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	<title>Museum der Arbeit - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Museum_der_Arbeit&amp;diff=207897&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UweRohwedder: hafenmuseum ist seit 2022 keine außenstelle mehr, sondern eigenes haus</title>
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		<updated>2026-03-04T20:33:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;hafenmuseum ist seit 2022 keine außenstelle mehr, sondern eigenes haus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Museum&lt;br /&gt;
|Name             = Museum der Arbeit (2011)&lt;br /&gt;
|Bild             = [[Datei:Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek-Nord 1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Ort              = Wiesendamm 3, Hamburg-Barmbek&lt;br /&gt;
|Art              = Industrie-, Technik- und Sozialgeschichte&lt;br /&gt;
|Eröffnung        = 5. Januar 1997&lt;br /&gt;
|Besucheranzahl   = 80.000&lt;br /&gt;
|Betreiber        = Stiftung Historische Museen Hamburg&lt;br /&gt;
|Leitung          = [[Rita Müller]] (Wissenschaftliche Direktorin),&amp;lt;br /&amp;gt;[[Hans-Jörg Czech]] (Direktor und Vorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg)&lt;br /&gt;
|Website          = [https://www.shmh.de/museum-der-arbeit/ www.shmh.de/museum-der-arbeit/]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fabrikgelände der New-York Hamburger Gummi-Waaren Fabrik - Ansicht aus Richtung Maurienstraße vor 1914.JPG|mini|Fabrikgelände der New-York Hamburger Gummi-Waaren-Fabrik vor&amp;amp;nbsp;1914]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Museum der Arbeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg]]-[[Hamburg-Barmbek-Nord|Barmbek]] hat die Wandlung des Lebens und der Arbeit in den letzten 150 Jahren zu seinem Hauptthema gemacht. In den Ausstellungen werden Themen wie die Auswirkungen der [[Industrialisierung]] und die dadurch ausgelösten Veränderungen in sozialen, [[kultur]]ellen und ökonomischen Bereichen vorgestellt. Das Museum ist ein Ankerpunkt der [[Europäische Route der Industriekultur|Europäischen Route der Industriekultur]] (ERIH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Pläne für ein solches Museum existierten bereits seit Ende der 1970er Jahre und ein entsprechender Museumsverein wurde 1980 unter wesentlicher Mitwirkung von Achim Quaas gegründet. Leerstehende Fabrikgebäude waren Anlass die Geschichte der Industrialisierung und ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen zu dokumentieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Etta Grotrian-Steinweg: Verein Museum der Arbeit in Hamburg -  Museumsgründung von „Praxis- und Museumsexperten“, in Barfuß oder Lackschuh? Geschichtswerkstätten und „neue Geschichtsbewegung“ in den 1980er Jahren, Dissertation 2023, S. 202–272.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gründerverein trägt heute den Namen &amp;#039;&amp;#039;Freunde des Museums der Arbeit e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; und ist ein Museums-Förderverein mit 1300 Mitgliedern (2018). Er unterstützt das Museum durch Geldmittel und viel ehrenamtliche Mitarbeit in der Druckwerkstatt und im Museumsladen und ist Herausgeber der Zeitschrift „mitarbeit“ und des „Infobrief“s. Einmal im Jahr wird seit 1991 eine Museumsreise organisiert. 1982&amp;amp;nbsp;konnte das Gelände der 1871 gebauten ehemaligen Fabrik der [[New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie]] (NYH)&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Ellermeyer: &amp;#039;&amp;#039;Von der ersten Kunststofffabrik des Kontinents zum mittelständischen Nischenbetrieb – Zur Geschichte der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie (NYH)&amp;#039;&amp;#039; in Gudrun Wolfschmidt (Hrsg.): Wissen aus 400 Jahren Chemie in Hamburg, Hamburg 2016, S. 311–367, ISSN 1610-6164.