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	<title>Museum Quintana - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;JEW: bild eingefügt</title>
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		<updated>2026-01-15T07:47:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bild eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Museum&lt;br /&gt;
| Name             = Museum Quintana – Archäologie in Künzing&lt;br /&gt;
| Bild             = [[Datei:Außenansicht Museum Quintana in Künzing.jpg|280px]]&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Außenansicht des Museum Quintana&lt;br /&gt;
| Ort              = [[Künzing]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 48.668806&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 13.078422&lt;br /&gt;
| ISO-Region       = DE-BY&lt;br /&gt;
| Art              = Kulturgeschichtliches Museum (Archäologie)&lt;br /&gt;
| Architekt        = Franz Miedl&lt;br /&gt;
| Eröffnung        = 2001&lt;br /&gt;
| Besucheranzahl   = &lt;br /&gt;
| Betreiber        = Gemeinde Künzing&lt;br /&gt;
| Leitung          = Roman Weindl&lt;br /&gt;
| ISIL             = DE-MUS-766512&lt;br /&gt;
| Website          = https://www.museum-quintana.de/&lt;br /&gt;
}}Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Museum Quintana&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vollständiger Name &amp;#039;&amp;#039;Museum Quintana – Archäologie in Künzing&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Archäologie|archäologisches]] [[Museum]] in der [[Regierungsbezirk Niederbayern|niederbayerischen]] Gemeinde [[Künzing]] im [[Landkreis Deggendorf]]. Das Museum ist ein Partnermuseum der [[Archäologische Staatssammlung|Archäologischen Staatssammlung]] in München und Mitglied im Museumsnetzwerk &amp;#039;&amp;#039;Welterbe Donaulimes Erleben&amp;#039;&amp;#039;. Das Museum wird getragen von der Gemeinde Künzing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Museums ==&lt;br /&gt;
Die Anfänge des Museums gehen wesentlich auf die Bemühungen des damaligen Ortsheimatpflegers Werner Friedenberger zurück, der für den Bau eines Archäologiemuseums zur Bewahrung der zahlreichen archäologischen Funde aus dem Gemeindegebiet von Künzing war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Bau eines solchen Museums im Jahr 1990 durch den [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] beschlossen wurde, gründete Friedenberger am 20. Oktober 1990 den Museumsverein Künzing, der sich um die Realisierung des Museumsprojekts bemühte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.museumsverein.de/content/?page_id=11 |titel=Der Verein {{!}} Museumsverein Künzing |sprache=de-DE |abruf=2023-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Grundstein für den Neubau eines Museums- und Rathausgebäudes mit einer Ausstellungsfläche von ca. 700 m² wurde am 29. Oktober 1999 in der Ortsmitte von Künzing auf dem ehemaligen Gelände der OGV Obst- und Gemüsevermarktung Künzing gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum Quintana wurde schließlich am 20. Juli 2001 nach langjährigen Bemühungen im Beisein des [[Altbundespräsident]]en [[Roman Herzog]] eingeweiht. Der Name des Museums leitet sich vom römischen Namen des Ortes Künzing (lat. &amp;#039;&amp;#039;Quintana, Quintianis, Quintanis&amp;#039;&amp;#039;) ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitung ===&lt;br /&gt;
Von der Eröffnung des Museums bis Ende 2018 wurde das Museum von der [[Klassische Archäologie|Klassischen Archäologin]] [[Eva Bayer-Niemeier]] geleitet. Seit 2019 wird das Museum von dem Archäologen Roman Weindl geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abteilungen des Museums ==&lt;br /&gt;
Schwerpunkt der [[Ausstellung]] ist die Geschichte [[Ostbayern]]s am Beispiel der Gemeinde Künzing, einem der ältesten Orte Bayerns. Ausgestellt werden archäologische Funde und Entdeckungen von der [[Jungsteinzeit]] im 6./5. Jahrtausend v. Chr. bis in das [[Frühmittelalter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jungsteinzeit ===&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|links rechts|Die Tote von Niederpöring, Museum Quintana.jpg|185|Theodoxus danubialis.jpg|227|{{center|1=Tote von Niederpöring}}|{{center|1=Donau-Kahnschnecke}}}} &lt;br /&gt;
