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	<title>Mustang Holding - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2025-10-25T23:44:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Mustang GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = MUSTANG Logo TrueRed RGB.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 2. Mai 1932&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Schwäbisch Hall]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Andreas Baur&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 599&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_17&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 102,70 Mio. [[Euro]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA_17&amp;quot;&amp;gt;Konzernabschluss der MUSTANG GmbH zum 31. Dezember 2018 im elektronischen [[Bundesanzeiger]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand            = 2017-12-31&lt;br /&gt;
| Branche          = Modeindustrie&lt;br /&gt;
| Homepage         = www.company.mustang-jeans.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mustang Holding GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Holding]]-Gesellschaft mit verschiedenen Tochtergesellschaften, welche über die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mustang GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; eine gleichnamige [[Jeans]]- und [[Lebensstil|Lifestyle]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;marke als [[Handelsmarke|Eigenmarke]] anbietet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Florian Langenscheidt]], [[Bernd Venohr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der deutschen Weltmarktführer. Die Königsklasse deutscher Unternehmen in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Standards Editionen, Köln 2010, ISBN 978-3-86936-221-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mustang-Gruppe ist mit neun Standorten in Europa, Russland und China vertreten und hat ihren Hauptsitz im [[Schwäbisch Hall]]er Stadtteil [[Hessental]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Das Textilunternehmen Mustang wurde am 2. Mai 1932 von Luise Hermann als &amp;#039;&amp;#039;L.&amp;amp;nbsp;Hermann Kleiderfabrik&amp;#039;&amp;#039; in [[Künzelsau]] als Reaktion auf das stagnierende [[Holzwirtschaft|Holzhandelsgeschäft]] ihres Ehemannes Heinrich Hermann gegründet. Neben der Inhaberin waren sechs Näherinnen beschäftigt. Das Unternehmen fertigte [[Arbeitskleidung]] und stattete [[Wehrmacht]] und [[Reichsarbeitsdienst]] mit [[Drillich]]anzügen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfons Kaiser: [https://www.faz.net/aktuell/stil/mode-design/mode/60-jahre-jeans-als-die-amihosen-laufen-lernten-1679353.html &amp;#039;&amp;#039;Als die Amihosen laufen lernten.&amp;#039;&amp;#039;] Vor 60 Jahren holte Albert Sefranek die Jeans nach Deutschland – das erfolgreichste Kleidungsstück der Nachkriegszeit. Er hat sie gefunden und neu erfunden. So gut, dass man Mustang noch heute oft für eine amerikanische Marke hält. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|faz.net]].&amp;#039;&amp;#039; 29. August 2008, abgerufen am 2. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn der Unternehmensgründerin, Rolf Hermann (1926–2008), und ihr Schwiegersohn [[Albert Sefranek]] (1920–2014) traten 1945 in das Familienunternehmen ein. Albert Sefranek tauschte 1948 in einer Frankfurter Bar bei US-Soldaten sechs Flaschen Schnaps gegen sechs Jeans. Diese Jeans wurden zum Muster für die ersten Jeans des Unternehmens genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_Sefranek&amp;quot;&amp;gt;Der Spiegel, Register, Gestorben: &amp;#039;&amp;#039;Albert Sefranek.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 11/2014, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch 1948 wurde ein erster Auftrag über 300 blaue sogenannte „Amihosen“ –&amp;amp;nbsp;die [[Jeans]]&amp;amp;nbsp;– angenommen. Damit war das Unternehmen in Europa der erste Anbieter von Jeans. Ein Jahr später begann die Serienproduktion, zunächst aus [[Köperbindung|Köper]] für Arbeitskleidung, später aus echtem importiertem US-[[Denim]]. Die Anfangsjahre waren schwierig: Jeans galten im Nachkriegsdeutschland anfangs schon aufgrund ihres engen Schnitts als [[Vulgarität|ordinär]], wurden zunächst mit den [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|Alliierten]] und später mit dem [[Politische Linke|linken Spektrum]] assoziiert. Im Jahr 1953 stellte Mustang die erste Jeans für Damen her, die als &amp;#039;&amp;#039;Girl’s Campinghose&amp;#039;&amp;#039; angeboten wurde, im Jahr 1955 ergänzte eine Jeans aus [[Cord (Gewebe)|Cordstoff]] die Palette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== American Way of Life ===&lt;br /&gt;