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Barmbek angemietet werden. Mit provisorischen Ausstellungen und wachsenden Museumswerkstätten wurde im Laufe von zehn Jahren ein Konzept entwickelt. Die Gründer wollten eine andere Geschichte erzählen – nicht die der Herrschenden, der „oberen Schichten“, sondern eine Geschichte der Mehrheit der Bevölkerung, eine Geschichte „von unten – für unten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Jürgen Bönig: &amp;#039;&amp;#039;Wenn die Arbeit ausgeht …&amp;#039;&amp;#039; - Zur Gründungsgeschichte des Museums der Arbeit Hamburg, in mitarbeit, Herausgegeben von den Freunden des Museums der Arbeit e.&amp;amp;nbsp;V., Hamburg 2010, S. 14/15, ISSN 1865-0406&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen das Projekt gab es viel Widerstand und der Kultursenator [[Ingo von Münch]] konnte seinen Gründungsbeschluss nur mit hauchdünner Mehrheit im [[Hamburger Senat]] durchsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nach 16 Jahren: Das Museum der Arbeit ist eröffnet&amp;#039;&amp;#039;, Hamburger Abendblatt vom 4./5.1997, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Umbau begann jedoch erst 1992. Die Bürgerschaft hatte für die Gebäudesanierung im Frühjahr 1992 13,4&amp;amp;nbsp;Mill. DM und 4,4&amp;amp;nbsp;Mill. DM für die Ausstellung bewilligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Direktor Krankenhagen: &amp;#039;&amp;#039;Ein großer und bewegender Augenblick&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Nach 16 Jahren: Das Museum der Arbeit ist eröffnet.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Abendblatt vom 4./5.1997, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Kesselhaus (hier wurde früher der Dampf für den Maschinenantrieb produziert) wurde 1994 das erste Gebäude des Museums der Arbeit eingeweiht. Weitere Umgestaltungen folgten, so dass die Dauerausstellung im Haupthaus am 5.&amp;amp;nbsp;Januar 1997 eröffnet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Areal, auf dem heute das Museum der Arbeit steht, hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Das einstige Industrie-Ensemble ist nicht nur ein Denkmal für Barmbeks Identität als Arbeiterviertel. Es öffnet auch eine andere Perspektive auf die oft einseitig als Handelsmetropole wahrgenommene Hansestadt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Thiele: &amp;#039;&amp;#039;House of the working class&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg History Live Magazin, Ausgabe 8 (2018), S. 51–64.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die NYH begann 1873 mit der Produktion von Hartgummi, dessen Rohstoff aus europäischen Kolonien stammte. Aus dem zu Hartgummi verarbeiteten [[Naturkautschuk]] wurden in großen Mengen technische Produkte und vor allem Haarkämme industriell hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rita Müller: Ein neuer Anfang – Mit dem sanierten Torhaus blickt das Museum der Arbeit in die Zukunft, History Life, Das Magazin der Stiftung Historische Museen Hamburg, Frühjahr/Sommer 2025, S. 30–34&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Museumshof steht ein Menck-Bagger, der für Vorführungen betriebsbereit ist, und eine Straßenwalze. Der Universal-Seilbagger wurde 1937 von der Maschinenfabrik [[Menck &amp;amp; Hambrock]] gebaut, die von 1868 bis 1974 in [[Hamburg-Ottensen]] ansässig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Menck-Bagger in Betrieb, Zeitschrift Industrie-Kultur 3/2006, Klartext-Verlag, Essen, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Straßenwalze MW 12 Emil|Straßenwalze MW&amp;amp;nbsp;21 „Emil“]], 1964 von der Firma [[Henschel &amp;amp; Sohn|Henschel]] Werke AG in [[Kassel]] hergestellt, wiegt 10 Tonnen und hat 40&amp;amp;nbsp;PS. „Emil“ ist betriebsfähig eingerichtet. Die Walze verfügt über ein dreistufiges Hydraulikgetriebe und eine hydraulisch unterstützte Lenkung. Direkt am Ufer des Osterbekkanals befindet sich ein 1915 von den Werkstätten der [[HHLA]] gebauter und sanierter Rolldrehkran.