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	<title>Mutual and Balanced Force Reductions - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T03:27:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mutual_and_Balanced_Force_Reductions&amp;diff=329107&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: Verhandlungen sind noch kein Vertrag</title>
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		<updated>2025-08-27T12:34:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verhandlungen sind noch kein Vertrag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eerste_plenaire_zitting_van_afgevaardigden_NAVO_en_Warschaupact_over_troepenverm,_Bestanddeelnr_926-4143_(cropped).jpg|mini|„Verhandlungen über die gegenseitige Verminderung von Streitkräften und Rüstungen und damit zusammenhängende Maßnahmen in Europa“, Sitzung in Wien 1973]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mutual and Balanced Force Reductions&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MBFR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; deutsch &amp;#039;&amp;#039;beiderseitige und ausgewogene Truppenverminderungen&amp;#039;&amp;#039;) waren am 30. Oktober 1973 in der [[Hofburg]] in [[Wien]] begonnene „Verhandlungen über die gegenseitige Verminderung von Streitkräften und Rüstungen und damit zusammenhängende Maßnahmen in [[Europa]]“. Die Verhandlungen verliefen parallel zur [[Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa]] in Helsinki, wo die (besonders strittigen) Rüstungsfragen ausgeklammert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der Verhandlungen ==&lt;br /&gt;
Basis für die Aufnahme der Verhandlungen war eine [[Entspannungspolitik]] zwischen Ost und West Anfang der 1970er Jahre. Die Initiative ergriff 1968 die [[NATO]] (Signal von Reykjavík), 1971 signalisierte auch der [[Sowjetunion|sowjetische]] Staats- und Parteichef [[Leonid Iljitsch Breschnew]] Gesprächsbereitschaft (Signal von Tiflis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel der Verhandlungen ==&lt;br /&gt;
Ziel der Verhandlungen war ein Abkommen über die Abrüstung und Kontrolle konventioneller Waffen und Streitkräfte in den Territorien der NATO-Staaten [[Bundesrepublik Deutschland]], [[Niederlande]], [[Belgien]] und [[Luxemburg]] und der Staaten des [[Warschauer Pakt|Warschauer Paktes]] [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], [[Tschechoslowakei|ČSSR]] und der [[Volksrepublik Polen]]. An den direkten Gesprächen nahmen auch Vertreter aus den [[Vereinigte Staaten|USA]], [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und [[Kanada]] teil, die größere Truppenstationierungen auf dem europäischen Kontinent und insbesondere in Westdeutschland unterhielten, sowie auf östlicher Seite die [[Sowjetunion]]. Richtschnur der Gespräche war der Grundsatz unverminderter Sicherheit aller Beteiligten. Der militärische Status quo in Mitteleuropa sollte unangetastet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Problematik der Verhandlungen ==&lt;br /&gt;
Als problematisch erwiesen sich bei den Verhandlungen folgende Punkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Waffensysteme war das Kernproblem der mitteleuropäischen Rüstungsreduzierung. Herkömmliche Kräftevergleiche stellten gleiche Waffensysteme gegenüber, ohne den unterschiedlichen Funktionszusammenhang der Systeme in den jeweiligen Militärstrategien zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
* Geringes Interesse an konventioneller Abrüstung auf beiden Seiten, der Schwerpunkt der Abrüstungsverhandlungen lag auf [[Kernwaffe|Kernwaffen]].&lt;br /&gt;
* Die NATO verlangte eine asymmetrische Reduktion zugunsten des Westens vom Warschauer Pakt (wer mehr hat, muss mehr abrüsten). Der Osten forderte eine zahlengleiche Abrüstung.&lt;br /&gt;
* Der Warschauer Pakt legte Zahlen seiner Truppenstärken vor, die von westlichen Schätzungen weit differierten und eine weitgehende Parität der Streitkräfte vorgaben. Es kam zum Datenstreit zwischen den Verhandlungspartnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ende der Verhandlungen ==&lt;br /&gt;
Am 2. Februar 1989 wurden die MBFR-Verhandlungen nach fast 16 Jahren erfolglos abgebrochen und durch die am 9. März 1989 begonnenen Verhandlungen zu einem [[Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa]] (KSE) ersetzt. Die MBFR-Verhandlungen hatten zumindest bewirkt, dass die beiden Machtblöcke im Gespräch blieben, und somit trotz unterschiedlicher Positionen zur Vertrauensbildung beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert Blackwill, Stephen Larrabee (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Conventional Arms Control and East-West Security. A research volume from the Institute for East-West Security Studies&amp;#039;&amp;#039;. Clarendon Press, Oxford 1989. ISBN 0-19-827834-9.&lt;br /&gt;
* Heinz Kozac (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konventionelle Rüstungskontrolle in Europa. Dokumente und Kräftevergleiche&amp;#039;&amp;#039;.  Institut für Strategische Grundlagenforschung an der Landesverteidigungsakademie, Wien 1989.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Mutz]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Wiener Verhandlungen über Truppenreduzierungen in Mitteleuropa (MBFR). Chronik, Glossar, Dokumentation, Bibliographie 1973-1982&amp;#039;&amp;#039;. Nomos, Baden-Baden 1983, ISBN 3-7890-0805-2.&lt;br /&gt;
* Stephan Tiedtke: &amp;#039;&amp;#039;Rüstungskontrolle aus sowjetischer Sicht. Die Rahmenbedingungen der sowjetischen MBFR-Politik&amp;#039;&amp;#039; (= Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung). Campus-Verlag, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-593-32602-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sicherheitspolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beziehungen zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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