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	<title>Myrte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Myrte&amp;diff=78485&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-12-31T08:24:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Myrte&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Myrtus communis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Myrten&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Myrten (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Myrtus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Myrtengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Myrtaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Myrtenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Myrtales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden II&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Gardenology.org-IMG 0399 rbgs10dec.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Gemeine Myrte (&amp;#039;&amp;#039;Myrtus communis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Myrte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Myrtus communis&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brautmyrte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duftende Myrte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeine Myrte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung [[Myrten (Gattung)|Myrten]] (&amp;#039;&amp;#039;Myrtus&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Myrtengewächse]] (Myrtaceae). Dieser immergrüne Strauch ist die einzige im Mittelmeerraum heimische Art dieser Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Myrtus communis1.jpg|mini|Zweige mit Laubblättern und Blüten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blue myrtle berries sardinia.JPG|mini|Früchte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Prof. Dr. Thomé&amp;#039;s Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, in Wort und Bild, für Schule und Haus; mit ... Tafeln ... von Walter Müller (Pl. 345) (7982384873).jpg|mini|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Thomé&amp;#039;s Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, in Wort und Bild, für Schule und Haus; mit ... Tafeln ... von Walter Müller&amp;#039;&amp;#039;, Tafel 345]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Myrtus communis subsp. tarentina003.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Myrtus communis&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;tarentina&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Myrte ist ein [[Immergrüne Pflanze|immergrüner]], reich verzweigter [[Strauch]], der Wuchshöhen bis zu 5 Metern erreichen kann. Die Rinde älterer Zweige ist kahl, nur die [[Rinde]] junger Zweige ist drüsig behaart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meist gegenständig an den Zweigen angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] – bisweilen stehen auch drei Blätter an einem [[Wirtel]] – sind nur sehr kurz gestielt. Die derben, dickledrigen, einfachen, ganzrandigen und meist kahlen Blattspreiten sind bei einer Länge von 1 bis 5 Zentimetern [[Blattform#Gliederung nach Gestalt der Spreite|eiförmig]] bis elliptisch mit spitzem bis zugespitztem, seltener rundspitzigem und manchmal feinstachelspitzigem oberen Ende. Sie sind durchscheinend drüsig punktiert und manchmal unterseits leicht auf den Adern behaart. Die Blattoberseite ist dunkler grün und glänzend, die -unterseite ist heller.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.myrtus-communis.de/botanik/beschreibung.html |abgerufen am 16. Februar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von Mai bis August. Die Blüten stehen meist einzeln in den Blattachseln. Die Blütenstiele sind bis zu 3 Zentimeter lang. Die relativ kleinen, zwittrigen und fünfzähligen Blüten duften. Sie weisen einen Durchmesser von bis zu 3 Zentimeter auf. Die [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind dreieckig. Die ausladenden, meist weißen [[Kronblatt|Kronblätter]] sind verkehrt-eiförmig bis fast kreisförmig. Die zahlreichen [[Staubblatt|Staubblätter]] haben gelbe Staubbeutel. Der [[Fruchtknoten]] ist unterständig mit schlankem [[Griffel (Botanik)|Griffel]] und kleiner [[Narbe (Botanik)|Narbe]]. Es ist ein [[Diskus (Botanik)|Diskus]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zuerst rötliche, bei Reife blau-schwarze und „bereifte“, mehrsamige [[Beere]]nfrucht ist bei einem Durchmesser von etwa 1 Zentimeter kugelig bis verkehrt-eiförmig mit Kelchresten. Die Samen sind nierenförmig und etwa 3 Millimeter lang.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.myrtus-communis.de/botanik/beschreibung.html |abgerufen am 16. Februar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 22.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet umfasst den [[Mittelmeerraum]], die [[Azoren]] und reicht östlich bis Pakistan.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt; Als Standort werden [[Macchie]]n und Wälder auf etwas feuchteren, steinigen, kalkfreien Böden bevorzugt. Die Myrte wird seit dem Altertum kultiviert und ist entsprechend häufig verwildert. Als ältestes und größtes Exemplar in Deutschland gilt die Myrte im [[Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof]] in [[Weinheim]] an der [[Bergstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung von &amp;#039;&amp;#039;Myrtus communis&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus I, S. 471.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Autor gibt es etwa zwei Unterarten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt; Nach [[Euro+Med]] 2022 werden sie nur als Varietäten anerkannt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Myrtus communis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;communis&amp;#039;&amp;#039; (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Myrtus communis&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;baetica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}): Sie kommt von den Azoren bis Pakistan vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Myrtus communis&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;tarentina&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Nyman}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Myrtus communis&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;tarentina&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}): Sie kommt ursprünglich in Südeuropa in Spanien, Frankreich, Italien, Sardinien, Kreta und im früheren [[Jugoslawien]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brautjungfer mit Riegelhaube und Jungfernkranz.jpg|mini|hochkant|Brautjungfer mit [[Riegelhaube]] und Myrtenkranz zu Beginn des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
