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	<title>Myotomie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T15:22:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Myotomie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von griechisch &amp;#039;&amp;#039;μῦς&amp;#039;&amp;#039; „Muskel“, und &amp;#039;&amp;#039;τομή&amp;#039;&amp;#039; „Schnitt“) versteht man generell die operative Durchtrennung eines [[Muskulatur|Muskels]]. Die Myotomie kann dabei selbst gewollt sein (primär) oder im Rahmen einer anderen [[Operation (Medizin)|Operation]] erfolgen (sekundär). Wird hingegen die Sehne durchtrennt, die den Muskel an einen Knochen anheftet, handelt es sich um eine [[Tenotomie]]. Bei einer Durchtrennung im Muskel-Sehnen-Übergang kann von einer Teno-Myotomie gesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
In der Regel erfolgt die Myotomie quer zum Faserverlauf, prinzipiell handelt es sich jedoch auch bei längsverlaufender Spaltung um eine Myotomie, z.&amp;amp;nbsp;B. zur [[Resektion]] oder zum Transfer eines Muskelbauchs. Durch eine quere Durchtrennung kommt es oft zu stärkeren Blutungen, so dass eine genaue Blutstillung z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Kauterisation]] notwendig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vollständiger Myotomie zieht sich der [[Muskelbauch]] durch Spontan[[Muskelkontraktion|kontraktion]] zurück, wenn er nicht durch Instrumente fixiert wird. Damit kommt es zum kompletten Funktionsverlust des Muskels. Auch wenn der Muskelbauch vom abgetrennten Muskelrest zurückgezogen bleibt, so bildet sich trotzdem eine Narbe. Diese zieht sich mit der weiteren Heilung zusammen und führt – in Abhängigkeit vom Abstand der Muskelenden nach der Myotomie – zu einer teilweisen Wiederanheftung der Muskelenden. So kann eine gewisse Restfunktion des Muskels erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sekundär erforderliche Myotomie kann z.&amp;amp;nbsp;B. die vorübergehende Durchtrennung eines Muskels zur Schaffung eines operativen Zugangs zu tiefer gelegenen Körperregionen sein, mit anschließender Wiederherstellung (Rekonstruktion) bzw. Naht. Auch bei einer [[Amputation]] sind Myotomien notwendig, deren Höhe sich nach der Muskelgruppe, der Höhe der Amputation und der Durchblutungsqualität bzw. Kontraktibilität des Muskels richtet. Bei Amputationen schließt sich eine [[Myoplastie]] mit Verbinden verschiedener Muskelgruppen zur Deckung des Knochenstumpfes oder eine [[Myodese]] mit Anheften des durchtrennten Muskels direkt am Knochen an.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Baumgartner, P. Botta: &amp;#039;&amp;#039;Amputation und Prothesenversorgung der unteren Extremität&amp;#039;&amp;#039; (S. 90). Enke-Verlag Stuttgart 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im primären Sinn wird eine Myotomie durchgeführt, um z.&amp;amp;nbsp;B. eine (spastische oder fibröse) Muskel[[kontraktur]] zu lösen. Dabei gibt es verschiedene Verfahren: Tenotomie, Sehnenverlängerung oder Teno-Myotomie. Letzteres Verfahren wird z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Kinderorthopädie]] bei der [[Infantile Zerebralparese|Infantilen Zerebralparese]] angewandt. Eine der häufigsten Gründe ist dabei eine Verkürzung des [[Musculus triceps surae]] und der [[Achillessehne]] mit daraus resultierendem [[Spitzfuß]]. Auch beim muskulären Schiefhals ([[Torticollis]]) – insbesondere der angeborenen Form – kommt häufig eine Myotomie oder Tenotomie des [[Musculus sternocleidomastoideus]] in Betracht.&amp;lt;ref&amp;gt;C. J. Wirth: &amp;#039;&amp;#039;Angeborener muskulärer Schiefhals&amp;#039;&amp;#039; in: J. Duparc: &amp;#039;&amp;#039;Chirurgische Techniken in Orthopädie und Traumatologie - Band 2 - Wirbelsäule&amp;#039;&amp;#039; (S. 111 ff.). Urban &amp;amp; Fischer Verlag München 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Myotomie findet auch in der [[Gastroenterologie]] zur Therapie einer [[Achalasie]] (als „Kardioplastik“) Verwendung, ebenso zur Behandlung der [[Pylorusstenose]] als Pyloromyotomie (oder [[Pyloroplastik]]), oder selten in der [[Augenheilkunde]] zur Therapie des [[Schielen]]s (dort findet jedoch häufiger eine Tenotomie statt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Chirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in Orthopädie und Unfallchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operatives Therapieverfahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MalinvomSee</name></author>
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