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	<title>Museum am Rothenbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Museum_am_Rothenbaum&amp;diff=1775307&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-18932-44: Korrekte Bezeichnung</title>
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		<updated>2026-03-26T22:38:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrekte Bezeichnung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Museum&lt;br /&gt;
| Name             = Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt&lt;br /&gt;
| Bild             = [[Datei:Hamburg Rotherbaum DS205n2.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Hauptfassade zur Rothenbaumchaussee (2015)&lt;br /&gt;
| Ort              = [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
| Art              = [[Kultur- und Sozialanthropologie]]&lt;br /&gt;
| Architekt        = &lt;br /&gt;
| Eröffnung        = 1879&lt;br /&gt;
| Besucheranzahl   = 130.000 &amp;lt;small&amp;gt;(2012)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/kultur-live/article112717605/130-000-Besucher-kamen-ins-Museum-fuer-Voelkerkunde.html &amp;#039;&amp;#039;130.000 Besucher kamen ins Museum für Völkerkunde.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Abendblatt, 12. Januar 2013.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Leitung          = [[Barbara Plankensteiner]]&lt;br /&gt;
| Website          = [https://markk-hamburg.de/ www.markk-hamburg.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MARKK&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 2018 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Museum für Völkerkunde Hamburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) wurde 1879 in [[Hamburg]] gegründet und zählt heute zu den größten [[Liste der Museen für Völkerkunde|ethnographischen Museen]] in [[Europa]]. Es liegt im Stadtteil [[Hamburg-Rotherbaum|Rotherbaum]] im [[Bezirk Eimsbüttel]]. Die Ausstellungen bieten in ihrer Bandbreite und Vielfalt die Basis der Vermittlungsarbeit im Museum, sie liefern die Grundlage kulturvergleichenden Forschens und ermöglichen dem Besucher Zugänge zu einem anderen Weltverständnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Dührkoop - Georg Christian Thilenius (1905).jpg|mini|hochkant|Georg Christian Thilenius (1905)]]&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des MARKK lagen 1842&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.voelkerkundemuseum.com/42-0-Geschichte.htm |wayback=20150402192443 |text=Geschichte  }}, abgerufen am 30. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;1841–1871. &amp;#039;&amp;#039;Beginn der [https://markk-hamburg.de/geschichte/ Sammlung]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; in einer kleinen [[Ethnografie|ethnographischen]] Sammlung, die in der [[Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg|Stadtbibliothek]] untergebracht war. Diese Sammlung wurde später durch den „Naturhistorischen Verein in Hamburg“ betreut, der 1867 auch den Museumsführer „Die Ethnographische oder Sammlung für Völkerkunde im Anschluss an das Naturhistorische Museum in Hamburg“ veröffentlichte. Die Verwaltung der Sammlung wurde [[Adolph Oberdörffer]] und Ferdinand Worlée anvertraut. Diese Sammlung bestand 1868/69 bereits aus 645 Objekten. 1871 folgte die Umbenennung in „Culturhistorisches Museum“ und der Umzug in Räumlichkeiten des [[Gelehrtenschule des Johanneums|Johanneums]] gemeinsam mit Artefakten des [[Naturhistorisches Museum Hamburg|Naturhistorischen Museums]]. Am 29. April 1879 folgte die Gründung des „Museums für Völkerkunde“. Der Kaufmann Carl Wilhelm Lüders (1823–1896)&amp;lt;ref&amp;gt;siehe &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen aus den Localvereinen&amp;#039;&amp;#039;, Gruppe Hamburg-Altona, in: &amp;#039;&amp;#039;Korrespondenzblatt der Deutschen Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte.&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 29, München 1898, S. 59–60, [https://archive.org/stream/bub_gb_fJRAAQAAIAAJ#page/n433/mode/2up Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt; leitete das Museum in der Position eines Vorstehers bis 1896. Am 1. Oktober 1904 übernahm [[Georg Thilenius]] als Hauptamtlicher Direktor die Verwaltung des &amp;#039;&amp;#039;„Museums für Völkerkunde und Vorgeschichte“&amp;#039;&amp;#039;, bis dahin leitete Direktorialassistent Karl Hagen die Geschäfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Thilenius setzte sich stark für den Bau eines eigenen Museums ein. Als Standort war ein Gelände am [[Hamburg-Rotherbaum|Rothenbaum]] vorgesehen. Der 1908 nach Plänen des Architekten [[Albert Erbe]] begonnene Bau wurde 1912 abgeschlossen. Ein Anbau, in dem Arbeitsräume für die Mitarbeiter eingerichtet wurden, wurde 1929 fertiggestellt. Die Pläne hatten bereits zu Beginn eine Verdopplung der Gebäudefläche des 1912 fertiggestellten Gebäudes vorgesehen. Die Realisierung wurde durch den Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum hatte die Aufgaben der [[Bodendenkmalpflege]] und Sammlung [[Archäologie|archäologischer Funde]] aus Hamburg inne, die 1957 an das [[Museum für Hamburgische Geschichte]] abgegeben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Mirjam Briel | Titel = Das „Reitergrab“ von Hamburg-Schnelsen. Befund und Deutung – ein Beitrag zur Sachsenforschung | Verlag = Universität Hamburg | Ort = Hamburg | Jahr = 2011 | Seiten = 90, Anhang | Kommentar = Magisterarbeit}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 ist das Museum eine [[Stiftung|Stiftung Öffentlichen Rechts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;float: right;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:right&lt;br /&gt;
|+align=&amp;quot;bottom&amp;quot; style=&amp;quot;caption-side: bottom; font-weight: normal;&amp;quot; | * Einfluss von Corona-Beschränkungen&lt;br /&gt;
! scope=&amp;quot;col&amp;quot; | Jahr !! Besucherzahlen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg |url=https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/88520/entwicklung_des_museum_am_rothenbaum_kulturen_und_kuenste_der_welt.pdf |titel=22/16281 SKA: Entwicklung des „Museum am Rothenbaum, Kulturen und Künste der Welt“ |werk=Parlamentsdatenbank der Hamburgischen Bürgerschaft |datum=2024-09-24 |format=PDF; 140 KB |sprache=de |abruf=2024-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2014 || 123.021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2015 || 103.481&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2016 || 99.222&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2017 || 95.980&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2018 || 81.238&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2019 || 78.590&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2020* || 29.296&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2021* || 24.552&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2022 || 55.429&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2023 || 64.024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2024 || 66.296&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensänderung ==&lt;br /&gt;
Im April 2017 setzte mit [[Barbara Plankensteiner]] als neuer Direktorin eine Umstrukturierung des Museums ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gesch&amp;quot; /&amp;gt; Im Juni 2018 beschloss der Kulturausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft die Umbenennung des Museums in „Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt“, abgekürzt MARKK. Die Begründung des Museums gegenüber dem &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039; lautete: „Der Name ‚Museum für Völkerkunde‘ ist für viele junge Personengruppen, Kunstinteressierte und [[Diaspora]]-Gemeinschaften, kritische Intellektuelle und Künstler/-innen aus Herkunftsgesellschaften oder lokalen Diaspora-Communitys eine Barriere, da er negative Assoziationen und Emotionen hervorruft.