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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Myotom</id>
	<title>Myotom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T21:18:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Myotom&amp;diff=219543&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Einsenkungsmarke: Etymologische Angaben ergänzt, Formatierungen</title>
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		<updated>2025-09-28T19:06:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Etymologische Angaben ergänzt, Formatierungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Myotom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|μῦς|mûs|de=[[Muskel]]}} und {{lang|grc|τομή|tome|de=Schnitt}}) wird in der [[Embryologie]] und in der [[Anatomie|Neuroanatomie]] verwendet und charakterisiert ein Muskel[[Segmentierung (Biologie)|segment]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Embryologie ==&lt;br /&gt;
Beim [[Embryo]] ist das Myotom das &amp;#039;&amp;#039;muskuläre Ursegment&amp;#039;&amp;#039;. Während der Embryonalentwicklung entstehen im [[Rumpf (Anatomie)|Rumpfbereich]] aus dem [[Mesoderm]] die Urwirbel ([[Somit]]). Aus deren dorsolateralem Teil bildet sich die [[Haut]] ([[Dermatom (Anatomie)|Dermatom]]) und aus den tiefer gelegenen Zellen die Vorläufer der Muskelzellen (&amp;#039;&amp;#039;Myoblasten&amp;#039;&amp;#039;). Diese Zellen werden als &amp;#039;&amp;#039;Myotom&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, die entsprechenden Muskeln als &amp;#039;&amp;#039;somatische Muskulatur&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bommas-Ebert&amp;quot;&amp;gt;Ulrike Bommas-Ebert, Philipp Teubner, Rainer Voß: &amp;#039;&amp;#039;Kurzlehrbuch Anatomie und Embryologie&amp;#039;&amp;#039;. Georg Thieme, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-13-135532-4, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kopfmuskeln entstehen aus den [[Kiemenbogen]], den [[Hinterhauptbein|okzipitalen]] Somiten und dem [[Mesenchym]] der [[Prächordalplatte]]. Im Halsbereich entstehen Muskeln aus der Längsmuskelplatte im Halsbereich, [[Musculus sternocleidomastoideus]] und [[Musculus trapezius]] aus dem sechsten Kiemenbogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Norbert Ulfig |Titel=Kurzlehrbuch Embryologie |Verlag=Georg Thieme |Ort=Stuttgart |Datum=2009 |ISBN=978-3-13-139582-5 |Seiten=65}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rumpfbereich gliedert sich ein Myotom in:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bommas-Ebert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epimer&amp;#039;&amp;#039;: oberer Bereich, aus dem die dorsale primäre [[Rückenmuskulatur]] hervorgeht. Sie wird von den &amp;#039;&amp;#039;Rami dorsales&amp;#039;&amp;#039; der [[Spinalnerv]]en versorgt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hypomer&amp;#039;&amp;#039;: unterer Bereich, der sich zu den drei Schichten der seitlichen [[Bauchwand]] sowie zur nach dorsal eingewanderten sekundären Rückenmuskulatur entwickelt und von den &amp;#039;&amp;#039;Rami ventrales&amp;#039;&amp;#039; der Spinalnerven versorgt wird. Gleiches gilt für die Gliedmaßenmuskeln, die ebenfalls aus den Hypomeren entstehen. Am unteren Teil entsteht ein Längsmuskelstrang, der sich zum [[Musculus rectus abdominis]] (dort ist die ursprünglich segmentale Herkunft noch an den &amp;#039;&amp;#039;Intersectiones tendinae&amp;#039;&amp;#039; erkennbar) und zur ventralen Halsmuskulatur entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomie ==&lt;br /&gt;
Infolge der segmentalen Anlage der Muskeln beim Embryo, zeigen die Muskeln auch beim Erwachsenen eine Zuordnung zu bestimmten Wirbeln, genauer zu den [[Spinalnerv]]en des entsprechenden Rückmarkabschnitts. Auch anatomisch ist ein Myotom &amp;#039;&amp;#039;die Muskulatur, die von einem Spinalnerven innerviert wird&amp;#039;&amp;#039;, deren motorische [[Wurzelzelle]]n also in einem Rückenmarkssegment liegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berlit&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Berlit |Titel=Klinische Neurologie |Verlag=Springer Science &amp;amp; Business Media |Auflage=2. |Datum=2005 |ISBN=978-3-540-01982-4 |Seiten=309}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der [[Plexus (Medizin)|Plexusbildung]] der Spinalnerven wird jeder anatomische Muskel der Gliedmaßen jedoch von mehreren Spinalnerven innerviert (&amp;#039;&amp;#039;plurisegmentale Innervation&amp;#039;&amp;#039;). Daher führt ein Ausfall einer Spinalnervenwurzel nicht zum Totalausfall des Myotoms, sondern es tritt nur eine unvollständige Lähmung ([[Parese]]) auf. Sind mehrere Segmente betroffen oder ist ein Plexusnerv geschädigt, kommt es dagegen zu einer schlaffen (vollständigen) Lähmung ([[Paralyse]]). Dabei sind bei einer Nervenwurzelschädigung nicht alle Muskeln eines Myotoms gleich stark betroffen. Muskeln, die ihre motorische Innervation überwiegend aus einem Rückenmarkssegment beziehen werden als [[Kennmuskel]]n bezeichnet. Ihr Funktionsausfall weist auf ein krankhaftes Geschehen in einem bestimmten Rückenmarkssegment hin, was zur Lokalisation von Schädigungen in der klinischen Neurologie Anwendung findet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berlit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Afferenz|afferenten]] Bahnen eines Spinalnerven aus der Muskulatur bezeichnet man als &amp;#039;&amp;#039;Mackenzie-Zone&amp;#039;&amp;#039;. Sie spielen eine Rolle beim Phänomen des [[Dermatom (Anatomie)#Übertragener Schmerz (Reflektierter Schmerz)|übertragenen Schmerzes]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henrik Simon |Titel=Lehrbuch Chiropraktik |Verlag=Georg Thieme |Ort=Stuttgart |Auflage=2. |Datum=2019 |ISBN=978-3-13-241455-6 |Seiten=31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Metamerie (Biologie)|Metamerie]]&lt;br /&gt;
* [[Plexus cervicalis]]&lt;br /&gt;
* [[Plexus brachialis]]&lt;br /&gt;
* [[Plexus lumbosacralis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peripheres Nervensystem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Embryologie]]&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Einsenkungsmarke</name></author>
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