[[Bild:Museum Quintana - Unternberg 2.jpg|mini|Kreisgrabenanlage von Künzing-Unternberg im Museum Quintana]]&lt;br /&gt;
Die erste Abteilung im Untergeschoss des Museums widmet sich der Jungsteinzeit. Behandelt wird die Zeit der [[Linearbandkeramische Kultur|frühen Ackerbauern]] bis zum Ende des Neolithikums. Im Zentrum der Abteilung stehen die [[Kreisgrabenanlage von Künzing-Unternberg]]  und der Neufund von 2015 der „Toten von Niederpöring“. Dabei handelt es sich um eine jungsteinzeitliche Frauenbestattung aus der Gemeinde [[Oberpöring]] mit einem Kopfschmuck aus Gehäusen der [[Donau-Kahnschnecke]]. Das Gesicht der um 5.000 v. Chr. verstorbenen Frau wurde für die Ausstellung in einem Forschungsprojekt rekonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Metallzeiten ===&lt;br /&gt;
Eine zweite Abteilung im Untergeschoss zeigt Funde aus der [[Bronzezeit|Bronze-]] und [[Eisenzeit]]. Den Schwerpunkt bilden hier die Funde aus dem [[Urnenfelderkultur|urnenfelder-]] und [[Hallstattzeit|hallstattzeitlichem]] Gräberfeld von Künzing, einem der größten Friedhöfe der Urnenfelderzeit in Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römische Kaiserzeit ===&lt;br /&gt;
Die Abteilung zur [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]] im ersten Obergeschoss des Museums widmet sich dem mittelkaiserzeitlichen [[Kastell Künzing|Kastell von Künzing]] und dem Alltagsleben am [[Donaulimes]]. Gezeigt werden Funde aus dem zwischen 1956 und 1966 unter der Leitung von [[Hans Schönberger]] ausgegrabenen [[Römisches Militärlager|Auxiliarkastells]] Quintana und der dazugehörigen [[Vicus|Zivilsiedlung]]. Teil der Ausstellung sind auch das 1998 entdeckte [[Mithräum|Mithrasheiligtum]] und das hölzerne [[Amphitheater von Künzing]], dessen Überreste seit Juli 2021 zum [[UNESCO-Welterbe]] Donaulimes gehören.[[Datei:Museum Quintana - Zenturio 1.jpg|mini|Römischer Zenturio (Foto: 2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Museum Quintana - Militärdiplom 2.jpg|mini|Militärdiplom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätantike und Frühmittelalter ===&lt;br /&gt;
Die letzte Abteilung thematisiert im Erdgeschoss des Museums das in der [[Notitia dignitatum]] und der [[Vita Sancti Severini|Vita des Hl. Severin]] erwähnte [[spätantike]] [[Kastell Künzing|Kastell Quintanis]] sowie die Epoche der [[Völkerwanderung]] und die Entstehung [[Bajuwaren|bajuwarischer]] Stämme in der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Druckgraphik ===&lt;br /&gt;
Eine eigene Abteilung im Dachgeschoss des Museums zeigt [[Druckgrafik]]en mit Darstellungen des Hl. [[Severin von Noricum]] aus dem 16. bis 19. Jahrhundert aus der Sammlung des Museumsvereins Künzing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderausstellungen ==&lt;br /&gt;
Neben der Dauerausstellung werden im Museum Quintana jährlich wechselnde Sonderausstellungen zu [[Kulturgeschichte|kulturgeschichtlichen]] Themen gezeigt. Vom 31. Mai 2024 bis zum 12. Januar 2025 zeigt das Museum eine Sonderausstellung zu den [[Mysterienkult]]en am bayerischen [[Donaulimes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Museum Quintana – Archäologie in Künzing.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Museum Quintana – Archäologie in Künzing, Künzing 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Museum Quintana}}&lt;br /&gt;
* [https://www.museum-quintana.de/ Offizielle Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologische Sammlung in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römermuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künzing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Landkreis Deggendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 2001]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JEW</name></author>
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