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Joachim Mischke]] |url=https://www.abendblatt.de/kultur-live/article212884015/Warum-das-Voelkerkundemuseum-einen-neuen-Namen-bekommt.html |titel=Warum das Völkerkundemuseum einen neuen Namen bekommt|werk=Hamburger Abendblatt |datum=2017-12-18 |abruf=2019-05-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Beschluss waren Diskussionen sowohl über den neuen Namen als auch über dessen Abkürzung vorausgegangen; die Umbenennung steht im Zusammenhang einer inhaltlichen Neuausrichtung des Museums. Sie enthält beispielsweise eine Auseinandersetzung mit der Herkunft der Ausstellungsobjekte und einer möglichen Rückgabe, wie beispielsweise zweier koreanischer Wächterfiguren, die 1983 versteckt nach Hamburg gebracht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=NDR |url=https://www.ndr.de/kultur/kunst/provenienzforschung/MARKK-Museum-gibt-Grabwaechter-Figuren-an-Korea-zurueck,grabwaechter104.html |titel=Museum gibt Grabwächter-Figuren an Korea zurück |abruf=2019-05-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Rückgaben sind laut Plankensteiner nicht ausgeschlossen, wenn auch mit einem gewissen Arbeitsumfang verbunden, da die Objekte der Stadt Hamburg und nicht dem Museum gehören und es eine Rückforderung vom ehemaligen Eigentümer geben muss.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Deppe: [https://www.ndr.de/kultur/Barbara-Plankensteiner-ueber-Provenienzforschung,journal1494.html &amp;#039;&amp;#039;Provenienzforschung: Eine moralische Verpflichtung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;NDR Kultur&amp;#039;&amp;#039;. 17. Oktober 2018, abgerufen am 9. August 2020 (Interview).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren hat sich der Fokus des Museums verschoben. Statt von einem Beschreiben von Völkern geht es um „die kulturelle Verankerung des Menschen, um ein Verständnis von Zusammenhängen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden und um die Vielfalt kultureller und künstlerischer Errungenschaften der Welt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gesch&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://markk-hamburg.de/geschichte/ |titel=Geschichte des Museums – MARKK |werk=markk-hamburg.de |abruf=2019-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei handelt es sich um einen längeren Prozess, mit dem auch die Aufarbeitung der Rolle des Museums im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus und der damaligen Gründung eines Rassenbiologischen Instituts einhergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre nach Plankensteiners Dienstbeginn bezeichneten Hamburger Medien das Museum als „so unbeliebt wie nie“. Die Besucherzahl war 2018 von 96.000 auf 80.000 gesunken.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Knöfel: &amp;#039;&amp;#039;Das Monstrum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; 33/2020, 8. August 2020, S. 110–112, hier S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Wenn man ein Haus so radikal neu positioniert, wie wir es getan haben, dann dauert es, bis sich das in den Besucherzahlen niederschlägt“, so Plankensteiner in den Medien. „Was man sagen kann: Unser Image hat sich unheimlich verändert. Das spiegelt sich in Medienpräsenz, aber auch in vielen anderen Bereichen wider. Unsere Mitarbeiter werden international eingeladen, um über unseren Prozess zu sprechen, wir bekommen viel Besuch von Studierenden und anderen Museen, und wir haben ein viel diverseres und jüngeres Publikum.“&amp;lt;ref&amp;gt;Pinneberger Tageblatt, 17. Januar 2020, Nadine Wenzlick, „MARKK fährt groß auf“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren erhielt das MARKK viel positive Aufmerksamkeit in den Medien für seine qualitätsvolle Arbeit und beispielgebenden Ausstellungsprojekte&amp;lt;ref&amp;gt;Wall Street Journal, 16.5.20, Tobias Grey „Virtual Homecoming for Lost Treasures“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berliner Zeitung, 24.4.20, Andreas Förster „Beute einer strategischen Plünderung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spiegel, 23.11.19, Bartholomäus Grill, Jan Puhl „Wem gehört die Königin?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZEIT Hamburg, 26.9.19, Florian Zinnecker, Amani&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamburger Abendblatt, 16.5.19, Vera Fengler „Die vergessenen Künstlerinnen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZEIT Hamburg 25.4.19, Florian Zinnecker „Von Wölfen und Menschen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZDF.de, 19.4.19, Ralf Zimmermann von Siefart „Der urbane Wolf“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZEIT Hamburg, 13. September 2018, Florian Zinnecker „Auf Expedition ins Archiv“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Süddeutsche Zeitung 11.4.18 Till Briegleb “Inspirations Ping Pong”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
