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	<title>Muromonab-CD3 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T22:31:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Muromonab-CD3&amp;diff=1387322&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InkoBot: Bot: ersetze direkte Einbindung von CSS-Klasse durch Vorlage:Person</title>
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		<updated>2024-04-27T15:01:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: ersetze direkte Einbindung von CSS-Klasse durch &lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:Person&quot; title=&quot;Vorlage:Person&quot;&gt;Vorlage:Person&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Protein&lt;br /&gt;
| Name            = &lt;br /&gt;
| Bild            = &lt;br /&gt;
| Bild_legende    = &amp;lt;!-- nach {{PDB|ABCD}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PDB             = &amp;lt;!-- {{PDB2|1YY1}}, {{PDB2|ABCD}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Groesse         = 146,2&amp;amp;nbsp;[[Dalton (Einheit)|kDa]]&lt;br /&gt;
| Kofaktor        = &lt;br /&gt;
| Precursor       = &lt;br /&gt;
| Struktur        = &lt;br /&gt;
| Isoformen       = &lt;br /&gt;
| HGNCid          = &lt;br /&gt;
| Symbol          = &lt;br /&gt;
| AltSymbols      = &lt;br /&gt;
| OMIM            = &lt;br /&gt;
| UniProt         = &lt;br /&gt;
| MGIid           = &lt;br /&gt;
| CAS             = {{CASRN|140608-64-6}}&lt;br /&gt;
| CASergänzend    = &lt;br /&gt;
| ATC-Code        = {{ATC|L04|AA02}}&lt;br /&gt;
| DrugBank        = DB00075&lt;br /&gt;
| Wirkstoffklasse = [[Immunsuppressivum|Immunsuppressiva]], [[Monoklonaler Antikörper]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muromonab-CD3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Handelsname {{Person|Orthoclone OKT3&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt;}}; Hersteller {{Person|Janssen-Cilag}}) ist ein [[Hausmaus|muriner]] therapeutischer [[monoklonaler Antikörper]] gegen den [[CD3-Rezeptor]], ein [[Membranprotein]] auf der Zelloberfläche von [[T-Lymphozyt]]en. Der Antikörper kann in der [[Immunsuppressivum|immunsuppressiven]] Behandlung einer akuten [[Abstoßungsreaktion]] nach Organ[[transplantation]]en eingesetzt werden. Muromonab-CD3 war 1986 der erste monoklonale Antikörper weltweit, der zu therapeutischen Zwecken zugelassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinische Angaben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Anwendungsgebiete (Indikationen) === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Muromonab-CD3 ist zur Behandlung von akuten, steroidresistenten Abstoßungsreaktionen nach [[Allotransplantation|allogener]] [[Nierentransplantation|Nieren-]], [[Herztransplantation|Herz-]] und [[Lebertransplantation]] zugelassen. Eine [[Krankheitsprävention|prophylaktische]] Gabe von Muromonab-CD3 vor der Transplantation ist im Gegensatz zu anderen Antikörpern wie [[Basiliximab]] oder [[Daclizumab]] bei Muromonab-CD3 aufgrund der zu erwartenden erheblichen Nebenwirkungen nicht angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Dosierung, Art und Dauer der Anwendung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Muromonab-CD3 wird in Form einer [[intravenös]]en Injektion verabreicht. Üblich ist eine Dosis von 5&amp;amp;nbsp;mg pro Tag bei Erwachsenen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FI&amp;quot;&amp;gt;Fachinformation Orthoclone OKT® 3 aus dem [[Arzneimittel-Kompendium der Schweiz]], abgerufen am 11. Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenanzeigen (Kontraindikationen) ===&lt;br /&gt;
Muromonab-CD3 darf nicht bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff verabreicht werden. Auch bei vorhandenen Antikörpern (Titer ≥ 1:1000) gegen Maus-IgG soll das Arzneimittel nicht angewandt werden. Eine [[Herzinsuffizienz]], eine unkontrollierte [[arterielle Hypertonie]] oder frühere epileptische Anfälle sind ebenfalls Kontraindikationen. Auch eine Gabe während der Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht angezeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Besondere Patientengruppen (Diabetiker, Nierenkranke) === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unerwünschte Wirkungen (Nebenwirkungen) ===&lt;br /&gt;
Die Gabe von Muromonab-CD3 kann zu einer Reihe teils auch schwerer [[Nebenwirkung]]en führen. Insbesondere bei der ersten Infusion kann es zu einer massiven Freisetzung von [[Zytokin]]en, insbesondere von [[Tumornekrosefaktor]]-α und [[Interferon]]-γ, kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;D. Abramowicz, L. Schandene, M. Goldman, A. Crusiaux, P. Vereerstraeren, L. De Pauw, J. Wybran, P. Kinnaert, E. Dupont, C. Toussaint: &amp;#039;&amp;#039;Release of tumor necrosis factor, interleukin-2, and gamma-interferon in serum after injection of OKT3 monoclonal antibody in kidney transplant recipients.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Transplantation.&amp;#039;&amp;#039; (1989) Bd. 47, PMID 2523100, S. 606–608.