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	<title>Mykotoxin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mykotoxin&amp;diff=57277&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-04-22T14:16:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schimmelbildung bei Getreidekörnern (mildew in cereal grains) - 20100925.jpg|mini|280px|Schimmelbildung bei Gerste]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mykotoxine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch „Schimmelpilzgifte“) sind in Agrarprodukten oder Lebensmitteln enthaltene, von [[Pilz]]en gebildete [[Sekundärmetabolite|sekundäre Stoffwechselprodukte]]. Im Unterschied dazu werden die toxischen Inhaltsstoffe von [[Großpilz]]en als [[Pilzgift]]e bezeichnet. Mykotoxine können bei [[Wirbeltiere]]n bereits in geringsten Mengen verschiedene Giftwirkungen entfalten. Eine hierdurch verursachte Erkrankung wird &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mykotoxikose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckung ==&lt;br /&gt;
Seit Menschengedenken werden schimmelbefallene Lebensmittel und damit Mykotoxine verzehrt.&lt;br /&gt;
Seit 1960 machte man sich darüber erstmals ernsthafte Gedanken, als in England tausende [[Pute|Puten]] an verschimmeltem [[Erdnuss]]schrot starben. Die intensive Suche nach den giftigen Substanzen führte dann zur Entdeckung der [[Aflatoxine]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Weber |Titel=Mycotoxine in Lebensmitteln |Sammelwerk=[[Chemie in unserer Zeit]] |Band=17 |Nummer=5 |Datum=1983 |DOI=10.1002/ciuz.19830170503 |Seiten=146–151}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[UdSSR]] trat während des Zweiten Weltkrieges eine Erkrankung auf, die eine Hemmung der Bildung von [[weiße Blutkörperchen|weißen Blutkörperchen]] zur Folge hatte und auf verschimmelter [[Hirse]] und verschimmeltem Weizen beruhte. Erst nach Jahren wurde das die Erkrankung verursachende Mykotoxin, das [[T-2-Toxin]] aus der Gruppe der von [[Fusarien]] gebildeten [[Trichothecene]], entdeckt, das in russischen Getreideproben mit einer Konzentration von bis zu 2,5 % vorkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Es sind inzwischen etwa 200 verschiedene Toxine bekannt, die von über 300 Pilzarten produziert werden,&amp;lt;ref&amp;gt;Habermehl: &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung von Mykotoxikosen für Mensch und Tier.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche tierärztliche Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; 1989, S. 335–338.&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei die Produktion eines bestimmten Toxins auf wenige bestimmte Arten beschränkt sein kann, aber auch von vielen Arten mehrerer Gattungen bewerkstelligt werden kann. Die Optimalbedingungen für die Bildung des Toxins und das Wachstum des Schimmelpilzes brauchen nicht notwendigerweise übereinzustimmen. Die meisten Mykotoxine sind sehr widerstandsfähig gegenüber Hitze- und Säurebehandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bildung von Mykotoxinen unterliegt einer ausgeprägten regionalen wie saisonalen Schwankungsbreite und ist abhängig vom Nahrungsangebot, Wassergehalt in Substrat und umgebender Luft (Luftfeuchte), Temperatur, [[pH-Wert]] und Interaktionen mit anderen Pilzen. Für die Giftbildung werden Substrate bevorzugt, die reich an [[Kohlenhydrate]]n komplexer Zusammensetzung sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Thalmann: &amp;#039;&amp;#039;Bedingungen für die Bildung von Mykotoxinen in Futtermitteln.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche tierärztliche Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; 1989, Vol 96, S. 341–343.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch ist hauptsächlich durch [[Kontaminant|Kontaminationen]] in Lebensmitteln bedroht. Alle verschimmelten Nahrungsmittel können Mykotoxine enthalten.&lt;br /&gt;
* Primärkontamination: [[Getreide]] wurde schon auf dem Feld von Schimmelpilzen befallen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Mutterkorn]] auf [[Roggen]], [[Weizen]], [[Gerste]])&lt;br /&gt;
* Sekundärkontamination: Lagernde Lebensmittel verschimmeln (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Aspergillus&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Penicillium&amp;#039;&amp;#039; spp.)&lt;br /&gt;
* Carry over: [[Nutztier]]e nehmen verschimmelte Futtermittel (z.&amp;amp;nbsp;B. Mais, Weizen, Soja, Palmkernexpeller) auf&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/futtermittel/ueberwachung/unerwuenschte_stoffe/et_mykotoxine_index.htm Mykotoxine in Futtermitteln], Martin Felsner und Katja Schwertl-Banzhaf, Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, 16. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; und geben die enthaltenen Gifte an die Produkte weiter: [[Milch]], [[Ei]]er, [[Fleisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation|FAO]] schätzt, dass ca. 25 % der Welt-Nahrungsproduktion Mykotoxine enthalten.&lt;br /&gt;