&amp;lt;ref&amp;gt;Museumsflyer Museum der Arbeit, Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibliothek im Museum hat Bücher und Zeitschriften zur Alltags- und Sozialgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert, Geschichte der Arbeit und der Arbeiter Hamburg, Technik und Wirtschaft sowie Geschlechtergeschichte. Im Bestand sind 30.000 Bände. Seit Gründung des Museum sind Mitarbeiter der [[Elbe-Werkstätten]] in verschiedenen Funktionen tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Marta Ozwos: &amp;#039;&amp;#039;Eine fast unbekannte Erfolgsgeschichte - 20 Jahre Elbe-Werkstätten im Museum der Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. S. 72–74 in: Herausgeber: Vorstand der Freunde des Museums der Arbeit e.&amp;amp;nbsp;V.: mitarbeit Nr. 23/2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hamburger Fotograf und Bildreporter [[Gerd Mingram]] (Germin) hat sein Archiv von 80.000 Bildern aus der Sozialgeschichte, davon viele aus der Arbeitswelt, dem Museum der Arbeit übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;taz vom 6. Oktober 1989, S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2008 wurde das Museum in die Trägerschaft der [[Stiftung Historische Museen Hamburg]] überführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direktoren des Museums ==&lt;br /&gt;
* [[Gernot Krankenhagen]] (1997–2004)&lt;br /&gt;
* [[Lisa Kosok]] (2004–2008)&lt;br /&gt;
* [[Kirsten Baumann]] (2009–2013)&lt;br /&gt;
* [[Rita Müller]] seit dem 1. Januar 2014&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.museum-der-arbeit.de/de/das-museum-der-arbeit/mitarbeiter/team.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
=== Ständige Ausstellung ===&lt;br /&gt;
Neben einer Sammlung zur Firmengeschichte der [[New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie]] werden unter dem Titel „Alltag im Industriezeitalter“ anhand von Gegenständen und Dokumenten Alltagsveränderungen dargestellt. Mit einer Originalaufstellung der ehemaligen Metallwarenfabrik Carl Wild, die [[email]]lierte Anstecknadeln, Medaillen und Abzeichen hergestellt hat, wird exemplarisch ein Arbeitsort in einem Kleinbetrieb vorgestellt. Eine weitere Abteilung stellt die Entwicklung typischer hanseatischer Kontore aus der Zeit des Überseehandels am Beispiel [[Kautschuk]] und [[Kakao]] im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bis in die 1950er Jahre mit sich verändernden Büromaschinen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausstellungsbereich „ABC der Arbeit – Vielfalt Leben Innovationen“ vermittelt anhand von Arbeitsprodukten, Kleidung, Werkzeugen, Maschinen, mündlichen und schriftlichen Erinnerungen und Fotografien unterschiedlichste Aspekte der Geschichte der Arbeit in Hamburg seit der Industrialisierung.&lt;br /&gt;
Der Ausstellungsbereich zeigt mit einer Vielzahl an Exponaten und Arbeitsbiografien aus dem Sammlungsbestand des Hauses Facetten handwerklicher und industrieller Arbeit, des Dienstleistungsgewerbes, des Handels und der sozialen Berufe. Die Ausstellung bilanziert technische Innovationen und soziale Konflikte und reflektiert zugleich die Sammlungsstrategien des Museums mit Einblicken in die Inventardatenbank.&lt;br /&gt;
Die Ausstellungsbesucher haben in einem „Sitzforum“ die Möglichkeit, sich mit Telefonhörern etwa 20 Lebensgeschichten von Arbeitern, Angestellten etc. aus verschiedenen Berufen und Branchen anzuhören und dabei Ausstellungsstücke aus diesem Leben zu betrachten; u.