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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pomnik Chopina w Warszawie.jpg|mini|hochkant|[[Chopin-Denkmal in Warschau]]]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der polnischen Musik umfasst den Zeitraum vom Mittelalter bis zur Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Der erste namentlich bekannte Musiker [[Polen]]s ist der Dominikaner [[Wincenty z Kielczy]], der in der ersten Hälfte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts lebte und die Hymne „[[Gaude Mater Polonia]]“ schrieb. Dagegen ist der Autor des ältesten bekannten polnischen Liedes [[Bogurodzica]] unbekannt.&lt;br /&gt;
Neben Hymnen zeichnete sich die mittelalterliche polnische Musik durch Tänze aus. [[Mikołaj Radomski]] schrieb diese am Anfang des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaissance ===&lt;br /&gt;
In der Renaissance kamen viele italienische Musiker an den polnischen Königshof. [[Mikołaj Gomółka]] war der bekannteste polnische Komponist des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Er schrieb Kompositionen unter anderem zu den Gedichten von [[Jan Kochanowski]] („Melodie na Psałterz polski“). Andere wichtige Renaissancekomponisten am polnischen Königshof waren [[Wacław z Szamotuł]] und [[Mikołaj Zieleński]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1628 wurde in [[Warschau]] die erste Oper außerhalb Italiens aufgeführt: &amp;#039;&amp;#039;Galatea&amp;#039;&amp;#039;. Die italienischen Opernkomponisten [[Luca Marenzio]], [[Giovanni Francesco Anerio]] und [[Marco Scacchi]] waren zur Barockzeit in Warschau tätig. Während der relativ kurzen Regentschaft von [[Władysław IV. Wasa]] von 1634 bis 1648 wurden in Warschau mehr als zehn Opern aufgeführt, womit Warschau zu dieser Zeit zum wichtigsten Opernzentrum außerhalb Italiens wurde. Die erste Opernkomponistin der Welt, [[Francesca Caccini]], schrieb ihre erste Oper &amp;#039;&amp;#039;[[La liberazione di Ruggiero dall’isola d’Alcina]]&amp;#039;&amp;#039; für den polnischen König, als dieser noch ein Prinz war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Barock ===&lt;br /&gt;
Die polnischen Barockkomponisten komponierten vor allem Kirchenmusik, allen voran ihr bekanntester Schöpfer [[Adam Jarzębski]]. Zu dieser Zeit entstand auch die [[Polonaise (Tanz)|Polonaise]] als Tanz an polnischen Höfen, während die bäuerliche Gesellschaft regional unterschiedliche Tänze wie die [[Mazurka]]s, [[Krakowiak (Tanz)|Krakowiaks]] und [[Chodzony]] und die auch in Tschechien bekannten [[Polka]]s entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Polonaise-Komponisten im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert waren [[Michał Kleofas Ogiński]], [[Karol Kurpiński]], [[Juliusz Zarębski]], [[Henryk Wieniawski]], [[Mieczysław Karłowicz]] und [[Joseph Elsner (Komponist)|Joseph Elsner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Frédéric Chopin]] brachte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Polonaise zur Vollendung. Er gilt als einer der größten polnischen Komponisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entwickelte [[Stanisław Moniuszko]] die moderne polnische Oper, deren berühmtestes Werk &amp;#039;&amp;#039;Halka&amp;#039;&amp;#039; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Traditionelle Musik ====&lt;br /&gt;
