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	<title>Muschenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt, für den Mediziner siehe [[Carl Muschenheim]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lich&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Muschenheim COA.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/29/13/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/47/49/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 163 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.81&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1038&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.lich.de/kultur-sport-tourismus/steckbrief-und-geschichte/steckbrief-lich |titel=Steckbrief Lich |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Lich |abruf=2024-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35423&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06404&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Muschenheim.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muschenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Lich]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Gießen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild muschenheim.jpg|mini|Luftbild von Muschenheim (2020)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Großgasse nach Norden (Muschenheim) 01.JPG|mini|Großgasse, Blick nach Norden]]&lt;br /&gt;
Muschenheim liegt rund vier Kilometer südlich der Kernstadt Lich am linken, östlichen Ufer der [[Wetter (Fluss)|Wetter]] in der nördlichen [[Wetterau]]. Die nördliche Gemarkungsgrenze und der Ortsrand grenzen an das Umfeld von [[Kloster Arnsburg]]. Die Gemarkungsfläche beträgt 781 [[Hektar]], davon sind 110 Hektar bewaldet (Stand: 1961). Es gibt zwei Waldflächen, den kleineren &amp;#039;&amp;#039;Vorderwald&amp;#039;&amp;#039; mit etlichen Hügelgräbern auf einer bis 175 Meter ansteigenden Anhöhe und den größeren &amp;#039;&amp;#039;Hinterwald&amp;#039;&amp;#039;, der sich jenseits der südlichen Gemarkungsgrenze weiter fortsetzt und mit dem 199 Meter hohen &amp;#039;&amp;#039;Wetterbergskopf&amp;#039;&amp;#039; die höchste Erhebung der Gemarkung aufweist. Am nicht bewaldeten Nordhang des Wetterbergkopfes liegt das Megalithgrab &amp;#039;&amp;#039;Heiliger Stein&amp;#039;&amp;#039;. Am Südrand von Muschenheim liegt der [[Burgstall Muschenheim]], eine abgegangene Wasserburg von der fast nichts mehr zu sehen ist, da das Burggelände größtenteils überbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hessengasse 13 (Muschenheim) 14.JPG|mini|Hessengasse 13, ältestes Haus des Stadtteils]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früh- und Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Frühere Besiedlungen lassen sich aus dem 4000–5000 Jahre alten [[Megalith]]grab „Heiliger Stein“ ableiten. Nordwestlich des Ortes bestand ein Römerkastell, das [[Kastell Arnsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Das Bestehen des Ortes lässt sich bis in den Zeitraum 650 bis 802 durch eine Erwähnung im [[Codex Eberhardi]] urkundlich zurückverfolgen. „ein gewisser Ivo und seine Frau Reginhilt übertrugen … bona sua in Musgenheim“ (seine/ihre Güter in Muschenheim).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Edmund Ernst Stengel]]: Fuldisches Urkundenbuch. Nr. 348, S. 441.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits hier wird die Siedlungsform des Ortes als [[Dorf|villa]] angegben. In der Zeit zwischen 774 und 800 schenkt Gotefrit dem [[Kloster Fulda]] seinen Besitz in Muschenheim.&lt;br /&gt;
In einem anderen bedeutenden [[Kopiar]], dem [[Codex Laureshamensis]], wird Muschenheim drei mal genannt. 785 heißt es Lorscher Codex: „… in pago Wetdereiba in uilla Muskenheim …“ (im Gau Wetterau im Dorf Muschenheim).&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Glöckner: Codex Laureshamensis (CL) (Arbeiten der historischen Kommission für den Volksstaat Hessen. = CL III, Nr. 2987, S. 236.), Darmstadt 1929.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer Eintrag im gleichen Jahr lautet: „… in Muschenheimer marca“ (in der Mark Muschenheim).&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Glöckner: CL III, Nr. 3752 c. S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich folgt 798: „...in pago Wedereiba in uilla Moseknheim …“&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Glöckner: CL III, Nr. 2985. S. 247.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Kloster Lorsch]] erhält im Zeitraum von 774 bis um 800 insgesamt fünf Privatschenkungen in Muschenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;s. auch:Karl Glöckner: CL III, Nr. 2946 = 3758; CL III 2986 = 3758.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Ortsname]] wird in der Namensforschung als „Siedlung des Musco“ erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Reichardt]]: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 265 f, S. 266.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1151 heißt es in einer Urkunde: „… a matre ecclesia Muschenheim“ (von der Mutterkirche Muschenheim).