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	<title>Myślino - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T00:07:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=My%C5%9Blino&amp;diff=2477173&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2024-03-23T19:09:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle befindet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox Ort in Polen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort = Myślino&lt;br /&gt;
| Wappen = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat = Kołobrzeg&lt;br /&gt;
| PowiatLink = Kołobrzeski&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Gościno&lt;br /&gt;
| GemeindeLink = Gmina Gościno&lt;br /&gt;
| Breitengrad    = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute  = 1&lt;br /&gt;
| Breitensekunde = 46&lt;br /&gt;
| Längengrad     = 15&lt;br /&gt;
| Längenminute   = 41&lt;br /&gt;
| Längensekunde  = 36&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner  = 132&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum  = 30. September 2017&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ludności-2017&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
| OrtFläche     = &lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl = 94&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = ZKL&lt;br /&gt;
| Straße1 = &lt;br /&gt;
| Schienen1 = &lt;br /&gt;
| Flughafen1 = [[Flughafen Stettin-Goleniów|Stettin-Goleniów]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Myślino&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moitzlin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Dorf in der [[Woiwodschaft Westpommern]] in [[Polen]]. Es gehört zu der [[Gmina Gościno]] &amp;#039;&amp;#039;(Gemeinde Groß Jestin)&amp;#039;&amp;#039; im [[Powiat Kołobrzeski]] &amp;#039;&amp;#039;(Kolberger Kreis)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stork nest in Myślino, Poland.jpg|mini|Ortsbild mit Storchennest (Aufnahme von 2014)]]&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt in [[Hinterpommern]], etwa 18 Kilometer südöstlich von [[Kołobrzeg]] (&amp;#039;&amp;#039;Kolberg&amp;#039;&amp;#039;) und 100 Kilometer nordöstlich von [[Stettin]] (&amp;#039;&amp;#039;Szczecin&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Nachbarorte sind im Norden [[Mołtowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Moltow)&amp;#039;&amp;#039;, im Nordosten [[Pobłocie Małe]] &amp;#039;&amp;#039;(Klein Pobloth)&amp;#039;&amp;#039;,  im Südosten [[Robuń]] &amp;#039;&amp;#039;(Rabuhn)&amp;#039;&amp;#039;, im Südwesten [[Karkowo (Gościno)|Karkowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Karkow)&amp;#039;&amp;#039; und im Nordwesten [[Gościno-Dwór]] &amp;#039;&amp;#039;(Gut Groß Jestin)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im 12. und 13. Jahrhundert gab es in Moitzlin ein Ordenshaus des [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniterordens]]. Denn in einer [[Päpstliche Bulle|Bulle]], die Papst [[Gregor IX.]] im Jahre 1238 ausgestellt hat, bestätigte der Papst dem Johanniterorden den Besitz von drei Häusern, die ein verstorbener pommerscher Fürst Ratibor und dessen Sohn Bogislaw dem Orden geschenkt hatten. Unter den Häusern war das in dem hier „Meslino“ genannten Ort. Bei den Fürsten handelt es sich nach dem Urteil des Historikers [[Martin Wehrmann]] um [[Ratibor I.]] († 1156) und dessen Sohn [[Bogislaw von Schlawe]], doch kommen auch andere Zuordnungen in Betracht.&amp;lt;REF&amp;gt;[[Klaus Conrad (Historiker)|Klaus Conrad]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1. 2. Auflage. Böhlau Verlag, Köln und Wien 1970, Nr. 354.&amp;lt;/REF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Johanniterorden hat Moitzlin offenbar als Lehen vergeben. Aus dem Jahre 1309 ist überliefert, dass zwei Söhne eines Ritters namens Marquard Rugenwold das hier als „Moycellin“ bezeichnete Dorf an das [[Kolberger Domkapitel]] verkauft haben. Im Jahre 1312 stimmte der Orden dem zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1335 nahm ein Ritter namens Stephan Karkow Moitzlin vom Kolberger Domkapitel zu Lehen. Später im 14. Jahrhundert war Moitzlin ein Lehen von Angehörigen der Familie von Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1496 erscheint mit Henning von Blankenburg erstmals ein Angehöriger der adligen Familie [[Blanckenburg (Adelsgeschlecht)|von Blankenburg]] als Lehnsnehmer; er hatte Moitzlin vom Dompropst des Kolberger Domkapitels zu Lehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Lubinsche Karte|Lubinschen Karte]] des Herzogtums Pommern von 1618 ist Moitzlin eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert war der Besitz an Moitzlin zeitweise in zwei Anteile aufgeteilt. Im Jahre 1768 war das Gut Moitzlin in Konkurs gefallen und wurde von einem Bürgerlichen, dem Stettiner Posamentenmacher Wolf, als dem Meistbietenden erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]s Ausführlicher Beschreibung des Herzogtums Vor- und Hinterpommern (1784) ist Moitzlin als adeliger Wohnsitz unter den adeligen Gütern des [[Kreis Fürstenthum|Fürstentums Cammin]] aufgeführt. Damals gab es in Moitzlin zwei [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerke]], wohl die Gutsbetriebe der beiden früheren Anteile, zwei [[Kossät]]en und eine Schmiede, insgesamt acht Haushaltungen („Feuerstellen“).