Die Myrte ist seit dem Altertum vielfach von kultureller Bedeutung. Im [[Gilgamesch-Epos]] steht die Myrte neben Zeder und Zypresse für den Stolz des Palastes des [[Gilgamesch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Zitiert nach Stefan M. Maul |url=https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/propylaeumdok/4988/1/Maul_Goetterberg_und_Stufenturm_Berg_und_gebirge_2015.pdf |titel=Götterberg und Stufenturm - Berg und Gebirge im Denken der altorientalischen Hochkultur |datum=2014 |seiten=144 |sprache=de |abruf=2025-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie spielt in der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] eine Rolle und war der Göttin [[Aphrodite]] geweiht. Ihre Zweige stehen als Symbol für [[Jungfräulichkeit]], Lebenskraft, viele gesunde Kinder und über den Tod hinausgehende Liebe. Es ist ein Ritual überliefert, bei dem Myrtenzweige auf einen zu beschreitenden Weg gestreut werden, während [[Weihrauch]] verbrannt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aristophanes]]: [[Die Wespen]], 860&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herodot]]: [[Historien des Herodot|Historien]], VII 54.1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Griechen und Römer der Antike schmückten die jungfräuliche Braut mit einem Myrtenkranz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.myrtus-communis.de/extras/geschichte.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Römer dekorierten und parfümierten ihre Festhallen und Tempel mit Girlanden aus Myrten. Siegreiche römische Generale trugen einen Myrtenkranz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im mittleren Osten war die Myrte ein Symbol des Friedens. Nach einer arabischen Legende stamme die Myrte ihres Duftes wegen aus dem Paradies.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Auch in der Bibel wird die Myrte erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jesaja (55,13; 41,19)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sacharja (1,8)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nehemia (8,15)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Mittelalter wurde die Myrte (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Myrtus&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Mirtus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mirta&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 204 („Mirtus – pors, […] ist eyn struch, mirta – Mirta sive mirtus – […] porse, pors“ = Myrtus communis L., im Norden auch Ledum palustre L.),&amp;lt;/ref&amp;gt;) auch als „Welsche Heidelbeere“ bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Martin: &amp;#039;&amp;#039;Die ‚Ulmer Wundarznei‘. Einleitung – Text – Glossar zu einem Denkmal deutscher Fachprosa des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1991 (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 52), ISBN 3-88479-801-4 (zugleich Medizinische Dissertation Würzburg 1990), S. 123 (&amp;#039;&amp;#039;cicatricans&amp;#039;&amp;#039;) und 190 (&amp;#039;&amp;#039;welsch […]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Begriff &amp;#039;&amp;#039;welsch&amp;#039;&amp;#039; („italienisch, französisch, romanisch“) vgl. [[Echte Walnuss]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, ihre Beeren als &amp;#039;&amp;#039;Mirtilli&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wouter S. van den Berg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eene Middelnederlandsche vertaling van het Antidotarium Nicolaï (Ms. 15624–15641, Kon. Bibl. te Brussel) met den latijnschen tekst der eerste gedrukte uitgave van het Antidotarium Nicolaï.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Sophie J. van den Berg, [[Brill (Verlag)|N. V. Boekhandel en Drukkerij E. J. Brill]], Leiden 1917, S. 242.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Zweige wurden in großen Bündeln auf den Marktplätzen verkauft und Myrte wurde auch als Heilpflanze zum Beispiel bei Katarrhen der Atemwege verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verwandte [[Jakob III. Fugger]]s soll 1583 die erste Braut in Deutschland gewesen sein, die statt eines Rosmarinkränzchens den kostbaren Myrtenschmuck trug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1965&amp;quot; /&amp;gt; Seit dem Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Verwendung der Myrte in Deutschland zu einem [[Hochzeitsbrauch]]. Auch Bräutigam oder Trauzeugen erhielten Zweige zum Anstecken, teilweise wurden auch die Brautjungfern mit einem Myrtenkranz geschmückt. Es entstand der [[Brauch]], einen Zweig aus dem Brautkranz in die Erde zu setzten. Die grünende Pflanze wurde als Zeichen für beständiges Eheglück gesehen und sorgsam gehegt. Die Myrte nahm Einzug in die Wohnstuben und gilt als eine der ältesten [[Zimmerpflanze]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Symbolik der Pflanzen von Marianne Beuchert | Seiten 229–231 | ISBN 978-3-458-34694-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stiftung Deutsches