&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Acht: Mainzer Urkundenbuch. Bd. 2,1 (1137 – 1175). Darmstadt 1968. Nr. 159, S. 295.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche Muschenheim|Muschenheimer Pfarrkirche]] wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbaut. In einem Insert wird zwischen 1216 und 1229 ein „Cunrado pastore in Mussenheim“ (Pfarrherr Konrad in Muschneheim) erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Baur (Archivar)|Ludwig Baur]]: Urkundenbuch des Klosters Arnsburg in der Wetterau. Darmstadt 1851. Nr. 66, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1401 fielen Muschenheim, [[Birklar]] und [[Bettenhausen (Lich)|Bettenhausen]] in den [[Mühlenbann]] der Mühle von Muschenheim. In diesem Jahr erneuerte [[Philipp VIII. (Falkenstein)|Philipp VIII. von Falkenstein]] die Schenkung [[Philipp I. (Falkenstein)|Philipps I. von Falkenstein]]. Dieser hatte die Muschenheimer Mühle 1261 an das [[Kloster Arnsburg]] geschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Andreas Kuczera]]: Grangie und Grundherrschaft. Zur Wirtschaftsverfassung des Klosters Arnsburg zwischen Eigenwirtschaft und Rentengrundherrschaft 1174–1400. Dissertation. Darmstadt und Marburg 2003. Hrsg.: Hessische Historische Kommission Darmstadt und Historische Kommission für Hessen. = Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 129. S. 212, vgl. Ludwig Baur: AUB. Nr. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
In Muschenheim gab es seit 1575 eine Schule. Hierhin kamen auch Schüler aus den Nachbarorten, wovon der „Schülerpfad“ nach [[Bettenhausen (Lich)|Bettenhausen]] kündet. Bis in den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] hinein wirkten studierte Theologen hier als Lehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Reformation]] in Muschenheim wurde von Graf Konrad zu Solms 1582 mit der Einführung des reformierten Bekenntnisses „vollendet“. Der [[Altar]] in der Kirche wurde durch einen Tisch für die Abendmahlsfeier ersetzt. Trotz der Einführung des reformierten statt des vorherigen lutherischen Bekenntnisses konnten fast alle Pfarrer in der Grafschaft in ihren Gemeinden bleiben. Pfarrer Hermann Pistorius war ab 1576 Pfarrer in Muschenheim; seine Tochter Sibylle heiratete 1597 den reformierten Pfarrer [[Anton Praetorius]], Kämpfer gegen [[Hexenverfolgung|Hexenprozesse]] und [[Folter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Muschenheim zum 31. Dezember 1970 auf freiwilliger Basis in die Stadt Lich [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Eingliederung von Gemeinden in die Stadt Lich, Landkreis Gießen |nr=4 |jahr=1971 |datum=1971-01-06 |seite=5 |seiten=141 |fundstelle=Punkt 174 |kbytes=6230}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|180532844|Seiten=303}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Muschenheim wurde, wie für alle Stadtteile von Lich, ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.lich.de/fileadmin/Dateien/Cross7/Startseite/import/Rathaus_%26_Politik/Satzungen_und_Bekanntmachungen/Satzungen/0_01_Hauptsatzung2023.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;4 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Lich |abruf=2024-03 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;95&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Muschenheim angehört(e):&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1742: [[Heiliges Römisches Reich]], Grafschaft [[Solms-Braunfels]] (Anteil an der [[Herrschaft Münzenberg]]), [[Amt Hungen]]&lt;br /&gt;
* ab 1742: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Solms-Braunfels (Anteil an der Herrschaft Münzenberg), Amt Hungen&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Mediatisierung]] infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]], Amt Hungen (des Fürsten Solms-Braunfels)&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Amt Hungen (des Fürsten Solms-Braunfels)&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Hungen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Patrimonialgericht]]: Standesherrliches Amt Hungen des Fürsten Solms-Braunfels.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Hungen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Hungen]]; 1822 gingen die Rechte des „standesherrlichen Amts Hungen“ an das Landgericht über, wo sie im Namen der Standesherren ausgeübt wurden) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1841: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Hungen]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Friedberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Nidda]]&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]]. Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda&lt;br /&gt;
* ab 1874: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Gießen]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Gießen]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Gießen, Stadt Lich&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 31. Januar 1970 als [[Ortsbezirk]] zur Stadt Lich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Lahn-Dill-Kreis]], Stadt Lich&lt;br /&gt;
