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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mylius-Getriebe</id>
	<title>Mylius-Getriebe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T06:13:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mylius-Getriebe&amp;diff=2627822&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-15T23:28:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mylius-Getriebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein kompaktes mechanisches halbautomatisches Schaltgetriebe, das vor allem bei leichten Verbrennungs[[triebwagen]] mit einer Antriebsanlage Verwendung fand. Es eignete sich für kleinere Motoren mit einer Leistung von 50 kW bis 135 kW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:M131 cockpit 05.JPG|mini|Blick auf die Bedienelemente des Mylius-Getriebes (Mitte); links ist die Verbindungswelle für den Gashebel des Motors, in der Mitte die Verbindungswelle für die Gangvorwahl des Getriebes, rechts daneben die Verbindungswelle für den Kupplungshebel. Auf die Wellen wurden Bedienhebel aufgesteckt, die für jeden Triebwagen nur einmal vorhanden waren.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Myliusgetriebe Zubrnice 2010 Tatra.webm|mini|left|Videodatei über den Schaltvorgang beim Myliusgetriebe beim Anfahren und Gangwechsel vom 1. zum 2. Gang bei dem [[ČSD-Baureihe M 131.1|M 131.1280]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Getriebe wurde von Otto Mylius (1887–1941) entwickelt und von der von ihm gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Getriebe GmbH&amp;#039;&amp;#039; in Berlin gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|12|323|324|Köllmann, Gustav|Hans Christoph Graf von Seherr-Thoß|136119484}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum ersten Mal wurde es 1932 bei den zweiachsigen Triebwagen der Reihe [[DR 720 bis 722]] verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seite 42&amp;quot;&amp;gt;Heinz R. Kurz &amp;quot;Die Triebwagen der Reichsbahn-Bauarten&amp;quot; EK-Verlag Freiburg, 1988, ISBN 3-88255-803-2, Seite 42&amp;lt;/ref&amp;gt;  Für kleine Verbrennungstriebwagen bewährte sich dieses Getriebe schnell – unter anderem wurde es in den Triebwagen der Reihe [[DR 135 061 … 132]] in größeren Stückzahlen verwendet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es bis Anfang der 1960er Jahre bei [[Voith (Unternehmen)|Voith]] in Heidenheim, dem VEB Getriebebau in Leipzig und bei [[Tatra (Unternehmen)|Tatra]] [[Kopřivnice]] weitergebaut. Abgesehen vom allgemeinen mechanischen Verschleiß der Zahnräder war das Mylius-Getriebe wegen der Nachordnung des druckluftgeschalteten [[Wendegetriebe]]s nicht frei von Verschleiß durch Fehlbedienung. Deshalb wurde es von [[Automatikgetriebe]]n abgelöst, deren eleganteste Ausführung das [[Differentialwandlergetriebe]] ist. Das Gewicht wird bei einem Viergang-Schaltgetriebe mit 195 kg und bei einem nachgeschalteten Wendegetriebe mit 265 kg angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz R. Kurz &amp;quot;Die Triebwagen der Reichsbahn-Bauarten&amp;quot;, EK-Verlag Freiburg, ISBN 3-88255-803-2, Seite 142&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Wirkungsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei dem vorher gebräuchlichen halbautomatischen [[Soden-Getriebe]] werden die Gänge nicht vom Triebwagenführer direkt geschaltet, sondern nur vorgewählt, egal, ob der Triebwagen steht oder fährt. Der vorgewählte Gang wird über Seilzüge und Kegelrad an die im Getriebe integrierte Schaltwelle übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seite 42&amp;quot; /&amp;gt; Der eigentliche Schaltvorgang wird nach Auslösen der pneumatisch betätigten [[Einscheibentrockenkupplung]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seite 42&amp;quot; /&amp;gt; automatisch durch die Verschiebung der mechanisch gegeneinander verriegelten Schaltstangen vorgenommen, wobei zuerst die Klauenkupplung des vorher gewählten Ganges durch Zurückziehen von deren Schaltstange gelöst wird. Danach werden im Unterschied zum &amp;#039;&amp;#039;Soden-Getriebe&amp;#039;&amp;#039; die Drehzahlen der zu verbindenden Klauenkupplungen durch Reibkonus synchronisiert und dann die Klauenkupplungen der synchronisierten Wellen verbunden. Das pneumatische Einrücken der Einscheiben-Trockenkupplung schließt den Schaltvorgang ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die direkten Schaltvorgänge wie das Synchronisieren und Verschieben der Schaltstangen werden bei Schienenfahrzeugen auch pneumatisch unter einem Druck bis zu fünf Bar durchgeführt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seite 42&amp;quot; /&amp;gt; es soll auch Getriebe mit Hydrauliksteuerung gegeben haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gestaltung von Fahrzeuggetrieben&amp;quot;&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Y1iCBwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA32&amp;amp;lpg=PA32&amp;amp;dq=mylius+getriebe&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=qPsci-uDIf&amp;amp;sig=3UyL9kjw_CG_QEZ6YqjcfCeV5mo&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjPoovwm5LKAhXDHw8KHZ19AJA4ChDoAQhaMAU#v=onepage&amp;amp;q=mylius%20getriebe&amp;amp;f=false Gestaltung von Fahrzeuggetrieben Seite 32]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei größerer räumlicher Entfernung zwischen Getriebe und Führerstand wurden die Steuerbewegungen der Schaltwelle zur Auswahl der Schaltstangen und deren Verriegelung auch elektrisch durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gestaltung von Fahrzeuggetrieben&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz R. Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Die Triebwagen der Reichsbahn-Bauarten&amp;#039;&amp;#039;. EK-Verlag, Freiburg 1988, ISBN 3-88255-803-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.arctofilz.de/devforum/imguploads/Regine/1333470669DEV_Me_IMG_4549_310312_3.JPG Foto] eines offenen Mylius-Getriebes des T 42 der [[Deutscher Eisenbahn-Verein|Museumsbahn Bruchhausen-Vilsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeuggetriebe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeugtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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