[[Oskar Kolberg]] begann zu dieser Zeit die polnische Folkloremusik zu sammeln und niederzuschreiben. Seinen Werken verdanken die Folkloreensembles [[Mazowsze]], [[Słowianki]] und [[Tanz- und Gesangsensemble Śląsk|Śląsk]] ihr Entstehen. [[Karol Szymanowski]], der sich in [[Zakopane]] niederließ, entdeckte die traditionelle Musik der [[Goralen]] in [[Podhale]], die er im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert weiter entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Der Pianist und Komponist als auch ein einflussreicher Politiker [[Ignacy Jan Paderewski]] wurde 1919 Ministerpräsident Polens und vertrat es bei der Pariser Friedenskonferenz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Brigitte Jäger-Dabek |url=http://www.das-polen-magazin.de/musik-i-polen/ |titel=Mehr als nur Chopin – Musik in Polen |hrsg=Das Polen Magazin |abruf=2011-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmte Komponisten der Zwischenkriegszeit waren auch [[Arthur Rubinstein]], [[Grażyna Bacewicz]], [[Zygmunt Mycielski]], [[Michał Spisak]] und [[Tadeusz Szeligowski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Die polnische Kultur wurde während des Zweiten Weltkrieges von den beiden Besatzungsmächten, dem [[Drittes Reich|Dritten Reich]] und der [[Sowjetunion]], unterdrückt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JOG_quote&amp;quot;&amp;gt;Olsak-Glass (1999), Originalzitat: „The prisons, ghettos, internment, transit, labor and extermination camps, roundups, mass deportations, public executions, mobile killing units, death marches, deprivation, hunger, disease, and exposure all testify to the ‚inhuman policies of both Hitler and Stalin‘ and ‚were clearly aimed at the total extermination of Polish citizens, both Jews and Christians. Both regimes endorsed a systematic program of genocide.‘“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wróbel&amp;quot;&amp;gt;Piotr Wrobel: [http://www.projectinposterum.org/docs/wrobel1.htm &amp;#039;&amp;#039;The Devil’s Playground: Poland in World War II.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am: 5. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Musik war dabei die relativ am wenigsten eingeschränkte kulturelle Aktivität. Zahlreiche musikalische Veranstaltungen wurden in Cafés und in Kirchen erlaubt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Czocher&amp;quot;&amp;gt;Anna Czocher: &amp;#039;&amp;#039;Jawne polskie życie kulturalne w okupowanym Krakowie 1939–1945 w świetle wspomnień.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pamięć i Sprawiedliwość.&amp;#039;&amp;#039; [o. Jg.]/7. 2005, S. 227–252.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der polnische Untergrund beschloss lediglich Propaganda-[[Oper]]n zu boykottieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Czocher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Musik im Untergrund ====&lt;br /&gt;
Die polnische Musik, einschließlich Orchester, begab sich auch in den Untergrund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Salm52-56&amp;quot;&amp;gt;Stanisław Salmonowicz: &amp;#039;&amp;#039;Polskie Państwo Podziemne.&amp;#039;&amp;#039; Wydawnictwa Szkolne i Pedagogiczne, Warszawa 1994, ISBN 83-02-05500-X, S. 252–256.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hervorragende polnische Musiker und Regisseure ([[Adam Didur]], [[Zbigniew Drzewicki]], [[Jan Ekier]], [[Barbara Kostrzewska]], [[Zygmunt Latoszewski]], [[Jerzy Lefeld]], [[Witold Lutosławski]], [[Andrzej Panufnik]], [[Piotr Perkowski]], [[Edmund Rudnicki]], [[Eugenia Umińska]], [[Jerzy Waldorff]], [[Kazimierz Wiłkomirski]], [[Maria Wiłkomirska]], [[Bolesław Woytowicz]], [[Mira Zimińska]]) traten in Restaurants, Cafés und in Privathäusern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Salm52-56&amp;quot; /&amp;gt; Es wurden auch patriotische Lieder, wie „[[Siekiera, motyka]]“, das bekannteste Lied aus dem besetzten Warschau, komponiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Madajczyk132-133&amp;quot;&amp;gt;[[Czesław Madajczyk]]: &amp;#039;&amp;#039;Polityka III Rzeszy w okupowanej Polsce.