art 26.9.18 Raphael Dillhof „Wo kommen all die Dinge her?“&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Restitution ==&lt;br /&gt;
Das MARKK gehört zu den Mitgliedern der Benin Dialogue Group, die seit 2010 besteht und von Plankensteiner mitgegründet wurde. In der Arbeitsgruppe kommen Vertreter westlicher Museen und verschiedener nigerianischer Akteure zusammen, um Kooperationen zu initiieren und die dauerhafte Rückkehr nigerianischer Kunstwerke, insbesondere der Benin-Bronzen, zu ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.preussischer-kulturbesitz.de/news-detail/artikel/2021/03/24/benin-dialogue-group-statement.html |titel=Benin Dialogue Group Statement |werk=Website Stiftung Preußischer Kulturbesitz |datum=2021-03-24 |sprache=de |abruf=2026-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Projekt der Gruppe ist Digital Benin. Seit 2022 macht die Online-Datenbank diejenigen Werke zugänglich, die bei der Plünderung des Königshofes von Benin Ende des 19. Jahrhunderts verschleppt wurden. Ergänzt werden sie unter anderem durch Oral-History-Inhalte. An dem Projekt sind 131 Institutionen aus 20 Ländern beteiligt, das MARKK ist die Trägerinstitution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2022 unterzeichnete die Stadt Hamburg als Eigentümerin der Bestände des MARKK eine Rückgabevereinbarung mit der Bundesrepublik Nigeria. Diese umfasst 179 Benin-Objekte, von denen drei im Zuge der Unterzeichnung übergeben wurden. Zwei Drittel sollten in naher Zukunft nach Nigeria zurückkehren, ein Drittel im MARKK als Leihgabe verbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgegangen war 2019 der Beschluss der Kulturministerkonferenz (unter Vorsitz der Stadt Hamburg) zum künftigen Umgang mit kolonial belastetem Sammlungsgut. 2021 einigte sich der Bund zusammen mit der Regierung Nigerias auf ein Memorandum of Understanding on Museum Cooperation, das die Voraussetzungen für die Übertragung des Eigentums schuf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://markk-hamburg.de/presse/ |titel=Hamburg unterzeichnet Rückgabevereinbarung mit Nigeria über alle 179 in Hamburg befindlichen Benin-Bronzen |werk=markk-hamburg.de |hrsg=MARKK |datum=2022-12-16 |sprache=de |abruf=2026-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Figuren am Gebäude ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vkundler.jpg&lt;br /&gt;
Vkund2.jpg&lt;br /&gt;
Vkpfeiffer.jpg&lt;br /&gt;
Vk3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bildhauer: [[Johann Michael Bossard]], 1912&amp;lt;ref&amp;gt;Maike Bruhns: &amp;#039;&amp;#039;Bossard, Johann Michael.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Rump. Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs, Altonas und der näheren Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Familie Rump. Überarbeitete Neuauflage des Lexikons von Ernst Rump; ergänzt und überarbeitet von [[Maike Bruhns]], Wachholtz, Neumünster 2013, ISBN 978-3-529-02792-5, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feste und Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Das Museum am Rothenbaum versteht sich als Begegnungsstätte für Menschen aller Kulturen. Jährlich wiederkehrende Feste wie der Mexikanische Totentag oder der MARKK[t] der Kulturen und Künste laden zum gemeinsamen Feiern ein und lassen die reichen Traditionen anderer Kulturen erlebbar werden. Ergänzend zu den Sonderausstellungen finden Thementage, Vorträge und Führungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlungen ==&lt;br /&gt;
