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	<title>Myrmidonen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T08:35:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Myrmidonen&amp;diff=113830&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerHexer: Weblink ausformuliert</title>
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		<updated>2026-02-17T00:17:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink ausformuliert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Myrmidonen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Μυρμιδόνες|Myrmidónes}}) waren ein [[Achaier|achaischer]] [[Volksstamm]] im Süden [[Thessalien]]s aus der Zeit vor der [[Dorische Wanderung|dorischen Einwanderung]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Myrmidonen&amp;#039;&amp;#039;. Brockhaus und dtv, Wiesbaden/München 1982. Band 12, ISBN 3-423-03312-6, S. 274.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sind vor allem aus der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] als [[phthiotis]]che Völkerschaft bekannt, die ihren Wohnsitz um [[Phthia (Mythologie)|Phthia]] und [[Larisa Kremaste]] hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Homer]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; wird beschrieben, wie unter der Führung von [[Peleus]]’ Sohn [[Achilleus]] das kleine Heer der Myrmidonen in die [[Trojanischer Krieg|Schlacht um Troja]] zieht und diese sich dort durch uneingeschränkten Gehorsam, Tapferkeit und überragende Kampfeskraft auszeichnen. Sie tragen schwarze Rüstungen und Schilde und  spielen eine entscheidende Rolle beim Fall von Troja. Nach dem Krieg bringt [[Neoptolemos]], der Enkel des Peleus, die Myrmidonen in die Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namentlich werden in der Ilias folgende fünf Anführer der Myrmidonen genannt:&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; 16,173–197.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Menesthios (Sohn der Polydora)|Menesthios]], [[Eudoros (Sohn des Hermes)|Eudoros]], [[Peisandros (Sohn des Maimalos)|Peisandros]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Roscher|3,2|1791||Peisandors 1|[[Johannes Ilberg]]|}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Phoinix (Sohn des Amyntor)|Phoinix]] und [[Alkimedon (Sohn des Laerkes)|Alkimedon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Myrmidonen sind nach einer Überlieferung die Nachkommen des [[Eponymer Heros|eponymen Ahnherrn]] König [[Myrmidon]] von Phthia (Phthiotis),&amp;lt;ref&amp;gt;Zuerst bei [[Hellanikos von Lesbos|Hellanikos]] (frg. 17 aus [[Athenaios]] 10,416 A; [[Fragmenta historicorum Graecorum|FHG]] 1, 48).&amp;lt;/ref&amp;gt; eines Sohnes des Zeus und der „weitsichtigen“ [[Eurymedusa (Mutter des Myrmidon)|Eurymedusa]], einer Prinzessin von Phthia.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verg&amp;quot; /&amp;gt; Sie wurde von Zeus in Gestalt einer Ameise ({{lang|grc|μύρμηξ|myrmēx}}) verführt, daher sein Name.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnobius der Ältere|Arnobius]] 4,26; [[Isidor von Sevilla|Isidorus]], &amp;#039;&amp;#039;Origines&amp;#039;&amp;#039; 9,2 ap. Muncker.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere sagen, dass [[Myrmex]] der Name des sterblichen Mannes der Eurymedusa war und dass Zeus seine Gestalt annahm, um sich ihr zu nähern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Clemens von Alexandria]], &amp;#039;&amp;#039;Mahnrede an die Griechen&amp;#039;&amp;#039; 39,6; [[Hyginus Mythographus|Hyginus]], &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogiae|Fabulae]]&amp;#039;&amp;#039; 72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Gemahlin war [[Peisidike (Tochter des Aiolos)|Peisidike]], Tochter des [[Aiolos (Stammvater)|Aiolos]] und der [[Enarete]], mit der er den [[Aktor (Phthia)|Aktor]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strab&amp;quot; /&amp;gt; und den [[Antiphos (Sohn des Myrmidon)|Antiphos]] zeugte (welcher der erste war, der Peleus einlud, in Thessalien zu bleiben).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheke des Apollodor]]&amp;#039;&amp;#039; 1,7,2.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hyginus Mythographus|Hyginus]] schreibt ihm auch die beiden Töchter [[Ischylla]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hyginus, &amp;#039;&amp;#039;Poeticon astronomicon&amp;#039;&amp;#039; 2,14; [[Friedrich Wilhelm Schneidewin]] deutet Ischylla aus den überlieferten Schreibweisen Hisela, Hiscela, Hysocla, Hyocla, [[Hiscilla]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Eupolemia]] zu&amp;lt;ref&amp;gt;Hyginus, &amp;#039;&amp;#039;Fabulae&amp;#039;&amp;#039; 14; [[Apollonios von Rhodos|Apollonius Rhodius]], &amp;#039;&amp;#039;Argonautica&amp;#039;&amp;#039; 1,54.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Claudius Aelianus|Aelianus]] einen weiteren Sohn, [[Erysichthon (Thessalien)|Erysichthon]].&amp;lt;ref&amp;gt;Aelianus, &amp;#039;&amp;#039;Varia historia&amp;#039;&amp;#039; 27. Erysichthon ist in den meisten Quellen der Sohn [[Triopas (Thessalien)|Triopas]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Sage über ihre Herkunft nach lebten sie einst auf der Insel [[Ägina|Aigina]], deren Boden zwar fruchtbar, jedoch an der Oberfläche äußerst steinig und mithin sehr kahl gewesen sei. Daher hätten die Einwohner zur Urbarmachung des Bodens nach Art der Ameisen mit außerordentlichem Fleiß die Erde durchgraben und auf den Steinen verteilt, um landwirtschaftlich bestellbare Flächen zu erhalten, und hätten nicht weniger nach Art derselben sehr sparsam unter der Erde in Höhlen gewohnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strab&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theagenes (Historiker)|Theagenes]] bei [[Johannes Tzetzes|Tzetzes]], &amp;#039;&amp;#039;ad Lycophronem&amp;#039;&amp;#039; 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann zogen sie aber mit Peleus mit, als dieser von dort durch seinen Vater [[Aiakos]] verbannt worden war. In Phthia dann wurde Peleus von König [[Eurytion (Phthia)|Eurytion]], dem Sohn des Aktor, aufgenommen, und dieser entsündigte ihn und gab ihm seine Tochter [[Antigone (Tochter des Eurytion)|Antigone]] nebst dem dritten Teil seines Landes.