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	<title>Murex - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Murex&amp;diff=2737570&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-08T12:19:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum französischen Softwareunternehmen siehe [[Murex SAS]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Murex&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Stachelschnecken&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Muricidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Muricoidea&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Neuschnecken&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Neogastropoda&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Hypsogastropoda&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Sorbeoconcha&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Fishbone Murex Shell (10 cm) (234941311).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Venuskammschnecke]] &amp;#039;&amp;#039;Murex pecten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Murex&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer [[Schnecken]]gattung aus der Familie der [[Stachelschnecken]], die im [[Indopazifik]] vertreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die rechtsgewundenen [[Schneckenhaus|Gehäuse]] der &amp;#039;&amp;#039;Murex&amp;#039;&amp;#039;-Arten sind breit kegelförmig und haben einen bauchigen Körperumgang. Der Siphonalkanal ist gerade und länger als Mündung und Gewinde. Die Außenlippe hat einen zahnartigen Vorsprung, während die Innenlippe glatt ist. Die Gehäuse einschließlich des Siphonalkanals sind entlang axial verlaufender Wülste (Varices) mit meist zahlreichen langen und dünnen Stacheln besetzt. Das [[Operculum]] ist hornig mit dem Nucleus am vorderen Rand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit in der Anatomie der Männchen bei allen &amp;#039;&amp;#039;Murex&amp;#039;&amp;#039;-Arten – anders als etwa bei der früher zu dieser Gattung gestellten [[Herkuleskeule (Schnecke)|Herkuleskeule]] – ist, dass der [[Samenleiter]] an der Basis des [[Penis]] eine muskulöse Wand hat und so bei der [[Begattung]] zu besonders kräftigen [[Samenerguss|Ejakulationen]] fähig ist.&amp;lt;ref name=ponder-vokes&amp;gt;[[Winston F. Ponder]], Emily H. Vokes: &amp;#039;&amp;#039;A Revision of the Indo-West Pacific Fossil and Recent Species of Murex S.S. and Haustellum (Mollusca : Gastropoda: Muricidae).&amp;#039;&amp;#039; Records of the Australian Museum, Supplement 8, S.&amp;amp;nbsp;1–160.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weibchen legen Eikapseln ab, in denen die sich entwickelnden Embryonen durch Nähreier versorgt werden. Die [[Veliger]]-Larven machen eine Phase als [[Plankton]] durch, die in der Regel nur wenige Tage dauert. Bei ein und derselben Art, &amp;#039;&amp;#039;[[Murex trapa]]&amp;#039;&amp;#039;, wurde einmal eine zweieinhalbtägige Planktonphase und einmal eine vollständige Entwicklung in der Eikapsel beobachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Tsugio Shuto: &amp;#039;&amp;#039;[http://docserver.ingentaconnect.com/deliver/connect/umrsmas/00074977/v33n3/s4.pdf?expires=1346872250&amp;amp;id=70324910&amp;amp;titleid=10983&amp;amp;accname=Guest+User&amp;amp;checksum=67C74F00516A9564445451FA9E23368A Larval development and geographical distribution of the Indo-West Pacific Murex]&amp;#039;&amp;#039;. Bulletin Of Marine Science, 33(3): 536-544, 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie andere Stachelschnecken ernähren sich die &amp;#039;&amp;#039;Murex&amp;#039;&amp;#039;-Arten vorwiegend von schalentragenden [[Weichtiere]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet der heute zur Gattung &amp;#039;&amp;#039;Murex&amp;#039;&amp;#039; gezählten Meerschneckenarten umfasst die warmen Meere des [[Indopazifik]]s. Hier sind die Schnecken insbesondere in der [[Gezeitenzone]] und im [[Sublitoral]] auf Sand wie auch zwischen Steinen und Korallen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Systematik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Murex&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet im klassischen [[Latein]] die [[Purpurschnecke]]n des [[Mittelmeer]]s, aus denen schon in der Antike der begehrte [[Purpur (Farbstoff)|Purpur]] gewonnen wurde, die aber auch als Nahrungsquelle dienten.&amp;lt;ref&amp;gt;Langenscheidts Wörterbuch Lateinisch–Deutsch: Eintrag murex, a) Purpurschnecke mit gewundener stacheliger Schale; (dcht.) die Schale als Tritonshorn; b) essbare Stachelschnecke. 7. Aufl. 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Carl von Linné|Linnaeus]] beschreibt 1758 die Gattung als Schnecke mit einteiliger spiraliger Schale, die durch pergamentartige Nähte aufgeraut ist und deren Mündung in einem ganzen, geraden oder etwas aufsteigenden Kanal endet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl von Linné|Carolus Linnaeus]]: Systema Naturae. 10. ed., Lars Salvius: Stockholm 1758, S.&amp;amp;nbsp;746: &amp;#039;&amp;#039;No. 290. Murex.&amp;#039;&amp;#039; Testa univalvis, spiralis, exasperata suturis membranaceis.&lt;br /&gt;