Der Bestand des Museums ist in drei Sammlungen aufgeteilt: eine Objektsammlung, eine fotografische Sammlung und ein Dokumentenarchiv. Die Objektsammlung ist nach folgenden Gebieten gegliedert: Nordafrika mit West- und Zentralasien, Afrika, Ost- und Südasien, Ozeanien, Europa und Amerika. Die fotografische Sammlung hat einen umfangreichen Bestand von fast 450.000 Bildern. Im Dokumentenarchiv werden zahlreiche Nachlässe von Ethnologen, Geographen, Linguisten und Forschungsreisenden aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direktoren ==&lt;br /&gt;
* 1879–1896: Carl Wilhelm Lüders (Vorsteher)&lt;br /&gt;
* 1896–1904: Karl Hagen (Direktorialassistent)&lt;br /&gt;
* 1904–1935: [[Georg Thilenius]]&lt;br /&gt;
* 1935–1962: [[Franz Termer]]&lt;br /&gt;
* 1962–1967: [[Erhard Schlesier]]&lt;br /&gt;
* 1967–1971: [[Hans Fischer (Ethnologe)|Hans Fischer]]&lt;br /&gt;
* 1971–1991: [[Jürgen Zwernemann]]&lt;br /&gt;
* 1992–2016: [[Wulf Köpke (Ethnologe)|Wulf Köpke]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: [[Barbara Plankensteiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;MARKK – Museum am Rothenbaum, Hamburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Museums-Check]].&amp;#039;&amp;#039; Folge 87). Reportage, 30 Min., Moderation: [[Markus Brock]], Produktion: [[3sat]]. Erstausstrahlung: 3. November 2024.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fernsehserien.de/museums-check-mit-markus-brock/folgen/87-markk-museum-am-rothenbaum-hamburg-1754879 |titel=MARKK – Museum am Rothenbaum, Hamburg (= Museums-Check. Folge 87) |werk=Fernsehserien.de |abruf=2025-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen aus dem Museum für Völkerkunde in Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1906–2017, {{ISSN|0072-9469}} / {{DNB|012640301}} (1906–1972), {{DNB|017741440}} (1973–1993), {{DNB|1009019023}} (1999–2017).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Monographien zur Völkerkunde.&amp;#039;&amp;#039; Verschiedene Verlage, Hamburg u. a. seit 1943, {{DNB|01275885X}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen aus dem Museum am Rothenbaum.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg seit 2018, {{ISSN|2628-0434}} / {{DNB|1178851273}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(chronologisch geordnet)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Myriam Göpel: &amp;#039;&amp;#039;Von kolonialen Sammlungen und Dekolonisierungsversuchen. Das (ehemalige) Museum für Völkerkunde Hamburg als (post-)kolonialer Erinnerungsort.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Zimmerer]], Kim Sebastian Todzi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg: Tor zur kolonialen Welt. Erinnerungsorte der (post-)kolonialen Globalisierung&amp;#039;&amp;#039;, Wallstein, Göttingen 2021, ISBN 978-3-8353-5018-2, S. 279–292.&lt;br /&gt;
* Bernd Schmelz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Warum ist ein Museum für Völkerkunde wichtig für Hamburg? Was wird von einem Völkerkundemuseum in Hamburg erwartet?&amp;#039;&amp;#039; Museum für Völkerkunde, Hamburg 2013, ISBN 978-3-944193-00-7.&lt;br /&gt;
* [[Wulf Köpke (Ethnologe)|Wulf Köpke]], Bernd Schmelz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die ersten 112 Jahre. Das Museum für Völkerkunde Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Museum für Völkerkunde, Hamburg 2004, ISBN 978-3-9809222-2-7.&lt;br /&gt;
* Christoph Hahn, Siegmar Hohl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der große Museumsführer.&amp;#039;&amp;#039; Sammlungen zu Kunst, Kultur, Natur und Technik in Deutschland. Bassermann, Niedernhausen 2000, ISBN 3-8094-5013-8, S. 236.&lt;br /&gt;
* Jürgen Zwernemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft des Völkerkundemuseums.&amp;#039;&amp;#039; (= Ergebnisse eines Symposions des Hamburgischen Museums für Völkerkunde). Lit, Münster/Hamburg 1991, ISBN 3-88660-793-3.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Zwernemann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die Sammlungen / Hamburgisches Museum für Völkerkunde.&amp;#039;&amp;#039; Prestel, München 1984, ISBN 3-7913-0700-2.&lt;br /&gt;