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2. Stettin 1784, S. 577 f., Nr. 69 ([http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA577 Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1786 erwarb Albrecht von Gelsdorff das Gut Moitzlin. Im Besitz der Familie [[Gelsdorff (Adelsgeschlecht)|von Gelsdorff]] blieb das Gut Moitzlin bis 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 19. Jahrhundert bildete Moitzlin einen eigenen politischen [[Gutsbezirk]], der zuletzt ein Gebiet von 679 Hektar umfasste. Mit der allgemeinen Auflösung der Gutsbezirke in Preußen im Jahre 1928 wurde der Gutsbezirk Moitzlin in die benachbarte Gemeinde [[Robuń|Rabuhn]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erhielt Moitzlin Bahnanschluss mit dem Bau der Bahnstrecke Groß Jestin–Groß Pobloth der [[Kolberger Kleinbahn]] und einer eigenen Station für Moitzlin. Die Strecke wurde im Jahre 1915 über Groß Pobloth bis [[Karlino|Körlin]] verlängert. Sie ist heute stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 gehörte Moitzlin als Teil der Gemeinde Rabuhn zum [[Landkreis Kolberg-Körlin]] der [[Provinz Pommern]].&amp;lt;REF&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Webarchiv|url=http://moitzlin.rabuhn.kreis-kolberg-koerlin.de/ |wayback=20161027141100 |text=Moitzlin |archiv-bot=2024-03-23 19:09:19 InternetArchiveBot }} im Informationssystem Pommern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/REF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Moitzlin durch die [[Rote Armee]] besetzt. Das Dorf kam, wie alle Gebiete östlich der [[Oder-Neiße-Grenze]], an Polen. Die Dorfbevölkerung wurde [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Der Ortsname wurde als „Myślino“ polonisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Einwohnerzahlen ==&lt;br /&gt;
* 1816: {{0}}88 Einwohner&amp;lt;ref name=VO&amp;gt;[[Manfred Vollack]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kolberger Land. Seine Städte und Dörfer. Ein pommersches Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1999, ISBN 3-88042-784-4, S. 522.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1867: 157 Einwohner&amp;lt;ref name=VO /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1885: 176 Einwohner&amp;lt;ref name=VO /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905: 206 Einwohner&amp;lt;ref name=VO /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1925: 179 Einwohner&amp;lt;ref name=VO /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017: 132 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ludności-2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gutshaus  Moitzlin ==&lt;br /&gt;
Das Gutshaus liegt in einem kleinen Park nahe einem großen Wirtschaftshof. Der Bau, im Stil der deutschen [[Gründerzeit]] hat einen breiten Mittelgiebel mit vorgezogenem [[Portal (Architektur)|Portal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Güter und Gutshäuser im Kolberger Land|Autor=Eberhard Wilke|Verlag=Jancke|Jahr= 2003|Seiten=80}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Friedrich von Blanckenburg]] (1744–1796), deutscher Literaturwissenschaftler und Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogtums Pommern und  des Fürstentums Rügen&amp;#039;&amp;#039;. Teil III, Band 1. Anklam 1867, S. 385 f. ([http://books.google.de/books?id=1dQAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA385 Online]).&lt;br /&gt;
* [[Manfred Vollack]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kolberger Land. Seine Städte und Dörfer. Ein pommersches Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1999, ISBN 3-88042-784-4, S. 526–527.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ludności-2017&amp;quot;&amp;gt; [http://www.goscino.com.pl/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=74:statystyki-ludnosci&amp;amp;catid=90:rozne&amp;amp;Itemid=488 Website der Gemeinde Gościno, &amp;#039;&amp;#039;Liczba stałych mieszkańców Gminy Gościno&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 10. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Gościno}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Myslino}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Gościno]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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