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	<title>Musik Jugoslawiens - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Musik_Jugoslawiens&amp;diff=790200&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Ludwig Finscher und „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-01-10T14:04:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Ludwig Finscher und „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Musik Jugoslawiens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; behandelt die Musik in [[Jugoslawien]] in der Zeit von 1918 bis 1992 und ist nach Musikstilen geordnet. Für die Zeit nach 1992 sowie regionale Volksmusik siehe die Artikel über die Nachfolgestaaten Jugoslawiens (bislang enthält nur der Artikel über [[Serbien]] einen Abschnitt über Musik) sowie speziell den Artikel über die [[Musik Kroatiens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassische Musik ==&lt;br /&gt;
Zu den bedeutenden klassischen Komponisten Jugoslawiens zählen [[Antun Dobronić]] (1878–1955), [[Petar Konjović]] (1883–1970), [[Stevan Hristić]] (1885–1958), [[Jakov Gotovac]] (1895–1982), [[Josip Štolcer-Slavenski]] (1896–1955), [[Mihovil Logar]] (1902–1998), [[Dragutin Čolić]] (1907–1987), [[Milan Ristić]] (1908–1982), [[Ljubica Marić]] (1909–2003), [[Vojislav Vučković]] (1910–1942) und [[Stanojlo Rajičić]] (1910–2000). Als wichtigster albanischsprachiger Komponist Jugoslawiens gilt [[Lorenc Antoni]] (1909–1991). Viele dieser Komponisten verarbeiten in ihren Werken Einflüsse aus der Volksmusik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektronische Musik ==&lt;br /&gt;
Das seit 1972 bestehende &amp;#039;&amp;#039;Elektronski studio Radio Beograda&amp;#039;&amp;#039; (Elektronisches Studio von Radio [[Belgrad]]) unter Leitung von [[Vladan Radovanović]] (* 1932) förderte die Entwicklung avantgardistischer elektronischer Musik. Weitere Komponisten, die sich mit elektronischer Musik beschäftigt haben, sind [[Aleksandar Obradović (Komponist)|Aleksandar Obradović]] (1927–2001), [[Srđan Hofman]] (1944–2021) und [[Zoran Erić]] (1950–2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vertreter der [[Musique concrète]] ist [[Ivo Malec]] (1925–2019).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volksmusik / Volkstümliche Musik ==&lt;br /&gt;
=== Musiker ===&lt;br /&gt;
[[Slavko Avsenik]] (1929–2015) war der kommerziell wohl erfolgreichste jugoslawische Musiker. Seine Oberkrainer-Musik ist vor allem im deutschsprachigen Raum sowie in [[Slowenien]] beliebt, im südlicheren Jugoslawien hingegen wenig bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Esma Redžepova]] (1943–2016) war eine der populärsten Vertreterinnen der Volksmusik des südlichen Jugoslawiens, die deutliche türkische Einflüsse aufweist (u.&amp;amp;nbsp;a. 7er-Rhythmen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Janika Balázs]] (1925–1988) war ein berühmter [[Tamburica]]-Spieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festivals ===&lt;br /&gt;