Die [[Marke (Recht)|Marke]] &amp;#039;&amp;#039;Mustang-Jeans&amp;#039;&amp;#039; wurde, inspiriert vom damals populär werdenden [[American Way of Life]], von Sefranek 1958 eingeführt und geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Mustang Wortmarke siehe [https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/722702/DE &amp;#039;&amp;#039;Registerauskunft. Registernummer: 722702 (Marke eingetragen).&amp;#039;&amp;#039;] Angemeldet am 1. Februar 1958, veröffentlicht am 15. April 1958. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Markenregister]].&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsches Patent- und Markenamt]], abgerufen am 3. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Logo (Zeichen)|Unternehmenslogo]] wählte er dazu passend dem [[Mustang (Pferd)|Mustang]] nachempfundene, [[Stilisierung|stilisierte]] Pferde.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Mustang Wort-Bildmarke siehe [https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/866398/DE &amp;#039;&amp;#039;Registerauskunft. Registernummer: 866398 (Marke eingetragen).&amp;#039;&amp;#039;] Angemeldet am 3. Januar 1970, veröffentlicht am 31. März 1970. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Markenregister]].&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsches Patent- und Markenamt]], abgerufen am 3. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorher wurde die Jeans als „Cowboyhose“ geführt. Eine hochpreisige Mustang Jeans kostete damals um die 20 [[Deutsche Mark|Mark]] (nach heutiger Kaufkraft {{Inflation|DE|20|1958}} Euro). 1961 brachte das Unternehmen unter der Marke &amp;#039;&amp;#039;Mustang&amp;#039;&amp;#039; die weltweit erste [[Gewebe (Textil)|Stretchjeans]] auf den Markt. Mitte der 1960er Jahre bestellte [[Galeria Kaufhof|Kaufhof]] die ersten Modelle, was für Mustang den Einzug in den bundesweiten Einzelhandel bedeutete. Mitte der 1960er stand Mustang kurz vor der Übernahme des Alleinvertriebs von [[Levi Strauss &amp;amp; Co.|Levi’s]]-Jeans in Deutschland, bis die Amerikaner einen Rückzieher machten und später eine eigene Tochtergesellschaft gründeten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.textilwirtschaft.de/suche/show.php?ids&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=402330 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Erfolgsstory der Jeans: Von der Arbeitshose zum Kultobjekt – Das blaue Wunder Jeanshose.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20131112130008}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Textilwirtschaft (Zeitschrift)|Textilwirtschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 41S, 10. Oktober 1996, S. 164 (Artikelanfang frei abrufbar).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1971 wurde die gesamte Produktion von Berufskleidung auf Jeansmode umgestellt. 1972 entwarf Mustang die Freizeitkleidung der westdeutschen Mannschaft zu den [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Sommerspielen]] in [[München]]. 1973 wurde die &amp;#039;&amp;#039;L.&amp;amp;nbsp;Hermann KG&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Mustang Bekleidungswerke GmbH + Co.&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Ende der 1970er wurde die Jeans-Kollektion um Jacken und Oberteile ergänzt. Ab 1981 expandierte das Unternehmen mit [[Tochtergesellschaft]]en ins europäische Ausland, so nach [[Frankreich]] und [[Portugal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lizenzgeschäft und Szene-Marketing ===&lt;br /&gt;
1989 erhielt Mustang die [[Markenlizenzierung|Lizenz]] für &amp;#039;&amp;#039;[[Joop (Unternehmen)|JOOP!]]-Jeans&amp;#039;&amp;#039;, die erst 2003 mit dem Verkauf der Marke JOOP! auslief. Ab 1993 bis 1999 bestand ein Lizenzvertrag mit dem belgischen Designer [[Walter Van Beirendonck]] für Produktion und Vertrieb seiner extravaganten Streetwear-Marke &amp;#039;&amp;#039;W&amp;amp;LT – Wild And Lethal Trash&amp;#039;&amp;#039;, für die weltweit auch eigene Shops betrieben wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Elke Dieterich: {{Webarchiv|url=https://www.textilwirtschaft.de/business/news/Beirendonck-ist-Kreativ-Direktor-fuer-Scapa-Sports-39039?crefresh=1 |wayback= 20210422114805 |text=&amp;#039;&amp;#039;Beirendonck ist Kreativ-Direktor für Scapa Sports.