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	<title>Musikkollegium Winterthur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fundriver: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-02-05T15:36:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadthaus Winterthur.JPG|mini|Das Stadthaus von Winterthur, in dem das Orchester 40 Konzerte im Jahr gibt]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Musikkollegium Winterthur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein professionelles [[Schweizer]] Sinfonieorchester und eine der ältesten Musikinstitutionen Europas. Das Orchester gibt etwa 70 Konzerte pro Jahr, 40 davon im [[Stadthaus (Winterthur)|Stadthaus]] [[Winterthur]]. Der Schwerpunkt seines Repertoires liegt neben den Werken des 20. Jahrhunderts bei der [[Wiener Klassik|Klassik]] und der [[Romantik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Collegium musicum Winterthur 1705.jpg|mini|Das Musikkollegium Winterthur 1705, Schwarzweiss-Scan einer Kachel eines Ofens im [[Museum Lindengut]]]]&lt;br /&gt;
Das Musikkollegium wurde 1629 vom Geistlichen Hans Heinrich Meyer gegründet und hatte damals das Ziel, den Kirchengesang zu fördern. Zu Beginn setzte sich die Musikgesellschaft aus etwa 30 bis 40 Leuten zusammen, die Aufnahmekriterien umfassten eine gute Stimme und die Beherrschung eines Instruments. Auffällig war dabei der Anteil der Sulzers, Hegners und Steiners (die drei berühmtesten Geschlechter Winterthurs zu jener Zeit) sowie der Geistlichkeit, der erst im 18. Jahrhundert zurückging. So besuchte das Musikkollegium anfangs noch geschlossen die Gottesdienste. Ebenfalls wechselte der Schwerpunkt der Musik im 18. Jahrhundert von der vokalen zur instrumentalen Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Orchester wurde 1875 vom Dirigenten und damaligen Direktor des Musikkollegiums [[Georg Wilhelm Rauchenecker]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtorchester Winterthur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ins Leben gerufen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Stadtorchester vor allem vom Mäzen [[Werner Reinhart]] gefördert und in der Folge unter dem Dirigenten [[Hermann Scherchen]] europaweit bekannt. Aus dieser Zeit stammen über 120 Uraufführungen,&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Wolfensberger, Martin Gmür: &amp;#039;&amp;#039;Winterthur.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1996, ISBN 3-905111-09-8, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Komponisten wie [[Paul Hindemith|Hindemith]], [[Arthur Honegger|Honegger]], [[Othmar Schoeck|Schoeck]], [[Arnold Schönberg|Schönberg]], [[Richard Strauss|Strauss]], [[Igor Fjodorowitsch Strawinski|Strawinski]] und [[Anton Webern|Webern]] schrieben Stücke für das Stadtorchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1874 besteht der heutige &amp;#039;&amp;#039;[[Oratorienchor Winterthur]]&amp;#039;&amp;#039; (vor 2004 &amp;#039;&amp;#039;Gemischter Chor Winterthur&amp;#039;&amp;#039;), der das Stadtorchester bei [[Oratorium|Oratorien]], [[Messe (Musik)|Messen]], [[Passion (Musik)|Passionen]] und anderen grossen Chorwerken unterstützt. 2000 wurde das Stadtorchester Winterthur in Musikkollegium Winterthur umbenannt, um wieder an seine Ursprünge anzuknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
In der Gegenwart konzertieren die rund 50 Musiker aus über 20 Nationen unter der Leitung ihres Chefdirigenten [[Roberto González-Monjas]] sowie mit zahlreichen Gastdirigenten, unter ihnen [[Thomas Zehetmair]], [[Douglas Boyd]], [[Michael Sanderling]], [[Mario Venzago]], [[Heinz Holliger]], [[Jac van Steen]] und [[Wladimir Iwanowitsch Fedossejew|Wladimir Fedossejew]]. International gefragte Solisten wie [[Sol Gabetta]], [[Yuja Wang]], [[Ian Bostridge]], Sir [[András Schiff]], [[Nelson Freire]], [[Kit Armstrong]], [[Teo Gheorghiu]], [[Regula Mühlemann]], [[Maurice Steger]] und [[Andreas Ottensamer]] treten regelmässig mit dem Musikkollegium Winterthur auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wartet das Musikkollegium Winterthur immer wieder mit unkonventionellen Konzertformaten auf: allen voran das jährliche &amp;#039;&amp;#039;Classic Openair&amp;#039;&amp;#039; im Winterthurer Rychenbergpark. Regelmässig wird das Musikkollegium Winterthur auch zu Gastauftritten in der Schweiz sowie im Ausland eingeladen und pflegt für Opernproduktionen eine Zusammenarbeit mit dem [[Opernhaus Zürich]] und dem [[Theater Winterthur]]. Zahlreiche, zum Teil mit Preisen ausgezeichnete CD-Einspielungen, darunter ein Zyklus mit sämtlichen Klavierkonzerten und Sinfonien von Felix Mendelssohn Bartholdy, liegen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugendarbeit ==&lt;br /&gt;