Vor allem im südlichen Serbien und in Makedonien (sowie in Teilen [[Rumänien]]s und [[Bulgarien]]s) ist &amp;#039;&amp;#039;Pleh muzika&amp;#039;&amp;#039; („Blechmusik“, wird auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Balkan Brass]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) sehr beliebt. Das seit den 1960er Jahren jährlich in dem kleinen serbischen Dorf [[Guča]] stattfindende [[Guča-Trompetenfestival|Trompetenfestival]] zieht zehntausende Fans an. In den 1960er und 1970er Jahren fand in [[Zagreb]] jährlich das „Smotra Folklora“ statt, auf dem die authentische Volksmusik aus allen Teilen Jugoslawiens zumeist von musikalischen Laien aufgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Populäre Musik (Schlager, Rock etc.) ==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort „[[Schlager]]“ ist als Fremdwort ins [[serbokroatisch]]e übernommen worden (&amp;#039;&amp;#039;šlager&amp;#039;&amp;#039;, in kyrillischer Schrift шлагер).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1918–1945 ===&lt;br /&gt;
[[Vlaho Paljetak]] (1893–1944) war ein berühmter Sänger der 1930er Jahre, der auch selbst komponierte und textete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945–1968 ===&lt;br /&gt;
[[Ivo Robić]] (1926–2000) war einer der bekanntesten jugoslawischen Schlagersänger. Ein Klassiker ist „Tata, kupi mi auto“ (Vati, kauf mir ein Auto), das er ca. 1958 im Duett mit [[Zdenka Vučković]] (* 1942) sang. In den 1960er Jahren sang er Stücke der deutschen Komponisten [[Bert Kaempfert]] und [[Peter Moesser]] in verschiedenen Sprachen, so z.&amp;amp;nbsp;B. „Rot ist der Wein“, „Dankeschön“ und „Morgen“ (jugoslawische Version: „Sutra“). Der jugoslawische Komponist [[Nikica Kalogjera]] (1930–2006) schrieb zahlreiche Schlager für Ivo Robić, Ivica Šerfezi (siehe unten) und viele andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Cover-Versionen westlicher Musik ====&lt;br /&gt;
[[Karlo Metikoš]] (1940–1991), der unter dem Namen Matt Collins auftrat, sang 1964 eine Coverversion von [[Buddy Holly]]s „Peggy Sue“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Đorđe Marjanović (Sänger)|Đorđe Marjanović]] (1931–2021) sang serbokroatische Versionen u.&amp;amp;nbsp;a. von „Natalie“ (Natali) von [[Gilbert Bécaud]] und „Milord“ von [[Édith Piaf]], „Let&amp;#039;s twist again“ (Igramo tvist) von [[Chubby Checker]] und „Ya Ya“ von [[Lee Dorsey]] (diese Aufnahme ist in dem Film „[[Underground (Film)|Underground]]“ zu hören), sowie zahlreiche von jugoslawischen Autoren geschriebene Schlager. [[Zlatko Golubović]] (* 1940) sang Coverversionen diverser französischsprachiger Chansons, die in Deutschland kaum bekannt sind und im Original u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Salvatore Adamo]] stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Nini Rosso]]s Trompeten-Instrumentalstück „[[Il Silenzio]]“ (Die Stille) wurde eine Version mit serbokroatischen Text geschrieben (Tišina) und von [[Lola Novaković]] (1935–2016) gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Miki Jevremović]] (* 1941) coverte unter anderem „House of the rising sun“ (Kuća izlazećeg sunca), „California dreaming“ (Zbog Kaliforniju) von den [[Mamas and Papas]], sowie „Mama“ (ursprünglich italienischer Schlager, auf Deutsch gesungen von [[Heintje]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bijele Strijele]] (Weiße Pfeile) sangen einige frühe Stücke der [[Beatles]] mit serbokroatischem Text; auch eine ungewöhnliche Version von „[[Sealed with a Kiss]]“ (Rastanak) mit Kirchenorgel-Intro stammt von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tomislav Ivčić]] nahm außerdem viele französische und italienische Titel auf. (Tu t&amp;#039;en vas, Monia, L&amp;#039;été Indian, Unica Donna Per Me), übersetzte aber auch einige ins Serbokroatische, etwa Manuela, das ursprünglich von [[Julio Iglesias]] stammt. Zusammen mit Meri Cetinić sang er Gorka Rijeka (bitterer Fluss. vgl. Fiume amaro), das im Deutschen vor allem durch [[Vicky Leandros]] (Ich hab die Liebe geseh&amp;#039;n)  bekannt ist. Sein Titel Pjesma [[Međugorje|Medjugorja]] existiert auch in einer italienischen und einer englischen Variante &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Weitere Cover englischsprachiger Stücke sind: „Tvoj rođendan“ (Dein Geburtstag) von der Band „[[Siluete]]“ (Silhouette) (Original: Sha La La La Li von den [[Small Faces]],   ...