Am häufigsten belastet mit [[Fusarium-Toxine|Fusarientoxinen]] sind [[Getreide]] (insbesondere [[Mais]] und [[Weizen]]).&lt;br /&gt;
Betroffen von Aflatoxin-Befall sind häufig landwirtschaftliche Produkte aus tropischen und subtropischen Gebieten, da der Pilz &amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus flavus]]&amp;#039;&amp;#039; erst ab Temperaturen von 25 bis 40&amp;amp;nbsp;°C gut wächst. Betroffen sind dabei hauptsächlich Mais, sowie ölhaltige [[Same (Pflanze)|Samen]] und [[Nussfrucht|Nüsse]], wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Pistazie]]n, [[Erdnuss|Erdnüsse]], [[Mandel]]n und [[Paranuss|Paranüsse]]. In pflanzlichen [[Nahrungsergänzungsmittel]]n werden auch Mykotoxine nachgewiesen, in [[Mariendistel]]extrakten wurden beispielsweise bis zu 37 mg pro kg gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal | author = Z. Veprikova, M. Zachariasova, Z. Dzuman, A. Zachariasova, M. Fenclova, P. Slavikova, M. Vaclavikova, K. Mastovska, D. Hengst, J. Hajslova | title = Mycotoxins in Plant-Based Dietary Supplements: Hidden Health Risk for Consumers | journal = Journal of Agricultural and Food Chemistry | volume = 63 | issue = 29 | pages = 6633–43 | year = 2015 | pmid = 26168136 | doi = 10.1021/acs.jafc.5b02105 | quote = The highest mycotoxin concentrations were found in milk thistle-based supplements (up to 37 mg/kg in the sum). | language=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Mykotoxine können bei Menschen und bei Tieren bereits in geringen Mengen toxische Wirkungen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere können Mykotoxine:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.agroscope.admin.ch/mykotoxine Medienmitteilung der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART], auf agroscope.admin.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* krebserregend ([[karzinogen]]) wirken&lt;br /&gt;
* das [[Zentralnervensystem]] schädigen ([[Neurotoxin|neurotoxisch]] wirken)&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] schädigen ([[Immunsuppression|immunsuppressiv]] wirken)&lt;br /&gt;
* das [[Genom|Erbgut]] schädigen ([[mutagen]] wirken)&lt;br /&gt;
* die [[Embryo|Leibesfrucht]] schädigen ([[teratogen]] wirken)&lt;br /&gt;
* Organschäden (z.&amp;amp;nbsp;B. an [[Leber]] oder [[Niere]]) verursachen ([[Hepatotoxin|hepatotoxisch]] oder [[Nephrotoxin|nephrotoxisch]] wirken)&lt;br /&gt;
* bei Berührung Haut- und Schleimhautschäden (von Hautreizungen bis [[Nekrose]]n) verursachen&lt;br /&gt;
* enzymatische [[Stoffwechsel]]prozesse hemmen oder einleiten&lt;br /&gt;
* [[Allergie|allergische Reaktionen]] auslösen&lt;br /&gt;
* durch hormonelle Wirkungen [[Fruchtbarkeitsstörung]]en hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mykotoxine besitzen die Fähigkeit, [[Bakterien]] an der Vermehrung zu hindern. Diese [[Antibiotikum|antibiotische]] Wirkung lässt sich in Medikamenten gegen [[bakterielle Infektion]]en nutzen. Ein bekanntes Beispiel ist das [[Penicillin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung ==&lt;br /&gt;
Mykotoxine können entweder aufgrund einer ähnlichen Molekularstruktur oder nach den sie produzierenden Schimmelpilzgattungen zu Stoffgruppen zusammengefasst werden:&lt;br /&gt;
* [[Aflatoxine]]&lt;br /&gt;
* [[Alternaria-Toxine]], wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Alternariol]] (AOH), [[Alternariolmonomethylether]] (AME), Altenuen und Tenuazonsäure&lt;br /&gt;
* [[Fusarium-Toxine]], wie [[Trichothecene]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Deoxynivalenol]] (DON), Nivalenol, T-2-Toxin), [[Zearalenon| Zearalenone]] und [[Fumonisine]]&lt;br /&gt;
* [[Mutterkornalkaloide]] (Ergotalkaloide)&lt;br /&gt;
* [[Ochratoxine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streng genommen müssten die Mutterkornalkaloide zu den [[Pilzgift]]en gerechnet werden. Denn der Produzent, das [[Mutterkorn]] (Claviceps purpurea), gehört zu den Großpilzen, da im Frühjahr kleine, aber deutlich erkennbare Fruchtkörper aus dem [[Sklerotium]] wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schimmel 050904.jpg|Salami mit Schadschimmel&lt;br /&gt;
Verschimmeltes Brot 2008-12-07.JPG|Brot mit Schadschimmel&lt;br /&gt;
Mutterkorn 090719.jpg|Roggenähre mit Mutterkorn&lt;br /&gt;
Roggen mit Mutterkorn.jpg|Roggen mit Mutterkorn verunreinigt&lt;br /&gt;
