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	<title>Myelografie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T04:02:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Myelografie&amp;diff=516435&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: –</title>
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		<updated>2025-03-23T20:28:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/%E2%80%93&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;–&quot;&gt;–&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Myelographie schraeg.jpg|mini|Konventionelle Myelographie in schräger Projektion.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Myelographie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bzw.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Myelografie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[bildgebendes Verfahren (Medizin)|bildgebendes Verfahren]], bei dem ein [[Kontrastmittel]] in den das [[Rückenmark]] (griechisch &amp;#039;&amp;#039;Myelon&amp;#039;&amp;#039;) enthaltenden [[Wirbelkanal]] (genannt auch Rückenmarkskanal) gespritzt wird und anschließend eine [[Röntgen]]aufnahme durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
Vor der Entwicklung der als „Großradiologie“ bezeichneten [[Computertomographie]] (CT) und [[Kernspintomographie]] (MRT) war es schwierig, [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] und andere Raumforderungen im Wirbelkanal zu beurteilen. Die Myelografie bietet eine Möglichkeit der weiterführenden Diagnostik. Zwischen den Wirbelbögen des dritten und vierten Lendenwirbels wird eine Spezialkanüle eingeführt ([[Lumbalpunktion]]), die bis in den [[Duralsack]] (Liquorraum) reicht. Die Lage ist dann korrekt, wenn [[Rückenmarksflüssigkeit]] aus der Kanüle tropft. [[Walter Edward Dandy|Walter Dandy]] berichtete 1925 über erste Erfahrungen mit der &amp;#039;&amp;#039;Luftmyelographie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland wurde die Myelographie insbesondere nach den umfassenden Forschungsarbeiten von [[Herbert Peiper]] eingeführt, der dieses Forschungsthema in seiner Habilitationsarbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Myelographie im Dienste der Diagnostik von Erkrankungen des Rückenmarks&amp;#039;&amp;#039; 1926 bearbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/personen/register/eintrag/herbert-peiper.html Eintrag] bei [[Gutenberg Biographics]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verfügbarkeit der nichtinvasiven modernen Schnittbildverfahren MRT und CT hat die Bedeutung der Myelografie in der Humanmedizin abgenommen. Jedoch hat die Myelografie bei speziellen Fragestellungen in der [[Neurochirurgie]] und bei Nichtdurchführbarkeit von CT oder MRT immer noch ihre [[Indikation]]. Prinzipiell diente die Myelografie vor allem der Diagnostik von Raumforderungen im Spinalkanal. Bei der Auswertung ist auf Kontrastmittelabbrüche und -aussparungen zu achten. In der [[Tiermedizin]] spielt die Myelografie aufgrund der geringeren Verfügbarkeit von MRT und CT immer noch eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei spinalen [[Wurzelkompressionssyndrom]]en kann in einer Myelographie der Vorteil der dynamischen Aufnahmemöglichkeit genutzt werden, um Füllungsdefekte der sogenannten Wurzeltaschen nachzuweisen. Daher dient die Myelografie präoperativ zur Klärung offener Fragen, wenn ein MRT oder CT nicht oder nicht artefaktfrei (z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Skoliose]]) durchgeführt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kontrastmittelgabe und Myelografie kann auch eine CT angefertigt werden, um zusätzlich Schichtbilder unter Kontrastmittelgabe zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komplikationen ==&lt;br /&gt;
Die ersten Kontrastmittel, die für erste Myelografien um 1922 dem französischen Pathologen und Röntgenologen [[Jean-Athanase Sicard]] (1872–1929)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Axel Karenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Neuroradiologie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1046.&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Verfügung standen, hatten eine ölige Grundlage und konnten vom Körper nicht resorbiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch C. S. Kubik, A. O. Hampton: &amp;#039;&amp;#039;Removal of jodized oil by lumbar puncture.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;New Engl J Med&amp;#039;&amp;#039; Band 224, 1941, S. 455 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wesentlich belastender als das Einbringen des Kontrastmittels war es, nach Ende der Untersuchung die ölige Flüssigkeit durch die noch liegende [[Punktion]]skanüle wieder zu entfernen. In vielen Fällen gelang das nicht vollständig, im untersten Bereich des [[Duralsack]]es blieben einige Tropfen liegen und führten zu Vernarbungen. Heute verwendet man jedoch resorbierbare Kontrastmittel, bei denen dieses Problem nicht mehr auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Eingriffen, die die intakte Haut durchdringen, kann es zu einer [[Infektion]] kommen. [[Eitererreger]] im Rückenmarkskanal stellen ein sehr schwerwiegendes Problem dar, eine eitrige [[Meningitis|Hirnhautentzündung]] kann zum Tode führen. Diese Komplikation stellt heute jedoch eine ausgesprochene Seltenheit dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Recht häufig kommt es allerdings nach [[Punktion]]en des Duralsackes zum Verlust von Rückenmarksflüssigkeit. Der wie Wasser aussehende [[Liquor cerebrospinalis]] fließt durch das entstandene Loch ab, innerhalb des Schädels entsteht ein Unterdruck. Die Folge sind heftige Kopfschmerzen ([[postpunktioneller Kopfschmerz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=K. Lindblom |Titel=Technique and Results in Myelography and Disc Puncture |Sammelwerk=Acta Radiologica |Band=34 (Original Series) |Nummer=4–5 |Datum=1950-10 |DOI=10.1177/028418515003400410 |Seiten=321–330 }}&lt;br /&gt;
* S. B. Peterman: &amp;#039;&amp;#039;Postmyelography headache: a review.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Radiology.&amp;#039;&amp;#039; Band 200, Nr. 3, September 1996, S. 765–770. PMID 8756929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Myelography|Myelografie}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Neurologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rückenmark]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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