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	<title>Mutualismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T03:48:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-25T22:10:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mutualismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;mutuus&amp;#039;&amp;#039; = gegenseitig, wechselseitig) bezeichnet eine Form der Wechselbeziehung, bei der alle beteiligten Individuen einen Nutzen aus den Verhaltensweisen der anderen ziehen. Die Verwendung des Begriffs reicht von der [[Ökologie]] über die [[Verhaltensbiologie]], [[Anthropologie]] und [[Ethik]] bis hin zur (historischen) [[Soziologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen wird der Mutualismus manchmal als vorteilhafte [[Kooperation]] oder [[gegenseitige Hilfe]] ohne Ausnutzen des anderen von der [[Symbiose]] unterschieden, die für mindestens einen der beteiligten Partner lebensnotwendig ist. Im Englischen werden beide Begriffe weitgehend synonym verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mutualismus (Biologie)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Biologie bezeichnet Mutualismus ein Zusammenleben verschiedener Arten, bei dem der Nutzen für die eine Seite keinen Schaden für die andere mit sich bringt, anders als zwischen [[Prädator]] und Beute oder zwischen [[Parasit]] und Wirt.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Relevanz mutualistischer Wechselbeziehungen für die Entwicklung ökologischer Systeme.&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.atelier-symbiota.de/NEU%20A01%20Symbiosen%20und%20Mutualismen.pdf Begriffsbestimmung von Symbiosen und Mutualismen.]&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit im Studiengang Naturschutz und Landschaftsplanung, 2005; Hochschule Anhalt (FH), Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie, Landespflege; Bernburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziologie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mutualismus (Ökonomie)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der historischen Soziologie wird Mutualismus als eine Form des [[Genossenschaft]]swesens im 19. Jahrhundert verstanden, das auf freiwilliger gegenseitiger Unterstützung und Beschränkung des [[Wettbewerb (Wirtschaft)|Wettbewerbs]] beruht. [[Pierre-Joseph Proudhon]] machte den Mutualismus zur Basis eines [[Anarchie|anarchisch]] verstandenen [[Sozialismus]]. Später haben die Soziologen [[Émile Durkheim]] und [[René König]] diesen Mutualismus diskutiert. Allgemeiner und eher am Tauschverhalten orientiert, spricht man in der Soziologie von einer [[Reziprozität (Soziologie)|Reziprozität]] der Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im englischen Sprachgebiet bezieht sich das Schlagwort „new mutualism“ auf neuere Formen genossenschaftlichen oder freiberuflichen Zusammenwirkens.&amp;lt;ref&amp;gt;Johnston Birchall (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The New Mutualism in Public Policy&amp;#039;&amp;#039;, Routledge, London 2001. ISBN 978-0-415-24130-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Julian Nida-Rümelin, Irina Spiegel, Markus Tiedemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Philosophie und Ethik.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Schöningh, Paderborn 2015, ISBN 978-3-8252-8691-0, S. 114ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökologische Beziehung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftswissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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