* ab 1979: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Stadt Lich&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Gießen, Stadt Lich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte seit 1803 ===&lt;br /&gt;
In der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]] (ab 1815 Provinz Oberhessen) wurde das „Hofgericht Gießen“ eingerichtet. Es war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]]. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen und somit war für Muschenheim ab 1806 das „Patrimonialgericht der Fürsten Solms-Braunfels“ in Hungen zuständig. Nach der Gründung des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]] 1806 wurden die Aufgaben der ersten Instanz 1821–1822 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übertragen. Ab 1822 ließen die Fürsten Solms-Braunfels ihre Rechte am Gericht durch das Großherzogtum Hessen in ihrem Namen ausüben. „[[Landgericht Hungen]]“ war daher die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das für Muschenheim zuständig war. Auch auf sein Recht auf die zweite Instanz, die durch die Justizkanzlei in Hungen ausgeübt wurde verzichtete der Fürst 1823.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PF&amp;quot; /&amp;gt; Erst infolge der [[Märzrevolution]] 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen |titel=Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren |nr=40 |jahr=1848 |datum=1848-08-07 |seite=233 |seiten=237–241 |kbytes=42900}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Neuordnung der Gerichtsbezirke in der [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]] mit Wirkung vom 15. Oktober 1853 wurde Muschenheim dem [[Landgericht Lich]] zugelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bekanntmachung vom 15. April 1853, betreffend:&amp;lt;br&amp;gt;1) die Aufhebung der Landgerichte Großkarben und Rödelheim, und die Errichtung neuer Landgerichte zu Darmstadt, Waldmichelbach, Vilbel und Altenstadt, ferner die Verlegung des Landgerichtssitzes von Altenschlirf nach Herbstein;&amp;lt;br&amp;gt;2) die künftige Zusammensetzung der Stadt- und Landgerichts-Bezirke in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen. (Hess. Reg.Bl. S. 221–230)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglichen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Lich“ und Zuteilung zum Bezirk des [[Landgericht Gießen|Landgerichts Gießen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein  |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211|kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Juni 1934 wurde das Amtsgericht Lich aufgelöst und Muschenheim dem [[Amtsgericht Gießen]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Der Hessische Staatsminister |titel=Verordnung über die Umbildung von Amtsgerichtsbezirken |nr=10 |jahr=1934 |datum=1934-04-11 |seite=65 |seiten=63 |fundstelle= |kbytes=13600}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Muschenheim 939 Einwohner. Darunter waren 24 (2,6 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 168 Einwohner unter 18 Jahren, 375 zwischen 18 und 49, 195 zwischen 50 und 64 und 201 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 381 Haushalten. Davon waren 93 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 102 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 129 Paare mit Kindern, sowie 46 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 12 [[Wohngemeinschaft]]en. In 75 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 243 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Muschenheim|width=450|float=none|maxEinwohner=1180&lt;br /&gt;
|575|580|627|630|603|666|691|702|654|655|691|732|702|651|1183|1015|879|874|966&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,929)(1980,-1)(1988,966)(2000,-1)(2008,939)(2011,936)(2015,967)(2020,933)&lt;br /&gt;
|vor1834=(1830,519)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; 1970:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=364}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; 1988–2008:&amp;lt;ref name=&amp;quot;HB&amp;quot;&amp;gt;Heimatbuch der Stadt Lich, Stadtverwaltung Lich&amp;lt;/ref&amp;gt;; nach 2011: Stadt Lich&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2015&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2020&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 wurden die folgenden Erwerbspersonen gezählt: 214 in Land- und Forstwirtschaft; 187 im produzierenden Gewerbe; 35 in Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung; 30 im Dienstleistungsbereich oder sonstigen Gewerbe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Kirche Muschenheim 08.JPG|mini|Südwestseite der evangelischen Kirche Muschenheim]]&lt;br /&gt;