Moldy_nectarines.jpg|Schimmelwachstum auf Nektarinen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertreter (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Name des Toxins / der Toxine&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Hauptproduzenten&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|wesentl. Vorkommen&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|(Gift-)Wirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Aflatoxine]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus flavus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus parasiticus]]&amp;#039;&amp;#039; || Erdnüsse, Getreide, Mais, Feigen, Milch&amp;amp;nbsp;([[Carry-over-Effekt|carry over]])&lt;br /&gt;
Kontaminierte Räume (via Hautkontakt und Atemwege)&lt;br /&gt;
|[[Hepatotoxizität|hepatotoxisch]], [[karzinogen]], akute [[Toxizität]], [[Aflatoxin B1|Aflatoxin B&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;]] = stärkstes mykotisches Karzinogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Altenuen]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Alternaria alternata]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Alternaria solani]]&amp;#039;&amp;#039; || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Alternariol]] (AOH) || &amp;#039;&amp;#039;Alternaria alternata&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Alternaria solani&amp;#039;&amp;#039; || Obst, Gemüse, Tabak, Hirse, Nüsse || [[mutagen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Alternariolmonomethylether]] (AME) || &amp;#039;&amp;#039;Alternaria alternata&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Alternaria solani&amp;#039;&amp;#039; || Obst, Gemüse, Tabak, Hirse, Nüsse || mutagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Cephalosporin]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Cephalosporium acremonium]]&amp;#039;&amp;#039; || || [[Antibiotikum|antibiotisch]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Chaetomin]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Chaetomium]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten || || [[Nephrotoxin|nephrotoxisch]], antibiotische Wirkung auf grampositive Bakterien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Citrinin]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus ochraceus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium citrinum]]&amp;#039;&amp;#039; || Getreide || hepatotoxisch, nephrotoxisch, karzinogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Deoxynivalenol]] (DON) || &amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium culmorum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium graminearum]]&amp;#039;&amp;#039; || Getreide || [[Verdauungstrakt|gastrointestinaler]] Reizstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Fumagillin]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus fumigatus]]&amp;#039;&amp;#039; || || hemmt [[Angiogenese]], antibiotisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Fumonisine]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium verticillioides]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium proliferatum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium anthophilum]]&amp;#039;&amp;#039; || hauptsächlich Mais || möglicherweise karzinogen, teratogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Fusarin C]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten || || mutagen, vermutlich karzinogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Fusarinsäure]] (FA) || &amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten || || schwach toxisch, antibiotisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Gliotoxin]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus fumigatus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus terreus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Eurotium chevalieri]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gliocladium fimbriatum]]&amp;#039;&amp;#039; || || [[Zytotoxizität|zytotoxisch]], immunsuppressiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Griseofulvin]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium griseofulvum]]&amp;#039;&amp;#039; || || antibiotisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kojisäure]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus]]&amp;#039;&amp;#039;- und &amp;#039;&amp;#039;[[Pinselschimmel|Penicillium]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten || Mais, wahrscheinlich viele andere Lebens- und Futtermittel || schwach mutagen, mäßig antibiotisch, im Tierversuch ([[Intraperitoneal|i.p.]]) [[epilepsie]]artige Symptome&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Moniliformin]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium avenaceum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium