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	<title>Musée Granet - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:22:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mus%C3%A9e_Granet&amp;diff=1414483&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 6. November 2025 um 17:08 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-06T17:08:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Musee Granet by Malost.jpg|mini|Fassade des Musée Granet, 2011]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Musée Granet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Kunstmuseum]] in [[Aix-en-Provence]], das zu den ältesten und [[Reichtum|reichsten]] in [[Frankreich]] zählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mache&amp;quot;&amp;gt;Mache, Brandenburg: &amp;#039;&amp;#039;Provence.&amp;#039;&amp;#039; S. 443.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo musée Granet.svg|mini|hochkant|Logo des Musée Granet]]&lt;br /&gt;
Das Museum wurde 1765 gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;droste242&amp;quot;&amp;gt;Droste: &amp;#039;&amp;#039;Provence.&amp;#039;&amp;#039; S. 242.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Grundstock bildete die Antikensammlung des [[Alexandre de Fauris de Saint-Vincens|Fauris de Saint-Vincent]]. Seit dem 19. Jahrhundert ist das Museum in einer [[Prior]]ei des [[Souveräner Malteserorden|Malteserordens]] untergebracht, das 1671  auf dem Gelände der Kirche [[Église Saint-Jean-de-Malte|Saint-Jean-de-Malte]] im [[Quartier Mazarin|Mazarin-Viertel]] errichtet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;droste242&amp;quot; /&amp;gt; Die Einweihung fand 1838 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Musée d’Aix&amp;#039;&amp;#039; statt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Jean Auguste Dominique Ingres 018.jpg|mini|hochkant=0.9|François Marius Granet,&amp;lt;br /&amp;gt;Porträt von Ingres, 1809]]&lt;br /&gt;
1849 wurde die Antikensammlung durch [[Vermächtnis|Legate]] des Malers [[François Marius Granet]] (1775–1849) ergänzt, einem Freund von [[Jean-Auguste-Dominique Ingres]], der seiner Geburtsstadt Aix alle in seinem Besitz befindlichen Kunstwerke vermachte. 200 Werke wurden gemäß seinem Testament dem [[Louvre]] übergeben. Die Sammlung wurde durch mehrere Stiftungen ergänzt: Jean-Baptiste de Bourguignon de Fabregoules zum Beispiel vermachte dem Museum 800 Kunstwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1860 wurde der Granet-Flügel erbaut. Ein zweites Gebäude folgte 1870, ein drittes 1900 und vervollständigt wurde der Komplex um 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde das Museum zu Granets 100. Todestag umbenannt und trägt seitdem seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Musée Granet, Aix-en-Provence&amp;#039;&amp;#039;. Réunion des musées nationaux, 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 gelangten acht exemplarische Bilder von [[Paul Cézanne|Cézanne]] als ständige Leihgabe von [[Paris]] ins Musée Granet. Bis dahin konnte die Stadt kein einziges Gemälde dieses bedeutenden aus Aix stammenden Künstlers aufweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;droste242&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende zeitgenössische Kunstwerke entstammen einer anonymen Stiftung des Jahres 2000, die unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;De Cézanne à Giacometti&amp;#039;&amp;#039; ausgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Gebäude wurden ab 1990 bis 2005 gründlich renoviert. Im Jahr 2006 erhielt das Museum einen 21 Millionen teuren Umbau&amp;lt;ref name=&amp;quot;mache&amp;quot; /&amp;gt; und konnte nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wieder eröffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die temporäre Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Picasso – Cézanne&amp;#039;&amp;#039; war bis zum 27. September 2009 im Musée Granet zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlungen des Museums ==&lt;br /&gt;
=== Archäologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Têtes coupées Entremont.jpg|mini|hochkant|Fünf &amp;#039;&amp;#039;[[têtes coupées]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Entremont (Oppidum)|Entremont]]]]&lt;br /&gt;
In der Eingangshalle beherbergt das Museum eine archäologische Sammlung, die [[Artefakt (Archäologie)|Artefakte]] aus [[Römisches Reich|römischer Zeit]] und [[keltoligurisch]]e Fundstücke aus dem [[Oppidum Entremont]] zeigt. Ausgestellt sind [[Torsi]] von Jünglingsstatuen und die berühmten [[Keltischer Kopfkult|Kopfskulpturen]] (&amp;#039;&amp;#039;têtes coupées&amp;#039;&amp;#039;). Dabei handelt es sich um Nachbildungen abgetrennter Köpfe, die die Kelten ihren getöteten Gegner abnahmen und als [[Trophäe]]n an den Eingängen ihrer Heiligtümer aufhängten. Ein Block in dem Museum zeigt fünf solcher Köpfe, die neben- und übereinander gestellt sind. Darüber hinaus werden einige römische [[Porträt]]s, [[Sarkophag]]e und [[Grabstele]]n ausgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;droste242&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildende Kunst ===&lt;br /&gt;