&amp;amp;nbsp;a.: [[Kesselschmied]], [[Schlosserei|Schlossermeisterin]], [[Zimmerer|Zimmermann]], [[Hochschullehrer]]in, [[Erzieher]], U-Bahnfahrerin, [[Paketzusteller]], [[Friseur]]meisterin, Elektro-Schlosser, [[Ingenieur]]in, Universal[[schleifer]], Damenschneiderin, [[Betriebsrat]], [[Berufsschullehrer]]in, [[Konditor]]meister, [[Hausfrau]], Textilkaufmann, [[Drogist]]in, [[Gärtner]] und [[Schneider|Herrenschneider]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wesentlichen Teil der Ausstellung nimmt die Druckwerkstatt ein. Neben den ausgestellten historischen Pressen, Maschinen und Rotationen zur Dokumentation der technischen Entwicklung im Graphischen Gewerbe, werden auch einige funktionstüchtige Maschinen betrieben, an denen die Besucher vom Handsatz bis zum Maschinensatz, über die Schnellpresse bis hin zur [[Heidelberger Druckmaschinen|Heidelberger Zylindermaschine]] selbst aktiv werden kann. Ein historischer Rückblick thematisiert die grundlegenden Umwälzungen im Graphischen Gewerbe und deren Folgen für die Beschäftigten.&amp;lt;ref&amp;gt;Museumsflyer des Museums der Arbeit, Hamburg 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hof des Museums wurde am 4. April 2000 das Schneiderad der Schildvortriebsmaschine (380 Tonnen schwer, 14,2&amp;amp;nbsp;m Durchmesser) [[TRUDE]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ief &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lbe) von der Firma [[Herrenknecht]] aufgestellt, die für den Bau des [[Neuer Elbtunnel|neuen Elbtunnels]] eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Torhaus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Das sanierte Torhaus am Museum der Arbeit.JPG|mini|Das sanierte Torhaus mit dem Cafe]]&lt;br /&gt;
Das Torhaus von 1910 war der Eingang zum einstigen Werksgelände. Das Gebäude wurde im Krieg stark beschädigt. Das ehemalige Walmdach fehlte und wurde durch ein provisorisches Flachdach ersetzt. Im April 2025 konnte die Sanierung und inhaltliche Modernisierung des Torhauses mit Mitteln des Bundes abgeschlossen werden. Im Erdgeschoss wurden die Zukunftswerkstatt sowie eine die Torhauskantine, eine Gastronomie unabhängig von den Öffnungszeiten eingerichtet. Im Obergeschoss befinden sich die Kompetenz-Werkstätten sowie der Gruppenraum. Das bisherige Bildungs- und Vermittlungsprogramm des Museums kann mit innovativen und partizipativen Angeboten ausgebaut werden. Ein wichtiges Anliegen ist es, mit den Angeboten die Kreativität zu fordern. Mit der Eröffnung des Torhauses ist die denkmalgerechte Sanierung des Barmbeker Fabrikensembles abgeschlossen. Es ist gleichzeitig der erste Schritt einer inhaltlichen Modernisierung des Museums der Arbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Rita Müller: Ein neuer Anfang – Mit dem sanierten Torhaus blickt das Museum der Arbeit in die Zukunft, History Life, Das Magazin der Stiftung Historische Museen Hamburg, Frühjahr/Sommer 2025, S. 30–34&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonderausstellungen ===&lt;br /&gt;
(auszugsweise)&lt;br /&gt;
* 2006/07: &amp;#039;&amp;#039;Gib Gummi! Kautschukindustrie und Hamburg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* In den Jahren 2010 bis 2011 war im Museum die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Werbewelten Made in Hamburg – 100 Jahre [[Reemtsma Cigarettenfabriken|Reemtsma]]&amp;#039;&amp;#039; zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[FAZ]] vom 21. Oktober 2010, S. 25: &amp;#039;&amp;#039;Der Duft grenzenloser Freiheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Anlässlich des einhundertsten Bestehens des [[St. Pauli-Elbtunnel|Alten Elbtunnels]] in Hamburg zeigte das Museum in der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Tunnel. Hamburg und seine Unterwelt&amp;#039;&amp;#039;, die Bedeutung und die Entwicklung der Tunnelbauten der Stadt&lt;br /&gt;
* 2013/2014: Fotoausstellung &amp;#039;&amp;#039;Wanderarbeiter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 5. November 2015 bis 3. April 2016: &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 6. September 2017 bis 4. März 2018: &amp;#039;&amp;#039;Das Kapital von Karl Marx&amp;#039;&amp;#039;, der Druck des 1. Bandes in Hamburg vor 150 Jahren&lt;br /&gt;
