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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mycena_plicatula</id>
	<title>Mycena plicatula - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T16:14:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mycena_plicatula&amp;diff=2777692&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Former111: Vorlage:Literatur: &#039;KBytes=&#039; wurde nicht angezeigt =&gt; Format des Wertes in &#039;Online=&#039; berichtigt</title>
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		<updated>2022-01-17T15:11:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:Literatur&quot; title=&quot;Vorlage:Literatur&quot;&gt;Vorlage:Literatur&lt;/a&gt;: &amp;#039;KBytes=&amp;#039; wurde nicht angezeigt =&amp;gt; Format des Wertes in &amp;#039;Online=&amp;#039; berichtigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = &lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Mycena plicatula&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Jürgen Miersch|Miersch]] &amp;amp; [[Thomas Rödel (Mycologe)|Rödel]]&amp;lt;!--2011--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Helmlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Mycena&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Helmlingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Mycenaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Champignonartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Agaricales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Agaricomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mycena plicatula&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Kapitälchen|[[Jürgen Miersch|Miersch]] &amp;amp; [[Thomas Rödel (Mycologe)|Rödel]]}} 2011) ist ein bisher nur in [[Réunion|La Réunion]] entdeckter [[Pilz]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Helmlingsverwandte]]n (Mycenaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das [[Epitheton#Biologie|Epitheton]] „&amp;#039;&amp;#039;plicatula&amp;#039;&amp;#039;“ stellt im Lateinischen die Verkleinerungsform von „&amp;#039;&amp;#039;plicata&amp;#039;&amp;#039;“ dar, das ins Deutsche übersetzt „gefaltet“ bedeutet. Dies ist auf das Aussehen des Hutes zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der graubraune [[Hut (Mykologie)|Hut]] ist leicht konvex, am Scheitel etwas eingesenkt, und beträgt im Durchmesser etwa 12 bis 14 mm. Die Oberfläche ist glatt, radial gefurcht, teils glimmerig oder überhäutet und leicht klebrig.&amp;lt;br /&amp;gt;Es sind 24 bis 28 untermischte, durchgehende [[Lamelle (Mykologie)|Lamellen]] frei oder sehr schmal angewachsen. Diese sind 2 bis 3 mm breit und hellgrau, während die konvex gestaltete Schneide weiß ist. Die [[Trama|Lamellentrama]] färbt sich in [[Melzers Reagenz]] weinrot.&amp;lt;br /&amp;gt;Der 20 bis 45 mm lange, hohle [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] ist im Durchmesser 1 mm dick, weiß, nur [[Sprossachse#Vegetationskegel|apikal]] etwas bereift und sonst kahl. Die Basis ist ohne [[Hyphe|Hyphengeflecht]] am [[Substrat (Boden)|Substrat]] angeheftet.&amp;lt;br /&amp;gt;Das dünne [[Trama|Fleisch]] trägt einen unauffälligen Geruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die ovalen bis apfelkernförmigen [[Spore|Sporen]] betragen im Durchschnitt 9 × 5,5 µm, sind dünnwandig und [[Amyloidität|amyloid]]. Sie wachsen zu viert an den keulenförmigen, [[Schnalle (Mykologie)|schnallenlosen]] [[Basidie|Basidien]] von 28 × 10 µm.&amp;lt;br /&amp;gt;Die zahlreichen [[Cheilozystide|Cheilozystiden]] sind 15 bis 46 mal 8 bis 10 µm groß, dünnwandig, birnenförmig, keulenförmig mit kurzer, abgerundeter Spitze, breit spindelförmig mit Schnallen und teilweise fingerförmigem Fortsatz. Diese sind 18 × 1 µm groß und meistens glatt, einige haben ein bis drei unregelmäßige Ausstülpungen, wenige sind birnenförmig mit apikal groben Warzen. Die Schneide ist homogen. Die zahlreichen [[Pleurozystide]]n sind 40 bis 50 mal 23 bis 25 µm groß, ebenfalls dünnwandig, keulenartig birnenförmig, apikal warzig, teilweise mit groben, unregelmäßig fingerförmigen und ein- bis mehrfach verzweigten, gelatinösen Anhängseln. Die Hutdeckhyphen haben einen Durchmesser von 1,5 bis 5 µm, sind dünnwandig und divertikulat (sackartig geformt). Ihre meist warzen- bis unregelmäßig fingerförmigen Anhängsel sind 2 bis 17 mal 1 bis 2 µm groß, selten ein- bis mehrfach verzweigt und leicht gelatinisiert. Die Endzellen sind 51 bis 56 mal 10 bis 13 µm groß, keulenförmig und divertikulat. Ihre Anhängsel erreichen eine Größe von 2 bis 0,5 µm, Schnallen sind vorhanden.