* Peter Stepan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Museen. Westermanns farbiger Führer durch alle bedeutenden Museen und Sammlungen.&amp;#039;&amp;#039; Westermann, Braunschweig 1983, ISBN 3-14-508854-8, S. 204–205.&lt;br /&gt;
* Klemens Mörmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Museumsführer in Farbe. Museen und Sammlungen in der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main/Olten/Wien 1983, {{DNB|870131540}}, S. 418.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurzer Führer durch das Hamburgische Museum für Völkerkunde und Vorgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 3., veränderte Auflage. Hamburg 1967, {{DNB|456874321}}.&lt;br /&gt;
* Hagen: &amp;#039;&amp;#039;Museum für Völkerkunde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburg in naturwissenschaftlicher und medizinischer Beziehung.&amp;#039;&amp;#039; Den Teilnehmern der 73. Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte als Festgabe gewidmet. Leopold Voss, Hamburg 1901, S. 98–107, [https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN832855618 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* [[Werner von Melle]]: &amp;#039;&amp;#039;Dreißig Jahre Hamburger Wissenschaft, 1891–1921.&amp;#039;&amp;#039; Rückblicke und persönliche  Erinnerungen. 1. Band, Broschek, Hamburg 1923.&lt;br /&gt;
** (Die Jahre 1891–1900) &amp;#039;&amp;#039;4. Das Museum für Völkerkunde und die Sammlung vorgeschichtlier Altertümer.&amp;#039;&amp;#039; S. 43–51 {{Digitalisat|GB=0xFLAAAAYAAJ|SZ=PA43}}&lt;br /&gt;
** (Die Jahre 1900–1902) &amp;#039;&amp;#039;6. Das Museum für Völkerkunde.&amp;#039;&amp;#039; S. 271–277 {{Digitalisat|GB=0xFLAAAAYAAJ|SZ=PA271}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Museum für Völkerkunde |Hrsg=Architekten– und Ingenieur–Verein zu Hamburg  |Sammelwerk=Hamburg und seine Bauten unter Berücksichtigung der Nachbarstädte Altona und Wandsbek 1914 |Band= 1 |Verlag=Selbstverlag |Ort=Hamburg |Datum=1914 |ISBN= |Seiten=310–313}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Das neue Museum für Völkerkunde |Sammelwerk=Neue Hamburger Zeitung |Band= 12|Nummer= 305|Datum=1907-07-03 |Online=https://www.europeana.eu/de/item/9200338/BibliographicResource_3000094625011 |Seiten=2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Museum für Völkerkunde Hamburg|Museum am Rothenbaum}}&lt;br /&gt;
* [https://markk-hamburg.de Offizielle Website des &amp;#039;&amp;#039;MARKK – Museum am Rothenbaum&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.hamburg.de/museum-fuer-voelkerkunde/ &amp;#039;&amp;#039;MARKK – Museum am Rothenbaum&amp;#039;&amp;#039;] bei [[Hamburg|Hamburg.de]]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/culturalinstitute/beta/partner/museum-of-ethnology-hamburg &amp;#039;&amp;#039;MARKK – Museum am Rothenbaum&amp;#039;&amp;#039;] bei [[Google Arts &amp;amp; Culture]]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1163324337|TEXT=Literatur zum|&amp;#039;&amp;#039;MARKK – Museum am Rothenbaum&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* Diana Miryong Natermann, „[https://visual-history.de/project/koloniale-dokumente-im-museum-fuer-voelkerkunde-hamburg/ Koloniale Dokumente im Museum für Völkerkunde Hamburg]“, in: Visual History, 23. Juni 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Völkerkundemuseen in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/34/6/N |EW=9/59/21/E |type=landmark |region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=6078405-2|LCCN=nr/2004/21315|VIAF=159327684}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Hamburg|Rothenbaum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerkundemuseum in Deutschland|Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Hamburg-Rotherbaum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsbau in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstmuseum in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Eimsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1879]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-18932-44</name></author>
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