tricinctum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium fusaroides]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium moniliforme]]&amp;#039;&amp;#039; || Gerste, Mais || gastroenteritisch, [[Hämorrhagie|hämorrhagisch]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mutterkornalkaloide]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Claviceps purpurea]]&amp;#039;&amp;#039; || Getreide || [[Ergotismus]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mycophenolsäure]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium brevicompactum]]&amp;#039;&amp;#039; || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Nivalenol]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium culmorum]]&amp;#039;&amp;#039; || Gerste, Mais, Weizen || hämorrhagisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ochratoxine|Ochratoxin A]] (OTA) || &amp;#039;&amp;#039;Aspergillus ochraceus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium viridicatum]]&amp;#039;&amp;#039; || Erdnüsse, Mais, Weizen, Baumwollsamenmehl || nephrotoxisch, [[Dermatoxin|dermatotoxisch]], karzinogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Patulin]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium claviforme]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium expansum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Penicillium griseofulvum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium leucopus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium clavatus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium giganteus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium terreus]]&amp;#039;&amp;#039; || Apfelsaft, Äpfel und andere Obstarten || hämorrhagisch, [[Ödem|ödematös]], im Tierversuch ([[Subkutan|sc.]]) karzinogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Penicillin]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium notatum]]&amp;#039;&amp;#039; || || antibiotisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Penicillinsäure]] || viele &amp;#039;&amp;#039;[[Pinselschimmel|Penicillium]]&amp;#039;&amp;#039;- und &amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten || Mais, Futtermittel || antibiotisch, im Tierversuch (sc.) karzinogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Penitrem A]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium carneum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium crustosum]]&amp;#039;&amp;#039; || Fleisch, Fleischerzeugnisse || [[neurotoxisch]], [[Tremor|tremorgen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Roquefortin]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium roqueforti]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium commune]]&amp;#039;&amp;#039; || Reismehl u.&amp;amp;nbsp;a. Nahrungsmittel || neurotoxisch, [[Paralyse|paralytisch]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Satratoxine]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Stachybotrys chartarum]]&amp;#039;&amp;#039; || || systemische Vergiftungserscheinungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sterigmatocystin]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus aurantiobrunneus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus nidulans]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus quadrilineatus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus ustus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus variecolor]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus versicolor]]&amp;#039;&amp;#039; || Hartkäse, grüne Kaffeebohnen, Gerste, Mais, Weizen, Reis || karzinogen, hepatotoxisch, nephrotoxisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Tenuazonsäure]] || &amp;#039;&amp;#039;Alternaria alternata&amp;#039;&amp;#039; || Äpfel, Tomaten || antibiotisch, antiviral, geringe Toxizität, hemmt [[Proteinbiosynthese]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Trichothecene]] || hauptsächlich &amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten,&amp;lt;br /&amp;gt;auch &amp;#039;&amp;#039;[[Cephalosporium]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Stachybotrys]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Trichoderma]]&amp;#039;&amp;#039; || Getreide, kontaminierte Räume (via Hautkontakt und Atemwege) || vielfältig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[T-2-Toxin]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium culmorum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium incarnatum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium poae]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fusarium solani&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium sporotrichioides]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium tricinctum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Trichoderma lignorum]]&amp;#039;&amp;#039; || Gerste, Hirse, Mais, &lt;br /&gt;
