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	<title>Myrmica - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:03:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Myrmica&amp;diff=1395676&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mielas: Lemma fett</title>
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		<updated>2024-08-26T15:21:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lemma fett&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Myrmica&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Pierre André Latreille|Latreille]], 1804&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Myrmicini&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Knotenameisen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Myrmicinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Ameisen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Formicidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Vespoidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Stechimmen&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Aculeata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Myrmica-rubra-workers.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Zwei Arbeiterinnen der [[Rote Gartenameise|Roten Gartenameise]] (&amp;#039;&amp;#039;Myrmica rubra&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Myrmica puceron.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Myrmica&amp;#039;&amp;#039;-Arbeiterinnen mit [[Blattläuse]]n]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Myrmica&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Ameisen]] (Formicidae) und gehören zur [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Knotenameisen]] (Myrmicinae). Vertreter sind in [[Mitteleuropa]] überall verbreitet und werden im Volksmund als „Rote Ameisen“ bezeichnet. Zu den bekanntesten Arten gehören die [[Rote Gartenameise]] (&amp;#039;&amp;#039;Myrmica rubra&amp;#039;&amp;#039;) und auch die [[Trockenrasen-Knotenameise]] (&amp;#039;&amp;#039;Myrmica scabrinodis&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Myrmica sp. lateral view.jpg|mini|Myrmica sp. Arbeiterin, Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Myrmica sp workers drinking sugared water.jpg|mini|Mehrere Myrmica sp. Arbeiterinnen trinken Zuckerwasser.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiterinnen sind von mittlerer Größe, meist um etwa fünf Millimeter. Die Länge beträgt selbst bei den kleinsten Arten immer über einen Millimeter. Sie sind einfarbig in Tönen von Rot, Gelb und Braun gefärbt. Die Farbe ist allerdings nicht artspezifisch und kann bei verschiedenen Populationen derselben Art, sogar bei Arbeiterinnen desselben Nests, stark variieren. Die [[Fühler (Biologie)|Antennen]] bestehen aus 12 Gliedern, wobei die Fühlerkeule von drei bis vier Gliedern gebildet wird. Die [[Mandibel]]n sind am Kaurand mit 7 bis 10 Zähnen besetzt, die zur Spitze hin größer werden. Wie alle [[Knotenameisen]] verfügen die weiblichen Kasten über einen [[Giftstachel]]. Das [[Stielchenglied]] besteht aus zwei großen, knotenförmigen Segmenten, der Petiolus trägt bei &amp;#039;&amp;#039;Myrmica&amp;#039;&amp;#039; dabei an der Unterseite vorne eine Auseckung oder ein Zähnchen und ist rund anstatt langgestielt. Der Postpetiolus ist glatt ohne Anhängsel an der Unterseite. Durch Reibung des Postpetiolus an der gerillten Unterseite des ersten Gastersegments können [[Stridulation]]slaute erzeugt werden. Die Geräusche dienen der Kommunikation, sind für den Menschen allerdings nicht hörbar. Die [[Maxillarpalpen]] bestehen aus sechs, die [[Labialpalpen]] aus vier Gliedern. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Tibia (Gliederfüßer)|Tibien]]&amp;#039;&amp;#039; der Hinterbeine tragen jeweils einen kammförmig ausgeprägten Sporn. Auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[Propodeum]]&amp;#039;&amp;#039; sitzen meist zwei lange Dornen. Die geflügelten Weibchen sind größer als die Arbeiterinnen und bei den kleinsten Arten mindestens 1,5 Millimeter lang. Sie werfen nach dem Schwarmflug ihre Flügel ab. Bei den ebenfalls geflügelten Männchen sind die Fühler 13-gliedrig. Die Männchen sterben nach dem Schwarmflug. Die [[Flügel (Insekt)|Flügel]] zeichnen sich bei den Geschlechtstieren dadurch aus, dass die Cubitalzelle von einer unvollständigen Querader aufgeteilt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;seifert2007&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Seifert: &amp;#039;&amp;#039;Die Ameisen Mittel- und Nordeuropas&amp;#039;&amp;#039;. lutra Verlags- und Vertriebsgesellschaft, Görlitz/Tauer 2007, ISBN 978-3-936412-03-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;seifert1988&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Seifert: &amp;#039;&amp;#039;A taxonomic revision of the Myrmica species of Europe, Asia Minor, and Caucasia&amp;#039;&amp;#039;. Abhandlungen und Berichte des Naturkundemuseums Görlitz 62, 1-75 (1988). ([http://research.amnh.org/entomology/social_insects/ants/publications/2557/2557.pdf Volltext])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialparasitäre &amp;#039;&amp;#039;Myrmica&amp;#039;&amp;#039;-Arten (&amp;#039;&amp;#039;Symbiomyrma&amp;#039;&amp;#039;) ===&lt;br /&gt;