&amp;#039;&amp;#039; }} &amp;#039;&amp;#039;Textilwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; 26. Oktober 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.textilwirtschaft.de/news/schlagzeilen/pages/Erster-WLT-Shop-in-Deutschland-eroeffnet_2503.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Erster W.&amp;amp;L.T.-Shop in Deutschland eröffnet.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160202140701}} In: &amp;#039;&amp;#039;Textilwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; 15. September 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wurde &amp;#039;&amp;#039;W&amp;amp;LT&amp;#039;&amp;#039; von Mustang in Eigenregie weitergeführt und im Frühjahr 2003 eingestellt, um sich auf die Kernmarke zu konzentrieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Madeleine Mönnich: {{Webarchiv |url=http://www.textilwirtschaft.de/suche/show.php?ids&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=174302 |text=&amp;#039;&amp;#039;Mustang stellt die Linie W.&amp;amp;L.T. ein.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160302032704}} In: &amp;#039;&amp;#039;Textilwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; 12. Dezember 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte der 1990er startete Mustang im Rahmen eines Szene-Marketingkonzepts zusammen mit dem Musiksender [[VIVA Deutschland|VIVA]] das &amp;#039;&amp;#039;JAM – Jeans and Music&amp;#039;&amp;#039; Projekt, das eine wöchentliche TV-Sendung, ein [[Zeitschrift|Magazin]], die &amp;#039;&amp;#039;Mustang Roadshow&amp;#039;&amp;#039; mit Live-Konzerten, den CD-Sampler &amp;#039;&amp;#039;Jamtrax&amp;#039;&amp;#039; und das Sponsoring von Groß-Events wie [[Rock am Ring]] umfasste und der Marke Mustang einen beachtenswerten Imagegewinn bescherte.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Drosten: {{Webarchiv |url=http://www.absatzwirtschaft.de/Content/Print/_p=1004040,an=129410047,sst=LSk33CBmH6G%252bVPS9uOJMQXDVyrP0%252f4VKFIWnqF2R%252bqIlDQt%252fF9aRRw%253d%253d;printpage |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Jugend gewinnen – Einstieg ins Szenen-Marketing?&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20100912145151}} In: &amp;#039;&amp;#039;Textilwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 12, 10. Dezember 1994, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus bestanden ein [[Sponsoring]]-Vertrag mit der Rockband [[Scorpions]] und Aktivitäten auf der Kölner Musikmesse [[Popkomm]]. Seit 1999 werden unter der Marke Mustang in Lizenz von externen Unternehmen auch Schuhe (ab Ende 2005), Gürtel, Taschen (ab 2002), Unterwäsche (ab 2005), Strümpfe, Düfte (ab 2006) und Uhren (ab Ende 2005) angeboten. Seit 2000 kooperiert Mustang zudem mit [[Willy Bogner junior|Willy Bogner]] und stellte für die 2001 lancierte Lizenz-Marke &amp;#039;&amp;#039;[[Bogner (Unternehmen)|Bogner Jeans]]&amp;#039;&amp;#039; unter anderem Produkte wie die &amp;#039;&amp;#039;6-Pocket-Jeans&amp;#039;&amp;#039; oder eine Skifahrerjeans her. 2005 wurde ein Lizenzvertrag mit Wolfgang Joops 1999 lancierter Marke &amp;#039;&amp;#039;Wunderkind&amp;#039;&amp;#039; zwecks Fertigung von Jeans unterzeichnet, welcher allerdings 2006 wieder aufgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jeansmarkt-Krise ===&lt;br /&gt;
Für die Produktion von Jeans wurden im Jahre 1997 täglich 29.900 Meter [[Denim]] für 23.000 Jeans benötigt. In 24 Ländern arbeiteten 2.000 Mitarbeiter im Unternehmen und seinen Tochtergesellschaften. Die Familie Hermann zog sich 1990 aus dem Unternehmen zurück und übergab ihre Anteile an Albert Sefranek. An seinem 75. Geburtstag schied Sefranek 1995 aus der [[Geschäftsführung (Deutschland)|Unternehmensleitung]] aus und übergab die Geschäfte an seinen Sohn, Heiner Sefranek (*&amp;amp;nbsp;1948), der seit 1974 im Unternehmen beschäftigt ist. Ende der 1990er Jahre befand sich der Jeans-Markt in einer Krise, die [[Nachfrage]] ging zurück, die [[Preispolitik|Preiskämpfe]] der Hersteller nahmen zu. Mustang schloss die Produktionsstätte am Stammsitz Künzelsau, wo noch 15 % des Gesamtvolumens hergestellt wurden, und baute Personal ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.textilwirtschaft.de/suche/show.php?ids&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=422265 |text=&amp;#039;&amp;#039;Mustang macht Produktion am Stammsitz dicht.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140204005126}} In: &amp;#039;&amp;#039;Textilwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 46, 12. November 1998, S. 10 (Artikelanfang frei abrufbar).