&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch deutsche Musikstücke wurden ins Serbokroatische übersetzt: Die Band [[Roboti]] (Die Roboter) coverte &amp;#039;&amp;#039;[[Marmor, Stein und Eisen bricht]]&amp;#039;&amp;#039; (1965, &amp;#039;&amp;#039;Mramor kamen i željezo&amp;#039;&amp;#039;) von [[Drafi Deutscher]], und [[Ivica Šerfezi]] (1935–2004), der später auch in der DDR (u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Meerblaue Augen wie die Adria&amp;#039;&amp;#039;, 1972) und in der UdSSR erfolgreich war, coverte „Schwarze Rose, Rosemarie“ (Original gesungen von [[Peter Kraus]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren gab es eine Phase, in der Musik im Mexiko-Stil sehr beliebt war.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Band [[Žeteoci]] (Die Erntenden) bestand aus Theologiestudenten der Universität [[Zagreb]], die mit Gitarre, Orgel, Bass und Schlagzeug zumeist aus Frankreich stammende Titel des [[Neues Geistliches Lied|Neuen Geistlichen Lieds]] coverten; nur ein Stück auf ihrer einzigen LP, nämlich „Prazan život“, war eine Eigenkomposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1968–1992 ===&lt;br /&gt;
Das Jahr 1968 stellt insofern einen Einschnitt dar, als mit der [[Grupa 220]] erstmals eine Band eine ganze LP – „Naši dani“ (Unsere Tage) – mit selbstkomponierter Beat-Musik veröffentlichte. Darauf war u.&amp;amp;nbsp;a. „Osmijeh“ (Lächeln), das wohl bekannteste Stück der Band. Die bis dato übliche Gewohnheit, westliche Musikstücke in serbokroatischer Sprache zu covern, ebbte in den Jahren 1968/1969 fast vollständig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1968 hatten die [[Kameleoni]] (Chamäleons) einen Hit mit „Sjaj izgubljene ljubavi“ (Der Glanz der vergangenen Liebe); Die Band spielte in [[Boštjan Hladnik]]s Film „Sončni krik“ mit. Obwohl die Band aus [[Koper]] ([[Slowenien]]) stammte, waren die Texte ihrer Lieder serbokroatisch, manchmal auch englisch. Neben den Eigenkompositionen gab es noch einige Coverversionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Josipa Lisac]] (* 1950) war Ende der 1960er Jahre Sängerin der Band [[Zlatni Akordi]] (Goldene Akkorde). Ab 1973 war sie mit [[Karlo Metikoš]] (siehe oben) liiert, der nun für ihre Soloalben komponierte und produzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Band [[Bijelo dugme]] (Weißer Knopf) begann in den frühen 1970er Jahren mit Stücken wie „Selma“, die Einflüsse von [[Pink Floyd]] erkennen ließen, gingen aber in den 1980er Jahren immer mehr dazu über, Elemente der jugoslawischen Volksmusik zu integrieren (z.