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	<title>Muskauer Faltenbogen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T02:31:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muskauer_Faltenbogen&amp;diff=59758&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Legov20: /* Geologie und Bergbau */ +Link</title>
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		<updated>2025-10-25T11:57:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geologie und Bergbau: &lt;/span&gt; +Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gablenz Kromlau Faltenbogen Pan.jpg|mini|hochkant=1.8|Luftbildpanorama der Restlöcher zwischen Kromlau und Gablenz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muskauer Faltenbogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Brandenburg]] und [[Sachsen]] ([[Deutschland]]) sowie in der [[Woiwodschaft Lebus]] ([[Polen]]) ist eine [[Endmoräne|Stauchendmoräne]] der [[Elstereiszeit]]. Er ist Bestandteil des [[Lausitzer Grenzwall]]es. Der Muskauer Faltenbogen wurde 2006 in die Liste der 77 ausgezeichneten [[Nationaler Geotop|Nationalen Geotope]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Almut Kupetz, Manfred Kupetz: &amp;#039;&amp;#039;Fußabdruck eines Gletschers - Der eiszeitliche Muskauer Faltenbogen.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst-Rüdiger Look, Ludger Feldmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Faszination Geologie. Die bedeutende Geotope Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 2006, ISBN 3-510-65219-3, S. 32f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bohsdorf - Felixsee 0009.jpg|mini|[[Felixsee (See)|Felixsee]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Muskauer Faltenbogen erstreckt sich beiderseits der einen Abschnitt der [[Oder-Neiße-Grenze|deutsch-polnischen Grenze]] bildenden [[Lausitzer Neiße]] in Form eines nach Norden offenen [[Hufeisen]]s von [[Döbern]] (Brandenburg) im Nordwesten über [[Weißwasser/Oberlausitz]] und [[Bad Muskau]] (beide in Sachsen) im Süden bis zum polnischen [[Trzebiel]] (dt. Triebel) im Nordosten über eine Fläche von etwa 250&amp;amp;nbsp;km². Seine höchste Erhebung ist der westlich von Döbern befindliche [[Hoher Berg (Döbern)|Hohe Berg]] ({{Höhe|183.7|DE-HN|link=1}}){{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}. Zu den weiteren Erhebungen gehören der &amp;#039;&amp;#039;Brandberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|175.3}}) und die &amp;#039;&amp;#039;Drachenberge&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|162.8}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grenzüberschreitende &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geopark Muskauer Faltenbogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umfasst eine Größe von etwa 580&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unesco.de/kultur-und-natur/geoparks/geoparks-deutschland/muskauer-faltenbogen-luk-muzakowa |titel=UNESCO-Geopark Muskauer Faltenbogen / {{lang|pl|Łuk Mużakowa}}: Ein Amphitheater aus Moränen quer zur Neisse |hrsg=[[Deutsche UNESCO-Kommission]] |abruf=2021-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Bergbau ==&lt;br /&gt;
Ein bis zu 500 m&amp;amp;nbsp;mächtiger [[Gletscher]] des [[Inlandeis]]es stauchte die vor und unter ihm liegenden [[Sand]]- und [[Braunkohle]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;schichten auf mehr als 40&amp;amp;nbsp;km Länge zu einem kleinräumigen Faltenbogen mit einer Stauchendmoräne von bis zu 180&amp;amp;nbsp;m Höhe und 700&amp;amp;nbsp;m Breite auf. Die Struktur ist [[rezent]] als flachwelliger Hügelzug erhalten und weltweit nahezu einmalig. Der in der Folge innerhalb des Hufeisens entstandene Schmelzwassersee wurde durch [[Bänderton]]e aufgefüllt. Eisvorstöße in den folgenden Kaltzeiten trugen die höhergelegenen Teile der Endmoräne ab. Durch [[Oxidation]] und damit einhergehendem Volumenverlust der oberflächennahen Bereiche der Braunkohlenflöze bildeten sich Geländefurchen von 3&amp;amp;nbsp;m bis 5&amp;amp;nbsp;m, maximal 20&amp;amp;nbsp;m Tiefe, 10&amp;amp;nbsp;m bis 30&amp;amp;nbsp;m Breite und bis zu mehreren Kilometern Länge. Als [[Gieser]] benannt bilden sie auf langen Strecken abflusslose Gräben, die entweder mit stehendem Wasser gefüllt oder häufig auch vertorft sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url = http://www.naturschutzfonds.de/unsere-arbeit/stiftungsflaechen/karte-stiftungsflaechen/spree-neisse/muskauer-faltenbogen.html | title = Muskauer Faltenbogen | accessdate = 2015-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;goth&amp;quot;&amp;gt;{{cite book | title = Geologischer Kalender 2017 | author = K. Goth | chapter = Faltenbogen | publisher = Deutsche Geologische Gesellschaft | isbn = 978-3-932537-61-5 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während lange Zeit davon ausgegangen wurde, dass der Faltenbogen in der [[Saale-Komplex|Saaleeiszeit]] gebildet wurde, entstand er nach neueren Untersuchungen bereits in der [[Elster-Kaltzeit|Elstereiszeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;goth&amp;quot; /&amp;gt; Dass er im Bereich einer saalezeitlichen Endmoräne liegt, ist dabei eher zufälliger Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gablenz Kromlau Restloch Aerial.jpg|mini|Bergbau-Restsee bei [[Kromlau]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schon jahrhundertelanger Gewinnung von Ton und Sand wurde im 19.