<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Muti%C5%A1ov</id>
	<title>Mutišov - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Muti%C5%A1ov"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muti%C5%A1ov&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T22:51:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muti%C5%A1ov&amp;diff=1569542&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hadi: Bild und Bildunterschrift hinzugefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muti%C5%A1ov&amp;diff=1569542&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-21T10:51:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild und Bildunterschrift hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Mutišov&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Jindřichův Hradec&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Slavonice&lt;br /&gt;
| Fläche             = 530&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi/750352/Mutisov&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 500&lt;br /&gt;
| Einwohner          = 66&lt;br /&gt;
| EinwohnerDatum     = 1. März 2001&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 378 81&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = C&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Slavonice]] – [[Cizkrajov]]&lt;br /&gt;
| Schienen           =  [[Lokalbahn Wolframs–Teltsch|Kostelec u Jihlavy–Slavonice]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        =&lt;br /&gt;
| Ortsteile          =&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      =&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum =&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    =&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       =&lt;br /&gt;
| Website            =&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/00/51/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15/22/30/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pohled_Mutišov.jpg|mini|Mutišov (2008)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mutišov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS}} &amp;#039;&amp;#039;Muttischen&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der Stadt [[Slavonice]] im [[Okres Jindřichův Hradec]] in [[Tschechien]]. Er liegt zwei Kilometer nordöstlich von Slavonice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Mutišov befindet sich östlich der [[Javořická vrchovina]] in der Talmulde des [[Mutišovský potok]]. Östlich erhebt sich der Montserrat (562 m). Am östlichen Ortsrand verläuft die Eisenbahn von [[Slavonice]] nach [[Dačice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Dolní Bolíkov im Norden, [[Cizkrajov]] im Nordosten, Mutná im Osten, [[Chvaletín]] im Südosten, [[Slavonice]] im Südwesten, Kadolec und Stálkov im Westen sowie Vlastkovec und Nová Ves im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 1365 unter dem Namen „Muthissowicz“. Für 1369 ist die Schreibweise „Mutoschowicz“ und für 1409 „Muttisow“ belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Tiray: &amp;#039;&amp;#039;Slavonicky okres.&amp;#039;&amp;#039; Muzejní spolek, Brünn 1907, S. 176, 183.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Veste im Ort besteht seit dem Jahre 1386. Der Ort wurde im Jahre 1548 an die Herren [[Kraiger von Kraigk]] verkauft. Ab ist das Schicksal des Ortes eng mit [[Dačice|Datschitz]] verknüpft. Die [[Matriken]] des Ortes werden seit dem Jahre 1790 in [[Cizkrajov|Sitzgras]] geführt. Im Jahre 1879 vernichtete ein Großbrand einen Teil der Ortschaft. Um das Jahr 1900 erhielt der Ort eine Haltestelle für die Anschlusslinie an die [[Franz-Josefs-Bahn (Österreich)|Franz-Josefs-Bahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zerfiel der Vielvölkerstaat [[Österreich-Ungarn]]. Der [[Vertrag von Saint-Germain|Friedensvertrag von Saint Germain]] 1919 erklärte den Ort zum Bestandteil der neuen [[Tschechoslowakei|Tschechoslowakischen Republik]]. Nach dem [[Münchner Abkommen]], das 1938 die Abtretung der sudetendeutschen Gebiete an Deutschland regelte, rückten im Oktober deutsche Truppen im Ort ein, der bis 1945 zum [[Kreis Waidhofen an der Thaya]] im [[Reichsgau|Gau]] [[Niederdonau]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]   wurden die im [[Münchener Abkommen]]   an Deutschland übertragenen Territorien, also auch der Ort Muttischen,  wieder der [[Tschechoslowakei]] zugeordnet.  Am 6. Juni 1945 wurde Muttischen, zeitgleich mit den umliegenden Orten, von  militanten Tschechen besetzt. Sie nahmen vier Männer als Geiseln und [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]] anschließend die Ortsbevölkerung und zuletzt die Geiseln über die Grenze nach Österreich. Ein Mann wurde erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Schickel, Gerald Frodl: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Südmährens.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. 2001, S. 327, 335, 339, 340, 342.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Vermögen der deutschen Bewohner wurde durch das [[Beneš-Dekrete|Beneš-Dekret]] 108 [[Konfiskation|konfisziert]] und die katholische Ortskirche in der [[Geschichte der Tschechoslowakei|kommunistischen Ära]] [[Enteignung|enteignet]]. 1961 erfolgte die Eingemeindung nach Slavonice. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Siegel ==&lt;br /&gt;