Apertura desinens in canalem integrum rectum s. subadscendentem.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schließt in diese Gattung neben zahlreichen Stachelschnecken unter anderem auch die [[Tritonshörner]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit ist der Umfang der Gattung immer mehr eingeengt worden. Da als [[Typusart]] der [[Großer Spinnenkopf|Große Spinnenkopf]] (&amp;#039;&amp;#039;Murex tribulus&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl von Linné|Carolus Linnaeus]]: Systema Naturae. 10. ed., Lars Salvius: Stockholm 1758, S.&amp;amp;nbsp;746. &amp;#039;&amp;#039;447. Murex Tribulus.&amp;#039;&amp;#039; M. testa ovata spinis setaceis trifariis, cauda elongata subulata recta similiter spinosa. Habitat in O. Asiae. (Murex mit eiförmiger Schale mit borstenartigen dreireihigen Stacheln, mit verlängertem pfriemlichen Schwanz, in ähnlicher Weise gestachelt. Lebt im Ozean Asiens.)&amp;lt;/ref&amp;gt; festgelegt worden ist, gehören seit den letzten Revisionen der Gattung die im klassischen Latein als Murex bezeichneten Purpurschnecken [[Herkuleskeule (Schnecke)|Herkuleskeule]] (&amp;#039;&amp;#039;Murex brandaris&amp;#039;&amp;#039;) und [[Stumpfe Stachelschnecke]] (&amp;#039;&amp;#039;Murex trunculus&amp;#039;&amp;#039;) nicht mehr zu dieser Gattung. Diese umfasst vielmehr nur noch Arten des [[Indopazifik]]s.&amp;lt;ref name=ponder-vokes /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Murex-Arten waren im Mittelalter wie auch andere Meerschnecken (wie [[Fechterschnecken]] oder die [[Riesenstachelschnecke]]) Lieferant für die als &amp;#039;&amp;#039;blactae bizantiae&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;ungulae aromaticae&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Deckel der Schnecken.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Didier Merle, Bernard Garrigues &amp;amp; Jean-Pierre Pointier: &amp;#039;&amp;#039;Fossil and Recent Muricidae of the World, Part Muricinae.&amp;#039;&amp;#039; 648 S., 182 Farbtafeln, Hackenheim 2011, ISBN 978-3-939767-32-9.&lt;br /&gt;
* G. E. Radwin, &amp;amp; A. D&amp;#039;Attilio: &amp;#039;&amp;#039;Murex shells of the world. An illustrated guide to the Muricidae.&amp;#039;&amp;#039; Stanford Univ. Press, Stanford 1976, ISBN 978-0-8047-0897-5, x + pp. 1-284 incl 192 figs. + 32 pls.&lt;br /&gt;
* Frank Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Ursprung und Evolution der „höheren“ Caenogastropoda.&amp;#039;&amp;#039; Berliner Geowissenschaftliche Abhandlungen, Reihe E, Band 32, Berlin 2000, 240 S., ISBN 3-89582-077-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Murex}}&lt;br /&gt;
* [http://www.marinespecies.org/aphia.php?p=taxdetails&amp;amp;id=138196 World Marine Mollusca database: &amp;#039;&amp;#039;Murex&amp;#039;&amp;#039; Linnaeus, 1758] ([[World Register of Marine Species]])&lt;br /&gt;
* [https://www.schnecken-und-muscheln.de/galerie/galerie_muricidae.htm Fischhaus Zepkow: Familie Muricidae - Stachelschnecken]&lt;br /&gt;
* [ftp://ftp.fao.org/docrep/fao/009/w7191e/w7191e50.pdf  Muricidae - Purpuras, murex and rock shells] (Bestimmungsschlüssel für die [[Stachelschnecken]], englisch, auf der Seite der [[Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation|FAO]]). Aus: J.M. Poutiers: &amp;#039;&amp;#039;Gastropods&amp;#039;&amp;#039;. In: Kent E. Carpenter, Volker H. Niem (eds.): &amp;#039;&amp;#039;FAO Species identification guide for fishery purposes. The living marine resources of the Western Central Pacific. Volume 1: Seaweeds, corals, bivalves and gastropods.&amp;#039;&amp;#039; Food and Agriculture Organization of the United Nations, Rome, 1998. S. 553 ff.&lt;br /&gt;
* K.S. Tan: [http://lkcnhm.nus.edu.sg/exanambas/rbzs8-scs/ng%26tan.html Species Checklist of the Muricidae in the South China Sea]. The Raffles Bulletin of Zoology (Singapore) 2000. Supplement No. 8, S. 495–512.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuschnecken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neogastropoda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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