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bibliotheke des Apollodor&amp;#039;&amp;#039; 3,13,1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Virgil solis ovid metamorphosen7 11.png|mini|&amp;#039;&amp;#039;Ortus Myrmidonum&amp;#039;&amp;#039;: Stich von [[Virgil Solis]] (aus &amp;#039;&amp;#039;P. Ovidii Metamorphosis&amp;#039;&amp;#039; 1581)]]&lt;br /&gt;
Die Interpretation als „Ameisen-Menschen“ ({{lang|grc|μύρμηκες|mýrmēkes}}, wörtlich „Ameisen“) wird zum ersten Mal in [[Ovid]]s [[Metamorphosen (Ovid)|&amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039;]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ovid, &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; 7,517ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach leitet sich der Name daher ab, dass Zeus einst der Insel Aigina, auf Bitten des Aiakos, neue Einwohner schenkte und diese aus Ameisen erschuf, da die Insel ihrer ursprünglichen Einwohner durch eine von der rachsüchtigen [[Hera]] geschickte [[Pest]] beraubt worden war. Diese Version scheint Ovid von dem griechischen Historiker [[Thukydides]], der eine Pest in Athen beschrieb, entlehnt zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.online-mythology.com/myrmidons/ |titel=Mythology Guide - The Myrmidons |abruf=2026-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aiginetische Sage von der Verwandlung der Ameisen in Menschen durch Zeus&amp;amp;nbsp;– seinem Sohn Aiakos ({{lang|grc|Αιακός}}, von [[Ionisches Griechisch|ionisch]] {{lang|grc|αῖα}} „Erde“), dem Gatten der [[Endeis]] ({{lang|grc|Ἐνδηΐς|Endēïs}}, von {{lang|grc|ἐν}} und [[Dorisches Griechisch|dorisch]] {{lang|grc|δᾶ}} „Erde“),&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Dietrich Müller: &amp;#039;&amp;#039;Mythologie der griechischen Stämme.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. 1857, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; zuliebe&amp;amp;nbsp;– ist ursprünglich von diesem Zeus-Myrmidon-[[Textkritik|Stemma]] unabhängig und will die [[Indigene Völker|Autochthonie]] der aiginetischen Aiakiden mythisch begründen durch die Herleitung von dem Erdtier. Das thessalische Stemma kennt ursprünglich die Ameisenetymologie ebenso wenig wie die aiginetische Sage. Gleichwohl gibt der Hafen {{lang|grc|Μύρμηξ}} ({{lang|grc-Latn|Myrmex}}) der durch Thetis-Sepias ({{lang|grc|Σηπιάς}}) berühmten Küste [[Magnisia|Magnesias]], [[Sepias]],&amp;lt;!-- in Liste antiker Ortsnamen und geographischer Bezeichnungen/Se: Sepias Promontorium --&amp;gt; zu denken,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herodot]] 7,183.&amp;lt;/ref&amp;gt; während jedoch die Zusammengehörigkeit der thessalischen Achaier, der mythischen &amp;#039;&amp;#039;Myrmidones&amp;#039;&amp;#039;, mit den aiginetischen Achaiern feststeht und die Herkunft dieser von jenen höchst wahrscheinlich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Müller: &amp;#039;&amp;#039;Prolegomena zu einer wissenschaftlichen Mythologie.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1825, S. 168; (Heinrich Dietrich Müller: &amp;#039;&amp;#039;Mythologie der griechischen Stämme.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. 1857, S. 73 ff.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sekundärliteratur ==&lt;br /&gt;
* Jacob Burckhardt, &amp;#039;&amp;#039;Kritische Gesamtausgabe: Griechische Kulturgeschichte 2: Die Metamorphosen. Die Griechen und ihre Götter. Gesamtbilanz des griechischen Lebens&amp;#039;&amp;#039;. Band 20 (Gebundene Ausgabe)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mythen alter Kulturen&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Ditzingen 2002&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Preller (Philologe)|Ludwig Preller]]: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Mythologie II – Heroen.&amp;#039;&amp;#039; Teil C: &amp;#039;&amp;#039;Der trojanische Cyclus.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.projekt-gutenberg.org/preller/grmyth2/chap097.html c. Hellas und die Aeakiden] ([[Projekt Gutenberg-DE]])&lt;br /&gt;
* {{Roscher|2,2|3312|3314|Myrmidon|[[Karl Tümpel]]}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Aischylos]]: &amp;#039;&amp;#039;Myrmidones&amp;#039;&amp;#039; (Die Myrmidonen – Ein verlorenes Werk)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Albert Fabricius]]: &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheca Graeca.&amp;#039;&amp;#039; l. II. c. 16. §. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strab&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Strabon]], &amp;#039;&amp;#039;Geographica&amp;#039;&amp;#039; 9,5,9; 8,6,16&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eratosthenes]] in [[Vergil]], &amp;#039;&amp;#039;[[Aeneis]]&amp;#039;&amp;#039; 4,402 und 2,77 (und dazu Kommentar [[Maurus Servius Honoratius|Servius]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Ethnie in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volk der griechischen Mythologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerHexer</name></author>
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