&amp;#039;&amp;#039; Tom II, Państwowe Wydawnictwo Naukowe, 1970, S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Salm52-56&amp;quot; /&amp;gt; Jüdische Musiker (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Władysław Szpilman]]) und Künstler traten ebenfalls in Ghettos und sogar in Konzentrationslagern auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Shirli Gilbert: [http://books.google.com/books?id=X_fyOHnYB78C&amp;amp;pg=PR7&amp;amp;vq=ghettos&amp;amp;dq=Music+in+the+Holocaust:+Confronting+Life+in+the+Nazi+Ghettos+and+Camps&amp;amp;source=gbs_search_s&amp;amp;cad=0 VII &amp;#039;&amp;#039;Music in the Holocaust: Confronting Life in the Nazi Ghettos and Camps.&amp;#039;&amp;#039;] Oxford University Press, Oxford 2005, ISBN 0-19-927797-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wenn viele von ihnen starben, konnten einige im Ausland überleben, wie etwa [[Alexandre Tansman]] in den Vereinigten Staaten und [[Eddie Rosner]] sowie [[Henryk Wars]] in der Sowjetunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Musik im Exil ====&lt;br /&gt;
Viele polnische Musiker waren im Ausland, außerhalb des besetzten Europas, tätig. Es gab Künstler, die für die [[Polnische Streitkräfte im Westen|polnischen Streitkräfte im Westen]] ebenso wie für die [[Polnische Streitkräfte in der Sowjetunion|polnischen Streitkräfte im Osten]] auftraten. Zu den Musikern, die für das [[2. Polnisches Korps|2. Polnische Korps]] im Kabarett „Polnische Parade“ auftraten, gehörten [[Henryk Wars]] und [[Irena Anders]].&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Cholewa-Selo: [http://www.mojawyspa.co.uk/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=13147 &amp;#039;&amp;#039;Muza i Jutrzenka. Wywiad z Ireną Andersową, żoną Generała Władysława Andersa&amp;#039;&amp;#039;.] [Abgerufen: 5. November 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das beliebteste Lied der Soldaten, die unter den [[Alliierte]]n kämpften war das „[[Czerwone maki na Monte Cassino]]“ (&amp;#039;&amp;#039;Der rote Mohn am Monte Cassino&amp;#039;&amp;#039;), das von [[Feliks Konarski]] und [[Alfred Schütz (Komponist)|Alfred Schütz]] 1944 komponiert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bd&amp;quot;&amp;gt;Brian O. Murdoch: &amp;#039;&amp;#039;Fighting Songs and Warring Words: Popular Lyrics of Two World Wars.&amp;#039;&amp;#039; Routledge 1990, [http://books.google.com/books?id=VBEefbYlKmIC&amp;amp;pg=PA195&amp;amp;dq=Czerwone+maki+na+Monte+Cassino 195].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitgenössische Musik ==&lt;br /&gt;
=== Klassische Musik ===&lt;br /&gt;
Die zeitgenössische polnische Musik wird von [[Stanisław Skrowaczewski]], [[Roman Palester]], [[Andrzej Panufnik]], [[Tadeusz Baird]], [[Bogusław Schaeffer]], [[Włodzimierz Kotoński]], [[Witold Szalonek]], [[Krzysztof Penderecki]], [[Witold Lutosławski]], [[Wojciech Kilar]], [[Kazimierz Serocki]], [[Henryk Mikołaj Górecki]], [[Krzysztof Meyer]], [[Paweł Szymański (Komponist)|Paweł Szymański]], [[Krzesimir Dębski]], [[Hanna Kulenty]], [[Eugeniusz Knapik]] und [[Jan A. P. Kaczmarek]] repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste polnischer Komponisten klassischer Musik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polski Jazz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Jazz in Polen}}&lt;br /&gt;
Jazz gehört zu den bevorzugten Musikrichtungen in Polen. Die polnische Jazz-Szene zählt zu den aktivsten in Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Prager |url=http://www.ard.de/kultur/musik/jazz-polen/-/id=8372/nid=8372/did=2189850/1qfvz8y/index.html |titel=Lässig, slawisch, hip: Polens Jazz-Szene lebt |hrsg=ARD |datum=2011-10-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111030170151/http://www.ard.de/kultur/musik/jazz-polen/-/id=8372/nid=8372/did=2189850/1qfvz8y/index.html |archiv-datum=2011-10-30 |archiv-bot=2018-08-28 23:54:16 InternetArchiveBot |offline=1 |abruf=2011-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Polnischer Oktober|Zeit des Tauwetters]] der 1950er Jahre entwickelte sich der [[Jazz]] als eigenständiger Stil – „Polski Jazz“, zu einer wichtigen Musikrichtung des Landes. 