Kontaminierte Räume (via Hautkontakt und Atemwege)&lt;br /&gt;
|[[dermatotoxisch]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Viomellein]] || &amp;#039;&amp;#039;Aspergillus ochraceus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium cyclopium]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium melanoconidium]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium freii]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium viridicatum]]&amp;#039;&amp;#039; || || nephro- und hepatotoxisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Verrucosidin]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium aurantiogriseum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium melanoconidium]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium polonicum]]&amp;#039;&amp;#039; || || neurotoxisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Verruculogen]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium verrucosum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus fumigatus]]&amp;#039;&amp;#039; || Getreide || tremorgen, vermutlich tumorfördernde Wirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Xanthomegnin]] || &amp;#039;&amp;#039;[[Aspergillus]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Pinselschimmel|Penicillium]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Trichophyton]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Microsporum]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten || Fleisch, Fleischerzeugnisse || hepatotoxisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Zearalenon]] (ZEA) || &amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium avenaceum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium culmorum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium equiseti]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium gibbosum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium lateritium]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium moniliforme]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium nivale]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium oxysporum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium graminearum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium sambucinum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium tricinctum]]&amp;#039;&amp;#039; || Cornflakes, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Nüsse, Roggen, Sesammehl, Weizen || Wirkung als [[Östrogen]], [[Infertilität]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ethanol]] (Ethylalkohol), das bei der anaeroben Metabolisierung von Zuckern durch manche Hefepilze (speziell &amp;#039;&amp;#039;[[Saccharomyces cerevisiae]]&amp;#039;&amp;#039;) entsteht, zählt zu den primären Stoffwechselprodukten und ist daher im engeren Sinn nicht zu den Mykotoxinen zu zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweismethoden ==&lt;br /&gt;
Für die Mykotoxin-Analytik gibt es einige physikalisch-chemische Methoden:&lt;br /&gt;
* [[Dünnschichtchromatographie]] (DC)&lt;br /&gt;
* [[Hochleistungsflüssigkeitschromatografie]] (HPLC)&lt;br /&gt;
* [[Gaschromatographie]] (GC)&lt;br /&gt;
* Kopplungen von HPLC und GC mit [[Massenspektrometer]]n&lt;br /&gt;
* [[Fluoreszenzpolarisation]] (FP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen Untersuchungen werden die Substanzen mit organischen [[Lösungsmittel]]n aus dem Untersuchungsmaterial herausgelöst und in aufwändigen Verfahren soweit gereinigt und konzentriert, dass ein eindeutiger Nachweis ohne störende Substanzen möglich ist.&lt;br /&gt;
Die HPLC/MS- und [[GC/MS-Kopplung]]en ermöglichen sowohl die sichere Identifizierung als auch Quantifizierung der verschiedenen Mykotoxine. Zur Gaschromatographie werden in der Regel Derivate (z. B. Trimethylsilylderivate) eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;H. U. Melchert, E. Pabel: &amp;#039;&amp;#039;Reliable identification and quantification of trichothecenes and other mycotoxins by electron impact and chemical ionization-gas chromatography-mass spectrometry, using an ion-trap system in the multiple mass spectrometry mode – Candidate reference method for complex matrices.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Chromatography.&amp;#039;&amp;#039; (2004), A 1056, S. 195–199, PMID 15595550.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Einsatz der HPLC/MS-Kopplung können auch underivatisierte Mykotoxine vermessen werden. Als Ionisierungsmethoden sind sowohl die &amp;#039;&amp;#039;Elektronenstoßionisierung&amp;#039;&amp;#039; (EI) als auch die &amp;#039;&amp;#039;Chemische Ionisierung&amp;#039;&amp;#039; (CI) mit Quadrupol- und Ionenfallen-Massenspektrometern möglich.&lt;br /&gt;
