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	<title>Musikhochschule - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T18:28:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Musikhochschule&amp;diff=133412&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Auchwaswisser: Typo+Interpunktion</title>
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		<updated>2025-10-08T10:45:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo+Interpunktion&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Musikhochschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochschule für Musik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Musikakademie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Musikuniversität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Hochschule]] für die musikalische Berufsausbildung und eine Sonderform der [[Kunsthochschule]]. [[Konservatorium|Konservatorien]] können ebenfalls universitären Charakter haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochschulpolitischer Status ==&lt;br /&gt;
In Würdigung der Eigendynamik und Individualität personaler [[Künstler|künstlerischer]] Reifungsprozesse bei Studienbewerbenden und Studierenden werden den Kunst- und Musikhochschulen in vielen Mitgliedsländern des [[Europäischer Hochschulraum|Europäischen Hochschulraums]] Sonderrechte gegenüber den nicht-musischen Hochschulen eingeräumt. Diese Sonderrechte erlauben ein bewusstes Abweichen von dem auf Quantifizierung und Schematisierung angelegten Regelwerk des [[Bologna-Prozess]]es. So soll zugunsten der freien Entfaltung der Künstlerpersönlichkeit mehr struktureller und inhaltlicher Spielraum in der Gestaltung des berufsqualifizierenden Musikstudiums möglich sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hrk.de/positionen/beschluss/detail/musikhochschulen-an-der-schwelle-des-21-jahrhunderts-thesenpapier-der-rektorenkonferenz-der-musikh/ Hochschulrektorenkonferenz Thesenpapier zu den Musikhochschulen in Deutschland]. Abgerufen am 24. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationales ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
1843 wurde in Leipzig das Conservatorium der Musik gegründet, die heutige [[Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig]], die als älteste Musikhochschule Deutschlands gilt. Den Titel Hochschule führte erstmals die 1869 gegründete Königliche Hochschule für Musik in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es in Deutschland – bezogen auf die Relation von Studienbewerbenden und [[Studienplatz|Studienplätzen]] – eine sehr hohe Anzahl an eigenständigen Musikhochschulen und Hochschulinstituten für Musik, die berufsqualifizierende Grade verleihen. In der hochschul- und kulturpolitischen Diskussion wird mitunter kritisiert, es gebe „zu viele“ Musikhochschulen in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Siegfried Jerusalem]] im Interview mit dem [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunk]] [https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-forum/siegfried-jerusalem-gespraech-100~attachment.pdf pdf] Abgerufen am 24. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Wollong]] im [https://www.kurier.de/inhalt.wollong-mit-der-praesenz-eines-solisten.50ddc683-ed44-4f96-8391-5dbb423a1503.html Interview] mit dem [[Nordbayerischer Kurier|Nordbayerischen Kurier]]. Abgerufen am 24. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das berufsqualifizierende Studium in Deutschland ist aufgrund seiner hohen fachlichen Standards und aufgrund der vergleichsweise niedrigen [[Studiengebühr]]en auch für Ausländer attraktiv; jeder zweite Studierende an einer deutschen Musikhochschule kommt mittlerweile aus dem Ausland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/de/hauptsache-konzertexamen-der-reiz-in-deutschland-musik-zu-studieren/a-51246988 |titel=Der Reiz, in Deutschland Musik zu studieren – DW – 14.11.2019 |sprache=de |abruf=2024-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während an Universitäten bis zu 20 und an Fachhochschulen zwischen 25 und 50 Prozent der Lehrveranstaltungen von nicht-festangestellten [[Lehrbeauftragter|Lehrbeauftragten]] durchgeführt werden, liegt dieser Anteil an den deutschen Musikhochschulen bei teilweise mehr als 60 oder sogar 70 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fr.de/wissen/lautlose-skandal-land-musik-11336170.html |titel=Der lautlose Skandal im Land der Musik |datum=2019-01-19 |sprache=de |abruf=2024-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies wird nicht nur von den Betroffenen selbst, sondern zunehmend auch im öffentlichen Diskurs als unsozial und systemisch [[Prekariat|prekarisierend]] angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jakob Wetzel |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/prekaere-beschaeftigung-musikhochschulen-lehrbeauftragte-wollen-streiken-1.3706296 |titel=Musikhochschulen: Lehrbeauftragte wollen streiken |datum=2017-10-13 |sprache=de |abruf=2024-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland gewähren einige Bundesländer kraft ihrer [[Kulturhoheit der Länder|Kulturhoheit]] Sonderrechte für Kunst-/Musikhochschulen. Diese sind in den [[Landeshochschulgesetz|Hochschulgesetzen der Länder]] (LHG/HSchG/HG)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kmk.org/dokumentation-statistik/rechtsvorschriften-lehrplaene/uebersicht-hochschulgesetze.html |titel=Übersicht Hochschulgesetze |abruf=2024-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Abstimmung mit den Studienakkreditierungsverordnungen der Länder verankert. In [[Nordrhein-Westfalen]] und im [[Saarland]] regelt jeweils ein eigenes Kunsthochschulgesetz (KunstHG; hier auch Musikhochschulen subsumiert)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_text_anzeigen?v_id=10000000000000000469 |titel=SGV Inhalt : Gesetz über die Kunsthochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Kunsthochschulgesetz - KunstHG -) {{!}} RECHT.NRW.DE |abruf=2024-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. Musikhochschulgesetz (MhG)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://recht.saarland.de/bssl/document/jlr-MusHSchulGSL2010rahmen |titel=Bürgerservice Saarland |abruf=2024-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Sonderbelange des berufsqualifizierenden Musikstudiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Sonderrechte können den Musikhochschulen im jeweiligen Landesrecht gewährt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zugang zum Studium auch ohne formelle [[Hochschulreife]], sofern die betreffenden Studienbewerbenden eine besondere studiengangbezogene Eignung bzw. künstlerische Begabung sowie eine den Anforderungen der Hochschule entsprechende Allgemeinbildung nachweisen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ausnahmen vom Grundsatz der [[Akkreditierung (Hochschule)|Akkreditierung]], so z. B. reduzierte und modifizierte Anwendung der sonst üblichen Grundsätze der [[Modul (Hochschule)|Modularisierung]] der Studiengänge und des [[European Credit Transfer System|Leistungspunktsystems]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vergabe von anderen Abschlussgraden als jenen der [[Sorbonne-Erklärung|Bologna-Erklärung]] ([[Bachelor]] und [[Master]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Instrument der [[Exzellenz (Wissenschaft)|Exzellenzförderung]] unter den Studierenden schreiben die deutschen Musikhochschulen via ihrer [[Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen|Rektorenkonferenz (RKM)]] jährlich den „Hochschulwettbewerb der Musikhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland“ aus. Die gestaffelt dotierte [[Auszeichnung (Ehrung)|Auszeichnung]] wird von den in der RKM vertretenen Musikhochschulen gemeinsam sowie vom Bundesland, in dem der Hochschulwettbewerb stattfindet, finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ARCult Media GmbH |url=https://www.kulturpreise.de/web/preise_info.php?cPath=8_114&amp;amp;page=5&amp;amp;preisd_id=931 |titel=Kulturpreise.de : Hochschulwettbewerb der Musikhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland |sprache=de |abruf=2024-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland existieren derzeit 24 eigenständige Musikhochschulen, 9 Hochschulen für Kirchenmusik sowie 5 Hochschulinstitute für Musik unter dem Dach einer Volluniversität. Vgl. hierzu ausführlich die&lt;br /&gt;
[[Liste der Musikhochschulen und Konservatorien in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Länder ===&lt;br /&gt;
* [[Liste der Musikhochschulen und Konservatorien in Italien]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Musikhochschulen und Konservatorien in Österreich]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Musikhochschulen in Polen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Musikhochschulen und Konservatorien in der Volksrepublik China]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Konservatorium]] (mit internationaler Liste von Konservatorien und Musikhochschulen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Bäßler, Jonas Dietrich: &amp;#039;&amp;#039;Ausbildung für Musikberufe.&amp;#039;&amp;#039; Deutsches Musikinformationszentrum 2023 ([https://miz.org/de/beitraege/ausbildung-fuer-musikberufe online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4040848-6}}&lt;br /&gt;
* [https://miz.org/de/musikleben/institutionen/musikhochschulen Musikhochschulen in Deutschland] Liste von [[Deutsches Musikinformationszentrum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4040848-6|LCCN=sh85031279|NDL=00568863}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikhochschule| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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