&amp;amp;nbsp;B. in „Đurđev dan“ (St. Georgs-Tag) und „Lipe cvatu“ (Die Linden blühen), das einen vor allem für serbische und makedonische Volksmusik typischen 7er-Rhythmus aufweist, sowie in „Hajdemo u planine“ (Gehen wir in die Berge) mit dem für kroatische Volksmusik typischen Sprechgesang). Gitarrist der Band und Komponist der meisten ihrer Stücke war [[Goran Bregović]] (* 1950), der auch die Filmmusik zu einigen Filmen von [[Emir Kusturica]] schrieb und viele Motive von Bijelo Dugme in seiner späteren Solokarriere weiterverwertete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe [[Indexi]] schuf mit „Bacila je sve niz rijeku“ (Sie warf alles in den Fluss) einen der erfolgreichsten Titel der 1970er Jahre, der auch von mehreren anderen Bands aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere populäre Bands der 1970er und 1980er Jahre waren [[YU Grupa]], [[Crvena Jabuka]] (Roter Apfel), [[Leb i Sol]] (Brot und Salz), [[Riblja čorba]] (Fischsuppe), [[Teška industrija]] (Schwerindustrie), die Heavy-Metal-Band [[Divlje Jagode]] (Wilde Erdbeeren) und [[Azra (Band)|Azra]]. Der Gitarrist von &amp;#039;&amp;#039;Riblja čorba&amp;#039;&amp;#039;, [[Momčilo Bajagić Bajaga|Momčilo Bajagić]], gründete 1984 die bis heute erfolgreiche Band [[Bajaga i Instruktori]]. [[Arsen Dedić]] (1938–2015) gehört zu den erfolgreichen Schlagersängern der 1970er Jahre, arbeitete aber z.&amp;amp;nbsp;B. auch mit der Grupa 220 (siehe oben) zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er und 1980er Jahren gab es in Jugoslawien zahlreiche Bands, die dem [[New Wave]] (serbokroatisch: &amp;#039;&amp;#039;Novi talas&amp;#039;&amp;#039;, slowenisch &amp;#039;&amp;#039;Novi val&amp;#039;&amp;#039;, mazedonisch: &amp;#039;&amp;#039;Nov bran&amp;#039;&amp;#039;) zugerechnet wurden, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Šarlo akrobata]] („Charles der Akrobat“, d.&amp;amp;nbsp;h. [[Charlie Chaplin]]), [[Laboratorija zvuka]] (Klanglabor), [[Film (Band)|Film]], [[Haustor]] und [[Lačni Franz]] (Der hungrige Franz). Als Wegbereiter des jugoslawischen New Wave gilt die [[Progressive Rock|Progressive-Rock]]-Band [[Buldožer]] (Planierraupe). Die Band &amp;#039;&amp;#039;Šarlo akrobata&amp;#039;&amp;#039; existierte nur in den Jahren 1980/81, aus ihr gingen die Bands [[Ekatarina Velika]] (Katharina die Große) und [[Disciplina kičme]] (Disziplin der Wirbelsäule) hervor, die sich jedoch musikalisch vom New Wave in Richtung Rock entfernten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Punkbands Jugoslawiens waren die [[Pankrti]] (Bastarde), [[Pekinška patka]] (Pekingente) und [[KUD Idijoti]] (GKK-Idijoten, die Abkürzung steht für &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Kultur und Kunst&amp;#039;&amp;#039;, das Wort &amp;#039;&amp;#039;Idijoti&amp;#039;&amp;#039; ist absichtlich falsch geschrieben). Zwischen Punk und New Wave bewegte sich die Band [[Električni orgazam]] (Elektrischer Orgasmus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Umfeld des Punk entwickelte sich ein als &amp;#039;&amp;#039;Novi primitivizam&amp;#039;&amp;#039; (Neuer Primitivismus) bekannter Musikstil, als dessen wichtigster Vertreter die Band [[Zabranjeno pušenje]] (Rauchen verboten) gilt, bei denen zeitweise der Filmregisseur [[Emir Kusturica]] mitspielte. Die Bandmitglieder „Dr. [[Nele Karajlić]]“ (* 1962, eigentlich Nenad Janković) und sein Bruder Dražen Janković spielten ab 1984 in der Comedyserie „[[Top lista nadrealista]]“ (Hitparade der Surrealisten) bei TV [[Sarajevo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Band [[Laibach (Band)|Laibach]] (österreichische Bezeichnung der slowenischen Hauptstadt [[Ljubljana]]) ist Teil des Gesamtkunstprojektes, das – tatsächlich in deutschen Worten – „[[Neue Slowenische Kunst]]“ heißt. Viele ihrer Stücke verbinden Rockmusik und Marschmusik in langsamem Tempo und mit hämmerndem monotonen Rhythmus. Durch deutschsprachige, wörtlich übersetzte Coverversionen z.