* 30. September bis 18. Juli 2021: &amp;#039;&amp;#039;Grenzenlos – Kolonialismus, Industrie und Widerstand&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2021/22: &amp;#039;&amp;#039;Konflikte. Die Ausstellung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 26. Oktober 2022 bis 7. Mai 2023: &amp;#039;&amp;#039;Wie alles Begann. Von Galaxien, Quarks und Kollisionen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 31. Juli 2024 bis 1. September 2024: &amp;#039;&amp;#039;III. Biennale Angewandter Kunst der ADK und GEDOK&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursula-Schneider-Preis ==&lt;br /&gt;
Der Verein der Freunde des Museums der Arbeit vergibt seit 2020 den „Ursula-Schneider-Preis“ für studentische Abschlussarbeiten, die sich mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Arbeitswelten befassen. Ursula Schneider (1943–2019) war Gründungsmitglied des Vereins der Freunde des Museums der Arbeit und langjährige Kuratorin am Museum der Arbeit. Eine Fachjury prämiert je zwei Bachelor- und Masterarbeiten mit Preisen zwischen 500 und 2000&amp;amp;nbsp;Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hamburg.Trude.wmt.jpg|Schneiderad &amp;#039;&amp;#039;[[TRUDE]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Hh-barmbek-kran.jpg|Rolldrehkran von 1915 aus dem Hafen &lt;br /&gt;
St Georg Museum der Arbeit.jpg|Anleger am [[Osterbek]]kanal&lt;br /&gt;
Kopie aus Plastikstoff des Karl Marx Monumentes aus Chemnitz.jpeg|Kopie aus Plastikstoff des Karl-Marx-Monumentes aus Chemnitz vor dem Museum der Arbeit in [[Hamburg]] zur „Kapital“-Ausstellung&lt;br /&gt;
Museum der Arbeit Museumshof.JPG|Museumshof mit Kesselhaus&lt;br /&gt;
Bagger von Menck &amp;amp; Hambrock 1937 gebaut,.JPG|Bagger von Menck &amp;amp; Hambrock, wurde 1937 gebaut&lt;br /&gt;
Ursula Schneider-Preiss 2022.JPG|Verleihung des Ursula-Schneider-Preises 2022&lt;br /&gt;
Druckwerkstatt Vorführung der Arbeit an der Linotype.JPG|Druckwerkstatt Vorführung der Arbeit an der [[Linotype-Setzmaschine]] (2023)&lt;br /&gt;
Museum der Arbeit Ausstellung ABC der Arbeit – Vielfalt Leben Innovationen.JPG|Ausstellung ABC der Arbeit – Vielfalt Leben Innovationen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außenstelle Speicherstadtmuseum ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Speicherstadtmuseum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Außenstelle des Museums der Arbeit ist das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Speicherstadtmuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, das die Bau- und Nutzungsgeschichte der historischen [[Speicherstadt]] dokumentiert. Das Speicherstadtmuseum ging aus der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Speicherstadt – Baudenkmal und Arbeitsort seit 100 Jahren&amp;#039;&amp;#039; hervor, die das Museum der Arbeit 1988 anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Speicherstadt auf zwei Lagerböden der Quartiersmannsfirma &amp;#039;&amp;#039;Eichholtz &amp;amp; Cons.&amp;#039;&amp;#039; am St.&amp;amp;nbsp;Annenufer 2 gezeigt hat. 1995&amp;amp;nbsp;wurde diese Ausstellung am selben Ort als privat betriebene Außenstelle des Museums der Arbeit neu eröffnet und seitdem kontinuierlich erweitert und aktualisiert. Vor einigen Jahren&amp;lt;!-- genaues jahr? --&amp;gt; ist das Museum zum Sandtorkai&amp;amp;nbsp;36 umgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Dauerausstellung stehen die typischen Lagergüter und die Tätigkeiten der [[Quartiersleute]], wie sich die Lagerhalter im [[Hamburger Hafen]] noch heute traditionsbewusst nennen, die Waren für Dritte – Handelshäuser oder verarbeitende Unternehmen – lagern. Anhand originaler Arbeitsgeräte und historischer Fotos, die die einzelnen Arbeitsschritte veranschaulichen, wird dargestellt, wie früher auf den Lagerböden hochwertige Importgüter wie [[Kaffee]], [[Tee]], [[Kakao]], [[Kautschuk]] oder [[Tabak]] gestapelt, gewogen, bemustert und sortiert wurden. Ein weiterer zentraler Themenkomplex ist die Baugeschichte der Speicherstadt. Außerdem stellt das Museum die Geschichte des Hamburger Kaffeehandels dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Speicherstadtmuseum finden regelmäßig öffentliche Sonderveranstaltungen wie Teeverkostungen oder Krimilesungen sowie öffentliche Rundgänge durch die Speicherstadt statt, die auch eine Führung durch die Dauerausstellung umfassen. In den Schulferien werden außerdem „Entdeckertouren“ angeboten, die sich gezielt an Kinder von 6 bis 12 Jahren in Begleitung Erwachsener richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Neben Führungen werden am Museum vielfältige Veranstaltungen organisiert. In Kursen und Workshops können die Besucher Ausstellungsstücke (z.