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	<title>MusikTexte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=MusikTexte&amp;diff=557465&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vivat Nauru am 24. April 2026 um 04:09 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MusikTexte – Zeitschrift für neue Musik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Musik-Texte : Zeitschrift für Neue Musik&amp;#039;&amp;#039;, war eine [[Fachzeitschrift]] für [[Neue Musik]]. Sie wurde 1983 von [[Reinhard Oehlschlägel]], Gisela Gronemeyer, [[Ulrich Dibelius]] und [[Ernstalbrecht Stiebler]] gegründet und erschien von Oktober 1983 (MusikTexte 1) bis Mai 2023 (MusikTexte 177/78), zuletzt quartalsweise in [[Köln]]. Fortgeführt wird sie seit Oktober 2024 als Online-Publikation unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MusikTexteOnline&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;musiktexte.online&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Herausgeber]] der gedruckten Zeitschrift waren zuletzt [[Gisela Gronemeyer]] † (seit 1983), Rainer Nonnenmann (seit 2012), Bernd Künzig (seit 2016) und Stefan Fricke (seit 2018). Vormalige Herausgeber waren [[Ernstalbrecht Stiebler]] † (1983 bis 1991), [[Ulrich Dibelius]] † (1983 bis 2008), [[Reinhard Oehlschlägel]] † (1983 bis 2014), [[Frank Schneider (Musikwissenschaftler)|Frank Schneider]] (1991 bis 2004), [[Peter Niklas Wilson]] † (1998 bis 2003) und Frank Hilberg (2008 bis 2018).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgeber und [[Redaktion]] waren laut [[Impressum]] der Zeitschrift phasenweise identisch und wurden phasenweise voneinander unterschieden. Das redaktionelle und wirtschaftliche Tagesgeschäft wurde von Gronemeyer und Oehlschlägel, seit dessen Tod 2014 von Gronemeyer allein verantwortet, ohne dass es die Position der [[Chefredakteur|Chefredakteure bzw. Chefredakteurin]] offiziell gab. Nach dem plötzlichen Tod Gronemeyers im April 2023 erschien im Mai 2023 noch eine letzte gedruckte Ausgabe (MusikTexte 177/78) in Erinnerung an Gronemeyer und die Publikation der Zeitschrift in dieser Form endete nach knapp 40 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://musik-in-koeln.de/de_DE/nachruf-auf-gisela-gronemeyer |title=GISELA GRONEMEYER IST TOT|language=de|author=Rainer Nonnenmann |date=2023 |website=musik-in-koeln.de |access-date=2024-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url= https://beckmesser.info/gisela-gronemeyer-ein-nachruf|language=de|title=Gisela Gronemeyer, ein Nachruf|author=Max Nyffeler |date=2023-04-11 |website=beckmesser.info |access-date=2024-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url= https://www.nmz.de/menschen/personalia/im-kritisch-konstruktiven-dienst-fuer-die-sache|language=de|title=Im kritisch-konstruktiven Dienst für die Sache. Nachruf auf die Publizistin Gisela Gronemeyer.|author=Michael Zwenzner|date=2023-04-26 |website=nmz.de |access-date=2024-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Charakteristikum über den gesamten Erscheinungszeitraum bildeten die gelben, meist nur in schwarz-weiß bedruckten [[Einband|Einbände]], die, in Verbindung mit ihren oft kritischen und streitbaren Beiträgen, der Zeitschrift in Insiderkreisen den Beinamen „die gelbe Gefahr“ einbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gründungskonzept der Zeitschrift geht auf Oehlschlägel zurück. Als Redakteur für Neue Musik beim [[Deutschlandfunk]] war er verantwortlich für [[Radiosendung]]en zur Neuen Musik, die einen hohen Anteil an von [[Musikjournalist]]en gestalteten, anspruchsvollen und gut ausgearbeiteten Sprechertexten enthielten. Dass diese Texte nach einer entsprechenden Radiosendung keine Verwendung mehr fanden und auch nicht mehr zugänglich waren, schmerzte Oehlschlägel, sodass die Idee entstand, eine Zeitschrift zur weiteren Publikation und dauerhaften Zugänglichmachung dieser Radiotexte zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Print aufbereitete Radiotexte aus Sendungen zur Neuen Musik der zahlreichen [[Rundfunkanstalt|öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten]] bildeten bis zum Schluss einen Grundstock der MusikTexte, wurden über die Jahre aber immer mehr ergänzt durch akademische musikwissenschaftliche Artikel, ein hohes Maß an Grundlagentexten und andere Beiträgen von Komponisten Neuer Musik sowie musikjournalistische Originalbeiträge. Über die Jahre entwickelten sich die MusikTexte auch zu einem beliebten Forum für die in der Welt der neuen Musik häufigen Debatten. Die Hefte hatten jeweils Schwerpunkte – die sich meist auf Komponisten und nur selten auf Themen beziehen – und boten dazu teils [[Musikanalyse|Analysen]] (mit Notenbeispielen) von Stücken oder ästhetische Einordnungen von Positionen oder biographische Porträts; meist flankiert von Werk- und Literaturverzeichnissen. Dadurch bilden die Hefte in der Summe ein Archiv der Diskurse zur Neuen Musik. Wie die meisten Musikfachzeitschriften führten die Musiktexte einen Rezensionsteil, der aktuelle Buch- und CD-Rezensionen, Festival- und Konzertbesprechungen sowie Hinweise auf Rundfunksendungen umfasst. Ein [[Leitartikel|einleitender Kommentar]] griff aktuelle Themen auf und wies als Meinungsäußerung auf Diskussionen und Problematiken hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Zeitschrift eine große Bandbreite an [[journalistische Darstellungsform|Textarten]] abbildete, verfolgten Gronemeyer und Oehlschlägel eine klare Vision: Die MusikTexte sollten eine auf die tatsächliche Musik konzentrierte, explizit nicht musikwissenschaftliche, sondern musikjournalistische Fachzeitschrift für Neue Musik sein. Damit versuchten sie die Zeitschrift an einem in diesem Bereich ungewöhnlichen Ort zwischen akademischen Journalen, aus Sicht der MusikTexte eher zur [[Publikumszeitschrift]] tendierenden Publikationen wie der [[Neue Zeitschrift für Musik|Neuen Zeitschrift für Musik]] und der [[Neue Musikzeitung|neuen musikzeitung (nmz)]] sowie den stärker an gesellschaftlichen Debatten interessierten [[Positionen]] zu positionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die explizit musikjournalistische Vision wurde auch in der Förderung junger Musikjournalisten, seit 2015 u.&amp;amp;nbsp;a. durch das „Forum junger Autoren“, deutlich. Gerade von jungen Musikwissenschaftlern, die musikjournalistisch tätig werden wollten, wurde ein von dem an Universitäten üblichen akademischen Stil deutlich unterschiedener journalistischen Maßstäben entsprechender Schreibstil eingefordert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url= https://musiktexte.de/Forum|title=Forum junger Autoren|author=Gisela Gronemeyer|date=2021 |website=musiktexte.de |access-date=2024-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url= https://www.on-cologne.de/erinnerung-an-gisela-gronemeyer/|language=de|title=»Etwas anderes tun, als die Leute tun« – eine Erinnerung an Gisela Gronemeyer|author=Helene Heuser, Daniel Mennicken|date=2023 |website=on-cologne.de |access-date=2024-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit Oktober 2024 existierende Online-Publikation MusikTexteOnline (bzw. musiktexte.online) wird herausgegeben vom im Februar 2024 gegründeten Verein MusikTexte e.&amp;amp;nbsp;V. mit Sitz in Köln. In einem monatlichen Newsletter erscheinen Texte zur zeitgenössischen Kunstmusik. Seit Januar 2025 veröffentlicht der Verein außerdem den MusikTexte Podcast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{ZDB|381340-x}}&lt;br /&gt;
*[https://musiktexte.de Homepage der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;MusikTexte&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[https://www.musiktexte.online Homepage von musiktexte.online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Musiktexte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikzeitschrift (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift (Neue Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1983]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vivat Nauru</name></author>
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