Historisches Museum, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland |url=https://www.dhm.de/lemo/kapitel/kaiserreich/alltagsleben/hochzeit |titel=Gerade auf LeMO gesehen: LeMO Das lebendige Museum Online |sprache=de |abruf=2025-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://brandenburg.museum-digital.de/object/3357 |titel=Hochzeitskranz :: Museum für Stadtgeschichte Templin :: museum-digital:brandenburg |sprache=en |archiv-url=http://web.archive.org/web/20250222112139/https://brandenburg.museum-digital.de/object/3357 |archiv-datum=2025-02-22 |abruf=2025-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gelegentlich werden Myrtenkränze oder -sträuße heute noch zur Hochzeit getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Myrtenzweige sind Bestandteil des auch [[Lulav]] genannten Feststraußes, den Juden zum jährlichen [[Sukkot|Laubhüttenfest]] binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Durch das [[Ätherische Öle|ätherische Öl]] der Blätter, das stark [[sekretion]]sfördernd wirkt, hat die Pflanze Bedeutung bei der (medizinischen) Behandlung der [[Atemtrakt|Atemwege]] und dient zur [[Appetit]]-Anregung.&lt;br /&gt;
Im Iran werden Pflanzenextrakte als Salbe gegen Herpesbläschen eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nahid Lorzadeh, Yasaman Kazemirad, Nastran Kazemirad |Titel=Treatment of genital herpes using olive leaf extract |Sammelwerk=Clinical Case Reports |Band=9 |Nummer=2 |Datum=2021-02 |DOI=10.1002/ccr3.3723 |Seiten=986–989 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Kochen]] dient sie hauptsächlich als [[Gewürz]] für [[Fleischgericht]]e; volkstümlich werden sowohl Blätter und Beeren als auch Blüten verwendet. Darüber hinaus findet die Myrte Verwendung bei der [[Likör]]-Herstellung: In Sardinien ist sie die Grundlage des &amp;#039;&amp;#039;[[Mirto (Likör)|{{lang|it|&amp;#039;&amp;#039;Mirto Rosso&amp;#039;&amp;#039;|de=roter Mirto}}]]&amp;#039;&amp;#039;, eines „[[Geschmacksangabe (Wein)#Wein|süßen]]“ Likörs, der aus den Beeren hergestellt wird. Der {{lang|it|&amp;#039;&amp;#039;Mirto Bianco&amp;#039;&amp;#039;|de=weißer Mirto}} ist ein „trockener“ Likör, in dem Blätter und Blüten der Myrte Verwendung finden. Die [[Korsika|korsische]] Variante des Mirto heißt &amp;#039;&amp;#039;Myrtei&amp;#039;&amp;#039;. Der Name der &amp;#039;&amp;#039;[[Mortadella]]&amp;#039;&amp;#039;-[[Wurst]] leitet sich möglicherweise von ihrer ursprünglichen Rezeptur mit Myrte ab, deren Früchte früher auch als Ersatz für den [[Kubeben-Pfeffer]] verwendet wurden,&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 140 (&amp;#039;&amp;#039;Cubeba&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; bevor [[Pfeffer]] als Gewürz in Europa populär wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzaufweiss.de/italien/bologna-mortadella.htm &amp;#039;&amp;#039;Ein kulinarischer Besuch in Bologna&amp;#039;&amp;#039;] auf schwarzaufweiss.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Myrtus communis9.jpg|[[Beere]]nfrucht&lt;br /&gt;
 Myrte Gelee Korsika Artisanale.JPG|Myrten-[[Gelee]],&amp;lt;br /&amp;gt;Korsika, Juni 2021&lt;br /&gt;
 Myrtenlikör_aus_Bastia-Korsika_(_Medaille_D&amp;#039;OR)Maison_Damian.jpg |Myrten-Likör,&amp;lt;br /&amp;gt;Korsika, 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3440102114}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3405162947}}&lt;br /&gt;
* Mechthild Siede: &amp;#039;&amp;#039;Myrte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon für Antike und Christentum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 25, Hiersemann, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-7772-1318-7, S. 378–389.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Myrtus communis|Myrte (&amp;#039;&amp;#039;Myrtus communis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://uol.de/icbm/geooekologie/lehre/giglio-flora/pflanzensteckbriefe-m-z/myrtus-communis-echte-myrte Pflanzensteckbrief Myrtus communis L. (Echte Myrte)] Carl von Ossietzky Universität Oldenburg&lt;br /&gt;
* [http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Myrt_com.html Myrte (&amp;#039;&amp;#039;Myrtus communis&amp;#039;&amp;#039; L.)] bei Gernot Katzer&amp;#039;s Gewürzseiten&lt;br /&gt;
* [https://www.floravascular.com/index.php?spp=Myrtus%20communis &amp;#039;&amp;#039;Myrtus communis&amp;#039;&amp;#039;] in der Flora Vascular&lt;br /&gt;
* [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&amp;amp;taxon_id=200014805 &amp;#039;&amp;#039;Myrtus communis&amp;#039;&amp;#039;] in der Flora of North America, Vol. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.myrtus-communis.de/botanik/beschreibung.html Myrtus communis] Beschreibung von Myrtus communis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=22102175|WissName=Myrtus communis|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;[https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:599719-1 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Myrtus communis&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;POWO&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039; von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: &amp;#039;&amp;#039;Kew Science&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eckhard von Raab-Straube]] (2022+): &amp;#039;&amp;#039;Myrtaceae.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.europlusmed.org/cdm_dataportal/taxon/90ad3369-b960-439b-926d-7e0553c28704 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Myrtus communis&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1965&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 2. Verlag Carl Hanser, München 1965. S. 790–794.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Myrtengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beerenobst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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