1956 trat [[Krzysztof Komeda]] auf dem Jazz-Festival von Sopot erstmals vor einem großen Publikum auf. Er wurde zum Begründer einer polnischen Jazz-Tradition.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Polski Jazz&amp;quot;&amp;gt;[https://www.bpb.de/themen/KIBVQM,0,0,Polski_Jazz.html &amp;#039;&amp;#039;Polski Jazz: Ein Fenster zur Freiheit.&amp;#039;&amp;#039;] Bundeszentrale für politische Bildung, 7. September 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum wichtigsten Jazz-Festival in Polen wurde ab 1958 das Warschauer [[Jazz Jamboree]], das zunächst im Studentenklub „Stodoła“ (&amp;#039;&amp;#039;Die Scheune&amp;#039;&amp;#039;) und ab 1965 im großen Kongresssaal des Warschauer Kulturpalasts stattfand, und wo schon zur Zeit der [[Volksrepublik Polen]] US-amerikanische Musiker wie etwa [[Miles Davis]] (1983) auftraten.&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Jäger-Dabek: &amp;#039;&amp;#039;Polen – Eine Nachbarschaftskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 2006, ISBN 3-89331-747-3, S. 81–82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Großer Beliebtheit erfreut sich auch das Breslauer Festival &amp;#039;&amp;#039;Jazz nad Odrą&amp;#039;&amp;#039;. Legendär wurden auch Jazzclubs, wie Warschauer &amp;#039;&amp;#039;Hybrydy&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Akwarium&amp;#039;&amp;#039; oder der Krakauer Club „Pod Jaszczurami“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Polski Jazz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polnische Jazzmusiker werden zu den besten Europas gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tagesspiegel.de/zeitung/fenster-zur-freiheit/4587032.html |titel=Fenster zur Freiheit: Die polnische Jazz-Szene setzt in Europa deutliche Akzente |hrsg=[[Tagesspiegel]] |datum=2011-09-13 |abruf=2023-03-10 |autor=Bojan Krstulovic  |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181211060031/http://www.tagesspiegel.de/zeitung/fenster-zur-freiheit/4587032.html |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den international anerkannten Vertretern des polnischen Jazz gehören Jazzmusiker wie: [[Tomasz Stańko]], [[Zbigniew Namysłowski]], [[Jan Wróblewski (Musiker)|Jan Wróblewski]], [[Adam Makowicz]], [[Michał Urbaniak]], [[Vladyslav Sendecki]], [[Urszula Dudziak]], [[Leszek Możdżer]], [[Andrzej Trzaskowski]], [[Marcin Wasilewski (Musiker)|Marcin Wasilewski]], [[Zbigniew Seifert]], [[Janusz Stefański]], [[Leszek Zadlo]], [[Vitold Rek]], [[Mikołaj Trzaska]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine spezifisch polnische Erscheinung ist der sog. [[Yass (Musik)|Yass]], eine Mischung aus [[Free Jazz|(Free) Jazz]], [[Rockmusik|Rock]] und [[Elektronische Musik|elektronischer Musik]], die in den 90er Jahren v. a. in [[Danzig]] und [[Bydgoszcz]] entstand und prägend für die Entwicklung der polnischen Jazz-Szene im 21. Jahrhundert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volks- und Weltmusik ===&lt;br /&gt;
Die polnische Folklore und Volksmusik wird noch in ländlichen Gebieten gepflegt. Diese Musik steht in direkter Verbindung zum Tanz, polnischen Bräuchen und Festtagen. Eine Besonderheit ist hier die Folklore der [[Goralen]] aus den bergigen Regionen Südpolens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Weltmusik]] ist auch Teil der Kulturlandschaft in Polen. In den letzten Jahren zeichnet sich eine Wiederbelebung der Ethno-Musik in Polen. Die [[Folk]]-Gruppe [[Warsaw Village Band]] wurde 2004 bei den [[BBC Radio 3 Awards for World Music]] als bester Newcomer geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[BBC