Es gibt einige [[Sozialparasitismus|sozialparasitär]] lebende Arten, bei denen die Arbeiterkaste vollständig reduziert ist, zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Myrmica karavajevi&amp;#039;&amp;#039;. Sie leben als permanente Sozialparasiten ([[Inquilinismus|Inquilinen]]) bei anderen &amp;#039;&amp;#039;Myrmica&amp;#039;&amp;#039;-Arten. Im Gegensatz zu ihren Wirtsameisen sind bei allen Morphen dieser sozialparasitären Arten die Sporne an den Tibien nie kammartig geformt. Sie haben außerdem einen stark ausgeprägten periokzipitalen Flansch, der an der Unterseite des Kopfes in einer Leiste ausläuft. Das [[Mesosoma]] ist deutlich kürzer als bei den übrigen &amp;#039;&amp;#039;Myrmica&amp;#039;&amp;#039;, auch die Behaarung des Petiolus fällt kürzer aus.&amp;lt;!--Zahlen folgen irgendwann ;-)--&amp;gt; Sie werden in der Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Symbiomyrma&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst. Daneben gibt es weitere Sozialparasiten, zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Myrmica hirsuta&amp;#039;&amp;#039;, die allerdings noch über eine Arbeiterkaste verfügen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;seifert2007&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ähnliche Gattungen ===&lt;br /&gt;
Verwechselungsgefahr besteht mit Vertretern der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Manica&amp;#039;&amp;#039;, wie zum Beispiel der [[Große Knotenameise|Großen Knotenameise]]. Diese sind morphologisch recht ähnlich, haben allerdings keine Dornen auf dem &amp;#039;&amp;#039;Propodeum&amp;#039;&amp;#039; und sind wesentlich größer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;webber1947&amp;quot;&amp;gt;Neal A. Webber: &amp;#039;&amp;#039;A revision of the North American ants of the genus Myrmica with a synopsis of the palearctic species&amp;#039;&amp;#039;. Annals Of The Entomological Society Of America Vol. XL, No. 3 (1947). ([http://research.amnh.org/entomology/social_insects/ants/publications/3030/3030.pdf Volltext])&amp;lt;/ref&amp;gt; Kleinere &amp;#039;&amp;#039;Myrmica&amp;#039;&amp;#039;-Arten können auch mit unauffällig gefärbten Vertretern aus den Gattungen &amp;#039;&amp;#039;Leptothorax&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Temnothorax&amp;#039;&amp;#039; verwechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die gesamte [[Holarktis]]. Viele Arten sind in [[Asien]] vertreten, wo sie von [[Sibirien|Nordsibirien]] bis in das Bergland von [[Hinterindien]] vorkommen. Auch im [[Kaukasus]] sind viele Arten häufig anzutreffen. In [[Europa]] reicht das besiedelte Gebiet von [[Fennoskandien]] bis in den [[Mittelmeerraum]], wobei in wärmeren Gebieten nur wenige Arten an feuchteren Standorten auftreten. In [[Nordafrika]] sind nur noch einzelne Ansiedelungen bekannt. In der [[Nearktis]] kommen diverse Arten vom Polarkreis bis ins Hochland von [[Mexiko]] vor. &amp;#039;&amp;#039;Myrmica&amp;#039;&amp;#039; fehlt in [[Südamerika]], [[Australien]] und im südlichen [[Afrika]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;webber1947&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Myrmica&amp;#039;&amp;#039;-Kolonien sind zumeist [[polygyn]], die Volksstärke reicht dabei gewöhnlich von 300 bis 1.500 Individuen. Selten wird eine Individuenanzahl von bis zu 10.000 Tieren erreicht. Die Arbeiterinnen bewegen sich meist einzeln, entweder in der Streuschicht oder auf der Erdoberfläche. Einige Arten belaufen auch Büsche und Bäume. Die Ernährung ist zum größten Teil [[Zoophagie|zoophag]]. Zusätzlich sammeln sie auch Nektar und betreiben [[Trophobiose]] mit unterirdisch und oberirdisch lebenden [[Blattläuse]]n und [[Schildläuse]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;seifert2007&amp;quot; /&amp;gt; Darüber hinaus stehen viele Arten in [[Symbiose|symbiotischer]] oder [[Parasitismus|parasitärer]] Beziehung zu beinahe hundert verschiedenen anderen [[Insekten]], insbesondere [[Schmetterlinge]]n (vorwiegend [[Bläulinge]]n). Die Nester werden