<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Muscat_de_Frontignan</id>
	<title>Muscat de Frontignan - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Muscat_de_Frontignan"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muscat_de_Frontignan&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T02:17:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muscat_de_Frontignan&amp;diff=575038&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank Schulenburg: So</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muscat_de_Frontignan&amp;diff=575038&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-25T05:10:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;So&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muscat de Frontignan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Weinbau in Frankreich|französischer]] Süßwein des [[Languedoc (Weinbaugebiet)|Languedoc]], der zur Familie der [[Vin Doux Naturel]] gehört. In den Gemeinden [[Frontignan]] und [[Vic-la-Gardiole]] wird ein süßer [[Verstärkte Weine|Muscat-Wein]] erzeugt. Das Gebiet liegt ca. auf halbem Weg zwischen [[Montpellier]] und [[Agde]] im [[Département Hérault]], nur einige Kilometer von der Küstenstadt [[Sète]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weinberge liegen an Hanglagen der Montagne de la Gardiole. Die südöstlich ausgerichteten Lagen sind durch die Hügelkette vor den scharfen Nordwinden der Region gut geschützt. Der Boden gehört zum [[Erdzeitalter]] der [[Malm]] ([[Kimmeridgium]] und [[Oxfordium]]) und besteht aus einem stark eisenhaltigen Lehm, der dadurch rot gefärbt ist. Der Lehm ist von Kalkstein durchsetzt. Im Süden des Gebiets ist der Kalkanteil extrem hoch, so dass man auf sehr kalkverträgliche [[Unterlagsrebe]]n zurückgreifen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschrift verlangt, dass der Most mindestens 252 g Zucker pro Liter enthält (siehe [[Mostgewicht]]), was bereits einem [[Prädikat Auslese|Auslese]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;niveau entspricht. Seine [[Alkoholische Gärung]] wird durch den Zusatz von 95%igem [[Ethanol]] abgestoppt. Dabei müssen dann mindestens 125&amp;amp;nbsp;g unvergorener Zucker pro Liter im Wein verbleiben. Der Basisertrag liegt mit 28&amp;amp;nbsp;hl/ha sehr niedrig. Diese Regel wurde seit dem Jahrgang 1996 jedoch nahezu systematisch verletzt, so dass der Ertrag zurzeit eher bei immer noch niedrigen 28–32&amp;amp;nbsp;hl/ha liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Muscat de Frontignan&amp;#039;&amp;#039; besitzt bereits seit dem 31. Mai 1936 seine eigene [[Appellation d’Origine Contrôlée]] (kurz AOC), für den ausschließlich die [[Muskateller]]-Rebsorte [[Muscat blanc à petits grains]] zugelassen ist. Muskat-Weine wurden bereits zur Zeit [[Karl der Große|Karls des Großen]] exportiert. Spätestens seit dem 13. Jahrhundert genoss der Wein einen hervorragenden Ruf an den königlichen Höfen Frankreichs. Frontignan erhielt daher auch am 17. März 1565 durch König [[Karl IX. (Frankreich)|Karl&amp;amp;nbsp;IX.]] das uneingeschränkte Recht zur Verfrachtung zu Land und über Wasser. Diese Recht wurde durch die Könige [[Heinrich III. (Frankreich)|Heinrich&amp;amp;nbsp;III.]] und [[Heinrich IV. (Frankreich)|Heinrich&amp;amp;nbsp;IV.]] bestätigt. Der Erfolg der Winzer von Frontignan ermutigte auch Winzer von nahegelegenen Gemeinden zum Anbau von süßen Muskatweinen und versuchten diesen unter dem prestigeträchtigen Namen zu vermarkten. Das Parlament von [[Toulouse]] sah sich daher am 18. Juli 1665 gezwungen, den Namen Frontignon zu schützen. Ferner wurde den Winzern von Frontignon untersagt, den eigenen Wein mit Fremdware zu mischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu heute wurde der Wein nicht immer mit Ethanol gespritet. Bis 1956 war es erlaubt, die Trauben am Stock trocknen zu lassen, in dem man den Traubenstiel im Herbst knickte. Dadurch erzielte man sehr hohe Zuckerwerte, die Frische des Weins litt aber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Einführung der Appellation hat sich die Rebfläche mehr als verdoppelt. Im Jahr 2002 wurden auf 790 Hektar Fläche ca. 21.568 Hektoliter Wein erzeugt. 275 Winzer sind der [[Winzergenossenschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Coopérative de Frontignan&amp;#039;&amp;#039; angeschlossen. Daneben vermarkten 24 Winzer ihre Produkte selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Jancis Robinson]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Oxford Weinlexikon&lt;br /&gt;
   |Auflage=3.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gräfe und Unzer Verlag&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8338-0691-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Pierre Galet]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Cépages et Vignobles de France&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Lavoisier&lt;br /&gt;
   |Ort=Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-7430-0585-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Benoît France&lt;br /&gt;
   |Titel=Grand Atlas des Vignobles de France&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Solar&lt;br /&gt;
   |Ort=Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-263-03242-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Weinbaugebiete Languedoc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbau (Languedoc-Roussillon)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Département Hérault]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Likörwein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank Schulenburg</name></author>
	</entry>
</feed>