&amp;amp;nbsp;B. eine Druckmaschine) selber benutzen und Dinge damit produzieren. Zu diesem Zweck wurden Ausstellungsstücke nachgebaut oder mehrfach gesammelt.&lt;br /&gt;
Von April bis Oktober findet monatlich ein Kulturflohmarkt auf dem Museumshof statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Planungskommission Museum der Arbeit: &amp;#039;&amp;#039;Gutachten – Museum der Arbeit&amp;#039;&amp;#039; – Inhaltliche Planung und Errichtung, Kulturbehörde Hamburg 1986.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Museum der Arbeit – Katalog&amp;#039;&amp;#039;, Christians Verlag, Hamburg 1997.&lt;br /&gt;
* 2006/07 zur Sonderausstellung: Jürgen Ellermeyer: &amp;#039;&amp;#039;Gib Gummi! – Kautschukindustrie und Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 2006, ISBN 978-3-86108-876-9.&lt;br /&gt;
* 2010: zur Ausstellung: &amp;#039;&amp;#039;Werbewelten Made in Hamburg – 100 Jahre Reemtsma&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-88506-469-5.&lt;br /&gt;
* 2013: zur Dauerausstellung: &amp;#039;&amp;#039;ABC der Arbeit – Vielfalt Leben Innovationen – Von Kupferschmieden und Kaufleuten, Blaumännern und Schürzen, Lohntüten und Streikkassen... Christina Bargholz Museum der Arbeit (Hrsg.)&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-86218-027-1.&lt;br /&gt;
* 2015: Ausstellungskatalog, Konferenzschrift und Bildband: Stefan Rahner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fofftein: Leben und Arbeiten in Hamburg 1930-2014 : Germin, Thomas Henning, Adam Pańczuk&amp;#039;&amp;#039;, Junius-Verlag, Hamburg 2015, ISBN 978-3-88506-056-7.&lt;br /&gt;
* 2017: Zeitschrift mitarbeit &amp;#039;&amp;#039;20 Jahre Museum der Arbeit&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber: Freunde des Museums, Hamburg Juni 2017, Nr. 23/2017, ISSN 1865-0406.&lt;br /&gt;
* 2017/18 zur Sonderausstellung: Rita Müller, Mario Bäumer: &amp;#039;&amp;#039;Das Kapital von Karl Marx&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2017, ISBN 978-3-947178-02-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Ebenfalls auf dem Gelände der ehemaligen Gummifabrik ist die [[Zinnschmelze (Hamburg-Barmbek-Nord)|Zinnschmelze]] erhalten, die heute als Kulturzentrum dient.&lt;br /&gt;
* Im Artikel [[Menck &amp;amp; Hambrock]] finden sich die Daten eines Seilbaggers, der im Museum ausgestellt ist.&lt;br /&gt;
* [[Liste der Museen in Hamburg]]&lt;br /&gt;
* [[Holzlettern]], ein besonderer Teil der Druckgeschichte im Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.shmh.de/museum-der-arbeit/ Offizielle Website des Museums der Arbeit]&lt;br /&gt;
* [https://www.hafenmuseum-hamburg.de/de/index.htm Außenstelle Hafenmuseum]&lt;br /&gt;
* [https://www.speicherstadtmuseum.de/ Außenstelle Speicherstadtmuseum]&lt;br /&gt;
* [https://www.freunde-museum-der-arbeit.de/mitgliedschaft/zeitschrift-mitarbeit/ Broschüre „mitarbeit“: 20 Jahre Museum der Arbeit]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|673305-0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=1x-JJ44x9rA Das Museum der Arbeit – Video]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stiftung Historische Museen Hamburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/35/9/N |EW=10/2/44.34/E |type=landmark |region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;UweRohwedder</name></author>
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