Die zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbaute Kirche erhebt sich am Kirchberg im Osten hoch über das Dorf und ist von weither zu sehen. Das alte Pfarrhaus steht mitten im Dorf an einem großen Platz an der Hauptstraße, ca. 300&amp;amp;nbsp;m von der Kirche entfernt. Es war bis zum Verkauf im Jahr 1990 Wohnsitz der reformierten Pfarrer. Der Pfarrer bewohnt seitdem einen Neubau am Ortsrand. Die Pfarrgemeinde Muschenheim gehört der [[Propstei Oberhessen]] in der [[Evangelische Kirche in Hessen und Nassau|Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1830: || 487 [[Evangelische Kirche|evangelische]], 23 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] und 9 [[Judentum|jüdische]] Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 708 evangelische, 154 römisch-katholische Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Für den Stadtteil Muschenheim besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Muschenheim) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 56,11 %. Dabei wurden gewählt: Je ein Mitglied der [[CDU]], der [[SPD]] und des [[Bündnis 90/Die Grünen]], sowie zwei Mitglieder der „Freien Wähler“ (FW) und der Liste „Bürger für ein lebenswertes Lich“ (BfL).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06531011/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=304&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_749 |titel=Ortsbeiratswahl Ortsbezirk Muschenheim |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Lich |abruf=2024-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Josef Benner (FW) zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lich.ratsinfomanagement.net/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZZ-GQttWuX3ohfk-meVBd8Q |titel=Ortsbeirat Muschenheim |werk=Ratsinformationssystem |hrsg=Stadt Lich |abruf=2024-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = DEU Muschenheim COA.png&lt;br /&gt;
|Blasonierung = Am 30. April 1964 wurde der Gemeinde Muschenheim im [[Landkreis Gießen]] ein Wappen mit folgender Blasonierung verliehen: &amp;#039;&amp;#039;Auf goldenem [[Damaszierung (Heraldik)|damaszierten]] Schild in blauem Schrägrechtsbalken ein goldenes archaisches Schwert mit [[Ortblech|Ortband]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Muschenheim, Landkreis Gießen, Regierungsbezirk Darmstadt |fundstelle=Punkt 555 |nr=20 |jahr=1964 |datum=1964-04-30 |seite=4 |seiten=628 |kbytes=4210}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zusatz = &amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039; Das Schwert im Wappen bezieht sich auf Funde von prähistorischen Bestattungsplätzen u. a. dem „Heiligen Stein“ und einem Grab mit einem „goldenen Schwert“.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste_der_Kulturdenkmäler_in_Lich#Muschenheim|titel1=Abschnitt „Muschenheim“ in der Liste der Kulturdenkmäler in Lich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturhistorischer Wanderweg Muschenheim ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Muschenheim - Heiliger-Stein (003).JPG|mini|Megalithgrab „Heiliger Stein“]]&lt;br /&gt;
Die Stadt Lich hat den &amp;#039;&amp;#039;Kulturhistorischer Wanderweg Muschenheim&amp;#039;&amp;#039; mit 4 Routen ausgewiesen, die vom Naturschutzverein Muschenheim gepflegt und unterhalten werden. Die Strecken führen u.&amp;amp;nbsp;a. an dem römischen [[Kastell Arnsburg-Alteburg]], Hügelgräbern und dem Megalithgrab „Heiliger Stein“ vorbei. Auf den Internetseiten der Stadt und des Naturschutzvereins gibt es Informationen, sowie an den ausgewiesenen Parkplätzen entlang des Wanderweges sind entsprechende Flyer ausgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lich.de/kultur-tourismus/touristische-angebote/wanderwege/kulturhistorischer-wanderweg-muschenheim/ Kulturhistorischer Wanderweg Muschenheim] auf www.lich.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* Megalithgrab Heiliger Stein&lt;br /&gt;
* [[Kastell Arnsburg-Alteburg]]&lt;br /&gt;
* Hügelgräber im Vorderwald&lt;br /&gt;
* [[Burg Arnsburg|Ruine Burg Arnsburg]]&lt;br /&gt;
* Ausgrabungen [[Villa Arnesburg]]&lt;br /&gt;
* Aussichtsturm am [[Limes (Grenzwall)|Limes]] zwischen [[Birklar]], [[Bettenhausen (Lich)|Bettenhausen]] und Muschenheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Muschenheim (gegründet 1934)&lt;br /&gt;
* Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Muschenheim (gegründet 1960)&lt;br /&gt;
* Freundes- und Förderkreis des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Muschenheim e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Naturschutzverein Muschenheim e.&amp;amp;nbsp;V. mit der bislang deutschlandweit einzigen Naturschutzkönigin&lt;br /&gt;
* Faschingsverein Muschem Helau e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Obst und Gartenbauverein Muschenheim e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Tischtennis-Gemeinschaft Eberstadt-Muschenheim e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Verein für Leibesübungen 1946 Muschenheim e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Dorfverein Muschenheim 2018 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Kleintierzuchtverein Muschenheim&lt;br /&gt;
