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	<title>Mustafa Fehmi Kubilay - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:34:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mustafa_Fehmi_Kubilay&amp;diff=1638869&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hajo-Muc: weiterleitungslink aufgelöst</title>
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		<updated>2023-08-25T13:30:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;weiterleitungslink aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mustafa Fehmi Kubilay-1.jpg|mini|200px|Mustafa Fehmi Kubilay (1930)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mustafa Fehmi Kubilay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1906]] in [[Kozan (Adana)|Kozan]], [[Adana (Provinz)|Adana]], [[Türkei]] als &amp;#039;&amp;#039;Mustafa Fehmi&amp;#039;&amp;#039;; † [[23. Dezember]] [[1930]] in [[Menemen (Izmir)|Menemen]]) war ein türkischer Lehrer und Reserveoffizier. Durch seine Ermordung durch religiöse Fanatiker wurde er eine Symbolfigur des türkischen [[Laizismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kubilay wurde 1906 in Kozan geboren. Seine Familie war 1902 aus [[Kreta]] eingewandert und siedelte sich später in [[Izmir]] an. Mit tatsächlichem Namen hieß er Mustafa Fehmi. Die schulische Ausbildung absolvierte er in den Jahren 1913–1919 in [[Aydın]]. Anschließend begann er eine Ausbildung zum Beruf des [[Schneider]]s und bestand während der Lehre die Aufnahmeprüfung für die Lehrerausbildung in [[Antalya]]. Die Ausbildung zum Lehrer schloss er im Jahre 1926 ab. Während seiner Ausbildung nahm Mustafa Fehmi den Namen Kubilay an. Damit folgte er der weit verbreiteten Tradition, sich den Namen eines bekannten Türken aus vorislamischer Zeit zuzulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Touraj Atabaki (Hrsg.): The state and the subaltern. London 2007, S.&amp;amp;nbsp;155.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kubilay arbeitete zunächst in Aydın als Lehrer. Später arbeitete er an der Zafer-Grundschule in Menemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Şehit Kubilay Anıtı.JPG|miniatur|Şehit Kubilay Anıtı-Märtyrer-Kubilay-Denkmal in Menemen]]&lt;br /&gt;
Kubilay wurde im Jahre 1930 bei einem religiös motivierten Aufstand gegen die 1923  durch [[Mustafa Kemal Atatürk]] eingeleitete [[Säkularisierung]] der Republik Türkei in [[Menemen (Izmir)|Menemen]] angeschossen und anschließend geköpft. Der Mord wird in der Türkei nach dem Namen des Ermordeten als &amp;#039;&amp;#039;Kubilay-Ereignis&amp;#039;&amp;#039; (türk. &amp;#039;&amp;#039;Kubilay Olayı&amp;#039;&amp;#039;) oder nach dem Ort der Tat als &amp;#039;&amp;#039;[[Menemen-Ereignis]]&amp;#039;&amp;#039; (türk. &amp;#039;&amp;#039;Menemen Olayı&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Bei den Ereignissen kamen noch zwei weitere Personen ums Leben. Die Täter waren religiöse Fanatiker.&amp;lt;ref&amp;gt;Metin Heper: İsmet İnönü. The Making of a Turkish Statesman. Leiden 1998, S.&amp;amp;nbsp;101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Angeführt wurden sie von einem [[Derwisch]] namens Mehmet, der sich zuvor zum [[Mahdi|Mehdi]] ausgerufen hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kreiser: Kleines Türkei-Lexikon. München 1992, s. v. Kubilay&amp;lt;/ref&amp;gt; und angab, die Religion schützen zu wollen. Mehmet stand in Verbindung mit dem bekannten [[Naqschbandi|Nakşibendi]]-Scheich Esat Efendi aus Istanbul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung rief den Ausnahmezustand aus und ließ mehr als 2000 Personen verhaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Erik Jan Zürcher: Turkey. London 2004, S.&amp;amp;nbsp;179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt 105 Personen wurden vor ein Militärtribunal gestellt. Das Gericht verhängte 37 [[Todesstrafe|Todesurteile]], von denen 28 vollstreckt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.belgenet.com/1930/kubilay-16.html Meldung der Anadolu Ajansı vom 3. Februar 1931].&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Laizismus#Laizismus in der Türkei|laizistischen Kreisen]] der Türkei gilt Kubilay als Opfer von religiösem Fanatismus.&amp;lt;ref&amp;gt;William M. Hale: Turkish politics and the military. London 1994, S.&amp;amp;nbsp;81.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Armee veranstaltet in Menemen jährlich eine Gedenkfeier zu seinen Ehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kimkimdir.gen.tr/kimkimdir.php?id=736 Kurzbiographie Kubilays] (türkisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.belgenet.com/1930/kubilay-01.html Dokumente zum Kubilay-Ereignis] (türkisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1042345686|LCCN=n/88/63651|VIAF=40921754}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kubilay, Mustafa Fehmi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalheld der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Türke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kubilay, Mustafa Fehmi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=türkischer Lehrer und Nationalheld&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Izmir]], Osmanisches Reich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Dezember 1930&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Menemen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hajo-Muc</name></author>
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