unterirdisch angelegt, meist im Schutz von Steinen oder liegenden Baumstämmen sowie am Wurzelwerk von Pflanzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;webber1947&amp;quot; /&amp;gt; Gegen [[Bodenverdichtung]] sind &amp;#039;&amp;#039;Myrmica&amp;#039;&amp;#039;-Arten relativ unempfindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Larvalentwicklung und Kastendetermination ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Brut ist stark temperaturabhängig. Unter den in Mitteleuropa herrschenden Klimabedingungen dauert der Entwicklungsprozess von der Eiablage bis zum fertigen Imago zwischen 70 und 90 Tagen, wenn das Ei im Frühling abgelegt wurde. Diese Generation wird als „schnelle Brut“ bezeichnet. Eier, die nach Mitte Juli abgelegt werden, werden dagegen „langsame Brut“ genannt. Die daraus entstehenden Larven überwintern einmal im Mutternest und können sich im folgenden Frühjahr unter Umständen zu fertilen Weibchen entwickeln. Dazu ist allerdings zusätzlich die richtige Fütterung mit Sekreten aus der Postpharynxdrüse nötig. Diese Fütterung bestimmt, ob kleine Arbeiterinnen, große Arbeiterinnen oder Königinnen entstehen. Die Königinnen ihrerseits üben durch Pheromone aus der Kopfdrüse einen Einfluss auf das Brutpflegeverhalten der übrigen Tiere aus. So verstümmeln die Arbeiterinnen von &amp;#039;&amp;#039;M. rubra&amp;#039;&amp;#039; jene Larven mit Bissverletzungen, aus denen möglicherweise Königinnen entstehen könnten, so dass daraus nur noch Arbeiterinnen entstehen können. Fehlen Königinnen, dann haben Larven eine größere Chance, zu fertilen Weibchen zu werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;seifert2007&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung und Koloniegründung ===&lt;br /&gt;
Die geflügelten Geschlechtstiere schwärmen im Sommer. Dabei kommt es zum Ausbreitungsflug, oft treffen sich die Tiere verschiedener Nester an markanten Geländepunkten zur [[Gipfelbalz]]. Männchen können dort mehrere Tage verharren, bis eine paarungsbereite Jungkönigin auftaucht. Die Begattung findet nie im Flug, sondern immer auf einer festen Unterlage statt. Die Weibchen sind zur selbstständigen Koloniegründung fähig, welche [[Claustrale Gründung|semiclaustral]] erfolgt. Die Gründung kann auch gemeinsam durch mehrere Tiere in [[Pleometrose]] erfolgen. Jungköniginnen werden auch häufig in bereits bestehende Nester der gleichen Art aufgenommen. Dementsprechend sind die meisten &amp;#039;&amp;#039;Myrmica&amp;#039;&amp;#039;-Kolonien [[polygyn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehung zu Bläulingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raupen von etwa drei Viertel der näher erforschten [[Bläulinge|Bläulingsarten]] leben [[Myrmekophilie|myrmekophil]], also von oder mit Ameisen. In der Tribus [[Polyommatini]] sind es über 90 Prozent aller Arten. Einige [[Raupe (Schmetterling)|Schmetterlingsraupen]] geben ein zuckerhaltiges Sekret ab, das von den Ameisen, ähnlich wie [[Honigtau]], als Nahrung genutzt wird. Im Gegenzug werden die Raupen vor Fressfeinden beschützt. Andere Bläulingsraupen leben als [[Parasitismus|Parasiten]] im Ameisenbau. Durch taktile und [[chemische Mimikry]] werden sie von ihren Wirten ins Nest getragen und wie eine Ameisenlarve gefüttert, zudem fressen manche Arten auch die Ameisenbrut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Arten sind an bestimmte &amp;#039;&amp;#039;Myrmica&amp;#039;&amp;#039;-Art angepasst und können sich nur im Nest ihres Wirtes zum Imago entwickeln. [[Ameisenbläuling]]e (&amp;#039;&amp;#039;Phengaris&amp;#039;&amp;#039;) sind an einen spezifischen Hauptwirt gebunden, der jedoch regional unterschiedlich sein kann. So braucht der [[Quendel-Ameisenbläuling]] (&amp;#039;&amp;#039;Phengaris arion&amp;#039;&amp;#039;) die Art &amp;#039;&amp;#039;[[Myrmica sabuleti]]&amp;#039;&amp;#039; zur Entwicklung. In manchen Gegenden können auch weitere Arten als Nebenwirt genutzt werden. So treten der [[Lungenenzian-Ameisenbläuling]] (&amp;#039;&amp;#039;Phengaris alcon&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling|Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling]] (&amp;#039;&amp;#039;Phengaris nausithous&amp;#039;&amp;#039;) vorwiegend bei der [[Rote Gartenameise|Roten Gartenameise]] (&amp;#039;&amp;#039;Myrmica rubra&amp;#039;&amp;#039;), aber auch bei der [[Waldknotenameise]] (&amp;#039;&amp;#039;Myrmica ruginodis&amp;#039;&amp;#039;) auf, wo sie als „Kuckucksraupen“ gefüttert werden, ähnlich wie der [[Kreuzenzian-Ameisenbläuling]] (&amp;#039;&amp;#039;Phengaris rebeli)&amp;#039;&amp;#039; im Nest von &amp;#039;&amp;#039;Myrmica schencki&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fokus-biologische-vielfalt.de/botschafterarten/der-ameisenblaeuling Liste der Wirtsameisenarten] für Ameisenbläulingsarten&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. A. Thomas (1995) &amp;#039;&amp;#039;Ecology and conservation of &amp;#039;&amp;#039;Maculinea arion&amp;#039;&amp;#039; and other European species of Large Blue Butterfl.