&amp;amp;nbsp;und 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im Gebiet des Muskauer Faltenbogens ([[Niederschlesische Heide]]) Braunkohle abgebaut, teils im [[Pfeilerbruchbau]], teils im [[Tagebau]]. Bedingt durch die Lage der abgebauten Flöze haben sich nach Ende des Bergbaus in den Restlöchern nördlich und östlich von Weißwasser auffallend langgestreckte Seen gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book | url = http://www.lmbv.de/tl_files/LMBV/Publikationen/Publikationen%20Lausitz/Wandlungen%20und%20Perspektiven%20L/doku%2016_Nochten_Reichwalde.pdf | author = LMBV | title = Lausitzer Braunkohlenrevier. Wandlungen und Perspektiven. Trebendorfer Felder/Nochten/Reichwalde | page = 26–27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geoparks ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Geopark Muskauer Faltenbogen.jpg|mini|Logo des Geoparks Muskauer Faltenbogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf deutscher Seite ist die gesamte Fläche dieser geologischen Struktur – unter Einbeziehung südlich angrenzender Gebiete – seit 2003 ein [[Geopark]]. Dieser wurde 2006 als Nationaler Geopark in Deutschland anerkannt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.nationaler-geopark.de/geopark/nationale-geoparks/deutschlandkarte/geopark-muskauer-faltenbogen.html Nationaler GeoPark Muskauer Faltenbogen]&amp;#039;&amp;#039;, nationaler-geopark.de, abgerufen am 1. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; und – zusammen mit dem polnischen Schwester-Geopark – im Jahr 2011 zu einem Geopark des &amp;#039;&amp;#039;European Geopark Network&amp;#039;&amp;#039; zertifiziert. Die [[UNESCO]] definiert für einen Geopark drei übergeordnete Ziele: Bewahrung der intakten Umwelt, Impulse für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und geowissenschaftliche Wissensvermittlung. Acht der insgesamt 19 deutschen Geoparks&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.geoparks-in-deutschland.de/Was_ist_ein_Geopark.html&amp;lt;/ref&amp;gt; haben die internationale Auszeichnung der UNESCO als Globaler Geopark erhalten und arbeiten in einem europaweiten Netzwerk zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160503041739/http://www.unesco.org/new/en/natural-sciences/environment/earth-sciences/unesco-global-geoparks/list-of-unesco-global-geoparks Muskau Arch / Łuk Mużakowa UNESCO Global Geopark auf der Liste der UNESCO-Geoparks (englisch)]. Abgerufen am 3. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Mai 2016 fand in Bad Muskau die feierliche Übergabe des Titels [[UNESCO Global Geopark]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.muskauer-faltenbogen.de/level9_cms/download_user/Kurzzeitige-Dataien/UNESCO-Titel-bergabe.pdf Feierliche Übergabe des UNESCO Titels], abgerufen am 31. Mai 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Kupetz: &amp;#039;&amp;#039;Der Muskauer Faltenbogen – ein Geotop von europäischer Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge&amp;#039;&amp;#039;, 1/1996, S. 125–136, Kleinmachnow 1996.&lt;br /&gt;
* Almut Kupetz, Manfred Kupetz, Jochen Rascher: &amp;#039;&amp;#039;Der Muskauer Faltenbogen – ein geologisches Phänomen, Grundlage einer 150jährigen standortgebundenen Wirtschaftsentwicklung und Geopark in Brandenburg, Sachsen und der Wojewodschaft Lubuser Land&amp;#039;&amp;#039;. (Hrsg.: Gesellschaft für Geowissenschaften e. V., Berlin 2004)&lt;br /&gt;
* Nicole Schönbach: &amp;#039;&amp;#039;Der Bergsegen von Muskau. Die Geschichte der Alaunbergbaufolgelandschaft.&amp;#039;&amp;#039; in: [[Landesamt für Denkmalpflege Sachsen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Technische Denkmale in Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Arbeitsheft 17, Dresden 2017, S. 40–46. ISBN 978-3-95498-350-6&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Kupetz, A.; Kupetz, M.; Rascher, J. (2004)&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Förderverein Geopark Muskauer Faltenbogen e. V.&lt;br /&gt;
   |Titel=Muskauer Faltenbogen - Łuk Mużakowa - Muskau Arch&lt;br /&gt;
   |Ort=Döbern, Muskauer Str. 14&lt;br /&gt;
   |Datum=2018-12&lt;br /&gt;
   |Sprache=de en pl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|GeoPark Muskauer Faltenbogen}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|7605314-3}}&lt;br /&gt;
* [https://tools.wmflabs.org/panoviewer/#Gablenz_Kromlau_Aerial_Pan360.jpg 360° Luftbildpanorama nahe Kromlau]&lt;br /&gt;
* {{Weblink Global Geopark|Link=germanypoland/muskauer-faltenbogenluk-muzakowa/|Name=Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa }}&lt;br /&gt;
* [http://www.muskauer-faltenbogen.de/ Geopark Muskauer Faltenbogen]&lt;br /&gt;
* [http://www.lkspn.de/faltenbogen/29785.html Muskauer Faltenbogen auf der Landkreisseite Spree-Neiße]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Nationale Geoparks in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/32/57/N|EW=14/34/54/E|type=landmark|region=DE-SN|name=Lage: Muskauer Faltenbogen (Mittelteil)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7605314-3|VIAF=240578126}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Muskau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationaler Geotop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glazial geprägtes geographisches Objekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:UNESCO Global Geopark in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:UNESCO Global Geopark in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Legov20</name></author>
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