Im Obergeschoss werden Gemälde gezeigt, die vor allem aus der Sammlung des [[Mäzen]]s und Malers François Marius Granet stammen. Zu sehen sind [[Romantik|romantische]] Landschaftsszenen aus [[Italien]] sowie kleine [[Skizze|Landschaftsskizzen]] in [[Ölmalerei|Öl]] und [[Aquarell]], die von [[Jean-Baptiste Camille Corot|Corot]] beeinflusst wurden. Von Jean-Auguste-Dominique Ingres (1780–1867) ist das Hauptwerk [[Jupiter und Thetis]] ausgestellt sowie ein Porträt von Granet, den er während seiner Ausbildungsjahre in Paris kennenlernte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;droste242&amp;quot; /&amp;gt; Weitere Arbeiten im Musée Granet stammen von großen französischen Malern wie [[Henri Matisse]] und [[Fernand Léger]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Provence mit Camargue.&amp;#039;&amp;#039; S. 441.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Júpiter y Tetis, por Dominique Ingres.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Jupiter und Thetis&amp;#039;&amp;#039; von Jean-Auguste-Dominique Ingres&lt;br /&gt;
François-Marius Granet - The San Rocco Bridge and the Grand Waterfall at Tivoli - WGA10370.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Brücke des San Rocco und Großer Wasserfall bei Tivoli&amp;#039;&amp;#039; von François-Marius Granet&lt;br /&gt;
Robert Campin 007.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Hl. Jungfrau in der Glorie&amp;#039;&amp;#039; von Robert Campin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den [[Altniederländische Malerei|niederländischen]] Malern sind [[Peter Paul Rubens]] (1577–1640) und [[Robert Campin]] (1375–1444) bzw. der „[[Meister von Flémalle]]“ vertreten. Sein Werk zeigt eine Dreiergruppe mit [[Simon Petrus|Petrus]], [[Augustinus]] und einem Stifter, über der eine thronende [[Marienbildnis|Madonna]] schwebt. Daneben finden sich viele kleinere Werke und die Darstellung eines festlichen Gelages aus dem 16. Jahrhundert ([[Schule von Fontainebleau]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;droste242&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cézanne-Baigneuses-Aix.jpg|mini|Paul Cézanne:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Les Baigneuses&amp;#039;&amp;#039;, um 1895]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptexponate des Museums gelten die Arbeiten des heimischen Künstlers Paul Cézanne, der 1839 in Aix-en-Provence geboren wurde. Die Bilder kamen als Dauerleihgabe aus Paris ins Musée Granet. Es handelt sich um kleinformatige [[Ölbild]]er, die den gesamten künstlerischen Werdegang des Malers abdecken. In der Sammlung ist allerdings keines, das das berühmte Motiv des [[Montagne Sainte-Victoire|Mont Sainte-Victoire]] zeigt. Als frühestes Werk der acht Bilder gilt „Der Musenkuss“, den Cézanne als Zwanzigjähriger vom Maler [[Félix Nicolas Frillie]] (1821–1863) kopierte. Zu den weiteren Gemälden zählen Landschaftsdarstellungen, [[Stillleben]], [[Akt (Kunst)|Akte]] und Porträts, aber auch späte Arbeiten, die dem [[Kubismus]] zuzurechnen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;droste242244&amp;quot;&amp;gt;Droste: &amp;#039;&amp;#039;Provence.&amp;#039;&amp;#039; S. 242–244.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Kunstmuseen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Denis Coutagne et al.: &amp;#039;&amp;#039;Le Musée Granet, Aix-en-Provence.&amp;#039;&amp;#039; Réunion des musées nationaux, Paris 2007, ISBN 2-7118-5292-X.&lt;br /&gt;
* Thorsten Droste: &amp;#039;&amp;#039;Provence : antike Arenen, romanische Kreuzgänge, Städte mit Geschichte – eine Reise durch Frankreichs Sonnenprovinz.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. Reiseverlag Dumont, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7701-3927-9, S. 242–244.&lt;br /&gt;
* Ines Mache, [[Stefan Brandenburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Provence.&amp;#039;&amp;#039; 7. neubearbeitete und komplett aktualisierte Auflage. Reise Know-How Verlag Rump, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-8317-2022-4, S. 443.&lt;br /&gt;
* Cony Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Provence mit Camargue.&amp;#039;&amp;#039; Reisebuchverlag Iwanowski. 2. aktualisierte Auflage. Dormagen 2009, ISBN 978-3-933041-54-8, S. 441.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.museegranet-aixenprovence.fr/ Offizielle Webseiten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=DMS|NS=43/31/32/N|EW=5/27/9/E|type=landmark|region=FR-13}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1212025-X|LCCN=n82107017|VIAF=134441051}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Musee Granet}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstmuseum in Frankreich|Granet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Aix-en-Provence]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Provence-Alpes-Côte d’Azur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst (Provence-Alpes-Côte d’Azur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1765|Granet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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