<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Muskateller</id>
	<title>Muskateller - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Muskateller"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muskateller&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T03:05:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muskateller&amp;diff=79897&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lomez: Tippfehler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muskateller&amp;diff=79897&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-05T02:16:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grožđe muškat, srpanjski bijeli (2015).jpg|mini|Die frühreifende Varietät namens „Juli“ der Weißen Muskateller-Rebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muskateller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Sammelbegriff von Muskatsorten der [[Weintraube]] und deren Spielarten, Kreuzungen bzw. Neuzüchtungen mit Muskateller-Beteiligung. Wenngleich der Begriff sich zumindest zwischenzeitlich über eine gemeinsame Aroma-Komponente definierte, weisen genetische Untersuchungen zunehmend darauf hin, dass alle entsprechenden Sorten ursprünglich vom [[Gelber Muskateller|Gelben Muskateller]] abstammen. Das Wort verweist nicht auf die [[Muskatnuss]], sondern eher auf eine Alternativ-Schreibweise der Hafenstadt [[Maskat]] oder die griechische Stadt [[Moschato]].&amp;lt;ref&amp;gt;J. Robinson, J. Harding, J. Vouillamoz: Wine Grapes – A Complete Guide to 1,368 Vine Varieties, Including Their Origins and Flavours, Seiten 678–696, Allen Lane, 2012, ISBN 978-1-846-14446-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt Muskatellersorten mit Beeren in verschiedenen Farbschattierungen von weiß, gelb, grau, grün, rosa, rot, braun, violett, blau und schwarz. Nach einer der zahlreichen Literaturangaben soll die Sorte bereits um 3000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. von den Ägyptern und im heutigen Iran verwendet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spezifische, charakteristische Muskateller-Aroma ist ein beliebtes Aroma für Tafeltrauben und geht auf mehrere [[Terpene]] zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Harold Mcgee: On Food and Cooking, Hodder &amp;amp; Stoughton Ltd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die früheste konkrete Nennung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Muscat&amp;#039;&amp;#039; geht zurück auf 1230 bis 1240 im &amp;#039;&amp;#039;Liber de proprietatibus rerum&amp;#039;&amp;#039; – einer [[Enzyklopädie]] des [[Scholastik]]ers [[Bartholomaeus Anglicus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wine Grapes&amp;quot;&amp;gt;[[Jancis Robinson]], Julia Harding, [[José Vouillamoz]]: &amp;#039;&amp;#039;Wine Grapes. A complete Guide to 1,368 Vine Varieties, including their Origins and Flavours.&amp;#039;&amp;#039; Ecco, New York NY 2012, ISBN 978-0-06-220636-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Muskateller wiederum stammt vom Italienischen &amp;#039;&amp;#039;moscatello&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Varianten haben weltweite Verbreitung und Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weißweinsorten:&lt;br /&gt;
* [[Gelber Muskateller]], französisch &amp;#039;&amp;#039;muscat blanc à petits grains&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Roter Muskateller]]&lt;br /&gt;
Tafeltraubensorten:&lt;br /&gt;
* [[Muscat de Hambourg]]&lt;br /&gt;
* [[Muscat d’Alexandrie]] (Muscat of Alexandria)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Muskateller&amp;#039;&amp;#039; ist eine der ältesten [[Rebsorte|Weißweinsorten]], von der es eine große Anzahl von Variationen gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt M. Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Traminer und Muskateller und ihre Weine. Die Lebensgeschichten der klassischen Bukettsorten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur Weingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 61, {{ISSN|0302-0967}}). Gesellschaft für Geschichte des Weines e.&amp;amp;nbsp;V., Wiesbaden 1982, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zurzeit können über zweihundert Vertreter der Muskatellerfamilie nachgewiesen werden. Vermutlich liegt der Ursprung der Rebsorte in Kleinasien. Phönizische und griechische Kolonisten verbreiteten den Muskateller im östlichen Mittelmeergebiet. Später schätzten die Römer den griechischen &amp;#039;&amp;#039;[[passum]]&amp;#039;&amp;#039; als besonders edlen [[Wein]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jancis Robinson: &amp;#039;&amp;#039;Rebsorten und ihre Weine.&amp;#039;&amp;#039; Hallwag, Bern u. a. 1997, ISBN 3-444-10497-9, S. 125–131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Mittel- und Nordeuropa gelangte Muskatellerwein durch die Intensivierung des [[Fernhandel]]s im 12. Jahrhundert. [[Venedig]] spielte eine besondere Mittlerrolle zwischen [[Orient]] und [[Okzident]] und kontrollierte mehrere Inseln im östlichen Mittelmeer, auf denen Muskatellerwein angebaut wurde. In den Quellen wird der Muskateller häufig auch „griechischer Wein“ oder „Zypernwein“ genannt. Nicht nur über den Fernhandel, sondern auch durch [[Pilgerfahrt]]en und [[Kreuzzüge]] verbreiteten sich Südweine als Handelsware in Europa. Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Barbarossa]] schätzte diesen Wein, der auch im [[Nibelungenlied]] erwähnt wird. Der leichte [[Weißwein]] wird durch seine feinfruchtige Säure und sein typisch intensives, aber nicht aufdringliches [[Bouquet (Wein)|Muskatbukett]] charakterisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst Dippel]] (Begründer): &amp;#039;&amp;#039;Das Weinlexikon&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fischer.&amp;#039;&amp;#039; 15867). Fortgeführt von Cornelius Lange und [[Fabian Lange]]. Vollständig überarbeitete und ergänzte Neuausgabe. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-596-15867-2.&lt;br /&gt;
* [[Dagmar Ehrlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Rebsorten-ABC. Reben und ihre Weine.&amp;#039;&amp;#039; Hallwag, München 2005, ISBN 3-7742-6960-2.&lt;br /&gt;
* [[Pierre Galet]]: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire encyclopédique des cépages.&amp;#039;&amp;#039; Hachette, Paris 2000, ISBN 2-01-236331-8.&lt;br /&gt;
* Walter Hillebrand, Heinz Lott, Franz Pfaff: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Rebsorten.&amp;#039;&amp;#039; 13., neubearbeitete Auflage. Fachverlag Fraund, Mainz 2003, ISBN 3-921156-53-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Muscat (cépage)|Muskateller}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4551051-9|LCCN=sh85088668}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weißweinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1230]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lomez</name></author>
	</entry>
</feed>