&amp;lt;/ref&amp;gt; Umfangreiche Umstrukturierungsmaßnahmen dauerten bis Anfang der 2000er Jahre an. Die Produktionsstätte in Portugal wurde 2002 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.textilwirtschaft.de/suche/show.php?ids&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=167886 |text=&amp;#039;&amp;#039;Mustang verkauft Werk in Portugal.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140203233100}} In: &amp;#039;&amp;#039;Textilwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3, 1. Januar 2002, S. 16 (Artikelanfang frei abrufbar).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertikalisierung ===&lt;br /&gt;
Die späten 2000er Jahre waren ebenso schwierige Zeiten für Mustang, nachdem 2004 eine Trendwende erreicht worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Sonja Ragaller: {{Webarchiv |url=http://www.textilwirtschaft.de/suche/show.php?ids&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=458875 |text=&amp;#039;&amp;#039;Textilhersteller Mustang schafft die Trendwende.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160111080640}} In: &amp;#039;&amp;#039;Textilwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 43, 27. Oktober 2005, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 2005 war die Entscheidung gefallen, die Eigenfertigung und damit die Werke in Polen und Russland aufzugeben. Im Jahr 2007 schloss das Unternehmen das letzte eigene Werk im ungarischen [[Marcali]]. Die [[Vertikale Bindung|Vertikalisierung]] des Unternehmens wurde vollzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Den Mustang neu aufgezäumt |Sammelwerk=[[Hohenloher Zeitung]] |Datum=2008-04-01 |Online=[https://www.stimme.de/1214158 bei stimme.de] |Abruf=2010-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Anja Probe: {{Webarchiv |url=http://www.textilwirtschaft.de/news/schlagzeilen/pages/Mustang-Neue-Positionen-fuer-internationale-Expansion_50828.html?a=0 |text=&amp;#039;&amp;#039;Mustang: Neue Positionen für internationale Expansion.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20161228214620}} In: &amp;#039;&amp;#039;Textilwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; 7. August 2008 (Artikelanfang frei abrufbar).&amp;lt;/ref&amp;gt; 2006 wurde ein Verlust von 6,2 Mio. Euro verbucht. Der Umsatz lag bei 96 Mio. Euro, zehn Jahre zuvor war dieser noch mehr als doppelt so hoch ausgefallen. Die Belegschaft in Deutschland wurde auf ein Drittel reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Scheffbuch: [https://www.abendblatt.de/wirtschaft/article107120579/Hosen-aus-der-Folterkammer.html &amp;#039;&amp;#039;Hosen aus der Folterkammer.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]].&amp;#039;&amp;#039; 27. Mai 2006, abgerufen am 3. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herstellung der Textilien erfolgt nun in [[Build-to-Order|Auftragsfertigung]], vor allem in China und anderen Staaten im Fernen Osten. Am Unternehmenssitz verblieb eine Design-, Schnitt- und Waschabteilung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/a-459089.html &amp;#039;&amp;#039;Strategieschwenk: Mustang schließt das letzte eigene Werk.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Manager Magazin]].&amp;#039;&amp;#039; 12. Januar 2007, abgerufen am 29. Oktober 2008 (mit Material von dpa).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mustang heute ===&lt;br /&gt;
2008 ernannte Heiner Sefranek Theo Birkemeyer (*&amp;amp;nbsp;1962), der seit 2006 im Marketing des Unternehmens tätig war und Ende der 1980er Jahre schon einmal für Mustang gearbeitet hatte, zu seinem Nachfolger als [[Chief Executive Officer|CEO]]. Mustang betrieb im Jahr 2008 weltweit 190 eigene Ladengeschäfte, in denen ausschließlich eigene Produkte verkauft werden. Der erste Mustang-Laden in Deutschland wurde 1999 in Düsseldorf eröffnet, im Frühjahr 2010 wurde das 50.&amp;amp;nbsp;deutsche Mustang-Geschäft in Hamburg eingeweiht. Ende 2009 siedelte Mustang eine Niederlassung für den Einzelhandel in [[Frankfurt am Main]] an und eröffnete einen [[Flagship-Store]] in der Innenstadt. Im Herbst 2009 ging der Mustang-[[Elektronischer Handel#Onlineshop|Onlineshop]] online. Das Geschäftsjahr 2009 schloss das Unternehmen mit positivem Ergebnis ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Stockburger |Titel=Mustang schneidert sich neue Struktur |Sammelwerk=[[Heilbronner Stimme|Hohenloher Zeitung]] |Datum=2009-12-29 |Kommentar=Update: 4. Februar 2022 |Online=[https://www.stimme.de/1728076 stimme.de] |Abruf=2010-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Moskau]] und [[Hongkong]] bestehen Tochtergesellschaften. 