Für die Schnellanalytik bei der Rohstoffannahme in Lebensmittel- und Futtermittelbetrieben (speziell für DON und ZEA) gibt es immunologischen [[Enzyme-linked Immunosorbent Assay|ELISA]]-Verfahren und Mykotoxin-Streifentests („Dipsticks“), die nach der Methode von „Kapillardiffusionstests“ oder „flow-through-Tests“ arbeiten. Neuerdings gibt es außerdem homogene Rapid Kinetic Assays, welche als Präzisionsschnelltests eine genaue quantitative Bestimmungen in unter 15 Minuten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Elise Teichmann, Frank Mallwitz: &amp;#039;&amp;#039;Industrielle Qualitätskontrolle bei Hafer, Weizen und anderen Getreidesorten mit DON- und T-2/HT-2-Analytik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mühle + Mischfutter.&amp;#039;&amp;#039; 150. Jahrg. (2013), Heft 11, S. 332–336 {{ISSN|0027-2949}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höchstmengenverordnungen ==&lt;br /&gt;
In der [[Europäische Union|EU]] gilt die VO (EU) 2023/915 der Kommission zur Festsetzung der Höchstgehalte für zahlreiche Mykotoxine in Lebensmitteln, wie [[Aflatoxine]], [[Ochratoxin A]], [[Patulin]], [[Deoxynivalenol]], [[Zearalenon]], [[Fumonisine]], [[Fusarium-Toxin|Fusarientoxine]] – wie [[T-2-Toxin]] und [[HT-2-Toxin]] – [[Citrin]] sowie [[Mutterkornalkaloide|Mutterkorn-Sklerotien]] und [[Ergotalkaloid]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32023R0915 Verordnung (EU) 2023/915] der Kommission vom 25. April 2023 über Höchstgehalte für bestimmte Kontaminanten in Lebensmitteln und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1881/2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die jeweiligen Höchstgrenzen hängen dabei vom Erzeugnis ab und orientieren sich auch daran, was durch [[gute Herstellungspraxis]] oder [[gute landwirtschaftliche Praxis]] erreichbar ist. In der Schweiz werden die Höchstgehalte von der &amp;#039;&amp;#039;Verordnung des EDI über die Höchstgehalte für Kontaminanten&amp;#039;&amp;#039; (Kontaminantenverordnung, VHK) festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20143406/index.html Verordnung des EDI über die Höchstgehalte für Kontaminanten] In: &amp;#039;&amp;#039;[[admin.ch]]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 12. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank Frössel: &amp;#039;&amp;#039;Schimmelpilze in Wohnungen. Wenn der Pilz zur Untermiete wohnt&amp;#039;&amp;#039;. Baulino Verlag, Waldshut-Tiengen 2006, ISBN 3-938537-18-3.&lt;br /&gt;
* Lutz Roth, Hanns K. Frank, Kurt Kormann: &amp;#039;&amp;#039;Giftpilze · Pilzgifte. Schimmelpilze · Mykotoxine. Vorkommen, Inhaltsstoffe, Pilzallergien.&amp;#039;&amp;#039; ecomed, Landsberg 1990, ISBN 3-609-64730-2.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Rudolf Weber |Titel=Mycotoxine in Lebensmitteln |Sammelwerk=[[Chemie in unserer Zeit]] |Band=17 |Nummer=5 |Datum=1983 |DOI=10.1002/ciuz.19830170503 |Seiten=146–151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.romerlabs.com/en/knowledge-center/knowledge-library/ Informationen zu den wichtigsten Mykotoxinen und ihren Detektionsmethoden (engl.)]&lt;br /&gt;
* [https://www.mycotoxin.de/ Homepage der Gesellschaft für Mykotoxinforschung (englisch)]&lt;br /&gt;
* [https://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/chemie/schimmelpilzgifte/hoechstmengenregelungen/ Höchstmengenregelungen für Mykotoxine in Lebensmitteln in der Europäischen Union (EU) und in Deutschland] – Informationen des [[Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit|Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit]]&lt;br /&gt;
* [https://www.vis.bayern.de/essen_trinken/unerwuenschte_stoffe/mykotoxine.htm Mykotoxine] – Informationen des [[Verbraucherportal VIS Bayern|Verbraucherportals VIS Bayern]]&lt;br /&gt;
* [https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/lebensmittel-und-ernaehrung/lebensmittelsicherheit/stoffe-im-fokus/kontaminanten/mykotoxine.html Mykotoxine in Lebensmitteln] – Informationen des [[Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen|Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen]]&lt;br /&gt;
* [https://www.agroscope.admin.ch/agroscope/de/home/themen/pflanzenbau/pflanzenschutz/phythopathologie/mykotoxine.html Mykotoxine] – Informationen von [[Agroscope]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4040984-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemikaliengruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mykotoxin| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelchemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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