Radio 3]]: [http://www.bbc.co.uk/radio3/world/awards2004/nominees.shtml &amp;#039;&amp;#039;Awards for World Music 2004 – Winners &amp;amp; Nominees&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 22. Dezember 2011 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klezmer-Bands, wie [[Kroke (Band)|Kroke]], [[Cracow Klezmer Band]] oder [[Max Klezmer Band]], versuchen die jüdische Tradition in Polen zu beleben und fortzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den polnischen Volksmusikinstrumenten gehören das [[Akkordeon]], das Hackbrett &amp;#039;&amp;#039;[[Zymbal|cymbały]]&amp;#039;&amp;#039;, die Streichlauten &amp;#039;&amp;#039;[[Suka (Streichinstrument)|suka]], [[Mazanki (Streichinstrument)|mazanki]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[złóbcoki]]&amp;#039;&amp;#039;, die [[Sackpfeife (Musikinstrument)|Sackpfeifen]] &amp;#039;&amp;#039;kozioł, [[Duda (Sackpfeife)|dudy]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[koza]]&amp;#039;&amp;#039; sowie die hölzernen Langtrompeten &amp;#039;&amp;#039;[[Trembita|trombita]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[bazuna]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Popmusik ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Polnische Popmusik}}&lt;br /&gt;
Die polnische [[Popmusik]] erfreut sich einer großen Beliebtheit innerhalb Polens. Die englische Sprache spielt eher eine kleine Rolle in den Songs der polnischen Musikkünstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Nummer-eins-Hits in Polen|Polen beim Eurovision Song Contest}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesungene Poesie ===&lt;br /&gt;
Ein typisch polnisches Genre ist die [[Gesungene Poesie]] (&amp;#039;&amp;#039;poezja śpiewana&amp;#039;&amp;#039;), deren Künstler Gedichte vertonen – sowohl eigene als auch die von bekannten polnischen Dichtern wie [[Julian Tuwim]], [[Bolesław Leśmian]] oder [[Konstanty Ildefons Gałczyński]]. Musikalisch bedient sich die Gesungene Poesie der Elemente vieler Genres, insbesondere [[Jazz]], [[Rockmusik]], [[Folk]] und [[Chanson]]. Zu den bekanntesten Vertretern dieses Genres gehören [[Grzegorz Turnau]], [[Marek Grechuta]], [[Jacek Kaczmarski]], [[Ewa Demarczyk]] sowie die Bands Stare Dobre Małżeństwo, [[Raz, Dwa, Trzy]], Wolna Grupa Bukowina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Disco Polo ===&lt;br /&gt;
[[Disco Polo]] ist eine genuin polnische Variante des [[Euro Disco]], die sich durch große Popularität in Polen auszeichnet. Die nahezu ausschließlich [[Polnische Sprache|polnischen]] Texte behandeln meist auf einfache Weise Themen wie Liebe und Feiern; die Musik basiert auf einfachen, oft von der Volksmusik inspirierten Melodien, die mit Hilfe eines für die Disco-Musik typischen Instrumentariums gespielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hip-Hop ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Polnischer Hip-Hop}}&lt;br /&gt;
Der [[Hip-Hop]] genießt in Polen eine große Popularität. Seit den späten 1990er Jahren gehört er fest zur polnischen Popmusik-Szene. Dabei haben sich über die Jahre verschiedene Strömungen herausgebildet. Zu den bedeutendsten Künstlern gehören [[Paktofonika]], [[Peja]], [[DonGURALesko]], [[Fisz]], [[O.S.T.R.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heavy Metal ===&lt;br /&gt;
In Polen existiert eine bedeutende [[Metal (Kultur)|Metal-Szene]], deren Vertreter teilweise international bekannt sind. Dominierendes Subgenre ist der [[Death Metal]] bzw. [[Black Metal]]. Eine internationale Bekanntheit erreichten Bands wie [[Vader (Band)|Vader]], [[Decapitated]], [[Vesania (Band)|Vesania]], [[Hate (Band)|Hate]], [[Trauma (polnische Band)|Trauma]], [[Mgła]] oder [[Behemoth (Band)|Behemoth]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.newspoint.cc/artikel/Musik/Polen_-_Land_des_Death_Metal_56573.html |titel=Polen – Land des Death Metal |hrsg=Newspoint.CC |datum=2010-04-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100706231126/http://www.newspoint.cc/artikel/Musik/Polen_-_Land_des_Death_Metal_56573.html |archiv-datum=2010-07-06 |archiv-bot=2019-05-02 17:33:19 InternetArchiveBot |offline=1 |abruf=2011-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikveranstaltungen ==&lt;br /&gt;
