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	<title>Mustafa Barzani - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T08:11:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mustafa_Barzani&amp;diff=350826&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: wie in Republik Mahabad  und in Masud Barzani</title>
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		<updated>2025-08-07T15:12:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wie in &lt;a href=&quot;/index.php/Republik_Mahabad&quot; title=&quot;Republik Mahabad&quot;&gt;Republik Mahabad&lt;/a&gt;  und in &lt;a href=&quot;/index.php/Masud_Barzani&quot; title=&quot;Masud Barzani&quot;&gt;Masud Barzani&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Mustafa Barzani.jpg|miniatur|rechts|Mustafa Barzani in Militäruniform der [[Republik Mahabad]] (1946)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mustafa Barzani&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{kuS|مستەفا بارزانی|Mistefa Barzanî}}; {{arS|مصطفى البارزاني|d=Muṣṭafā al-Bārizānī}}; * [[14. März]] [[1903]] in [[Barzan (Irak)|Barzan]], damals [[Osmanisches Reich]]; † [[3. März]] [[1979]] in [[Washington, D.C.]]) war ein [[Kurden|kurdischer]] Politiker. Er war von 1946 bis zu seinem Tod Führer der [[Kurdische Demokratische Partei|Kurdischen Demokratischen Partei]] (PDK) im irakischen Teil [[Kurdistan]]s. Sein Sohn und Nachfolger ist [[Masud Barzani]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Jugend ==&lt;br /&gt;
Im Alter von ein paar Monaten wurde das Heimatdorf Barzan von den [[Hamidiye (Kavallerie)|Hamidiye]]-Reitern, einer aus kurdischen Stammeskriegern und Kommandeuren bestehenden Armee der Osmanen, überfallen und er mit seiner Familie nach [[Diyarbakır]] deportiert, wo er lange im Gefängnis einsaß. Mit 12 Jahren sah er, wie sein älterer Bruder Abdulselaam, der sich gegen den osmanischen Gouverneur aufgelehnt hatte, in [[Mosul]] gehängt wurde. 1919 beteiligte er sich als Junge am Aufstand von [[Mahmud Barzandschi]] gegen die [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Briten]]. Als Gesandter seines Bruders Scheich [[Ahmed Barzani]] hatte er Kontakt zu [[Scheich Said]]. Nach einem missglückten Aufstand seines Bruders Ahmed Barzani 1931 musste er in den Südirak ins Exil gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Seine politische Laufbahn begann 1939, als er in Kontakt mit der kurdisch-nationalen [[Hiwa]]-Partei trat, die ihrerseits Interesse an einer Zusammenarbeit mit Barzani hatte, um Einfluss auf das traditionelle Stammesmilieu zu gewinnen. 1943 erhob sich Barzani, der jetzt offizieller Führer seines [[Eşiret]]s war, gegen die irakische Zentralregierung. Bei der Gründung der KDP 1946 wurde er zum Präsidenten der Partei gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.masoudbarzani.krd/en/biography-masoud-barzani/ |titel=Masoud Barzani Biography |zugriff=2018-08-29 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mustafa Barzani zog noch im selben Jahr ins Exil nach [[Iran]]. Dort wirkte er an der Errichtung der kurzlebigen [[Republik Mahabad]] mit und war Kommandant in der Mahabad-Armee.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mustafa al-Barzani {{!}} Kurdish military leader |Sammelwerk=Encyclopedia Britannica |Online=https://www.britannica.com/biography/Mustafa-al-Barzani |Abruf=2018-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach deren Niederschlagung flüchtete er zunächst in den Irak. Von dort flüchtete er mit 500 seiner Gefolgsleute in die [[Sowjetunion]], wo er bis zur  [[Staatsstreich im Irak 1958|irakischen Revolution von 1958]] elf Jahre lebte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Dort lebte er als einfacher Arbeiter und konnte die sowjetische Regierung unter [[Josef Stalin|Stalin]] dazu überreden, ihn und viele seiner Leute militärisch auszubilden. Er erlangte auf der Akademie den Rang eines Generals. 1958 wurde die Monarchie im [[Geschichte des Irak|Irak]] gestürzt und der neue Herrscher [[Abd al-Karim Qasim]] rief Barzani zurück in den Irak. Barzani verließ am 21. Juli 1958 Moskau und kehrte über [[Rumänien]], die [[Tschechoslowakei]] und [[Ägypten]] in den Irak zurück. Er landete am 6. Oktober 1958 in [[Bagdad]]. Barzani genoss von Qasim Privilegien, erhielt eine Villa in Bagdad und eine Limousine. Qasim versuchte damit, die kurdischen Stämme gegen pro-monarchistische Stammesführer, arabische Nationalisten und [[Baath-Partei|Baath]]-Unterstützer für sich zu gewinnen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Kurdish leader Mustafa Barzani with Egyptian leader Jamal Abdulnasir.jpg|miniatur|Barzani (unten links) mit dem ägyptischen Staatschef [[Gamal Abdel Nasser]] (unten mitte-links)]]&lt;br /&gt;
