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	<title>Mykola Michnowskyj - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T08:16:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt</title>
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		<updated>2024-04-03T18:31:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mihnovsky.jpg|mini|Mykola Michnowskyj]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mykola Iwanowytsch Michnowskyj&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{UkS|Микола Іванович Міхновський}}; {{RuS|Николай Иванович Михновский|Nikolai Iwanowitsch Michnowski}}; * {{JULGREGDATUM|31|03|1873|Link=1}} in [[Turiwka (Browary)|Turiwka]] bei [[Pryluky]], [[Gouvernement Poltawa]], heute [[Ukraine]]; † [[3. Mai]] [[1924]] in [[Kiew]]) war ein [[Ukraine|ukrainischer]] Politiker und Begründer des radikalen ukrainischen [[Nationalismus]]. Michnowskyj gilt als Chefideologe der ukrainischen Staatlichkeit. Die 1902 von ihm gegründete [[Ukrainische Volkspartei]] war die erste politische Partei, die in ihrem Programm Gründung eines ukrainischen [[Nationalstaat]]es forderte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://resource.history.org.ua/cgi-bin/eiu/history.exe?Z21ID=&amp;amp;I21DBN=EIU&amp;amp;P21DBN=EIU&amp;amp;S21STN=1&amp;amp;S21REF=10&amp;amp;S21FMT=eiu_all&amp;amp;C21COM=S&amp;amp;S21CNR=20&amp;amp;S21P01=0&amp;amp;S21P02=0&amp;amp;S21P03=TRN=&amp;amp;S21COLORTERMS=0&amp;amp;S21STR=Mikhnovsky_M_I Eintrag zu Mykola Michnowskyj] in der [[Enzyklopädie der Geschichte der Ukraine]]; abgerufen am 23. März 2019 (ukrainisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Michnowskyj wurde 1873 in der Familie eines aus einem alten ukrainischen Kosakengeschlecht stammenden [[Russisch-Orthodoxe Kirche|orthodoxen]] Priesters geboren. Nach dem Abschluss des Gymnasiums in [[Pryluky]] studierte Michnowskyj Recht an der [[Nationale Taras-Schewtschenko-Universität Kiew|Universität des Hl. Wladimir]] in [[Kiew]]. Nach dem Abschluss der Studien in Kiew zog er 1898 nach [[Charkiw]] um, wo er seine Rechtskanzlei führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch als Student engagierte sich Michnowskyj in den geheimen Bündnissen der ukrainischen Studentenschaft in Kiew und Charkiw (&amp;#039;&amp;#039;[[Taras-Bruderschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, gemeint ist Nationaldichter [[Taras Schewtschenko]]). 1893 wurden die Aktivitäten des Bündnisses in Charkiw durch die russische Gendarmerie entdeckt und die aktivsten Teilnehmer verhaftet, das Netz der Bündnisse umfasste aber schon alle Universitätsstädte in der Ukraine und auch viele Gymnasien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Пам&amp;#039;ятник Шевченку Харків 2.jpg|mini|[[Lewko Mazijewytsch]], Mykola Michnowskyi und [[Seweryn Pankiwskyj]] um 1900 neben dem ersten Denkmal für [[Taras Schewtschenko]] in [[Charkiw]] (Bildhauer [[Wladimir Beklemischew]]).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Umzug nach Charkiw setzte Michnowskyj seine politische Arbeit fort. 1900 wurde dort die erste ukrainische politische Partei in der zu Russland gehörenden Zentral- und Ostukraine, die [[Revolutionäre Ukrainische Partei]] (RUP), gegründet. Die von Michnowkyj verfasste Rede zum Schewtschenko-Jubiläum mit der Forderung nach „einer, einheitlichen, freien, souveränen Ukraine von den Karpaten bis an den Kaukasus“ wurde zum Programm der RUP. Die Rede erschien im gleichen Jahr in [[Lemberg]] (damals [[Österreich-Ungarn]]) als Broschüre mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Selbständige Ukraine (Samostijna Ukrajina)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die RUP trat jedoch allmählich von der Forderung nach einem ukrainischen Staat zurück und nahm immer mehr Züge einer [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischen]] Partei an. Diese Wendung veranlasste Michnowskyj 1902 zur Gründung der nationalistischen Ukrainischen Volkspartei, die als erste ukrainische Partei die Gründung einer unabhängigen Ukrainischen Republik in ihrem Programm fordert. 1905 erschien in Lemberg sein Projekt der ukrainischen Verfassung „Das Grundgesetz der freien Ukraine, einer Gemeinschaft des Ukrainischen Volkes“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Februarrevolution 1917|Februarrevolution in Russland 1917]] und der Einberufung der Ukrainischen [[Zentralna Rada]], einer provisorischen politischen Repräsentanz des ukrainischen Volkes in Kiew, engagierte sich Michnowskyj mit anderen ukrainischen Offizieren beim Ausbau der kampffähigen ukrainischen Streitkräfte, die seiner Auffassung nach den jungen Staat verteidigen sollten. Seine radikalen Forderungen nach einer von Moskau unabhängigen Ukrainischen Republik und Versuche, eine widerstandsfähige Armee auszubauen, scheiterten am [[Pazifismus]] der ukrainischen Sozialdemokraten und dem anfänglichen Festhalten der Zentralna Rada am Konzept eines föderativen [[Russland]]s mit einer ukrainischen Autonomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Scheitern der sozialdemokratischen [[Volksrepublik Ukraine]] und Gründung der [[Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik|Ukrainischen SSR]] zog sich Michnowskyj bis 1923 in das [[Kuban-Gebiet]] zurück, wo er in der [[Staniza]] [[Poltawskaja]] lebte und als Lehrer arbeitete. 1923 kehrte er nach Kiew zurück. Sofort nach der Rückkehr wurde er mehrmals durch die [[Tscheka]] vorgeladen. Am 3. Mai 1924 fand man ihn, erhängt im Garten seinen Freundes [[Wolodymyr Schemet]]. Die genauen Umstände seines Todes wurden nie aufgeklärt. Michnowskyj wurde in Kiew auf dem [[Baikowe-Friedhof]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.chasipodii.net/article/3695/?vsid=e583c0e4564cc8de2838653d9544059a Rätsel Tod von Nicholas Mikhnovsky] &amp;#039;&amp;#039;Ukrainische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 10. Januar 2008; abgerufen am 7. Dezember 2016 (ukrainisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Mykola Mikhnovsky|Mykola Michnowskyj}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119538733|LCCN=n/98/3554|VIAF=45114345}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Michnowskyj, Mykola}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Ukraine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ukrainische Volksrepublik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten|&lt;br /&gt;
 NAME=Michnowskyj, Mykola&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Міхновський, Микола Іванович (ukrainisch); Михновский, Николай Иванович (russisch); Michnowski, Nikolai Iwanowitsch (russisch, deutsche Transkription)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ukrainischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. März 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Turiwka (Browary)|Turiwka]] bei [[Pryluky]], [[Gouvernement Poltawa]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1924&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kiew]], [[Ukrainische SSR]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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