amp;#039;&amp;#039;Fish.&amp;#039;&amp;#039; 6/2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Blue mussel Mytilus edulis.jpg|Miesmuscheln auf hartem Substrat&lt;br /&gt;
 Miesmuscheln Mytilus 1.jpg|Miesmuschel (&amp;#039;&amp;#039;Mytilus edulis&amp;#039;&amp;#039;) sowie Miesmuschelschale am Strand&lt;br /&gt;
 Mussels-on-beach-20030601.jpg|Miesmuschelschalen an einem Strand in Island&lt;br /&gt;
 Mejillones escabechados.jpg|Mejillones escabechados&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege und Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Elizabeth Gosling: &amp;#039;&amp;#039;The Mussel Mytilus. Ecology, Physiology, Genetics, and Culture&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Developments in Aquaculture and Fisheries Science.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 25). Elsevier, Amsterdam u. a. 1992, ISBN 0-444-88752-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mytilus}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schutzstation-wattenmeer.de/wissen/tiere/muscheln/miesmuschel Weitere Informationen von der Schutzstation Wattenmeer]&lt;br /&gt;
* [https://www.kochwiki.org/wiki/Miesmuscheln Rezepte und Zubereitungsvarianten im Koch-Wiki]&lt;br /&gt;
* [https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/warum-die-miesen-muscheln-nicht-loslassen/ www.wissenschaft.de: Warum die miesen Muscheln nicht loslassen] – Ein [[Eisen]]teilchen hält Schalentiere auf nahezu jedem Untergrund fest&lt;br /&gt;
* [https://www.wissenschaft.de/technik-digitales/was-miesmuscheln-so-klebrig-macht/ www.wissenschaft.de: Was Miesmuscheln so klebrig macht] – Baustein der [[Klebstoff]]proteine heftet sich je nach Bedingungen an anorganische oder organische Oberflächen&lt;br /&gt;
* [https://www.muschelfischer.de/mufi_fang.htm Miesmuschelfischerei im Wattenmeer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Miesmuscheln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mytilidae]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meeresfrucht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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