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein solches [[Zytokin-Freisetzungssyndrom]] ist unter anderem neben einem Schwächegefühl und einer Hautreaktion mit Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit und Muskel- und Gelenkschmerzen verbunden. In schweren Fällen kann es unter anderem zu einem Kreislaufkollaps und zu lebensbedrohlichen Atem- und Herzstillständen kommen. Um dies zu vermeiden, werden vor der Infusion [[Glucocorticoide]] gegeben, die eine solche Reaktion abmildern oder verhindern. Auch mit [[Anaphylaxie|anaphylaktischen]] Reaktionen ist zu rechnen; diese sind nicht immer von einem Zytokin-Freisetzungssyndrom zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch neuropsychiatrische Reaktionen wie Krampfanfälle, aseptische [[Meningitis]] oder [[Enzephalopathie]] werden auf T-Zell-Aktivierung und Zytokin-Freisetzung zurückgeführt. Durch den stark immunsupprimierenden Effekt muss mit vermehrten, auch schwerer verlaufenden Infektionen gerechnet werden. Auch haben die Patienten ein erhöhtes Risiko für bösartige Neubildungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Muromonab-CD3 ein Antikörper aus der Maus ist, wird im menschlichen Körper nach der Gabe die Bildung von [[HAMA-Antwort|Humanen Anti-Maus-Antikörpern]] induziert. Solche Antikörper können den erfolgreichen Wiedereinsatz von Muromonab-CD3 verhindern, da sie den Wirkstoff neutralisieren können; auch die [[Elimination (Pharmakokinetik)|Elimination]] wird durch solche humanen Anti-Maus-Antikörper beschleunigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pharmakologische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
=== Wirkungsmechanismus (Pharmakodynamik) ===&lt;br /&gt;
Muromonab-CD3 bindet an die Epsilon-[[Protein-Untereinheit]] des [[CD3-Rezeptor]]s. Der CD3-Rezeptor ist auf der Zelloberfläche von T-Lymphozyten mit dem [[T-Zell-Rezeptor]] assoziiert und interagiert mit diesem bei der [[Signaltransduktion]] und der Aktivierung der T-Lymphozyten. Die Bindung von Muromonab-CD3 an CD3 führt erst kurzzeitig zu einer Aktivierung der Zellen, später jedoch zu einer Blockierung der Funktion der T-Zellen und einer Induktion der [[Apoptose]]. Damit wird die Abstoßungsreaktion gegen das transplantierte Organ unterdrückt. Nach dem Ende der Behandlung mit dem Antikörper soll sich die Funktion der CD3-positiven T-Zellen innerhalb einer Woche normalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere, besser verträgliche, allerdings noch nicht zugelassene Antikörper mit demselben Wirkungsmechanismus sind [[Teplizumab]] und [[Visilizumab]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lucienne Chatenoud|L. Chatenoud]], J. A. Bluestone: &amp;#039;&amp;#039;CD3-specific antibodies: a portal to the treatment of autoimmunity.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nat Rev Immunol]].&amp;#039;&amp;#039; 2007 Aug;7(8), PMID 17641665, S. 622–632.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Aufnahme und Verteilung im Körper (Pharmakokinetik) ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ==== Bioverfügbarkeit ====--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ==== Metabolismus ====--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Toxikologie ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Chemische Informationen ===&lt;br /&gt;
Muromonab-CD3 ist ein monoklonaler Antikörper aus der [[Hausmaus|Maus]] vom Typ [[IgG]]&amp;lt;sub&amp;gt;2a&amp;lt;/sub&amp;gt;. Der Antikörper wurde mittels [[Hybridom-Technik]] identifiziert und biochemisch aus [[Aszites]]-Flüssigkeit gereinigt. Das fertige Arzneimittel enthält ferner als [[Pharmazeutischer Hilfsstoff|Hilfsstoffe]] Polysorbat 80, Natriumchlorid, Dinatriumhydrogenphosphat, Natriumdihydrogenphosphat und Wasser für Injektionszwecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichtliches ===&lt;br /&gt;
Orthoclone OKT3 wurde 1986 in den Vereinigten Staaten von der [[Food and Drug Administration]] (FDA) [[Arzneimittelzulassung|zugelassen]]. Damit war Orthoclone OKT3 das erste auf einem monoklonalen Antikörper basierende Arzneimittel weltweit, das eine Zulassung erhielt. In der Europäischen Gemeinschaft war Orthoclone OKT3 nicht nur der erste zugelassene monoklonale Antikörper, sondern auch das erste Arzneimittel, das nach einem neuen Konzertierungsverfahren für innovative biotechnologische Arzneimittel auf Grundlage der Richtlinie 87/22/EWG, einem Vorläufer für das zentralisierte Verfahren, zugelassen wurde. Dabei wurde das Arzneimittel durch den Europäischen Ausschuss für Arzneispezialitäten (CPMP), dem Vorläufer des [[Ausschuss für Humanarzneimittel|CHMP]], begutachtet; die Zulassung erteilten damals nationale Behörden, für Deutschland am 18. Juli 1988 das [[Paul-Ehrlich-Institut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nomenklatur der monoklonalen Antikörper]]: Konvention zur Benennung von Antikörpern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Angelika Vollmar, Theodor Dingermann: &amp;#039;&amp;#039;Immunologie: Grundlagen und Wirkstoffe.&amp;#039;&amp;#039; Wiss. Verl.-Ges., Stuttgart 2005, ISBN 3-8047-2189-3, S. 332–334.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antikörper]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immunsuppressivum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneistoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InkoBot</name></author>
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