&amp;lt;br /&amp;gt;Die [[Caulozystide|Caulozystiden]] betragen 46 bis 51 mal 6 bis 10 µm, sind keulig mit groben, unregelmäßigen Ausstülpungen von 8 bis 10 mal 2,5 bis 3 µm Größe daneben besonders apikal zahlreiche blasige Zellen von 31 bis 51 mal 18 bis 21 µm Größe mit Schnallen. Bei den im Durchmesser 1,5 bis 2,5 µm großen Stieldeckhyphen gibt es ebenfalls Schnallen. Diese Hyphen sind dünnwandig, beinahe glatt und weitstehend divertikulat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Thomas Rödel (Mycologe)|Thomas Rödel]] hat den [[Typus (Nomenklatur)|Typus]] 2007 nahe [[Le Tévelave]] in La Réunion am 9. März 2007 gesammelt. Weitere Exemplare fand er einzeln wachsend an einem Stumpf in einem [[Sicheltanne]]n-Wald (&amp;#039;&amp;#039;Cryptomeria japonica&amp;#039;&amp;#039;) oberhalb Le Tévelave, 1700 m ü. NN, sowie an einem am Boden liegenden Zweig eines [[Heidekrautgewächse]]s (&amp;#039;&amp;#039;Ericaceae&amp;#039;&amp;#039;) in [[Nez de Bœuf]], östlich von [[Bourg-Murat]], 2100 m ü. NN. Der [[Typus (Nomenklatur)|Holotypus]] befindet sich im [[Herbarium]] der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Martin-Luther-Universität Halle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Aus Gründen der auffallend radialen Huthautfurchung, der Gestalt der Huthautdeckhyphen, der Sporenform, der [[Amyloidreaktion]] der Sporen und der Stieldeckhyphen wurde die neue Art vorläufig der [[Gattung (Biologie)|Sektion]] &amp;#039;&amp;#039;[[Fuscoradiatae]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Kapitälchen|[[Rudolf Arnold Maas Geesteranus|Maas Geesteranus]] &amp;amp; [[Anton Hausknecht|Hausknecht]]}} 1998) zugewiesen. Dagegen spricht jedoch, dass die Arten dieser Sektion wenige [[Cheilozystide]]n und fehlende [[Pleurozystide]]n aufweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;maas&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Mycena plicatula&amp;#039;&amp;#039; hat jedoch zahlreiche glatte Cheilozystiden und divertikulate Pleurozystiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher stand die Art &amp;#039;&amp;#039;[[Mycena fuscoradiata]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Kapitälchen|[[Rudolf Arnold Maas Geesteranus|Maas Geesteranus]] &amp;amp; [[Anton Hausknecht|Hausknecht]]}} 1998) allein in der Sektion &amp;#039;&amp;#039;[[Fuscoradiatae]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;maas&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;M. plicatula&amp;#039;&amp;#039; unterscheidet sich von ihr in folgenden sechs Punkten:&lt;br /&gt;
# Die Stielbasis ist ohne Hyphendiskus am Substrat angeheftet.&lt;br /&gt;
# Es sind 24 bis 28 durchgehende, meist freie Lamellen mit konvexer Schneide vorhanden.&lt;br /&gt;
# Ihre Cheilozystiden sind zahlreich, pyriform, keulenförmig mit kurzer abgerundeter Spitze, breit spindelförmig mit teils fingerförmigem Fortsatz, die meist glatt sind, von denen einige ein bis drei unregelmäßige, fingerförmige Ausstülpungen und wenige apikal grobe Warzen haben.&lt;br /&gt;
# Ihre Pleurozystiden sind zahlreich, keulenartig birnenförmig, apikal warzig, teils mit grob fingerförmigen ein- bis mehrfach verzweigten Anhängseln.&lt;br /&gt;
# Die Kaulozystiden sind keulenförmig mit groben, unregelmäßigen Ausstülpungen.&lt;br /&gt;
# Die Stieldeckhyphen sind dünnwandig, beinahe glatt, aber weitstehend divertikulat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgender Tabelle werden direkte Unterschiede zwischen den beiden Arten dargestellt:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Merkmalsträger&lt;br /&gt;
! Mycena fuscoradiata&lt;br /&gt;
! Mycena plicatula&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hut&lt;br /&gt;
| dunkelrotbraun bis rötlich-graubraun&lt;br /&gt;
| graubraun ohne rötliche Töne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Lamellen&lt;br /&gt;
| 19 bis 23 Stück&lt;br /&gt;
| 24 bis 28 Stück&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Cheilozystiden&lt;br /&gt;
| spärlich vorhanden&lt;br /&gt;
| zahlreich vorhanden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Pleurozystiden&lt;br /&gt;
| keine vorhanden&lt;br /&gt;
| zahlreich vorhanden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stieldeckhyphen&lt;br /&gt;
| glatt&lt;br /&gt;
| mit kurzen, weitstehenden, fingerförmigen Auswüchsen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jürgen Miersch, T. Rödel |Titel=Mycena plicatula, eine neue Art von der Insel La Réunion (Frankreich, Afrika) |Sammelwerk=Österreichische Zeitschrift für Pilzkunde |Band=Jahrgang 20 |Datum=2011 |ISSN=1021-2450 |Seiten=5–12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;maas&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Rudolf A. Maas Geesteranus, A. Hausknecht |Titel=Two striking Mycenas from the Southern Hemisphere |Sammelwerk=Österreichische Zeitschrift für Pilzkunde |Band=Jahrgang 7 |Datum=1998 |ISSN=1021-2450 |Seiten=123–128 |Online={{ZOBODAT|nurURL=1|pfad=pdf/OestZPilz_7_0123-0128.pdf}} |Format=PDF |KBytes=2300}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Helmlinge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mycena|Plicatula]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Former111</name></author>
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