<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Musikantenzunft</id>
	<title>Musikantenzunft - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Musikantenzunft"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Musikantenzunft&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T21:14:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Musikantenzunft&amp;diff=56871&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Geschichte: kleine Präzisierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Musikantenzunft&amp;diff=56871&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2022-01-22T20:49:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Geschichte: kleine Präzisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Musikantenzunft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde im [[Mittelalter]] eine Vereinigung der fahrenden [[Spielmann (Musiker)|Spielleute]] zu so genannten [[Bruderschaft]]en bezeichnet, denen durch Privilegien die Ausübung ihres Gewerbes in bestimmten Distrikten als Recht zugesprochen war. In dem einer Zunft zugesprochenen Bezirk durfte niemand für Geld spielen oder singen, der nicht zur Zunft gehörte. &lt;br /&gt;
[[Bild:Pfeiffer-1568.png|thumb|Mittelalterliche Pfeifer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die älteste Korporation dieser Art war die 1288 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Nikolaibruderschaft&amp;#039;&amp;#039; in Wien, die später unter einem &amp;#039;&amp;#039;[[Musikantenvogt]]&amp;#039;&amp;#039; stand und in einem &amp;#039;&amp;#039;Oberspielgrafenamt&amp;#039;&amp;#039; (erst 1782 aufgehoben) die oberste Rechtsinstanz für Streitigkeiten der Musiker untereinander erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Musikantenzünfte waren:&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Confrérie de Saint-Julien des ménestriers&amp;#039;&amp;#039; in Paris (1330 gegründet), welche königliche Privilegien erhielt und bis 1773 bestand&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Bruderschaft vom heiligen Kreuz&amp;#039;&amp;#039; in [[Uznach]]&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Bruderschaft der Krone&amp;#039;&amp;#039; in Straßburg, letztere unter Oberaufsicht der Herren von [[Rappoltstein]], die vier [[Pfeiferkönig]]en die Exekutive &amp;#039;&amp;#039;([[Pfeiferrecht]])&amp;#039;&amp;#039; übertrugen&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Barre: &amp;#039;&amp;#039;Über die Bruderschaft der Pfeifer im Elsaß. Ein Vortrag gehalten im Vogesenclub zu Colmar nebst urkundlichen Beilagen&amp;#039;&amp;#039;. Colmar 1873.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Musician’s company of the city of London&amp;#039;&amp;#039; (1472 bestätigt), die einen [[Marschall]] (auf Lebenszeit) und zwei jährlich gewählte Wardeine (&amp;#039;&amp;#039;custodes&amp;#039;&amp;#039;) erhielt und mit veränderten Einrichtungen noch heute besteht&lt;br /&gt;
Die Aufgaben und Tätigkeiten sowie die Befugnisse dieser Gesellschaften und ihrer Vorsteher waren im Großen und Ganzen überall dieselben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Vorbild dieser [[Korporation]]en entstanden dann seit dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in fast allen Städten die [[Zunft|Gilden]] der &amp;#039;&amp;#039;Stadt- oder Kunstpfeifer&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Stadt[[Zink (Musik)|zinkenisten]]&amp;#039;&amp;#039;), die unter Leitung eines [[Stadtmusikus]] (&amp;#039;&amp;#039;Stadtzinkenmeisters&amp;#039;&amp;#039;) standen und das obrigkeitliche Privileg hatten, bei allen öffentlichen Gelegenheiten wie bürgerlichen Vorkommnissen (Hochzeiten, Begräbnissen etc.) die nötige Musik zu machen. Nach den Statuten der Gilden war jeder, welcher Mitglied derselben werden wollte, verpflichtet, sich vom Stadtmusikus als Lehrling ausbilden und nach überstandener Lehrzeit ordentlich lossprechen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ménestrel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|11|933|spezialkapitel=Musikantenzünfte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
	</entry>
</feed>