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	<title>Music Hall - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Music_Hall&amp;diff=442659&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke am 25. November 2025 um 14:19 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:CamberwellPalace.jpg|mini|Plakat des Camberwell Palace in London, ca. 1880]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Music Halls&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im weiteren Sinn waren Unterhaltungsstätten in [[London]] (etwa seit 1850) und [[Paris]] (seit der Liberalisierung der Theatergesetze 1867) bis in die 1930er-Jahre, die ihrem Publikum ein Bühnenspektakel kombiniert mit Restaurant oder Bar anboten, manchmal auch mit der Gelegenheit zu tanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinn bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Music Hall&amp;#039;&amp;#039; das Unterhaltungsprogramm, das dort stattfand (eine Art [[Varieté]] oder [[Revue]] mit musikalischen und akrobatischen Einlagen), und bedeutet dann etwa dasselbe wie [[Vaudeville]] im Amerikanischen. Music Hall kann mehr einer [[Zirkus]]veranstaltung oder mehr einem [[Konzert (Musikveranstaltung)|Konzert]] gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Music Halls gingen aus den Londoner &amp;#039;&amp;#039;Saloon Bars&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise den Pariser &amp;#039;&amp;#039;[[Café]]s chantants&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Café-concert]]s&amp;#039;&amp;#039; hervor und konnten sich erst entwickeln, als den eigentlichen Theatern die [[Privileg]]ien für Bühnenveranstaltungen entzogen wurden. Dies war in London schon mit dem &amp;#039;&amp;#039;Theatre Regulation Act&amp;#039;&amp;#039; 1843 (siehe [[Patent Theatre]]) der Fall. In Paris wurde die [[Theaterfreiheit]], die bereits in den Jahren nach der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] bestanden hatte, durch ein kaiserliches Dekret von 1864 wieder eingeführt. Der eingedeutschte, vor allem in [[Wien]] verwendete Begriff für Music Hall lautete [[Singspielhalle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Madrid eröffnet 1898 &amp;#039;&amp;#039;Casino Music Hall&amp;#039;&amp;#039;, wo internationale Darbietungen, darunter Chansons, lateinamerikanische und Flamencomusik zu sehen und zu hören waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Kersten Knipp: &amp;#039;&amp;#039;Flamenco.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-518-45824-8, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das moderne französische [[Chanson]] ist aus dem &amp;#039;&amp;#039;Music Hall&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangen ([[Mistinguett]], [[Maurice Chevalier]]). Eine der berühmtesten noch existierenden Music Halls ist das Pariser [[Olympia (Paris)|Olympia]]. In London beschäftigte der Produzent [[Fred Karno]] die Komiker [[Stan Laurel]] und [[Charlie Chaplin]] in seiner &amp;#039;&amp;#039;Music Hall&amp;#039;&amp;#039;, bevor sie sich dem [[Film]] widmeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kino]]theater, die sich in den 1920er Jahren beträchtlich vermehrten, trugen wesentlich zum Niedergang der &amp;#039;&amp;#039;Music Halls&amp;#039;&amp;#039; bei. Die Mehrheit wurde bis spätestens in den 1960er Jahren geschlossen. Zu den letzten großen Komödianten der Music Hall gehörte [[Ken Dodd]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Muldoon]]: &amp;#039;&amp;#039;Einleitung von Paul Muldoon.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Paul McCartney]]: &amp;#039;&amp;#039;Lyrics. 1956 bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. mit einer Einleitung von Paul Muldoon. Aus dem Englischen übersetzt von Conny Lösche. C. H. Beck, München 2021, ISBN 978-3-406-77650-2, S. XXVI–XXXI, hier: S. XXVII.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor allem in London gibt es jedoch Bestrebungen, die erhaltenen Gebäude zu renovieren und wieder ihrem ursprünglichen Zweck zuzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ardmediathek.de/tv/Die-Videoblogs-der-ARD-Korrespondenten/London-Calling/tagesschau24/Video?documentId=23022456&amp;amp;bcastId=23022010/ |titel=London Calling |werk=[[ARD-aktuell]] ARD-Aktuell |datum=2014-08-15 |zugriff=2015-06-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150620065410/http://www.ardmediathek.de/tv/Die-Videoblogs-der-ARD-Korrespondenten/London-Calling/tagesschau24/Video?documentId=23022456&amp;amp;bcastId=23022010%2F |archiv-datum=2015-06-20 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurde [[Wilton’s Music Hall]] in den Jahren 2012–2015 restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffswandel ==&lt;br /&gt;
Der Ausdruck „Hall“ kann sich auch auf die besondere Größe einer (klassischen) Konzertlokalität beziehen, wie der [[Radio City Music Hall]] in New York City, der [[Boston Music Hall]] oder der [[Methuen Memorial Music Hall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Musikstil dient &amp;#039;&amp;#039;Music Hall&amp;#039;&amp;#039; zur Bezeichnung einer eingängigen Melodik zwischen Volkslied und Schlager. Ein bekannter Music-Hall-Song ist das Marschlied &amp;#039;&amp;#039;[[It’s a Long Way to Tipperary]]&amp;#039;&amp;#039; (1914).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Name für Konzertlokalitäten und Clubs wurde der Begriff Music Hall seit den 1970er-Jahren wieder populär, wie die [[Aladin Music Hall]] in Bremen, die [[Live Music Hall]] in Köln, die [[Jovel Music Hall]] in Münster oder die [[Maag Music Hall]] in Zürich zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
* [[Uber Eats Music Hall]] (Verti Music Hall), Berlin &lt;br /&gt;
* [[Live Music Hall]] (Live), Köln-Ehrenfeld &lt;br /&gt;
* [[Radio City Music Hall]], Manhattan &lt;br /&gt;
* [[Jovel Music Hall]], Münster &lt;br /&gt;
* [[Aladin Music Hall]], Bremen&lt;br /&gt;
* [[Heineken Music Hall]], Amsterdam&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maag Music Hall&amp;#039;&amp;#039;, siehe [[Maag Halle]], Zürich&lt;br /&gt;
* [[Warsteiner Music Hall]], Dortmund&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Music Hall of Fame}}&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ulrich Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Londoner Music Hall und ihre Songs 1850 - 1920&amp;#039;&amp;#039; (= Buchreihe der Anglia, Bd. 24). Niemeyer, Tübingen 1984, ISBN 3-484-42124-X.&lt;br /&gt;
*Raymond Mander, Joe Mitchenson: &amp;#039;&amp;#039;British Music Hall,&amp;#039;&amp;#039; London: Gentry 1974.&lt;br /&gt;
*Jacques Feschotte: &amp;#039;&amp;#039;Histoire du music-hall,&amp;#039;&amp;#039; Paris: Presses universitaires 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4212819-5}}&lt;br /&gt;
* [http://www.britishmusichallsociety.com// British Music Hall Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4212819-5|LCCN=sh85088911|NDL=00567089}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterbetriebsform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gattung des Musiktheaters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzerthaus|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musicalbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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