&amp;amp;nbsp;B. des österreichischen Bierzeltschlagers „Life is Life“ (Leben heißt Leben) von der Gruppe [[Opus (Band)|Opus]] oder von „One Vison“ (Geburt einer Nation) von [[Queen (Band)|Queen]] machen Laibach auf die in den englischen Texten verborgenen faschistoiden Phrasen aufmerksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mizar (Band)|Mizar]] war eine [[Dark Wave|Dark-Wave]]-Band der 1980er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zdravko Čolić]] (* 1951) sang in den 1970er Jahren zahlreiche Schlager und vertrat mit „Gori vatra“ (Feuer brennt) Jugoslawien 1973 beim Grand Prix (siehe unten). Er sang auch patriotische Volkslieder wie „Jugoslavijo“ (Jugoslawien) und „Druže Tito, mi ti se kunemo“ (Genosse Tito, wir geloben Dir).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekannteste jugoslawische Liedermacher ist [[Đorđe Balašević]] (1953–2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Ende der 1970er Jahre wurden wieder Cover-Versionen internationaler Hits in serbokroatischer Sprache aufgenommen, so coverte z.&amp;amp;nbsp;B. [[Tereza Kesovija]] (* 1938) Hits von [[ABBA]], unter anderem „The winner takes it all“ (Tko gubi, gubi sve).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unter ihrem Künstlernamen [[Lepa Brena]] („schöne Brena“) auftretende Fahreta Jahić (* 1960) war in den 1980er Jahren mit ihrer Mischung aus Pop und Balkan-Folklore die erfolgreichste Sängerin Jugoslawiens. Aus ihrem Musikstil entwickelte sich ohne ihr Zutun in den 1990er Jahren der [[Turbo-Folk]], eine schnelle, aggressive Variante des Folklore-Pops, deren Popularität von vielen Autoren im Zusammenhang mit dem damals aufkommenden Nationalismus gesehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Webarchiv |url=http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/a3b7d339-8464-41a4-975d-98ba60504d1f.aspx |wayback=20060829015211 |text=&amp;#039;&amp;#039;Toter Stern Belgrad&amp;#039;&amp;#039;}} (&amp;#039;&amp;#039;[[NZZ Folio]]&amp;#039;&amp;#039; 03/05): „Aufgewachsen sind diese jungen Leute mit Turbo-Folk, einer Musik, die die Kenner der guten alten Belgrader Rockszene schlicht als «Denkmal einer gesellschaftlichen und kulturellen Katastrophe» bezeichnen. Es ist die Musik der Milosevic-Ära, der Soundtrack von Krieg, Nationalismus und Gangster-Lifestyle. Der billige Glamour aus Pelz, Diamanten und dicken Autos sollte von Armut und Elend dieser Zeit ablenken und krude Träume nähren. Das Rezept ist einfach: Man nehme eine alte Volksmelodie, bearbeite sie hemmungslos am Computer, versehe sie mit einem albernen, möglichst schlüpfrigen Text und lasse das Ergebnis von einer «Silikonsängerin» vortragen.“; ähnlich John Burt Foster und Wayne Jeffrey Froman in „Thresholds of western culture: identity, postcoloniality, transnationalism“, 2002, S. 157: „Turbo folk fit perfectly into the emergent nationalist culture of the late eighties and the war culture of the early nineties“; zur Konnotation mit Nationalismus und Mafia: [https://www.nzz.ch/article9G4H8-1.240417 „Vom Turbo-Folk der Mafia zum Polit-Rap des Untergrunds“] (NZZ vom 13. April 2004); {{Webarchiv |url=http://dastandard.at/1277336916375/Porno-und--Mafia-Die-Erfolgsgeschichte-des-Turbo-Folk?seite=3 |wayback=20100921182745 |text=„Porno und Mafia. Die Erfolgsgeschichte des Turbo Folk“}} (Der Standard vom 28. Juni 2010); [https://www.welt.de/kultur/musik/article10072235/Ceca-steht-fuer-Potenz-Reichtum-Heterosexualitaet.html „Ceca steht für Potenz, Reichtum, Heterosexualität“] (Die Welt vom 