Die älteste Abbildung des Siegels von Muttischen stammt aus dem Jahre 1749 und zeigt innerhalb der Umschrift „SIGILL.DES.DORF.MVTISCHN“ ein abwärts gerichtetes Pflugeisen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Codex diplomaticus et epistolaris Moraviae]].&amp;#039;&amp;#039; Band 10: [[Vincenc Brandl|Vinzenz Brandl]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Jahre 1367 – 12. Nov. 1375.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Mährischen Landes-Ausschusses, Brünn 1878, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Volkszählung&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Einwohner gesamt&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Volkszugehörigkeit der Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Deutsche&lt;br /&gt;
! Tschechen&lt;br /&gt;
! Andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880&lt;br /&gt;
| 155&lt;br /&gt;
| 153&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890&lt;br /&gt;
| 145&lt;br /&gt;
| 143&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900&lt;br /&gt;
| 132&lt;br /&gt;
| 129&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1921&lt;br /&gt;
| 166&lt;br /&gt;
| 156&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930&lt;br /&gt;
| 163&lt;br /&gt;
| 154&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001&lt;br /&gt;
| 66&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Bartoš, Jindřich Schulz, Miloš Trapl: &amp;#039;&amp;#039;Historický místopis Moravy a Slezska v letech 1848–1960.&amp;#039;&amp;#039; Band 9: &amp;#039;&amp;#039;Okresy Znojmo, Moravský Krumlov, Hustopeče, Mikulov.&amp;#039;&amp;#039; Profil, Ostrava 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.czso.cz/csu/2009edicniplan.nsf/t/010028D080/$File/13810901.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Kapelle des hl. Johannes des Täufers  wurde 1904 an der Stelle einer früheren Holzkapelle errichtet&lt;br /&gt;
* 2 Marterl&lt;br /&gt;
* 4 Feldkreuze&lt;br /&gt;
* Montserratkirche auf dem Montserrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Zach]] (1922–2016), akademischer Maler, Grafiker und Kulturpreisträger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
Reiches [[Brauch]]tum bestimmte den Jahreslauf der 1945/46 vertriebenen, deutschen Ortsbewohner:&lt;br /&gt;
*Geheiratet wurde vor allem zur Fasching- oder Herbstzeit. Traditionsgemäß wurde die Braut von ihren Eltern vor dem Elternhaus feierlich verabschiedet. Anschließend erfolgte der sogenannte Hochzeitsauszug. Voran der Brautführer mit der Braut, im Anschluss daran die Kranzljungfern mit dem Bräutigam, dem junge Paare folgten. Den Abschluss bildeten die ledigen Männer. Erfolgte die Feier im Nachbarort Sitzgras, wurde der Hochzeitszug bei der Rückkehr nach Muttischen zweimal von Menschenketten aufgehalten, ein Wegzoll musste verrichtet werden, bevor der Weg wieder freigegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bruno Kaukal: &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen und Siegel der südmährischen Gemeinden. In den Heimatkreisen Neubistritz, Zlabings, Nikolsburg und Znaim.&amp;#039;&amp;#039; Südmährischer Landschaftsrat, Geislingen/Steige 1992, ISBN 3-927498-16-5, S. 153.&lt;br /&gt;
* Anton Kreuzer: &amp;#039;&amp;#039;Von der Frühzeit bis zum Untergang der Donaumonarchie 1918&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Südmährens.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). 2., überarbeitete Auflage. Verlag des Südmährischen Landschaftsrates Geislingen/Steige, Geislingen/Steige 1997, ISBN 3-927498-20-3, S. 327, 335, 339, 340, 342.&lt;br /&gt;
* Gerald Frodl, Walfried Blaschka: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Neubistritz (Südböhmen) und das Zlabingser Ländchen von A bis Z.&amp;#039;&amp;#039; Südmährischer Landschaftsrat, Geislingen/Steige 2008, S. 204.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*[http://portal.suedmaehren.at/wiki/index.php/Muttischen Kulturdatenbank der Heimatvertriebenen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mutisov}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slavonice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1365]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1961]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hadi</name></author>
	</entry>
</feed>