Das Musikkollegium Winterthur pflegt ein starkes Engagement für Kinder und Jugendliche. Mit seiner exemplarischen Jugendarbeit hat es in den letzten Jahren eine Vorreiterrolle in diesem Bereich erlangt, für die es bereits mehrere Preise entgegennehmen durfte. Die Jugendopern &amp;#039;&amp;#039;Fealan&amp;#039;&amp;#039; (2009), &amp;#039;&amp;#039;Das Verbotene Land&amp;#039;&amp;#039; (2012) und &amp;#039;&amp;#039;Drachencamping&amp;#039;&amp;#039; (2017), die ganz von Kindern komponiert wurden, ernteten grossen Beifall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chefdirigenten des Orchesters ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SCHERCHEN.jpg|mini|hochkant|Hermann Scherchen, unter dessen Leitung das Orchester europaweit bekannt wurde]]&lt;br /&gt;
* [[Georg Wilhelm Rauchenecker]] (1873–1884)&lt;br /&gt;
* [[Edgar Munzinger]] (1884–1893)&lt;br /&gt;
* [[Ernst Radecke (Musikdirektor)|Ernst Radecke]] (1893–1920)&lt;br /&gt;
* [[Hermann Scherchen]] (1922–1950)&amp;lt;ref&amp;gt;Scherchen war als sogenannter ständiger Gastdirigent am Orchester tätig. Parallel zu ihm waren auch noch weitere Kapellmeister wie [[Ernst Wolters]] (bis 1945) und [[Oskar Kromer]] (bis 1949) am Orchester tätig.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Victor Desarzens]] (1950–1975)&lt;br /&gt;
* [[Mario Venzago]] (1978–1986)&lt;br /&gt;
* [[Franz Welser-Möst]] (1987–1990)&lt;br /&gt;
* [[János Fürst]] (1990–1994)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Schiff]] (1995–2001)&lt;br /&gt;
* [[Jac van Steen]] (2002–2008)&lt;br /&gt;
* [[Douglas Boyd]] (2009–2016)&lt;br /&gt;
* [[Thomas Zehetmair]] (2016–2021)&lt;br /&gt;
* [[Roberto González-Monjas]] (seit 2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ludwig van Beethoven]]: [[Tripelkonzert (Beethoven)|Tripelkonzert]], &amp;#039;&amp;#039;[[Die Geschöpfe des Prometheus]]&amp;#039;&amp;#039; (2010; [[Claves Records]]), Dirigent [[Douglas Boyd]], zusammen mit [[Berolina Trio]]&lt;br /&gt;
* [[Felix Mendelssohn Bartholdy]]: [[1. Sinfonie (Mendelssohn)|1. Sinfonie]] und [[5. Sinfonie (Mendelssohn)|5. Sinfonie „Reformation“]] (2013; MDG), Dirigent [[Thomas Zehetmair]]&lt;br /&gt;
* Felix Mendelssohn Bartholdy: [[Lobgesang (Mendelssohn)|2. Sinfonie „Lobgesang“]] (2013; MDG), Dirigent [[Douglas Boyd]]&lt;br /&gt;
* [[Anton Bruckner]]: [[3. Sinfonie (Bruckner)|3. Sinfonie]] (2017; MDG), Dirigent [[Thomas Zehetmair]]&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Amadeus Mozart]] und [[Othmar Schoeck]]: Serenaden (2017; Claves Records), Dirigent [[Roberto González-Monjas]]&lt;br /&gt;
* [[Othmar Schoeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Fischer un syner Fru&amp;#039;&amp;#039; (2018; Claves Records), Dirigent [[Mario Venzago]]&lt;br /&gt;
* [[Johannes Brahms]]: Sinfonien (2019; Claves Records), Dirigent [[Thomas Zehetmair]]&lt;br /&gt;
* [[Georg Wilhelm Rauchenecker]]: 1. Sinfonie, &amp;#039;&amp;#039;Orientalische Phantasie&amp;#039;&amp;#039; (2020; [[Cpo (Musiklabel)|cpo]]), Dirigent [[Howard Griffiths]],&lt;br /&gt;
* [[Sergei Prokofiew]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Peter und der Wolf]]&amp;#039;&amp;#039; / [[Camille Saint-Saëns]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Karneval der Tiere|Der Karneval der Tiere]]&amp;#039;&amp;#039; (2021; Claves Records), Dirigent [[Roberto González-Monjas]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werden&amp;#039;&amp;#039; (2023; Claves Records), Werke von [[Wolfgang Amadeus Mozart]], [[Ludwig van Beethoven]] und [[Andrea Tarrodi]], Dirigent [[Roberto González-Monjas]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Mozart]]: Klavierkonzerte (2024; Claves Records), Klavier [[Andriy Dragan]], Dirigent [[Bogdan Božović]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sein&amp;#039;&amp;#039; (2024; Claves Records),  Werke von [[Wolfgang Amadeus Mozart]], [[Diana Syrse]], [[Joseph Haydn]] und [[Johann Christian Bach]], Dirigent [[Roberto González-Monjas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1975: [[Kulturpreis der Stadt Winterthur]]&lt;br /&gt;
* 2007: [[Preis der deutschen Schallplattenkritik]] in der Kategorie «Klassisches Lied und Vokalrecital» mit Christianne Stotijn und [[Jac van Steen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schallplattenkritik.de/bestenlisten/2007/03#win1472 Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2007]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008: [[ECHO Klassik]] in der Kategorie «Liedeinspielung»&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdg.de/pdf/Preistr%e4ger%20MDG.pdf ECHO Klassik 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: ECHO Klassik in der Kategorie «Konzerteinspielung» von Musik des 19. Jahrhunderts (Orgel)&lt;br /&gt;
* 2013: ECHO Klassik in der Kategorie «Konzerteinspielung» von Musik des 20. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.musikkollegium.ch/ Website des Musikkollegiums Winterthur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1007842-3|LCCN=n83214384|VIAF=136659160}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orchester (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sinfonieorchester (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Winterthur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Echo-Klassik-Preisträger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fundriver</name></author>
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