5. Oktober 2010) - Charakterisierung als &amp;quot;aggressiv&amp;quot; u. a. in {{Webarchiv|url=http://condor.depaul.edu/~rrotenbe/aeer/v22n1/11_kronja.pdf |wayback=20100621095957 |text=Ivana Kronja: „Turbo Folk and Dance Music in 1990s Serbia“, in: The Anthropology of East Europe Review, Band 22,1 (Frühjahr 2004)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilung Jugoslawiens 1991/1992 hatte auch die Teilung einiger Bands zur Folge, wobei oft beide Teile den bisherigen Namen weiterverwendeten (das bekannteste Beispiel hierfür ist [[Zabranjeno pušenje]], siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der albanischsprachigen Musik im [[Kosovo]] und in den albanischsprachigen Teilen Mazedoniens war weitgehend abgeschnitten sowohl von der Entwicklung der Musik in [[Albanien]] als auch im übrigen Jugoslawien, von dem Künstler wie [[Nexhmije Pagarusha]] (1933–2020) allerdings Einflüsse übernahmen, ohne selbst auf die serbokroatische Musik bedeutend zu wirken. Eine Ausnahme bildete hier der [[Chanson]]ier [[Gazmend Pallaska]] (* 1955). Eine albanische [[Post-Punk]]-Band der 80er Jahre ist [[Gjurmët]], die internationale musikalische Einflüsse mit dem Kontext nationalistischer albanischer Bestrebungen im Kosovo verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugoslawien als Teilnehmer des Eurovision Song Contest ===&lt;br /&gt;
Dank der Beliebtheit des [[Jugoslawien beim Eurovision Song Contest|Eurovision Song Contest in Jugoslawien]] konnte der einheimische Vorentscheid &amp;#039;&amp;#039;Jugovizija&amp;#039;&amp;#039; immer wieder mit populären Interpreten aufwarten, so zum Beispiel [[Bebi Dol]], [[Lepa Brena]], [[Neda Ukraden]], [[Tereza Kesovija]] oder [[Oliver Dragojević]]. 1967 traten die [[Dubrovački Trubaduri]] (Troubadure aus [[Dubrovnik]]) mit &amp;#039;&amp;#039;Jedan dan&amp;#039;&amp;#039; (Ein Tag) nur mit zwei ihrer Mitglieder auf, weil damals Gruppen über zwei Personen nicht zugelassen waren. Trotz der schlechten Platzierung  seines Beitrags &amp;#039;&amp;#039;Gori vatra&amp;#039;&amp;#039; (Das Feuer lodert) 1973 gehört der Titel zu den beliebtesten des Sängers [[Zdravko Čolić]]. Belegten die [[Jugoslawien beim Eurovision Song Contest|jugoslawischen Beiträge]] in den ersten Jahrzehnten zumeist hintere Plätze, verliefen die 1980er Jahre erfolgreicher: 1989 konnte die Band [[Riva (Band)|Riva]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Rock me&amp;#039;&amp;#039; sogar den Grand Prix gewinnen, sodass der folgende Wettbewerb am 5. Mai 1990 in [[Zagreb]] ausgetragen wurde. Paradoxerweise war &amp;#039;&amp;#039;Rock me&amp;#039;&amp;#039; in Jugoslawien selbst wenig erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musicals ===&lt;br /&gt;
Einige international bekannte Musicals wurden in [[Belgrad]] in serbokroatischer Sprache aufgeführt, unter anderem 1969 „Kosa“ ([[Hair]]) und wenige Jahre später „Isus Krist Superstar“ ([[Jesus Christ Superstar]]), wo Zlatko Golubović (siehe oben) mitwirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Milan Grgić]] (1939–1997) und [[Alfo Kabiljo]] (* 1935) stammen mehrere Musicals, unter anderem das erste jugoslawische Musical [[Velika trka]] (1969), sowie [[Jalta, Jalta]] (1971, eine deutschsprachige Version wurde 2004 in [[Wien]] aufgeführt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurde die jugoslawische [[Rockoper]] [[Gubec-beg]] von [[Karlo Metikoš]] (siehe oben) und [[Ivica Krajač]] (1938–2024) aufgeführt, in der Josipa Lisac (siehe oben) mitwirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plattenlabel ===&lt;br /&gt;
