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	<title>Mutkov - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ylobmys: |Wappen=</title>
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		<updated>2022-07-03T21:02:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;|Wappen=&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Mutkov&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Znak obce Mutkov.svg|111px|Wappen von Mutkov]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Olomoucký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Olomouc&lt;br /&gt;
| Fläche             = 564&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/547093/Mutkov&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 593&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 547093&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 783 97&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = M&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/48/21/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/17/21/E&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Šternberk]] – [[Rýmařov]]&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Ivana Strnadová&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2011&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Mutkov 14&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 785 01 Šternberk&lt;br /&gt;
| Website            = www.mutkov.cz/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mutkov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Mauzendorf&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Mautzendorf&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt acht Kilometer nördlich von [[Šternberk]] und gehört zum [[Okres Olomouc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Mutkov befindet sich im Westen des [[Niederes Gesenke|Niederen Gesenkes]]. Das Dorf liegt rechtsseitig über dem Tal der [[Sitka (Fluss)|Sitka]] in der Quellmulde eines kleinen Zuflusses. Nordwestlich liegt das Tal der [[Teplička (Oskava)|Teplička]]. Im Norden erhebt sich die Lícha (600 m), nordöstlich der Šibeník (623 m), im Südosten der Soví kámen (591 m) und der Červený kopec (642 m), südwestlich die Vysoká Roudná (660 m) und der Zvon (592 m) sowie im Westen der Karlovský vrch (621 m). Gegen Osten liegen die Reste der Burg Waldhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Křížov, [[Jiříkov u Rýmařova|Jiříkov]], Dolní Mlýn und [[Huzová]] im Norden, Arnoltice, Veveří und [[Dětřichov nad Bystřicí]] im Nordosten, Krahulčí im Osten, Dalov, [[Nové Dvorce]] und Horní Žleb im Südosten, Chabičov und [[Řídeč]] im Süden, [[Komárov u Mladějovic|Komárov]], Rybníček, [[Újezd u Uničova|Újezd]] und Haukovice im Südwesten, [[Paseka]] und [[Pasecký Žleb]] im Westen sowie [[Karlov (Paseka)|Karlov]] und [[Sovinec]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Besiedlung des westlichen Teiles des Niederen Gesenkes erfolgte ab der Mitte des 13. Jahrhunderts durch zwei Grundherren. Während die Herren von Blauda das Tal der [[Oskava (Fluss)|Oskava]] besiedelten, erfolgte die Kolonisation von deren linken Seitentälern ausgehend vom Lehngut [[Huzová]] unter dem Olmützer Bischof [[Bruno von Schauenburg]]. Die Herren von Hrutovice ließen in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts über dem Tal der Sitka als Herrschaftssitz eine Burg anlegen. Besitzer des Lehns waren zu Beginn des 14. Jahrhunderts die Verwandten des Olmützer Kanonikers Stephan von Luczka, Markvart, Vok und Pavel von Hrutovice. 1320 wurde das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Muchochov&amp;#039;&amp;#039; erstmals im Lehnsverzeichnis des Olmützer Bischofs [[Konrad (Olmütz)|Konrad]] als  neugegründeter Ort bezeichnet. Vor 1333 errichteten die Brüder Vok und Pavel auf neu zugewonnenen ehemals landesherrlichen Gütern, eine neue größere Burg – die [[Burg Sovinec]], nach der sie sich fortan das Prädikat &amp;#039;&amp;#039;[[Sovinec (Adelsgeschlecht)|von Sovinec]]&amp;#039;&amp;#039; zulegten. Die alte Burg verlor ihre Funktion und wurde wahrscheinlich dem Verfall preisgegeben. Im Jahre 1371 wurde das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Mutkov&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, danach wurde es nicht wieder erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lorenz Eder von Sstiawnicz die Herrschaft Sovinec von Christoph [[Boskowitz (Adelsgeschlecht)|von Boskowitz]] erwarb, wurde 1578 auch das wüste Dorf &amp;#039;&amp;#039;na Mutkově&amp;#039;&amp;#039; als Zubehör aufgeführt. Dessen Tochter Anna brachte den 1590 ererbten Besitz in ihre Ehe mit Jan d. Ä. Kobylka von Kobylí ein. Er ließ das Dorf zu Beginn des 17. Jahrhunderts wiederbesiedeln. Im Jahre 1606 war letztmals vom wüsten &amp;#039;&amp;#039;Mautzendorf&amp;#039;&amp;#039; die Rede, sieben Jahre später wurde das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;von der Mauth&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Jan d. Ä. Kobylka von Kobylí musste wegen seiner Beteiligung am [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|Ständeaufstand]] nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] seine Güter an [[Karl I. (Liechtenstein)|Karl von Liechtenstein]] verkaufen. Dieser veräußerte die Herrschaft 1623 für 200.000 Gulden an den [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]]. Die Matriken wurden seit 1656 in [[Huzová]] geführt. Weitere Namensformen waren &amp;#039;&amp;#039;Mautzendorf&amp;#039;&amp;#039; (ab 1676), &amp;#039;&amp;#039;Mautzndorf&amp;#039;&amp;#039; (1692), &amp;#039;&amp;#039;Mautzendorfium&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mutkowa&amp;#039;&amp;#039; (1771), &amp;#039;&amp;#039;Motkow&amp;#039;&amp;#039; (ab 1793), &amp;#039;&amp;#039;Mauzendorf&amp;#039;&amp;#039; (ab 1834) und &amp;#039;&amp;#039;Molkov&amp;#039;&amp;#039; (ab 1839).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.archives.cz/matriky_info/Mistopisny_rejstrik_obci_ceskeho_Slezska_a_severni_Moravy.pdf |wayback=20160304214303 |text=Místopisný rejstřík obcí českého Slezska a severní Moravy (S. 384) |archiv-bot=2019-04-21 16:45:55 InternetArchiveBot }} (PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Mautzendorf immer dem zur Herrschaft [[Burg Sovinec|Eulenburg]] zugehörigen Lehngut [[Huzová|Deutschhause]] untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete &amp;#039;&amp;#039;Mauzendorf&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Molkov&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 mit dem Ortsteil [[Pasecký Žleb|&amp;#039;&amp;#039;Passekgrund&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Pasecký Grunt&amp;#039;&amp;#039;]] eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft und dem Gerichtsbezirk [[Šternberk|Sternberg]]. Nach 1854 setzte ein stetiger Einwohnerrückgang ein. 1880 erfolgte der Bau der Straße nach Sternberg. Als tschechischer Name wurde ab 1893 &amp;#039;&amp;#039;Mutkov&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Im Jahre 1921 lebten in den 51 Häusern von &amp;#039;&amp;#039;Mauzendorf&amp;#039;&amp;#039; 273 Personen. 1930 hatte das Dorf 260 Einwohner, 1939 nur noch 226.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Münchner Abkommen]] wurde der Ort am 10. Oktober 1938 an das Deutsche Reich angegliedert und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Sternberg (Mähren)|Landkreis Sternberg]]. Nach Kriegsende kam &amp;#039;&amp;#039;Mutkov&amp;#039;&amp;#039; wieder zur [[Tschechoslowakei]] zurück und die deutsche Bevölkerung wurde vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorfschule wurde 1946 geschlossen. Im selben Jahr brannten drei Häuser nieder. Mutkov bestand 1950 aus 50 Häusern und hatte 92 Einwohner. 1959 erfolgte die Umgemeindung des Ortsteiles [[Pasecký Žleb]] nach [[Paseka]]. Nach der Aufhebung des Okres Šternberk wurde der Ort im Jahre 1960 dem [[Okres Olomouc]] zugeordnet und zugleich nach Paseka eingemeindet. Zu dieser Zeit bestand Mutkov aus 26 Häusern, in denen 50 Personen lebten. Im Jahre 1993 löste sich Mutkov wieder von Paseka los und bildete eine eigene Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Mutkov sind keine Ortsteile ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kapelle der Jungfrau Maria, errichtet in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, sie wurde zwischen 1986 und 1990 auf Initiative Vertriebener saniert&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudetendeutsche-heimatpflege.de/sudgup/show_pro.php?what=0145&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Reste der Burg Waldhausen, östlich des Dorfes über dem Tal der Sitka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hrady.cz/index.php?OID=9740 wüste Burg Waldhausen auf hrady.cz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Olomouc}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ylobmys</name></author>
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