* Landfrauenverein Muschenheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Für den überörtlichen Verkehr wird Muschenheim durch die [[Landesstraße]] [[Liste der Landesstraßen in Hessen ab der L 3001|3131]] erschlossen, welche in der Nähe des Klosters Arnsburg von der Landesstraße [[Liste der Landesstraßen in Hessen ab der L 3001|3053]] (ehm. [[Bundesstraße 488]]) abzweigt und jenseits der Wetter am Ort vorbeiführt. Von der L&amp;amp;nbsp;3131 zweigt die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Gießen#K 167|Kreisstraße K&amp;amp;nbsp;167]] als &amp;#039;&amp;#039;Brückgasse&amp;#039;&amp;#039; ab und führt über die Wetter von Süden in den Ort. Am „Alten Rathausplatz“ biegt die K&amp;amp;nbsp;167 als &amp;#039;&amp;#039;Hessengasse&amp;#039;&amp;#039; nach Osten ab in Richtung [[Bettenhausen (Lich)|Bettenhausen]], während die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Gießen#K 166|K&amp;amp;nbsp;166]] geradeaus weiter über [[Birklar]] zur [[Bundesstraße 457]] und zur Kernstadt Lich führt. In der Schulstraße zweigt eine weitere Kreisstraße ab, die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Gießen#K 165|K&amp;amp;nbsp;165]] als &amp;#039;&amp;#039;Klosterweg&amp;#039;&amp;#039; nach [[Kloster Arnsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Muschenheim liegt in Flussnähe eine Kläranlage am tiefstgelegenen Punkt des Stadtgebietes von Lich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Charlie Becker]] (1887–1968), deutsch-amerikanischer Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Wieland Schulz-Keil]] (* 1945), Filmproduzent, Regisseur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Max Brückel, Paul Görlich, &amp;#039;&amp;#039;Muschenheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Licher Heimatbuch. Die Kernstadt und ihre Stadtteile.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Paul Görlich, herausgegeben vom Magistrat der Stadt Lich 1989.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116318627 |GND=7551923-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lich.de/kultur-sport-tourismus/stadtteile/uebersicht/muschenheim &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Muschenheim&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Lich.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=531011070|titel=Muschenheim, Landkreis Gießen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=531011070 |titel=Muschenheim, Landkreis Gießen |datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2020&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lich.de/kultur-sport-tourismus/steckbrief-und-geschichte/steckbrief-lich |titel=Steckbrief Lich |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Lich |archiv-url=https://web.archive.org/web/20231201215645/https://www.lich.de/kultur-sport-tourismus/steckbrief-und-geschichte/steckbrief-lich |abruf=2024-03}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2015&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lich.de/kultur-tourismus/steckbriefgeschichte/steckbrief-lich/ |titel=Steckbrief Lich (ab 2015) |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Lich |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160730171427/http://www.lich.de/kultur-tourismus/steckbriefgeschichte/steckbrief-lich/ |zugriff=2019-02}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Hrsg   = Theodor Hartleben&lt;br /&gt;
| Titel  = Allgemeine deutsche Justiz-, Kameral- und Polizeifama, Band 2, Teil 1&lt;br /&gt;
| Band   = &lt;br /&gt;
| Verlag = Johann Andreas Kranzbühler&lt;br /&gt;
| Ort    = &lt;br /&gt;
| Datum  = 1832&lt;br /&gt;
| Seiten = 271&lt;br /&gt;
| Online = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=Kx9NAAAAMAAJ|Seite=271}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|165696316|Seiten=21, 438|Seite=PA22-IA55}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel    = Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände.&lt;br /&gt;
| TitelErg = Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. &lt;br /&gt;
| Band     = 22&lt;br /&gt;
| Ort      = Weimar&lt;br /&gt;
| Datum    = 1821&lt;br /&gt;
| Seiten   = 424&lt;br /&gt;
| Online   = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=Z7PdlcTHFukC|Seite=424}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor  = Georg W. Wagner&lt;br /&gt;
| Titel  = Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen&lt;br /&gt;
| Band   = 3&lt;br /&gt;
| Verlag = Carl Wilhelm Leske&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1830&lt;br /&gt;
| Seiten = 135&lt;br /&gt;
| Online = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=bJcAAAAAcAAJ|Seite=135}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=12 |seiten=8 und 48 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=12 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Lich}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7551923-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
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