In der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg gab es in Jugoslawien die Plattenlabel Edison-Bell-Penkala und Elektroton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden wichtigsten Plattenlabel in der SFR Jugoslawien waren [[Jugoton]] (in Zagreb) und PGP-RTB (Produkcija Gramofonskih Ploča Radiotelevizije Beograd, Schallplattenproduktion des Belgrader Rundfunks). Auch der Radiosender Ljubljana betrieb ein eigenes Plattenlabel namens ZKP RTLJ (Založba Kaset in Plošč Radio-Televizije Ljubljana). Weitere Label waren Diskos, Studio B, bd (beograd disk), Suzy, diskoton, Helidon, JugoDisk und Sarajevo Disk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugoslawische Musiker, die überwiegend im Ausland bekannt sind ==&lt;br /&gt;
[[Dunja Rajter]] (* 1941) begann ihre Karriere als Schauspielerin und Sängerin noch in Jugoslawien, ist aber wohl in Deutschland, wo sie seit langem lebt, wesentlich bekannter als dort. Ihre erste für den deutschen Markt produzierte LP hieß „Lieder aus Jugoslawien“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bata Illic]] (* 1939), der in den 1970er Jahren in der BRD mit Schlagern wie „Michaela“ erfolgreich war, ist in Jugoslawien völlig unbekannt. Einen Bezug zum Balkan hat die LP „Slawische Träume“ (1975), auf der neben „Einsamer Sonntag“, einer deutschen Cover-Version des aus Ungarn stammenden Schlagers „Szomoru Vasarnap“ (bekannt in der US-amerikanischen Version „[[Gloomy Sunday (Lied)|Gloomy Sunday]]“ mit [[Billie Holiday]]), auch einen Schnellkurs der jugoslawischen [sic!] Sprache in Form des Schlagers „Da Da Da“ enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ibo Bekirovic|Ibo]] (1961–2000) hatte in den 1980er Jahren mit deutschsprachigen Schlagern Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Petar Radenković|Petar „Radi“ Radenković]] (* 1934), der in den 1960er Jahren Torhüter des Fußballvereins [[TSV 1860 München]] war, nahm einige Musikstücke auf, von denen „[[Bin i Radi, bin i König]]“ am erfolgreichsten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gojko Mitić]] (* 1940) wirkte als Schauspieler in zahlreichen [[DEFA]]-Filmen in der DDR mit (er spielte überwiegend Indianer in Western). In diesem Kontext entstanden auch Musik-Aufnahmen wie z.&amp;amp;nbsp;B. „Löscht das Feuer!“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ljupka Dimitrovska]] (1946–2016, die Ehefrau von Nikica Kalogjera, siehe oben) und [[Ivica Šerfezi]] (siehe oben) waren sowohl in Jugoslawien als auch in der DDR erfolgreich (zunächst unabhängig voneinander, später sangen sie in beiden Ländern oft im Duett). Šerfezi nahm auch in der [[Sowjetunion]] Platten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jazztrompeter [[Dusko Goykovich|Duško Gojković]] (1931–2023), der seit den 1950er Jahren in Deutschland lebt, hat mit vielen deutschen und US-amerikanischen Jazzmusikern zusammengearbeitet und zahlreiche Stücke komponiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in Jugoslawien als auch im Ausland erfolgreich waren die oben erwähnten [[Ivo Robić]] und [[Slavko Avsenik]]. Die Gruppe [[Laibach (Band)|Laibach]] hat im deutschsprachigen Raum eine kleine Fangemeinde. [[Ivo Malec]] war lange in Frankreich tätig, [[Tereza Kesovija]] lebte ebenfalls in Frankreich und nahm dort Platten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausländische Musik in Jugoslawien ==&lt;br /&gt;