* [[Internationaler Chopin-Wettbewerb]] in [[Warschau]]&lt;br /&gt;
* [[Warschauer Herbst]]&lt;br /&gt;
* [[Internationaler Henryk-Wieniawski-Violinwettbewerb]] in [[Posen]]&lt;br /&gt;
* [[Wratislavia Cantans]], Klassik, [[Breslau]]&lt;br /&gt;
* [[Jazz Jamboree]] in Warschau&lt;br /&gt;
* [[Warsaw Summer Jazz Days]] in Warschau&lt;br /&gt;
* [[Rawa Blues Festival]] in [[Katowice]]&lt;br /&gt;
* [[Ostróda Reggae Festiwal]]&lt;br /&gt;
* [[Piknik Country]] in [[Mrągowo]]&lt;br /&gt;
* [[Jüdisches Kulturfestival in Krakau]]&lt;br /&gt;
* [[Sopot Festival]]&lt;br /&gt;
* [[Krajowy Festiwal Piosenki Polskiej w Opolu]]&lt;br /&gt;
* [[Haltestelle Woodstock]] (seit 1995) Rock, [[Kostrzyn nad Odrą]] in [[Woiwodschaft Lebus]], 500.000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.haltestelle-woodstock.de/home/neues_27.08.07_2.htm |text=haltestelle-woodstock.de |wayback=20071206015342 |archiv-bot=2018-08-28 23:54:16 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Besucher (2009)&lt;br /&gt;
* [[Festival in Jarocin]]&lt;br /&gt;
* [[Metalmania]] (seit 1986), Metal, [[Katowice]], 20.000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.festivalguide.de/festival/40226/metalmania |text=Metalmania 2008 |wayback=20080405202627 |archiv-bot=2019-05-02 17:33:19 InternetArchiveBot}} festivalguide.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Besucher (2008)&lt;br /&gt;
* [[Sunrise Festival]], Techno, [[Kołobrzeg]], 50.000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.festivalguide.de/festival/23115/sunrisefestivalpolen |text=Sunrise Festival Polen 2007 |wayback=20080118120510 |archiv-bot=2019-05-02 17:33:19 InternetArchiveBot}} festivalguide.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Besucher (2007)&lt;br /&gt;
* [[Open’er Festival]] in [[Gdynia]]&lt;br /&gt;
* [[Off Festival]] in Katowice&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste fremdsprachiger Weihnachtslieder#Polnisch]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Musikhochschulen in Polen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Timothy J. Cooley: &amp;#039;&amp;#039;Making Music in the Polish Tatras: Tourists, Ethnographers, and Mountain Musicians&amp;#039;&amp;#039;. Indiana University Press, Bloomington 2005 (Mit CD), ISBN 0-253-34489-1.&lt;br /&gt;
* Anna Czekanowska: &amp;#039;&amp;#039;Polish Folk Music: Slavonic Heritage – Polish Tradition – Contemporary Trends&amp;#039;&amp;#039;. (Cambridge Studies in Ethnomusicology) Cambridge University Press, Cambridge 2006, ISBN 0-521-02797-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://instytutpolski.pl/duesseldorf/?s=musik &amp;#039;&amp;#039;Suchergebnisse: Musik.&amp;#039;&amp;#039;] Polnisches Institut Düsseldorf&lt;br /&gt;
* [https://instytutpolski.pl/wien/?s=musik &amp;#039;&amp;#039;Suchergebnisse: Musik.&amp;#039;&amp;#039;] Polnisches Institut Wien&lt;br /&gt;
* [http://culture.pl/en/category/music Polnische Musik] in culture.pl (englisch)&lt;br /&gt;
* Maria Anna Harley: [https://polishmusic.usc.edu/research/publications/essays/briefest-history-of-polish-music/ &amp;#039;&amp;#039;The Briefest History of Polish Music.&amp;#039;&amp;#039;] Polish Music Center&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Polen)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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