&amp;#039;&amp;#039; In: A. S. Pullin: &amp;#039;&amp;#039;Ecology and conservation of butterflies.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;182&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Weltweit gibt es 187 beschriebene Arten&amp;lt;ref name=&amp;quot;atbi&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|hrsg=Hymenoptera Name Server|titel=Myrmica Taxon Count|zugriff=29. März 2009|url=http://atbi.biosci.ohio-state.edu:210/hymenoptera/tsa.sppcount?the_taxon=Myrmica|offline=ja|archiv-bot=2019-05-02 19:45:47 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie weitere Unterarten und Variationen. Bei vielen offiziell gültigen Taxa dürfte es sich um jüngere Synonyme einer anderen Art handeln. Die sozialparasitären Arten, von denen in der Westpaläarktis vier verschiedene vorkommen, werden meist in die Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Symbiomyrma&amp;#039;&amp;#039; gestellt. Oft wird der Name in der Literatur aber auch synonym verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Mitteleuropa]] kommen mindestens 18 verschiedene Vertreter der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Myrmica&amp;#039;&amp;#039; vor, darunter folgende Arten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;seifert2007&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Myrmica hellenica]]&amp;#039;&amp;#039;, Finzi 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Myrmica hirsuta]]&amp;#039;&amp;#039;, Elmes 1978&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Myrmica lonae]]&amp;#039;&amp;#039;, Finzi 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Myrmica rubra]]&amp;#039;&amp;#039;, (Linnaeus 1758) („Rote Gartenameise“)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Myrmica ruginodis]]&amp;#039;&amp;#039;, Nylander 1846 („Waldknotenameise“)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Myrmica rugulosa]]&amp;#039;&amp;#039;, Nylander 1849 („Gerunzelte Knotenameise“)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Myrmica sabuleti]]&amp;#039;&amp;#039;, Meinert 1861 („Säbeldornige Knotenameise“)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Myrmica salina]]&amp;#039;&amp;#039;, Ruzsky 1905&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Myrmica scabrinodis]]&amp;#039;&amp;#039;, Nylander 1846 („Trockenrasen-Knotenameise“)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Myrmica schencki]]&amp;#039;&amp;#039;, Viereck 1903&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Myrmica (Symbiomyrma) karavajevi]]&amp;#039;&amp;#039;, Arnoldi 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Synonyme ===&lt;br /&gt;
Folgende Namen sind Synonyme für die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Myrmica&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref name=&amp;quot;hölldobler1990&amp;quot;&amp;gt;[[Bert Hölldobler]], [[Edward O. Wilson]]: &amp;#039;&amp;#039;The Ants&amp;#039;&amp;#039;. Springer (1990) ISBN 3-540-52092-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dodecamyrmica&amp;#039;&amp;#039; Arnoldi, 1968&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paramyrmica&amp;#039;&amp;#039; Cole, 1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sifolinia&amp;#039;&amp;#039; Emery, 1907&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sommimyrma&amp;#039;&amp;#039; Menozzi, 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Symbiomyrma&amp;#039;&amp;#039; Arnoldi, 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Bert Hölldobler]], [[Edward O. Wilson]]: &amp;#039;&amp;#039;Ameisen. Die Entdeckung einer faszinierenden Welt.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser Verlag, Basel – Boston – Berlin 1995. ISBN 3-7643-5152-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Myrmica}}&lt;br /&gt;
* [http://www.antweb.org/description.do?subfamily=myrmicinae&amp;amp;name=myrmica&amp;amp;rank=genus&amp;amp;project=worldants AntWeb] Bilder verschiedener &amp;#039;&amp;#039;Myrmica&amp;#039;&amp;#039; Arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ameisen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Formicidae]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mielas</name></author>
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