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	<title>Mutius von Tommasini - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Seysi am 25. Juli 2025 um 08:48 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-25T08:48:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mutius von Tommasini 1866 Eduard Kaiser.png|mini|&amp;#039;&amp;#039;Mutius von Tommasini&amp;#039;&amp;#039; (Lithographie von [[Eduard Kaiser (Maler)|Eduard Kaiser]] aus der &amp;#039;&amp;#039;Oesterreichischen Botanischen Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 1866)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mutius Joseph Spiritus Ritter von Tommasini&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (italienisch &amp;#039;&amp;#039;Muzio Giuseppe Spirito de Tommasini&amp;#039;&amp;#039;; * [[4. Juni]] [[1794]] in [[Triest]], [[Habsburgermonarchie]]; † [[31. Dezember]] [[1879]] ebenda) war von 1839 bis 1860 [[Liste der Stadtoberhäupter von Triest|Bürgermeister von Triest]]. Als [[Istrien|istrischer]], [[Kaisertum Österreich|k.&amp;amp;nbsp;k. österreichischer]] Botaniker erforschte er die Flora Istriens und veröffentlichte die ersten Werke über die Pflanzenwelt der Halbinsel. Sein offizielles [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorenkürzel]] lautet „{{Person|Tomm.}}“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mutius von Tommasini wurde am 4. Juni 1794 in der zur damaligen Zeit zur Habsburgermonarchie gehörenden Hafenstadt Triest als Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns geboren. Er besuchte das Gymnasium in [[Ljubljana]], wo sein Interesse für die Botanik geweckt wurde. Als seine Heimatstadt Triest und Ljubljana von den französischen Truppen [[Napoléon]]s besetzt wurden, begab sich Tommasini 1811 nach [[Wien]], um dort [[Medizin]] zu studieren. Inspiriert durch [[Joseph Franz von Jacquin]], Botaniker und Professor an der [[Universität Wien]], begann Tommasini die Flora in der Umgebung von Wien zu erforschen. Aufgrund einer Krankheit musste er sein Medizinstudium abbrechen und kehrte in seine Heimatstadt Triest zurück, die in der Zwischenzeit wieder österreichisch geworden war. Später studierte er [[Rechtswissenschaften]] an der [[Karl-Franzens-Universität Graz|Karl-Franzens-Universität]] in [[Graz]]. Aufgrund seines Studiums gab er seine Forschungstätigkeiten als Botaniker zunächst auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1817 erhielt Tommasini seine erste Anstellung als Beamter im Kreisamt von Istrien. In dem darauf folgenden Jahr wurde er zum Kreissekretär von [[Split]] befördert und wenig später als [[Konzipist]] ins [[Gubernium]] von [[Zadar]] berufen. Erst als Tommasini 1823 zum Kreiskommissar von Split ernannt wurde, nahm er seine Tätigkeit als Botaniker erneut auf und unternahm unter anderem einige Forschungsreisen in das [[Biokovo-Gebirge]]. 1827 wurde er nach [[Kotor]] im heutigen [[Montenegro]] versetzt und unternahm zahlreiche Exkursionen an die Grenze zu [[Albanien]]. In demselben Jahr wurde er schließlich in seine Heimatstadt Triest zurückgerufen und musste infolgedessen die Erkundung der dalmatinischen Flora aufgeben. Trotz seiner politischen Karriere widmete er sich ab 1832 erneut seiner Forschungsarbeit und erkundete zusammen mit den Botanikern [[Bartolomeo Biasoletto]] (1793–1859) und [[Nicolas-Théodore de Saussure]] (1767–1845) das [[Österreichisches Küstenland|Österreichische Küstenland]]. 1837 begab sich Tommasini zusammen mit dem britischen Botaniker [[George Bentham]] (1800–1884) auf Exkursion ins [[Friaul]], nach [[Krain]] und [[Kärnten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Muzio de Tommasini (1794-1879) 018.jpg|mini|Büste von Mutius von Tommasini im Stadtpark von Triest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839 wurde Tommasini zum Bürgermeister von Triest ernannt. Seine wissenschaftliche Arbeit beschränkte sich ab diesem Zeitpunkt auf die unmittelbare Umgebung von Triest, mit Ausnahme der Besteigung des [[Matajur]]a bei [[Gorizia]] 1840. Um die Erkundung des österreichischen Küstenlandes voranzutreiben, engagierte Tommasini von 1841 bis 1843 den Münchner Botaniker [[Otto Sendtner]] (1813–1859). Die von Sendtner gesammelten Pflanzen zählen heute zum wertvollsten Bestandteil von Tommasinis [[Herbarium]]. Tommasini stand in den darauf folgenden Jahren im regen Austausch mit Botanikern und förderte die Entstehung des [[Naturkundemuseum]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Museo di Storia Naturale (Triest)|Museo di Storia Naturale]]&amp;#039;&amp;#039; in Triest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1860 trat Tommasini in den Ruhestand und widmete sich vollständig der Erforschung der örtlichen Flora.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tommasini starb am 31. Dezember 1879 im Alter von 85 Jahren in Triest an den Folgen einer Lungenentzündung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1856 wurde er Mitglied der [[Leopoldina]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|6940|IDName=mutius-joseph-spiritus-von-tommasini|Name=Mutius Joseph Spiritus von Tommasini|Kommentar=|Datum=18. Juni 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Tommasini wurde der [[Elfen-Krokus]] (&amp;#039;&amp;#039;Crocus tommasinianus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Herb.}}) aus der Familie der [[Schwertliliengewächse]] (Iridaceae) und die [[Tommasini-Glockenblume]] (&amp;#039;&amp;#039;Campanula tommasiniana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|K.Koch}}) aus der Familie der [[Glockenblumengewächse]] (Campanulaceae) benannt. Auch die Pflanzengattung &amp;#039;&amp;#039;[[Tommasinia]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Bertol.}} aus der Familie der [[Doldenblütler]] (Apiaceae) ist nach ihm benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Tommasini, Mutius Joseph Spiritus Ritter von|46|107|109}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|38|439|441|Tommasini, Mutius Ritter von|Ernst Wunschmann|ADB:Tommasini, Mutius Ritter von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lotte Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition.&amp;#039;&amp;#039; Teil I und II. [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanic Garden and Botanical Museum Berlin]], [[Freie Universität Berlin]], Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5 [[doi:10.3372/epolist2018]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117405051|VIAF=3247575}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tommasini, Mutius von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Triest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Südosteuropa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1794]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tommasini, Mutius von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tommasini, Mutius Joseph Spiritus Ritter von (vollständiger Name); Tommasini, Muzio de (italienisch); Tommasini, Muzio Giuseppe Spirito de (vollständiger Name, italienisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Botaniker und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juni 1794&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Triest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Dezember 1879&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Triest]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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