Zur Krise in den Beziehungen zwischen den Barzanis und Qasim kam es, als Barzani forderte, dass die kurdische Sprache in den kurdischen Regionen erste Amtssprache sein solle und dass Polizei- und Armeeeinheiten in diesen Gebieten ausschließlich aus Kurden bestehen sollten. Die Krise entwickelte sich zu einer Feindschaft und erlebte ihren Höhepunkt, als die [[Irakische Luftwaffe|irakischen Luftstreitkräfte]] im September und Oktober 1961 Barzan angriffen und 1270 kurdische Dörfer niederbrannten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://lib.unb.ca/Texts/JCS/CQ/vol007_4fall1987/borovali.pdf Ali Fuat Borovalı &amp;#039;&amp;#039;Kurdish Insurgencies, the Gulf War, and Turkey&amp;#039;s Changing Role&amp;#039;&amp;#039;, S. 32f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barzani hatte die Führungsrolle in den [[Barzani-Revolten|bürgerkriegsähnlichen Aufständen]] zwischen 1961 und 1970 inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner Rückkehr entbrannten innerhalb der KDP Machtkämpfe. Obwohl sich Barzani zunächst durchsetzen konnte, führten die innerparteilichen Streitigkeiten sowie der Zusammenbruch des kurdischen Widerstandes infolge des [[Abkommen von Algier|Algier-Abkommens]] 1975 zur Spaltung der KDP, aus der die [[Patriotische Union Kurdistans]] (PUK) unter Führung des späteren irakischen Staatspräsidenten [[Dschalal Talabani]], ein proirakischer KDP-Flügel unter [[Haschim Aqrawi]] und Barzanis ältestem Sohn [[Ubaidullah Barzani]] sowie die [[Kurdische Revolutionäre Partei]] unter [[Abd as-Sattar Sharif]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Molla Mustafa Barzani wurde von verschiedenen Seiten, nicht zuletzt von Talabani, vorgeworfen, die nationale Bewegung Irakisch-Kurdistans zu eng mit Stammesstrukturen verknüpft und lediglich zum eigenen Machtgewinn gehandelt zu haben. Aufgrund seines [[Charisma]]s und seiner Unbeugsamkeit gilt er vielen [[Kurden]] jedoch als herausragende Figur der kurdischen Unabhängigkeitsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Letzte Jahre ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Barzani.jpg|miniatur|Grab von Mustafa Barzani (rechts) neben seinem Sohn [[Idris Barzani]] (links) in Barzan]]&lt;br /&gt;
1975 wurde bei ihm [[Lungenkrebs]] festgestellt, zur Behandlung hielt er sich vorübergehend in den [[Vereinigte Staaten|USA]] auf. Nach seiner Behandlung flog Barzani 1975 nach Iran, wo er unter Hausarrest stand. Allerdings kehrte er bald wieder in die USA zurück. Er starb im März 1979.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Timeline: Iraqi Kurds |Datum=2011-04-19 |Online=http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/country_profiles/2893067.stm |Abruf=2018-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf übernahmen seine Söhne Masud und [[Idris Barzani]] die Führung der KDP. Sein Leichnam wurde am 5. März bei [[Mahabad]] in Iran begraben. 1993 wurde er dann in sein Dorf (Barzan) überführt, wo er neben seinem Sohn Idris Barzani begraben liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ferhad Ibrahim Seyder|Ferhad Ibrahim]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Stammestradition und Nationalismus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bahman Nirumand]]: &amp;#039;&amp;#039;Die kurdische Tragödie.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Hamburg 1991, S. 82–96, ISBN 3-499-13075-0.&lt;br /&gt;
* David McDowall: &amp;#039;&amp;#039;A Modern History of the Kurds.&amp;#039;&amp;#039; Tauris, London 1996, ISBN 1-85043-653-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mustafa Barzani}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/3ccda99e-a73e-4c07-b525-1f899a4a3ae4.aspx Porträt von Mustafa Barzani] im Magazin [[NZZ Folio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119089351|LCCN=n83050736|VIAF=5733360}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Barzani, Mustafa}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Irak)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Kurdistan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Revolutionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Iraker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Barzani, Mustafa&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=irakischer Führer der Kurdischen Demokratischen Partei&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barzan (Irak)|Barzan]], [[Osmanisches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. März 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Washington, D.C.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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