2010 wurde in der Mustang GmbH als [[Holding]]gesellschaft das Einzelhandelsgeschäft, &amp;#039;&amp;#039;Mustang Store&amp;#039;&amp;#039;, und das Großhandelsgeschäft, &amp;#039;&amp;#039;Mustang Jeans&amp;#039;&amp;#039;, getrennt. Am 18. Mai 2010 wurde Albert Sefranek, der noch immer repräsentative Termine für Mustang wahrnahm, 90&amp;amp;nbsp;Jahre alt. Im Juni 2011 übernahm Heiner Sefranek wieder die Geschäftsführung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=mfd |Titel=Heiner Sefranek ist wieder Mustang-Chef |Sammelwerk=[[Heilbronner Stimme|Hohenloher Zeitung]] |Datum=2011-06-11 |Kommentar=Update: 4. Februar 2022; Artikelanfang frei abrufbar |Online=[https://www.stimme.de/regional/wirtschaft/heiner-sefranek-ist-wieder-mustang-chef-art-2156926 stimme.de] |Abruf=2021-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober 2011 wurde bekanntgegeben, dass die Familie Sefranek ihre Mehrheit am Unternehmen, das sich seit seiner Gründung nahezu 80 Jahre in Familienbesitz befand, abgibt; Haupteigentümer ist nun eine aus 14 Gesellschaftern bestehende Investorengruppe um die [[Beteiligungsgesellschaft]] &amp;#039;&amp;#039;ACapital Beteiligungsberatung GmbH&amp;#039;&amp;#039; aus [[Frankfurt am Main]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nina Piatscheck: {{Webarchiv |url=http://www.textilwirtschaft.de/news/topnews/pages/Mustang-Gruenderfamilie-verkauft-an-Investorengruppe_72039.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Mustang: Gründerfamilie verkauft an Investorengruppe.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140428003601}} In: &amp;#039;&amp;#039;Textilwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; 4. Oktober 2011 (Artikelanfang frei abrufbar).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/jeanshersteller-finanzinvestor-steigt-bei-mustang-ein/4684710.html &amp;#039;&amp;#039;Finanzinvestor steigt bei Mustang ein.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handelsblatt]].&amp;#039;&amp;#039; 4. Oktober 2011, abgerufen am 3. August 2022 (Artikelanfang frei abrufbar).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Stockburger: [https://www.stimme.de/regional/wirtschaft/ende-einer-aera-mustang-wird-verkauft-art-2256449 &amp;#039;&amp;#039;Ende einer Ära: Mustang wird verkauft.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Heilbronner Stimme|stimme.de]].&amp;#039;&amp;#039; 5. Oktober 2011, abgerufen am 3. August 2022 (Artikelanfang frei abrufbar).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie Sefranek behielt bei der Übernahme nur 10 Prozent der Firmenanteile. Albert Sefranek, welcher in der deutschen Textil-Industrie &amp;#039;&amp;#039;Mister Jeans&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde, starb am 2. März 2014.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_Sefranek&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 wurde der Hauptsitz der Holdinggesellschaft mitsamt den einzelnen Tochtergesellschaften in Deutschland von Künzelsau in den [[Schwäbisch Hall]]er Stadtteil [[Hessental]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Stegmaier: [https://www.swp.de/lokales/schwaebisch-hall/mustang-sattelt-um-und-kommt-nach-hall-27138034.html &amp;#039;&amp;#039;Jeans-Hersteller Mustang sattelt um nach Hall.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Südwest Presse|swp.de]].&amp;#039;&amp;#039; 13. Juli 2018, abgerufen am 3. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mustang-Museum ===&lt;br /&gt;
2007 eröffnete das Unternehmen anlässlich des 75-jährigen Jubiläums ein eigenes Museum in der Austraße 10 in [[Künzelsau]], im ehemaligen Wohnhaus der Gründerin Luise Hermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mustang.de/ Mustang-Jeans] – Hersteller-Website&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Schwäbisch Hall)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jeansmarke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Textilbekleidung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handelsunternehmen (Textilbekleidung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bekleidungsmarke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Landkreis Schwäbisch Hall)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Onlineshop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1932]]&lt;/div&gt;</summary>
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