Der deutsche Schlager „[[Lili Marleen]]“ wurde weltbekannt, nachdem der deutsche Soldatensender Belgrad ihn während der Kriegsjahre 1941–1944 täglich spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Staaten des Ostblocks war im blockfreien Jugoslawien seit den 1950er Jahren westliche Musik häufig im Radio zu hören und problemlos auf Schallplatte zu bekommen. In den 1960er Jahren nahmen zahlreiche jugoslawische Interpreten serbokroatische Coverversionen westlicher Rockmusik-Stücke auf (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikzeitschriften ==&lt;br /&gt;
Für den Bereich der klassischen und der folkloristischen Musik gab es seit 1955 die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Zvuk&amp;#039;&amp;#039; (Klang), für die populäre Musik die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Džuboks&amp;#039;&amp;#039; (Jukebox, 1966–1985) und &amp;#039;&amp;#039;Ritam&amp;#039;&amp;#039; (Rhythmus, ab 1989).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Die [[Hej Sloveni|Nationalhymne]] der SFR Jugoslawien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Petar Janjatović: &amp;#039;&amp;#039;Ilustrovana ex YU rock enciklopedija : 1960 - 2000&amp;#039;&amp;#039;, 2001.&lt;br /&gt;
* Zdravko Blažeković: &amp;#039;&amp;#039;Jugoslawien&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Musik in Geschichte und Gegenwart]]&amp;#039;&amp;#039; (MGG), 2. neubearb. Ausg., hg. v. [[Ludwig Finscher]], Sachteil, Band 4, Spalte 1590–1596.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leksikon jugoslavenske muzike&amp;#039;&amp;#039;, Zagreb 1984 (2 Bände).&lt;br /&gt;
* Kim Burton: &amp;#039;&amp;#039;Balkan-Beat - Die musikalische Vielfalt im ehemaligen Jugoslawien&amp;#039;&amp;#039;, in: Weltmusik, hrsg. v. Simon Broughton u.&amp;amp;nbsp;a., Stuttgart 2000, S. 139–150.&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Rossig]]: &amp;#039;&amp;#039;Wie die Rockmusik und damit westliche Popkultur und Jugendkulturen nach Jugoslawien kamen&amp;#039;&amp;#039;, in ders.: &amp;#039;&amp;#039;(Ex-)Jugos : junge MigrantInnen aus Jugoslawien und seinen Nachfolgestaaten in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 2008, ISBN 978-3-940213-46-4, S. 41–55.&lt;br /&gt;
* Gëzim Krasniqi: &amp;#039;&amp;#039;Socialism, National Utopia, and Rock Music: Inside the Albanian Rock Scene of Yugoslavia, 1970–1989&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;East Central Europe&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 38.2011, S. 336–354 (auch [https://www.research.ed.ac.uk/portal/files/14177514/Krasniqi_2011_Socialism_National_Utopia_and_Rock_Music.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://balkanrock.ruediger-rossig.de YU Rock - a brief history] (englischsprachiger Text von Rüdiger Rossig, als RTF-Datei)&lt;br /&gt;
* [http://www.barikada.com/ex_yu_singles/a.php Jugoslawische Singles]&lt;br /&gt;
* [http://www.nostalgija.com/ Jugoslawische (und neuere serbische) Musik im mp3-Format]&lt;br /&gt;
* Rockoper [https://www.komedija.hr/predstave/gubec/ Gubec-beg] am Zagreber Stadttheater „Komödie“ (mit Aufnahmen der Inszenierung von 1975 im mp3-Format)&lt;br /&gt;
* [http://www.imdb.com/title/tt0410657/ IMDB]-Eintrag zum Dokumentarfilm „Sretno dijete“ über die Jugendkultur im Jugoslawien der 1980er Jahre und die New Wave und Punkrockmusik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Jugoslawien)|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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