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	<title>Mydriasis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mydriasis&amp;diff=59980&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Infobox ergänzt.</title>
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		<updated>2025-09-19T13:54:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| AUSRICHTUNG = &lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = H57.0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Pupillenfunktionsstörungen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = LA11.62&lt;br /&gt;
| Data-01 = Pupillenfunktionsstörungen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dilated pupils 2006.jpg|mini|150px|Medikamentös herbeigeführte Mydriasis des rechten Auges]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mydriasis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|μυδρίασις}}) ist die medizinische Bezeichnung für die ein- oder beidseitige &amp;#039;&amp;#039;Weitstellung der [[Pupille]]&amp;#039;&amp;#039;. Ausgehend von einem durchschnittlichen Pupillendurchmesser kann sie unterschiedlich ausgeprägt sein. Eine Mydriasis wird hervorgerufen durch die Kontraktion des &amp;#039;&amp;#039;[[Musculus dilatator pupillae]]&amp;#039;&amp;#039;, radiärer oder fächerförmig angeordneter Züge [[Glatte Muskulatur|glatter Muskulatur]] in der [[Iris (Auge)|Iris]] des [[Auge]]s, oder durch Einschränkung oder Ausfall seines Gegenspielers ([[Antagonist (Muskel)|Antagonisten]]), des &amp;#039;&amp;#039;[[Musculus sphincter pupillae]]&amp;#039;&amp;#039;; beide zählen zu den [[Augenmuskeln#Innere Augenmuskeln|inneren Augenmuskeln]]. Eine maximale Mydriasis geht immer einher mit einer runden Pupille, auch wenn diese in verengtem Zustand je nach Spezies schlitzförmig oder queroval ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Physiologisch]] normal ist eine beidseitige Mydriasis bei Dunkelheit als [[Adaptation (Auge)|Adaptation]] und beim Blick in die Ferne. Eine deutliche Pupillenerweiterung tritt auch bei starker [[Sympathikus]]-Aktivität auf, beispielsweise bei Aufregung in Angst, Freude oder emotionaler Zuwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pathologie ==&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann sie als Symptom einer Krankheit [[pathologisch]]en Ursprungs sein oder auch [[pharmakologisch]] durch Medikamente, Rauschmittel, Pflanzengifte oder Ähnliches herbeigeführt werden. Pathophysiologisch liegt der Mydriasis in diesen Fällen eine [[Lähmung]] des [[Parasympathikus|parasympathisch]] [[Innervation|innervierten]] &amp;#039;&amp;#039;[[Musculus sphincter pupillae]]&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise des ihn versorgenden Nerven (&amp;#039;&amp;#039;[[Nervus oculomotorius]]&amp;#039;&amp;#039;) oder eine Dauerkontraktion des sympathisch innervierten &amp;#039;&amp;#039;[[Musculus dilatator pupillae]]&amp;#039;&amp;#039; zugrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann als Hauptmerkmal bei seltenen [[Syndrom]]en auftreten wie [[Multisystemische Dysfunktion der glatten Muskeln]] (MSMDS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Häufig wird eine Mydriasis zur besseren Untersuchung des [[Augenhintergrund]]es durch den [[Ophthalmologe|Augenarzt]] medikamentös herbeigeführt, indem ein pupillenerweiterndes Präparat in den [[Bindehaut]]sack des [[Auge]]s getropft wird. Dieses [[Mydriatikum]] wirkt zumeist [[Parasympatholytikum|parasympatholytisch]] und erzeugt eine vorübergehende [[Lähmung]] des &amp;#039;&amp;#039;Musculus sphincter pupillae&amp;#039;&amp;#039;, daneben auch eines Anteils des [[Ziliarmuskel]]s. Aufgrund des ungehinderten Lichteinfalls auf die [[Netzhaut]], der damit verbundenen extremen Blendempfindlichkeit sowie der beeinträchtigten [[Akkommodation (Auge)|Akkommodation]] ist z.&amp;amp;nbsp;B. die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr für die Wirkungsdauer nicht mehr gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel werden deshalb kurzwirksame Mydriatika verwendet (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Tropicamid]]), während bei der Gabe beispielsweise von [[Atropin]] die Wirkung mehrere Tage anhalten kann. Hingegen ist die Verabreichung gleich welchen Mydriatikums bei vorliegender [[Glaukom]]erkrankung oder gar einem akuten Glaukomanfall [[Kontraindikation|kontraindiziert]]. Atropin bzw. der Saft der [[Tollkirsche]] wurde in der [[Renaissance]] aus kosmetischen Gründen in die Augen geträufelt, da eine Mydriasis attraktiv wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;Engstellung der Pupille&amp;#039;&amp;#039; wird als [[Miosis]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Axenfeld]] (Begr.), Hans Pau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch und Atlas der Augenheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; 12., völlig neu bearbeitete Auflage. Unter Mitarbeit von [[Rudolf Sachsenweger]] u. a., Gustav Fischer Verlag, Stuttgart u. a. 1980, ISBN 3-437-00255-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiologie des Auges]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitssymptom in der Augenheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitssymptom in der Neurologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ca:Midriàtic]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikiHelper232</name></author>
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